@ktuelles aus dem Schuljahr 2005/2006


Schulkulturatlas des bergischen Städtedreiecks im Netz
Zahlreiche Anregungen für Freizeit und außerschulischen Unterricht
21. Juli 2006

Noch rechzeitig vor Schuljahresbeginn ist der „Schulkulturatlas“ online gegangen. Außerschulische Lernorte wie Museen, Bibliotheken, aber auch Theater, Sportstätten und berühmte Bauwerke sind für das Bergische Städtedreieck Remscheid, Solingen und Wuppertal im neuen Info-Portal unter www.schulkulturatlas.de zusammengestellt.
Wer in den Sommerferien noch Anregungen für die Freizeitgestaltung sucht oder später den schulischen Unterricht mit lehrreichen Zusatzveranstaltungen sinnvoll ergänzen möchte, ist hier genau richtig. Hinaus aus der Wohnung oder dem Klassenzimmer und hinein in die Natur auf den Geopfad, zu den Talsperren, in den Zoo oder an ein Wildgehege: Viele Lernstationen bieten neben pädagogischem Personal auch Unterrichtsmaterialien und Arbeitsräume. Alle benötigten Einzelheiten finden sich in diesem neuen Internetangebot.
„Besonders Lehrerinnen und Lehrern aber auch Schülerinnen, Schülern und Eltern bietet der Schulkulturatlas eine gute Übersicht über außerschulische Lernstationen und gibt Anregungen und Ausflugstipps, die ideal zur Unterrichtsvorbereitung genutzt werden können“, ist sich Wuppertals Kulturdezernentin Marlis Drevermann sicher.
Die Handhabung des Portals ist einfach: Im Menü auf der linken Seite finden die Nutzer einen thematischen Überblick über die Angebote getrennt nach den beteiligten Städten oder aber kumuliert. Von dort geht es weiter zu detaillierten Informationen der Einrichtungen mit Fotos, Öffnungszeiten, Beschreibungen und Ansprechpartnern. Nachdem das Interesse mit einer Offline-Fassung auf CD und kartonierten Lesezeichen geweckt worden ist und nun auch der nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BITV) geforderte barrierefreie Zugang umgesetzt wurde, soll die Internetpräsenz www.schulkulturatlas.de innerhalb der Medienentwicklungsplanung dynamisch weitergestaltet werden.


Neue und unkonventionelle Wege zur kulturellen Bildung
18 Wuppertaler Schulen freuen sich über Projektmittel des Landes NRW
22. Juni 2006


Foto: Michael Goecke
Die Erkenntnis ist nicht neu: Kinder brauchen Kunst und Kultur. Um erfahren und erleben zu können, wie bereichernd die Beschäftigung mit Kunst und Kultur sein kann, müssen sie aber auch die Chance eröffnet bekommen, Künstler und künstlerische Projekte kennen zu lernen. Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff erklärte bei der Vorstellung des NRW-Landesprogramms "Kultur und Schule" am 15.03.2006 in Düsseldorf: „Die künstlerisch-kulturelle Bildung spielt für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen eine zentrale Rolle. Auch die Zukunft der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens hängt wesentlich davon ab, ob Kinder und Jugendliche Zugang zu Kunst- und Kulturangeboten finden und die Chance erhalten, diese mitzugestalten.“ Bildungsministerin Barbara Sommer ergänzte damals: "Künstlerisch-kulturelle Bildung gehört zum Kern des Bildungs- und Erziehungsauftrags unserer Schulen. Sie fördert nicht nur Kreativität und ein positives Sozialverhalten, sondern wirkt sich nachgewiesenermaßen auch positiv auf die Leistungen in anderen Fächern aus." Soweit der Startschuss.
Seit heute dürfen sich 18 Wuppertaler Schulen über Projektzuschüsse des Landes NRW freuen: Ab Beginn des kommenden Schuljahres wird es dort innovative und ungewöhnliche Angebote zur kulturellen Bildung geben. Künstlerinnen und Künstler werden mit den Schülerinnen und Schülern Musik machen, Theater spielen oder tanzen. Mit neuen und unkonventionellen Ideen, die die Kreativität der Kinder wecken, sollen Musik, Tanz und bildnerisches Gestalten, soll Kunst im weitesten Sinne ins Bewusstsein der Kinder gerückt und erfahrbar gemacht werden. „Wir freuen uns sehr, dass es so vielen Wuppertaler Schulen gelungen ist, den Landeszuschlag zu erhalten“, sagt Schul- und Kulturdezernentin Marlis Drevermann. 35 Anträge stellten Wuppertaler Schulen in kürzester Zeit auf die Beine, 18 von ihnen erhielten nach Prüfung durch eine unabhängige Jury den Zuschlag. „Bei insgesamt 500 Bewerbungen ist das ein großer Erfolg und spricht für die Qualität der eingereichten Vorschläge“, so Drevermann weiter.
Mit dabei ist ein Förderprojekt der Sankt-Michael-Schule. Unter dem Motto "Alle Kinder tanzen gern!" wird eine ausgebildetet Tanzerzieherin die Kinder an verschiedene Formen des Tanzens heranführen. Janneth Isabel Bonne de Wegener, ist gebürtige Ecuadorianerin. Das Tanzen liegt ihr im Blut. Und sie ist überzeugt:
  •  Tanzen sorgt für ein körperliches Gleichgewicht in einer bewegungsarmen Welt.
  •  Tanz entwickelt Schritte zu aktivem Einsatz des eigenen Körpers und trägt zum Selbstbewusstsein und zur Persönlichkeitsbildung bei.
  •  Tanzen überschreitet alle Sprachbarrieren und lässt Kommunikation, Verständnis und Respekt für Menschen unterschiedlichster Herkunft entstehen.
  •  Tänze aus verschiedenen Ländern und Kulturen eröffnen Einblicke in fremde Welten.
  •  Tänze führen zur Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen und Empfindungen.
Unsere Kinder dürfen sich auf eindrucksvolle Begegnungen und bewegende Erfahrungen freuen!

Serbien-Montenegro sportlich rehabilitiert!
Mini-Serben schlagen Mini-Argentinier sensationell mit 2:0
19. Juni 2006

Bunt geht es zu bei der WSW-Mini-WM der Wuppertaler Erst- und Zweitklässler auf dem HAKO-SPORT-Gelände in Vohwinkel. 400 Mini-Kicker aus 30 Wuppertaler Grundschulen und mehr als 1.500 Eltern, Lehrerinnen, Betreuer, Schulkameraden und Geschwister verwandeln die Sport-Courts der Sportarena in ein rechtes Tollhaus. Fahnen werden geschwungen, Fanfaren, Sprechchöre und Gesänge erschallen. Trikots in den originalen Mannschaftsfarben und landestypische Utensilien setzen bunte Farbtupfer.
Nur knapp verpasst nach mitreißenden Spielen das Team von Mini-Serbien-Montenegro (Sankt-Michael-Schule) den eigentlich hochverdienten Einzug ins Achtelfinale. Das Spiel der kleinen „Sankt-Michael-Kicker“ gegen die Niederlande (GGS Nützenberger Straße) endet ausgeglichen mit 3: 3. Begeistert wird vor allem der 2:0-Sieg gegen Argentinien (GGS Wittener Straße) gefeiert. Damit sind die „echten“ Fußballer aus Serbien-Montenegro nach ihrer 6:0-Pleite – wenigstens in Wuppertal – rehabilitiert. Leider geht das Spiel gegen die Elfenbeinküste (GGS Kampstraße) mit 1:2 verloren. Aber auch nach dem knappen Ausscheiden wird fröhlich und gut gelaunt weiter gefeiert. Selbst nachdem die Veranstaltung letztendlich doch sehr lange dauert und dadurch gerade für die Youngsters sehr anstrengend ist, spielt niemand mit dem Gedanken, das Turnier vorzeitig zu verlassen; denn von der Hüpfburg bis zur Fernsehübertragung von der „großen WM“ auf eine Großbildleinwand wird Spielern und Fans viel geboten.
Nach spannendem Turnierverlauf setzt sich im Endspiel das Team Südkoreas (vertreten durch die Griechische Grundschule) mit 3:1 gegen Angola (GGS Hesselnberg) durch. Alle teilnehmenden Mannschaften dürfen am Ende ihre Mannschaftstrikots mit nach Hause nehmen und erhalten einen tollen Pokal für ihre Schule. Herzlichen Glückwunsch!

„Schulguine“ finden ein Zuhause
„Pinguinitis“ im Schaufenster der Buchhandlung SCHÖNINGH ausgebrochen
14. Juni 2006


Foto: Michael Goecke
Die Symptome sind neben vorwitzigen Zungenspitzen und rauchenden Köpfen vor allem klebrige, mit Filzstift verschmierte Finger, farbige Papierschnipsel und bunte Federn. Der Erfolg: Überall trifft man plötzlich auf Pinguine, die sich täglich vermehren! Viele Tage haben sich die Kinder der Klasse 4 der katholischen Sankt-Michael-Schule an der Leipziger Straße in einem Unterrichtsprojekt mit der „Pinguinale 2006“ beschäftigt. Die offizielle „Pinguinale“ bereitet im Zeichen des Königspinguins, seinem Wappentier, die Feiern zum 125jährigen Bestehen des Wuppertaler Zoos vor. Dazu wollten die Viertklässler gern ihren eigenen unverwechselbaren Beitrag leisten.
Mit unermüdlichem Eifer und lebhafter Phantasie sind über Wochen hinweg lustige und spannende Pinguingeschichten, farbenfrohe Plakate, tolle Bilder und Kollagen, Briefbögen und Briefmarkenentwürfe, Bilderrahmen, Lesezeichen, Figuren, T-Shirts und sogar ein Pinguin-Puzzle entstanden.
Bereits seit dem 18. Mai sind diese Kunstwerke auf der Suche nach einem geeigneten Ort für eine öffentliche Präsentation gewesen (siehe Bericht auf dieser Seite). Nun hat sich eine hervorragende Gelegenheit eröffnet. Ralf Geisendörfer, Geschäftsführer der Buchhandlung SCHÖNINGH am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld, stellt den Kindern im Rahmen der Neugestaltung eines Schaufensters eine Plattform für die Präsentation ihrer Kunstwerke zur Verfügung. Gemeinsam wird heute Morgen ein Fenster dekoriert!
Zur Überraschung des Buchhändlers ist die Fülle der Schülerarbeiten so umfangreich, dass er ein „Gestaltungs-Abonnement“ anbieten muss: „Das bekomme ich gar nicht alles auf einmal untergebracht. Aber die Sachen sind wirklich alle so toll. Ich biete euch an, dass ihr das Fenster am 19. August noch einmal zum Thema ‚Pinguinale’ gestalten dürft.“
Dann sind zwar die Kinder der Klasse 4 bereits als Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen überall in Wuppertal zerstreut. Aber die Klassenlehrerin Frau Gabriel wird für diese Aktion sicher noch einmal viele ihrer „Ehemaligen“ zusammengetrommelt bekommen!

Leichtathletikfest der Wuppertaler Grundschulen
Ein 17. Platz ist doch auch nicht schlecht!
13. Juni 2006


Foto: Michael Goecke
Ein wenig enttäuscht sind sie schon, die Leichtathleten der Sankt-Michael-Schule; denn eine etwas bessere Platzierung haben sie sich schon erhofft. Aber die anderen Schülerinnen und Schüler sind eben auch hoch motiviert und ehrgeizig in die Wettkämpfe gegangen. Das Teilnehmerfeld ist in den Disziplinen Weitwurf, Weitsprung, Ausdauer- und Geschicklichkeitslauf streckenweise sehr homogen. Besonders stark zeigen sich die Kinder der Sankt-Michael-Schule in der Pendelstaffel. Hier geht es darum, mit der Mannschaft zwei mal zwischen zwei Läufergruppen hin und her zu pendeln. Diese Disziplin liegt unseren Läufern offensichtlich sehr gut: nur knappe sechs Sekunden langsamer als die erstplatzierte GGS Elfenhang belegen sie hier einen erfreulichen achten Rang. Ganze 11 Sekunden lassen sie dabei die Schüler der letztplatzierte Schule hinter sich. Das versöhnt am Schluss doch etwas mit der Gesamtplatzierung.

Und noch eine erfreuliche Meldung:
Erfolgreiche Teilnahme beim „2. Hattinger Schulschach-Cup“
10. Juni 2006


Foto: Michael Goecke
Neun hochmotivierte, quirlige Kinder aus der Sankt-Michael-Schule spielen heute beim „2. Hattinger Schulschach-Cup“ in der Aula der Gesamtschule Welper um Spaß und Anerkennung.
Treffpunkt ist am frühen Samstagmorgen vor dem Schultor in der Leipziger Straße. Von dort geht es mit privaten PKW in Richtung Hattingen-Welper. Die Mannschaft ist sehr aufgeregt. Jasmin Döll, Lisa Hagemann, David Honscha, Nicole Kleeb, Philipp Klein, Elias Koch, Marius Lüttger sowie Cara und Tobias Schmidt fiebern dem Start entgegen. In der Zeit zwischen 10 und 16 Uhr sollen in sieben Runden die besten Turnierteams ermittelt werden. Gespielt wird nach den so genannten „Schnellschachregeln“. Der König darf nicht geschlagen werden.
Nach der zweiten Runde scheint die Stimmung erst einmal auf einem Tiefpunkt angekommen. Weder die Schachneulinge noch die „alten Hasen“ der Sankt-Michael-Schule können im zweiten Durchlauf auch nur eine einzige Partie für sich entscheiden. Zwar ist ein Remis zu verzeichnen, alle anderen Spiele gehen leider verloren. Aber: Den Kopf hängen zu lassen liegt unseren Schülerinnen und Schülern nicht. Den Betreuerinnen gelingt es, die Kinder neu zu motivieren. Im weiteren Verlauf nimmt das Turnier eine kaum erhoffte positive Entwicklung. Am Ende der Veranstaltung darf gejubelt werden: Hinter der Mannschaft der Sankt-Antonius-Schule belegt die Sankt-Michael-Schule den zweiten Platz. Außerdem stellt die Mannschaft mit ihren neun Spielern die Schule mit den meisten Teilnehmern. Lisa freut sich: „Gut finde ich, dass jeder von uns eine eigene Urkunde bekommen hat. Aber am besten finde ich, dass wir jetzt zwei Pokale gewonnen haben!“ Und Elias stöhnt: „Die sind vielleicht schwer, Mann!“ Besonders erwähnenswert ist die Aussage von Marius, der einen der hinteren Plätze in der Einzelwertung belegt hat: „Ich fand gut, dass auch die, die verloren haben, nicht wütend und sauer geworden sind.“ In diesen Kommentaren wird eindeutig ablesbar: Die Kinder hatten viel Spaß an der Sache, auch wenn es streckenweise sehr anstrengend war. Herzlichen Glückwunsch den Kindern, den Betreuern und dem ausrichtenden „Schachverein Welper 1922 e.V.“!

Mit Feuereifer dabei – und alle haben Spaß!
Bewegungstag „Unterwegs mit Freunden“ ein voller Erfolg!
09. Juni 2006


Foto: Michael Goecke
Unter dem Motto „Unterwegs mit Freunden“ sind heute alle Kinder und viele Eltern der Sankt-Michael-Schule im wahrsten und ursprünglichsten Sinn des Wortes „in Bewegung“. Gruppenweise wandern fast 30 Kleingruppen von einem „Spiel und Sport“-Angebot zum nächsten. Die zehn Stationen machen Spaß und immer wieder Lust auf mehr:
Da gibt es den „Kleisttreppen-Lauf“, bei dem sage und schreibe 72 Stufen – unterbrochen von ansteigenden Zwischenpodesten – zu erklimmen sind. Abschließend wird der erhöhte Pulsschlag gemessen und mit dem Ruhepuls verglichen. Da kommt man bei dem sonnigen Wetter ganz schön ins Schwitzen und aus der Puste!
Im Mirker Hain ist ein „Trimm-dich-Pfad“ und ein Parcours für einen Ausdauerlauf eingerichtet. Beides ist angenehm zu laufen, denn die Strecken liegen Gott sei Dank im Schatten des alten Hainbuchenbestandes. Auch der Bewegungs- und Geschicklichkeitsparcours in der Turnhalle am Hardenberg findet mit seinen Übungsschwerpunkten "Gleichgewicht" und "Klettern" großen Anklang. Lisa ist ganz begeistert vom Balancieren über einen schmalen Steg, bei dem man sich sogar an entgegenkommenden Kindern vorbeiquetschen muss ohne abzustürzen. Ganz toll findet sie das Durchqueren einer engen „Gletscherspalte“ aus Turnmatten und  das Klettern über eine „Dschungelbrücke“ aus Barren, Seilen und Ringen.
Auf dem Sportplatz fordern ein "Dribbel-Slalom" und das "Torwandschießen" die Fußballgeschicklichkeit nicht nur der Jungen heraus. Auch Melissa und Luzie sind hellauf begeistert. Ein richtiger Leichtathletikwettkampf mit 50m-Sprint, Weitwurf und Weitsprung findet ebenfalls rege Teilnahme. Besonders gut kommen die „Wasserspiele“ an, bei denen man zum Beispiel randvoll gefüllte Wassergläser von Punkt a nach Punkt b transportieren muss, ohne allzu viele Tropfen zu vergießen. Bei den hochsommerlichen Temperaturen finden vor allem die „Wasserbomben“-Spiele großen Zuspruch. Eigentlich geht es darum, sich im großen Kreis stehend mit Wasser gefüllte Luftballons zuzuwerfen, ohne dass sie kaputt gehen. Doch Joana freut sich über jeden zerplatzten Ballon: „Das ist super erfrischend! Danach kann man gut noch ein paar Minuten auf der Hüpfburg herumturnen!“
Sehr anspruchsvoll ist das Fahrradgeschicklichkeitsturnier auf dem oberen Schulhof.  Als besonders schwer erweist sich der mit Holzklötzchen markierte „Achter“. Bei einer Durchfahrbreite von nur ca. 60 Zentimetern und leicht abschüssigem Gelände wird schnell unterschätzt, wie schwer es ist die Spur zu halten und keines der eng gestellten Klötze umzustoßen. Doch eine erstaunlich hohe Anzahl von Kindern schafft den Parcours hochmotiviert und ehrgeizig ohne allzu viele Fehlerpunkte.
Ein gelungener Abschluss ist das gemeinsame Essen auf dem Schulhof. Neben Brühwürstchen im Brötchen gibt es eine Fülle unterschiedlichsten gesunden „Fingerfoods“. Mundgerecht sind Cherrytomaten, Radieschen, Gurken- und Möhrenstifte, Apfel- und andere Obststücke vorbereitet. Bei den Temperaturen finden Obst und Gemüse reißenden Absatz und bestätigen die Grundaussage des Ernährungsquizes „Was Kinder gerne essen!“ eindrucksvoll und überzeugend.
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Eltern und Mitarbeiterinnen für die tatkräftige Unterstützung und Hilfe am „Bewegungstag“.

„MÜLLennium“ an Schulen – ein Erfolgsprojekt
Sankt-Michael-Schule erhält 1. Preis für kreatives Müll-Sparen
08. Juni 2006


Foto: Michael Goecke
Seit drei Jahren läuft das Projekt „MÜLLennium an Schulen“, das vom Förderverein der Station Natur und Umwelt und dem Stadtbetrieb Schulen ins Leben gerufen wurde. Derzeit arbeiten 18 Schulen fast aller Schulformen jeweils über einen Zeitraum von fünf Jahren intensiv am Thema Müll und sparen inzwischen wöchentlich insgesamt schon 4.300 l Restmüll ein. Ziel des Projektes ist neben der Einsparung von Müll auch die intensive und nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema im Schulalltag.
So kontrollieren und beraten an der Sankt-Michael-Schule „Müllpolizisten“ ihre Mitschüler schon seit Beginn der Kampagne bei der fachgerechten Trennung von Wertstoffen im Müll. Durch die konsequente Mülltrennung in sämtlichen Klassen- und Verkehrsräumen und die tägliche Kontrolle konnte das Restmüllaufkommen der Schule im vergangenen Schuljahr um mehr als ein Drittel reduziert werden. Das ist eine beachtliche Einsparung! Außerdem entstanden im fächerübergreifenden Unterricht und an Projekttagen bunte Plastiken und Installationen aus Müll. Eine Kindergruppe erarbeitete eine „Müllkantate“, andere Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit dem Thema „Kompost“ auseinander.
Eine Jury prämiert heute die herausragenden Arbeiten mit Geldpreisen im Gesamtwert von 1.000 Euro. Außer der tatsächlichen Einsparleistung fließen in die Bewertung z. B. die Kreativität beim Angehen des Inhaltes, die Nachhaltigkeit der Umsetzung sowie die Qualität der Präsentation mit ein.
In diesem Jahr erringt den ersten Preis (500 Euro) die Städtische katholische Sankt-Michael-Schule an der Leipziger Straße. Der zweite Preis (300 Euro) wird an die Hauptschule Oberbarmen und der dritte (200 Euro) an die Bernhard-Letterhaus-Hauptschule überreicht. Außerdem vergibt die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) erstmalig fünf Sonderpreise: Über je 100 Euro freuen sich die Grundschulen Kurt-Schumacher-Straße, Liegnitzer Straße, Küllenhahner Straße, Beyenburg und Alarichstraße.

"Nur Mut!"-Tage in Klasse 3a
Ein Projekt für mutige Schülerinnen und Schüler und solche, die es werden wollen
07. Juni 2006

Es ist manchmal ganz schön kompliziert, so ein Leben als Schulkind. Tagtäglich gibt es viel zu tun: Das Kind ist gefordert, es muss agieren. Aber ist das Verhalten in schwierigen Situation dann auch das Richtige? Keine Frage: Es gibt die unterschiedlichsten Situationen, bei denen Kinder Orientierung, Beratung und manchmal auch konkrete Hilfe gebrauchen können. In der pädagogischen Fachsprache spricht man bei darauf abgestimmten Angeboten von "Prävention", das heißt auf gut Deutsch "Vorbeugung" oder auch "einem Fehlverhalten 'zuvorkommen'". Ziel jeglicher Präventionsmaßnahme  ist dementsprechend die Aufklärung von Kindern und deren Eltern über mögliche Gefährdungen und Risiken sowie die Stärkung der Persönlichkeit und des Selbstbewusstseins der Kinder selbst.
Auf Grund der aktuell großen Nachfrage nach Präventionsangeboten – insbesondere für jüngere Kinder – hat die Abteilung  „Kinder- und Jugendschutz“ des Fachbereichs „Jugend und Freizeit“ bei der Stadt Wuppertal ein Projekt für Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse entwickelt. Die Kinder der Klasse 3a an der Sankt-Michael-Schule nehmen bis zum Beginn der Sommerferien an diesem Projekt teil.
Unter dem Titel "Nur Mut!" setzt sich die Klasse in spielerischer Form und in Kreisgesprächen mit dem Thema "Wir als Klasse – Ich in der Klasse" auseinander. Dabei geht es zum Beispiel um die Fragestellung "Wie erreichen wir gemeinsam ein Ziel?", um die Thematisierung guter und schlechter Gefühle, um das "Nein-sagen-Können" oder darum, sich selbst und anderen sinnvolle oder notwendige Grenzen zu setzen bzw. aufzuzeigen. Das Projekt umfasst fünf Einheiten mit insgesamt elf Schulstunden. Da aber nicht allein die Arbeit mit den Kindern und Lehrerinnen Sinn macht, lädt Moderatorin Irmgard Stinzendörfer die Eltern und Erzieher zusätzlich zu einem Elternabend ein; denn nur wenn auch die Eltern in die Fragestellung mit einbezogen und für die Problematik sensibilisiert sind, ist eine positive Veränderung im täglichen Miteinander möglich, wird der Weg zu einem vertrauensvollen und gesunden Klassenklima geebnet. Neben der Vorstellung der einzelnen Projekteinheiten kommen bei einem solchen Elternabend Themen wie "Einflussfaktoren für ein gutes Klassenklima", Möglichkeiten der "Ich-Stärkung" sowie Bereiche der Gewalt- und Suchtprävention zur Sprache.
Wie viele andere Schulen hat auch die Sankt-Michael-Schule in ihrem Schulprogramm dem guten Klima in der Schulgemeinde, der Persönlichkeitsfindung und der Vorbeugung von Gewalt einen bedeutenden Platz eingeräumt. Vielgestaltige Projekte und Maßnahmen sind institutionalisiert. So gibt es seit Jahren das gemeinsam mit dem „Uellendahler Appell" und der Polizei ins Leben gerufene Streetsoccer-Projekt "Sport statt Gewalt" sowie ein Patenprogramm von Viertklässlern für "ihre 'i-Dötzchen'". Darüber hinaus werden Themen wie "gewaltfreie Konfliktlösungsmöglichkeiten" und "Toleranz" im Rahmen des Unterrichts immer wieder umfassend aufgegriffen.

Kinder (und auch Erwachsene) brauchen Bewegung!
Projekttag „gesund macht schule“ am Freitag, 09. Juni 2006
06. Juni 2006


Foto: Michael Goecke

In unserer heutigen bewegungsarmen Zeit sitzen schon kleine Kinder mehr vor dem Fernseher und anderen elektronischen Medien, als dass sie draußen spielen und sich körperlich betätigen. Die in verschiedenen Studien erhobenen Ergebnisse sind erschreckend, machen nachdenklich und fordern letztendlich ein besonnenes und verantwortliches Handeln:
  • Jedes zweite Kind zeigt eine Haltungsschwäche.
  • Fast jedes dritte Kind hat ein schwaches Herz-Kreislaufsystem.
  • Jedes dritte Kind ist übergewichtig.
  • Mehr als jedes dritte Kind zeigt motorische Ungeschicklichkeit und Koordinationsschwächen.
Die Kinder- und Jugendärztin Dr. med. Anja Schulze-Edinghausen beschreibt in einem Brief an die Eltern und Erzieher der Sankt-Michael-Schule die besondere Bedeutung der Bewegung für die Entwicklung eines jeden Kindes:
„Die körperliche Bewegung, die Erprobung der eigenen Fähigkeiten und Grenzen, das Spüren des eigenen Körpers ist bei Kindern eng verknüpft mit der geistigen Entwicklung und der Entwicklung von Selbstvertrauen! Verschiedene Bewegungserfahrungen tragen zur Reifung des Gehirns, zur Förderung der Körperkoordination, der Wahrnehmungsfähigkeit und im weiteren Sinne zur Entwicklung der Intelligenz bei.  Diese Voraussetzungen werden benötigt für das Erlernen von Sprache, sowie im weiteren Verlauf auch für das Erlernen von Schreiben, Lesen und Rechnen und vielen anderen Dingen. Erfolgserlebnisse wie etwa das hohe Klettergerüst, welches das Kind alleine erklommen hat, stärken Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Das Messen mit anderen Kindern, gemeinsame Bewegungsspiele fördern das Gruppenbewusstsein und die Integration in der Gruppe. Ausreichende Bewegung hat zudem eine wichtige Bedeutung für die gesunde Entwicklung des Kindes: das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt, die Muskeln und Knochen entwickeln sich und sorgen für eine gesunde Haltung des Körpers, regelmäßige Bewegung schafft durch den Ausgleich eine verbesserte Fähigkeit zur Konzentration.“
Weil dies so ist, gestaltet die Schulgemeinde der Sankt-Michael-Schule am kommenden Freitag einen Projekttag rund um das Thema „Bewegung“. Ca. 30 Kindergruppen werden sich und ihre Körper in zehn unterschiedlichsten Spiel- und Bewegungsangeboten erleben und erproben. Als Patenärztin der Sankt-Michael-Schule hofft die Kinder- und Jugendärztin darauf, dass „Eltern und Kinder dabei Lust bekommen auf mehr, denn - wie bereits zu Anfang gesagt: Kinder (und auch Erwachsene) brauchen Bewegung!“

900 Wuppertaler Kicker trotzen dem Regen
Fußballgott nicht auf Seiten der Sankt-Michael-Schüler
02. Juni 2006

Auch einen Tag nach dem frühen Ausscheiden aus dem DRUMBO-Cup-Turnier ist die Traurigkeit noch nicht ganz überwunden. Insbesondere Deborah, Luzie und Diane – die drei Mädchen im Team – hatten sich so viel vorgenommen und waren sehr zuversichtlich.
Doch bereits im ersten Gruppenspiel wurde schnell klar: Die Spieler der Gemeinschaftsgrundschule Birkenhöhe sind deutlich feldüberlegen. Das schlägt am Ende mit einem deutlichen 4:1-Sieg für die Birkenhöhe zu Buche.
Auch das zweite Gruppenspiel beginnt nicht nach den Wünschen der Spieler und zahlreicher mitfiebernder Zuschauer. Die Kicker der katholischen Grundschule Hombüchel erzielen bereits direkt zu Spielbeginn ein Gegentor. Das ist frustrierend. Doch die Mannschaft gibt sich zu keinem Zeitpunkt auf; jeder spielt einsatzfreudig bis zum Schluss. Bis zur letzten Minute zittern die Eltern und Mitschüler am Spielfeldrand mit. Mehrfach liegt der ersehnte Ausgleich in der Luft. Doch letztendlich geht auch dieses Spiel mit 0:1 verloren. Beim 32. Fußball-Grundschulturnier  steht der Fußballgott offensichtlich nicht auf unserer Seite. Trainer Berkel bedauert das, lobt aber die Spielfreude und den Einsatz seiner Schützlinge: „Vor allem im zweiten Spiel habt ihr mir echt gut gefallen. Ihr habt richtig gut gespielt.“
Und schnell wird die Enttäuschung abgelöst durch den hoffnungsfrohen Blick nach vorn. Ab sofort konzentriert sich der ganze fußballerische Ehrgeiz an der Sankt-Michael-Schule auf die Mini-WM am 19. Juni. Auf dem HAKO-Sportgelände in Vohwinkel treffen Fußballer unserer 1. und 2. Klassen, denen – wie bereits berichtet – die Mannschaft von Serbien-Montenegro zugelost wurde, auf die Mannschaften der Niederlande, Argentiniens und der Elfenbeinküste. Na, wenn das kein Fußball-Fest wird!

Märchenhafter Lesemarathon in der Stadtteilbibliothek
Dickes Lob für Kinder der 1. Klassen
01. Juni 2006


Foto: Michael Goecke
Vor zwei Jahren veranstaltete der Freundeskreis der Uellendahler Stadtteilbibliothek seinen ersten Lesemarathon: Zwölf Stunden wechselvolle Unterhaltung fesselten damals 162 begeisterte Zuhörer. Schon damals waren Kinder der Sankt-Michael-Schule bei dieser „Lektüre in Serie“ dabei.
In diesem Jahr steht der Lesemarathon ganz im Zeichen der Märchen und Sagen. So sind heute Vormittag ca. 60 Märchenfans aus den Klassen 1b, 2b und 3a der Sankt-Michael-Schule in die Uellendahler Stadtteilbibliothek gekommen, um entweder selbst Märchen vorzulesen oder ihnen gefesselt zuzuhören. Die Vorleser dürfen auf einem Podest in einem gemütlichen Märchensessel Platz nehmen. Gebannt folgen die Zuhörer den Lesungen vom „hässlichen Entlein“ und vom „Rumpelstilzchen“.
Ein Novum ist der Besuch einer zehnköpfigen Kinderschar der Offenen Ganztagsgrundschule am frühen Nachmittag. Die Schülerinnen und Schüler – die meisten sind erst in der 1. und der 2. Klasse – sind mit Begeisterung und Konzentration bei der Sache. Zwischen den Textpassagen aus dem Märchen vom „Dornröschen“ werden die Strophen des Kinderliedes „Dornröschen war ein schönes Kind...“ vorgetragen und mit Gesten untermalt. Mit ihrer Gitarre begleitet sie Frau Schwarzkopf, die Lehrerin aus dem Offenen Ganztag. Die Bibliothekarin Frau Schülke ist ganz begeistert: „So was Tolles haben wir hier heute noch nicht geboten bekommen.“ Ein besonderes Lob hat sie für die drei Erstklässler parat: „Ich kann ja gar nicht glauben, dass ihr erst im ersten Schuljahr seid. Ihr habt wirklich sehr schön gelesen!“ Die Nervosität der Kinder hat einen kuriosen Nebeneffekt. Was beim Üben in der Lesegruppe meist in einer 45minütigen Einheit nicht unterzubringen war, dauert vor Publikum gerade einmal gute 25 Minuten. Doch Frau Schülke weiß Rat: „Ich lese euch das Märchen vom ‚Feuervogel’ vor. Habt ihr Lust?“ Und ob die Kinder Lust haben!
Gestärkt mit Kuchen und Getränken und um ein schönes Lesezeichen mit Märchenmotiven reicher geht es schließlich zurück in die Schule.

Landesauszeichnung "Bewegungsfreudige Schule NRW 2006"
Erfolgreiche Bewerbung der Sankt-Michael-Schule
30. Mai 2006


Foto: Michael Goecke

In der Postmappe von heute befindet sich ein herzlicher Glückwunsch aus dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Weiterbildung: "Sie haben mit Ihrem Beitrag gezeigt, dass sich Ihre Schule auf dem Weg zu einer 'Bewegungsfreudigen Schule' befindet."
204 von insgesamt fast 480 interessierten NRW-Schulen haben im Online-Bewerbungsverfahren um die Landesauszeichnung "Bewegungsfreudige Schule NRW 2006" deutlich machen können, dass sie einen Erfolg versprechenden Weg zu einer bewegungsfreudigen Gestaltung ihres Schullebens eingeschlagen haben. Alle Top 204-Schulen sind im Schulportal unter www.schulsport-nrw.de veröffentlicht. Vier davon sind in Wuppertal zu Hause: Die Johannes-Rau-Schule, die Gemeinschaftsgrundschule Königshöher Weg, das Carl-Duisberg-Gymnasium und die Sankt-Michael-Schule.
Jede teilnehmende Schule erhält als Anerkennung eine Urkunde der Landesregierung. 15 bis 20 Schulen werden nach Sichtung und Auswertung der eingegangenen Bewerbungen im August und September dieses Jahres besucht und begutachtet. Die besten 10 bis 15 Schulen erhalten als so genannte "Hauptpreisträger-Schulen" das Gütesiegel "Bewegungsfreudige Schule NRW 2006". Dieses Siegel ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 €. Weitere 20 bis 25 Schulen werden ausgewählt, um als "Preisträger-Schulen" einen Geldpreis in Höhe von 500 € in Empfang zu nehmen. Zusätzlich werden fünf bis zehn Schulen, die auf Grund ihrer besonderen Situation noch einmal genauer "unter die Lupe" genommen werden sollen, mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Im Glückwunschschreiben der Trägergemeinschaft der Landesauszeichnung, die sich aus dem Gemeindeunfallversicherungsverband (GUVV) Westfalen-Lippe, dem Rheinischen GUVV, der AOK Westfalen-Lippe, der AOK Rheinland, dem Landessportbund und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung zusammensetzt, heißt es dazu:
"Von den Schulen, die sich in diesem Jahr noch nicht auf den vorderen Rängen platzieren konnten, werden noch bis zu zehn Schulen ausgewählt, die von einer Delegation besucht und begutachtet werden. Es handelt sich dabei um solche Schulen, die noch nicht über optimale personelle und materielle Voraussetzungen für Bewegung, Spiel und Sport verfügen, sich aber nach Auffassung der Jury auf der Grundlage ihres Schulprogramms und im Rahmen ihrer Möglichkeiten intensiv um die bewegungsfreudige Gestaltung ihres Schullebens bemühen."
Man darf gespannt sein, wie sich das Bewertungsverfahren für die Sankt-Michael-Schule entwickeln wird!

Alle Wetter!
DRUMBO-Cup erneut verschoben
29. Mai 2006

Lange Gesichter machen heute Mittag die Kinder der Fußballmannschaft der Sankt-Michael-Schule. Noch um neun Uhr heißt es in einer hoffnungsfrohen E-Mail aus dem Stadtbetrieb Sport & Bäder: „Wir starten heute (wie geplant) den Drumbo-Cup. Die Sportplätze sind bespielbar und wir hoffen, dass sich das ‚Drumbo-Cup-Wetter“ einstellen wird.“
Doch schon vor dem Start zur Sportanlage am Freudenberg kommen erste Zweifel auf. Der Himmel über Wuppertal verdunkelt sich, es donnert und blitzt. Mancherorts hagelt es sogar. Am Sportplatz angekommen wirken die Spielfelder eher wie düstere Seen. Auf den Laufbahnen steht das Wasser zentimeterhoch. Heiner Koch und Jürgen Eckhard vom Stadtbetrieb müssen schweren Herzens auch heute dem berühmt-berüchtigten Wuppertaler Wetter Tribut zollen und das Turnier erneut absagen. Aber am kommenden Donnerstag soll es wirklich los gehen! Hoffentlich setzt sich die augenblicklich etwas zögerliche Sonne bis zum 1. Juni gegen Wind und Regen durch.

DRUMBO-Cup der Wuppertaler Grundschulen verschoben
Eröffnungsspiele finden erst am kommenden Montag statt
23. Mai 2006

Die für heute angesetzte Vorrunde des 32. Fußball-Wettstreits der Wuppertaler Grundschulen muss abgesagt und auf Montag, den 29. Mai, verschoben werden. Bedingt durch die anhaltenden Regenfälle der letzten Tage sind die Rasenplätze in unserer Stadt leider unbespielbar. Und die Wetterprognosen für die kommenden Tage versprechen keinerlei Besserung. Die Fußballer und die Fangemeinde der Sankt-Michael-Schule müssen sich folglich noch ein paar Tage in Geduld üben, bevor die Spiele gegen die Gemeinschaftsgrundschule Birkenhöhe und die städtische katholische Grundschule Hombüchel angepfiffen werden. Bleibt zu hoffen, dass der Sportplatz am Freudenberg dann seinem Namen auch wirklich gerecht wird!

Stürmisches Umweltfest der „Station Natur und Umwelt“ in Cronenberg
Flotter Beitrag der „MÜLLennium-Sänger“ zur Eröffnung des „FUP“
20. Mai 2006


Foto: Michael Goecke
Für heute haben Meteorologen vor schweren Gewittern und Sturmböen in ganz Nordrhein-Westfalen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern gewarnt. Vor allem am Nachmittag sollten sich Wanderer bei Waldspaziergängen vor herabfallenden Ästen in Acht nehmen, wird über die Medien verbreitet. Diese Warnung nehmen die Eltern der Klasse 2b durchaus sehr ernst; darum sagen sie ihre für den heutigen Nachmittag geplanten „Waldspiele“ kurz entschlossen ab. Das ist sicher enttäuschend für die immerhin gut 70 angemeldeten Kinder und Eltern. Aber im Mirker Hain ist der Waldboden tatsächlich gründlich durchgeweicht. Zudem ist der hohe alte Buchenbestand bei den angekündigten Unwettern einerseits selbst in Gefahr und andererseits für große und kleine Menschen durch Astbruch oder gar Entwurzelungen nicht eben ungefährlich.
Trotz der schlechten Witterungsbedingungen lassen sich Kinder der „Müllpolizei“ allerdings nicht davon abhalten, bei der Eröffnung des „FUP“ – was soviel bedeutet wie FreiluftUnterrichtsPlatz – im Naturlehrgebiet der „Station Natur und Umwelt“ mitzuwirken. Der neu gestaltete Platz liegt aber auch in keinem Waldgebiet und verfügt zudem über einen großzügig überdachten Unterrichtsbereich, in dem zur Feier des Einweihungstages eine Bühne aufgebaut ist. Von dort aus begeistern die „MÜLLennium-Sänger“ der Sankt-Michael-Schule in einfallsreich gestalteten Kostümen die wetterbeständigen Zuschauer mit einer „Müllkantate“. Auch Wolfgang Roeseler vom Förderverein der Station ist von den frischen Stimmen und dem engagierten Vortrag offenbar sehr angetan. Einen „herzlichen Dank für den schönen Beitrag zu unserem Fest“ mailt er noch am gleichen Abend an die Schuladresse.
Eine Zugabe wird es sicherlich bei der Preisverleihungsfeier für die Wuppertaler MÜLLennium-Schulen am 8. Juni im Schulzentrum Süd geben. Die elf Sänger der Sankt-Michael-Schule freuen sich schon jetzt darauf!

Pinguinale 2006 – Wir sind auch dabei!
Sankt-Michael-„Schulguine“ wittern Frühlingsluft
18. Mai 2006


Foto: Michael Goecke
In diesem Jahr wird der Wuppertaler Zoo stolze 125 Jahre alt. Aus diesem Anlass findet vom 1. April bis zum 19. August in Wuppertal und Umgebung die sogenannte „Pinguinale“ statt.
Die Grundidee ist ebenso einfach wie charmant: Das "Wappentier" des Wuppertaler Zoos, der Königspinguin, stimmt Wuppertal, seine Region und seine Besucher vorab auf das große Jubiläum ein. So sind schon seit vielen Tagen 200 überlebensgroße, im Auftrag von Sponsoren kunstvoll gestaltete Pinguine überall im Wuppertaler Stadtbild präsent. Die sympathischen, 1,80 Meter großen Kunststoffgesellen  bevölkern öffentliche Plätze und Grünanlagen, stehen neben Hauseingängen und vor Restaurants, in Schaufenstern und Ladenlokalen. Als echte „Hingucker“ beweisen sie, dass die Wuppertaler ein ganz besonderes Verhältnis zu ihrem Zoo haben. Spätestens am 19. August sollen die Pinguine mit der Wuppertaler Schwebebahn an der Haltestelle Zoo einschweben. Zahllose „Pinguinisten“ werden sie dann über die Hubertusallee in einer beispiellosen Parade zum Zoo geleiten, auf dessen Gelände sich die farbenfrohen Pinguine dann zwei Monate lang den  Besuchern präsentieren werden.
Auch Kinder der Sankt-Michael-Schule zeigen ihre unverhohlene Sympathie für das Wappentier des Wuppertaler Zoos. Schülerinnen und Schüler der „Offenen Ganztagsgrundschule“ und der 4. Klasse verwandeln triste Malvorlagen mit Pinguinen zu ganz individuellen „Guinen“: Michelle findet vor allem  den „Fußball-WMguin“ und einen „Babyguin“ klasse, während Hagen sich eher für „Piratguine“, „Geistguine“ und „Feuerwehrmannguine“ begeistert. Einige Kunstwerke sind so ansprechend gelungen, dass nun nach einem geeigneten Ort für eine öffentliche Präsentation gesucht wird.

Du bist Deutschland! – Wir sind Serbien-Montenegro!
Das ganze Fußball-WM-Turnier an einem einzigen Tag
12. Mai 2006

Hallo, alle mal herhören! Am 19. Juni findet die Fußball-Weltmeisterschaft in Wuppertal statt! Ein schlechter Witz? – Nein, Tatsache!
Am selben Tag, an dem in Dortmund bei der „echten“ Fußball-WM Togo und die Schweiz aufeinander treffen, wird im Stadtteil Vohwinkel die Mini-WM der Wuppertaler Grundschulen ausgetragen. 32 Grundschulmannschaften vertreten dabei je ein WM-Land. Laut Bericht in der „Westdeutschen Zeitung“ von heute haben Brasilien, die Niederlande,  Spanien, Italien, Argentinien und Deutschland bei der gestrigen Zulosung für die Fußball-Mini-WM der Erst- und Zweitklässler würdige Vertreter gefunden. Das ist wohl wahr, aber eben doch nicht die komplette Wahrheit: auch Serbien-Montenegro kann auf einsatzfreudige Unterstützung zählen. Die Kinder der „Sankt-Michael-Schule“ werden zum Team für Trainer Ilija Petković, den Rekordtorschützen Savo Milošević und seine Mannschaftskameraden!
Bei der Vorbereitung auf das Turnier werden übrigens nicht ausschließlich fußballtechnische Trainingseinheiten auf dem Stundenplan stehen. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich außerdem inhaltlich intensiv mit Serbien-Montenegro und werden versuchen, jede Menge Fans für eine nicht nur den Kindern bisher wenig bekannte junge Nation zu gewinnen.
Die serbisch-montenegrinische Fußballnationalmannschaft besteht nämlich offiziell erst seit dem Jahr 2003, da es bis zu diesem Zeitpunkt seit dem Zusammenbruch des ehemaligen Jugoslawiens in den frühen 1990er Jahren keine Namensänderung des Staatenbundes gab. Kurz vor der endgültigen Auflösung des Staates Jugoslawien startete das Team noch unter dem Namen „Bundesrepublik Jugoslawien“ in die Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2004. Nach sechs Partien bestritt es das Restprogramm dann als „serbisch-montenegrinische Fußballnationalmannschaft“.

Falscher Eindruck!
Nicht einzige Grundschule im Stadtteil Wuppertal-Uellendahl
11. Mai 2006

Die Gemeinschaftsgrundschule an der Kurt-Schumacher-Straße soll nach dem Wunsch ihres Kollegiums und der Elternschaft umbenannt werden. Der neue Name soll „Städtische Gemeinschaftsgrundschule Uellendahl“ lauten. Ein entsprechender Antrag liegt der Stadtverwaltung vor. Die Entscheidung fällt in der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg. In einem Artikel der „wuppertaler rundschau“ vom Vortag wird der Bezirksvorsteher Hans-Joachim Lüppken (CDU) mit der Befürchtung zitiert: „Es gibt von Seiten der BV Bedenken, dass eine solche Umbenennung negative Auswirkungen für die katholische ‚Sankt-Michael-Schule’ mit sich bringen könnte. Der vorgeschlagene Name vermittelt den Eindruck, dass es nur eine Grundschule im Stadtteil gibt.“ Diese Bedenken sind in Gesprächen der politischen Fraktionen – auch mit dem Schulleiter der „Sankt-Michael-Schule“ an der Leipziger Straße – ausgeräumt worden.
Die aktuellen Nachrichten des Lokalsenders „Radio Wuppertal“ scheinen die Befürchtungen von Bezirksvorsteher Lüppken jedoch zu bestätigen: Dort wird am heutigen Abend wiederholt gemeldet, dass die Gemeinschaftsgrundschule an der Kurt-Schumacher-Straße zukünftig deshalb den Stadtteilnamen Uellendahl in ihrer offiziellen Benennung verwenden wolle, weil sie nach Schließung der Gemeinschaftsgrundschule an der Kohlstraße im Sommer 2006 die einzige Grundschule im Stadtteil sei. Und diese Radiomeldung transportiert definitiv eine falsche Behauptung: Die „Gemeinschaftsgrundschule Uellendahl“ wird zwar in der Tat die einzige Gemeinschaftsgrundschule, nicht aber die einzige Grundschule vor Ort sein. Die städtische katholische „Sankt-Michael-Schule“ ist und bleibt die zweite Grundschule im Uellendahl!

Der Einsatz hat sich gelohnt!
1. Preis beim Kork-Sammelwettbewerb der AWG
10. Mai 2006

Mit ihren Sammelwettbewerben für Schulen und Kindertageseinrichtungen will die Wuppertaler Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH (kurz: AWG) mit dazu beitragen, dass Kinder schon frühzeitig lernen, Produkte des täglichen Lebens wieder zu verwerten und damit die Umwelt zu schonen. Korken sind ein Naturprodukt und damit viel zu wertvoll, um sie nach einmaligem Gebrauch einfach wegzuwerfen. Deshalb unterstützt die AWG die Recyclingaktion des Epilepsiezentrums der „Diakonie Kork“, dessen Name auf den Standort in Kehl-Kork zurückgeht. Hier stellen unter anderem behinderte Menschen aus den gesammelten Korken wieder Sinnvolles her –  beispielsweise Dämmstoffe für den Hausbau und die Gebäudesanierung. Damit dient das Projekt gleich zwei guten Gründen: Es schützt die Umwelt und schafft gleichzeitig Arbeitsplätze für Behinderte.
Ein dritter guter Grund ergibt sich heute für die Schulvereinskasse der Sankt-Michael-Schule. Die erhält nämlich auf Grund der Erstplatzzierung bei den Grundschulen im Rahmen einer Feierstunde im Betrieb der Müllabfuhr einen Geldpreis in Höhe von 500 €. Dafür lassen sich eine ganze Menge an beweglichen Spielgeräten für die Schulkinder anschaffen. Aber Geld ist eben auch nicht alles. Johanna und ihre Kolleginnen Leandra, Michelle und Jana von der Müllpolizei der Schule freuen sich auch über die angebotenen Leckerbissen: „Bei der Feier gab’s ‚Amerikaner’ – aber zum Essen und nicht in echt!“
Das Gesamtgewicht der über ein halbes Jahr hinweg gesammelten Korken betrug übrigens 207 kg. Das entspricht – bezogen auf unsere Schülerzahl – einer Pro-Kopf-Menge von 1,46 kg. (hierzu der WZ-Bericht vom 11.Mai mit Foto)  

Schach ist Treibstoff fürs Gehirn und erfrischt den Geist
Arbeitsgemeinschaft bietet „Kopfgymnastik“ für jeden
28. April 2006

Nach dem erfolgreichen Abschneiden einer spontan zusammengestellten Schulmannschaft für ein Schachturnier kurz vor den Osterferien reißen die Nachfragen der Schülerinnen und Schüler nicht ab: „Letztens war doch so ein Schachturnier für Kinder. Da war unsere Schule doch gut! Kann ich da auch mal mitmachen?“
Ermutigt durch die vielen Fragen bringen Andrea Schmidt und Carola Koch den Stein nun so richtig ins Rollen. Ab heute bieten sie interessierten Kindern freitags zwischen 13.00 und 14.00 Uhr Gelegenheit,  die Kunst des Schachspieles zu erlernen oder zu vertiefen. Und wer Schach gar als Wettkampf betreiben will, der muss viel trainieren, muss fit sein und Ausdauer haben.
28 quirlige Kinder quer durch sämtliche Klassenstufen – vom blutigen Anfänger bis zum regelrechten Profi - sind der Einladung gefolgt und heute im wahrsten Sinne „mit von der Partie“. Auch wenn es beim Spiel der Stille und des Geistes augenblicklich noch etwas lautstark zugeht; Andrea Schmidt lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und ist überzeugt: „Mit zunehmender Übung geht es hier auch leiser zu.“ „Selbstverständlich“, so heißt es im Einladungsschreiben, „sind auch Lehrerinnen und Lehrer herzlich willkommen; denn Schach ist ein Spiel der Generationen – das einzige Spiel, bei dem ‚Alt und Jung’ einander gleichberechtigt gegenüber sitzen können.“
Das Spielmaterial wird übrigens von der Schule gestellt. Mitzubringen sind deshalb nur Wissbegierde und viel gute Laune. Eine Einladung für das nächste Turnier gibt es tatsächlich auch schon! Am Samstag, dem 10. Juni 2006, startet eine neu zusammengestellte Schulmannschaft zum Schach-Wettkampf nach Hattingen.

Mit dem Fahrrad unterwegs – aber sicher!
4. Klasse übt in der Verkehrswirklichkeit
27. April 2006

Im Laufe der Grundschulzeit lernen Kinder viel über Regeln und Vorschriften, über Geschicklichkeit und Bewegungsabläufe. Sowohl im Sachunterricht als auch in der Sport- und Bewegungserziehung machen sie Erfahrungen mit ihrer Mitwelt und mit ihrem eigenen Körper, die für den täglichen Umgang miteinander und für das Training motorischen Geschicks von erheblicher Wichtigkeit sind. All das brauchen Kinder für ein umsichtiges und sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Nicht erst im vierten Schuljahr – dort aber besonders intensiv – wird die Praxis eingeübt.
„Als erstes wurden uns Straßenschilder und Verkehrsregeln erklärt.“, berichtet Falk. „Wir lernten, was ein Fahrrad braucht, um verkehrssicher zu sein. Eines Tages besuchten wir den Verkehrsübungshof. Dort übten wir die Verkehrsregeln zu beachten. In der Schule schrieben wir einen schriftlichen Test. Zum Schluss müssen wir dann unsere Fahrräder in die Schule mitbringen. Polizisten prüfen unsere Fahrräder auf Verkehrssicherheit. Danach müssen wir im echten Straßenverkehr fahren.“
Heute ist es so weit. Nicht alle Kinder haben eigene Fahrräder dabei. Einige Räder sind nicht verkehrssicher. Bremshebel lassen sich bis an die Lenkstange heranziehen, ein Dynamo packt nicht so recht an den starken Seitenprofilen eines Mountainbike-Rades, einige Glühlämpchen sind defekt. Aber im Großen und Ganzen sind die Polizisten zufrieden. Und wer sein Rad später repariert erneut vorstellt, bekommt die ersehnte Plakette von Polizei und Verkehrswacht halt später. Die Kinder sind aufgeregt, die helfenden Eltern oft auch. Hier im bergigen Wuppertal sucht man flache Geländeabschnitte und fahrradfreundliche Verkehrswege nämlich in der Regel vergeblich. Darum haben Kinder auch wenige bis gar keine Möglichkeiten, in der Verkehrswirklichkeit zu üben. Den Eltern kommt darum ein hohes Maß an Sorgfaltspflicht und Verantwortung zu. Weder die erhaltene Plakette noch die Bescheinigung über eine erfolgreiche Teilnahme an der heutigen Übung sind ein „Fahrradführerschein“!
Sicher ist es besser, vorsichtig zu sein und nicht übermütig oder leichtsinnig zu werden, weil man ja jetzt „eine Prüfung bestanden“ hat: Lieber noch etwas länger – und natürlich mit der gebotenen Rücksicht auf Fußgänger – auf dem Bürgersteig fahren, als auf den gefährlichen Straßen! Falk schließt seinen Bericht zum heutigen Tag denn auch eher skeptisch: „Leider hatten wir Pech und es waren viele Autos auf unserer Strecke unterwegs. Selbst die Polizisten staunten darüber!“

Zurück zu den Wurzeln
Grundsteinlegung für das neue Kinderhaus St. Michael
27. April 2006

Vor 123 Jahren – im Mai 1883 – wurde an der Uellendahler Straße 275 das „Waisenhaus in der Mirke“ erbaut, das später den Namen „Kinderheim St. Michael“ erhielt. Mit der Umbenennung in „Kinderhaus St. Michael“ trug man schon vor Jahren den geänderten Anforderungen der Kinder- und Jugendhilfe Rechnung. In der Folge wurde die Arbeit des Hauses von Grund auf neu konzipiert, das Mutterhaus zwischenzeitlich geschlossen und – bis auf einen unter Denkmalschutz stehenden Erweiterungstrakt aus dem Jahre 1928 – abgerissen. An fünf über das gesamte Stadtgebiet verteilten Standorten wurden dezentrale Wohngruppen eingerichtet.
Mit der heutigen Grundsteinlegung kehrt das Kinderhaus St. Michael gewissermaßen zu seinen Wurzeln zurück. Sie bezeichnet den Baubeginn für ein Haus, das bis Weihnachten 2006 fertig gestellt sein soll. Ein von Licht durchfluteter Bau mit rund 270 Quadratmetern Nutzfläche soll dann bezugsfertig sein. Gab es früher riesige saalähnliche Aufenthalts- und Schlafräume, sind jetzt altersgerechte Einzel- und Doppelzimmer vorgesehen. Damit wird sich der Neubau in ganz entscheidender Weise den sich wandelnden Bedürfnissen seiner jungen Bewohner anpassen. „220 Quadratmeter sind für die stationäre Gruppe eingeplant, 45 Quadratmeter bleiben für die Verwaltung.“, erläutert Dechant Michael Grütering, der auch Vorsitzender der „Stiftung Kinderhaus St. Michael“ ist. Zum Wohle des Kindes wurde auf genügend Arbeits-, Lebens- und Spielflächen großer Wert gelegt. Interessant ist aber auch der Einbezug ökologischer Überlegungen und die ausdrückliche Beachtung nachhaltiger Aspekte: Das neue Kinderhaus wird nicht mit Öl oder Gas, sondern mit Holzpellets beheizt werden. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert.
Dechant Grütering und Ortspfarrer Klaus Nickl legen übrigens in den Grundstein neben eine aktuellen Tageszeitung und die neue Urkunde auch zwei historische Dokumente: eine Stiftungsurkunde aus dem Jahre 1883 und eine Abschrift der Urkunde zum Baubeginn für den Erweiterungstrakt von 1928. Ein ganz besonderes Erlebnis ist das heutige Ereignis vor allem für Romina und einige andere Kinder der Wohngruppe Tarzisius, die augenblicklich noch in einem Haus Am Deckershäuschen untergebracht ist. Sie erleben heute als Ehrengäste die Grundsteinlegung für das Haus mit, in dem sie am Ende dieses Jahres – wenn alles nach Plan verläuft – ihr erstes Weihnachtsfest „im neuen Heim“ feiern dürfen. Vor allem Romina wird der heutige Tag gut im Gedächtnis bleiben: Sie darf den Urkunden im Grundstein einen Satz bankfrischer €-Münzen beilegen.

Offener Ganztag
Schule zum Lernen – Schule zum Wohlfühlen
24. April 2006

Seit Beginn dieses Schuljahres ist an unsere Schule eine zweigruppige „Offene Ganztagsgrundschule“ eingerichtet. Die Anzahl der Mitarbeiter aus der Betreuung der vergangenen Jahre hat sich dadurch zwischenzeitlich nahezu verdoppelt!
Durch die gewachsenen Aufgabenstellungen und Erfordernisse stehen wir aktuell vor schwierigen Aufgaben und großen Herausforderungen. Zur Ausgabe und Einnahme des warmen Mittagessens sind bauliche Veränderungen unumgänglich: Im bisherigen Spielraum wird in den kommenden Sommerferien eine ganztagstaugliche Küche eingerichtet. Zwischen  dem damit entstehenden Küchen- und Mensabereich und dem bisherigen Hausaufgabenraum wird ein Durchbruch geschaffen. Die provisorische Mensa wird zum Spiel- und Tobebereich umgestaltet. Neben neuer Wandfarbgestaltung und der Anbringung von freundlich farbigen Gardinen sind lärmreduzierende Baumaßnahmen vorgesehen. Auf den Schulhöfen werden zusätzliche Spielbereiche und –geräte installiert. In Planung befindet sich eine Rutsche vom oberen Fußballhof auf den westlichen Schulhof, der Bau eines Dreier-Recks ebenda und eine Kletterwand in der Bruchsteinmauer unter der Kastanie auf dem östlichen Schulhof. Ergänzt werden soll das Ganze durch einige auf den Asphalt aufgemalte „Hüpfekästchen“ und einen kleinen Sandkasten.
Augenblicklich wird die Angebotspalette unserer Ganztagsschule erheblich ausgebaut. Damit der Bildungsbereich aufgewertet wird und über den Tag verteilt eine „neue Balance“ erhält, hat am 1. Februar 2006 Frau Schwarzkopf ihre Arbeit an unserer Schule aufgenommen. Sie ist ausgebildete Lehrerin u. a. für Deutsch und bietet vormittags wie nachmittags Förderunterricht und musisch geprägte Projekte für die Kinder des offenen Ganztags an. Neben anderen freizeitpädagogischen Angeboten zu Spiel und Bewegung, zur Leseerziehung, zum Basteln und Kochen sind wir besonders stolz auf das neu eingerichtete Projekt „Echt cool!“. Dabei handelt es sich um ein Training ausschließlich für Jungen, bei dem diese spielerisch ihre körperlichen und emotionalen Grenzen sowie einen kontrollierten Umgang mit Frustration und Aggressionen erfahren können. Das Angebot wurde erst durch die großzügige finanzielle Unterstützung einer Sponsorin möglich, die an dieser Stelle nicht genannt werden möchte.
Übrigens: Wenn Sie mehr über die Angebote Offener Ganztagsgrundschulen in Wuppertal, in NRW oder gar im gesamten Bundesgebiet erfahren wollen, besuchen Sie doch im Internet einmal die Website http://www.ganztagsschulen.org des Bundesministeriums für Bildung und Forschung!

Langeweile in den Osterferien? – Nicht mit Peter Pan!
Kostenlose offene Angebote für Kinder im Jugendzentrum am Röttgen 102 a
10. April 2006

Für alle Kinder von sechs bis elf Jahren lohnt sich spätestens ab heute der Weg zum Kinder- und Jugendzentrum am Röttgen. Kostenlos und ohne Anmeldung seid ihr während der Osterferien ganz herzlich eingeladen von keinem geringeren als Peter Pan! Seine Einladung garantiert: Bei mir gibt’s sicher keine Langeweile!
Ihr werdet erwartet am:
   - Montag, 10. April         Kinder-Kino „Peter Pan“
   - Donnerstag, 13. April    Kinder in der Kiste. Lustige Videoclips
   - Dienstag, 18. April        „Wer war Käptn Hook!?“
   - Donnerstag, 20. April    „Basteln in Peter Pans Werkstatt“
Die Veranstaltungen finden jeweils von 14 bis 16 Uhr statt.
Weitere Informationen gibt es bei Lena Baumeister, Volker Vogeler und dem Gastgeberteam des Zentrums für Kinder und Jugendliche unter der Telefonnummer 707261.

Masern-Epidemie in NRW: Erste Fälle an Wuppertaler Schulen
Städtisches Gesundheitsamt rät zur Impfung von Kindern und Jugendlichen
07. April 2006

„Die Masern-Epidemie in Nordrhein-Westfalen hat Wuppertal erreicht“, berichtet Matthias Buntrock-Schweer, Abteilungsleiter des städtischen „Umweltmedizinischen Dienstes“. Insgesamt zähle man in NRW bislang etwa 350 Erkrankungen. Es habe sich gezeigt, dass ein großer Teil der Kinder und Jugendlichen entweder über gar keinen Impfschutz verfüge oder im Kindesalter nur die erste Masernimpfung erhalten habe. Er rät allen Eltern darum dringend, die Impfausweise ihrer Kinder zu überprüfen. Kinder und Jugendliche, die über keinen ausreichenden Impfschutz verfügen, sollten sich sofort impfen lassen, damit ein Schutz für die Schulzeit nach den Osterferien aufgebaut werden könne. Entgegen der landläufigen Meinung seien Masern keine harmlose Kinderkrankheit: „Sie sind hochgradig ansteckend und können schwerwiegende Folgen wie Mittelohr-, Hirnhaut- oder Lungenentzündung nach sich ziehen.“

Schwimmwettkämpfe der Wuppertaler Grundschulen
Siegen will jeder! - Dabei zu sein und Spaß zu haben ist aber auch toll!
04. April 2006

17 Grundschulen treffen sich am Dienstagmorgen im Schwimmzentrum auf Küllenhahn um ihre Schwimmleistungen zu messen.
Für die Sankt-Michael-Schule treten durchweg junge Starterinnen und Starter an:
Ole aus der 1a, Lisa, David, Jens, Elias, Anna und Tobias aus der 2b, Fynn, Gereon, Johanna, Michelle G. und Joana aus der 3a und Jana und Janina aus der 3b sind ein tolles Team. Um 09.30 Uhr beginnt der Wettkampf und nach  fünfeinhalb Stunden steht fest: Unsere Mannschaft hat mit 38 Punkten den 12. Platz belegt.
Joana berichtet: „Zum Schwimmen gab es nur Staffeln; zum Beispiel die Nudelstaffel, die Ballstaffel und die Kaulbeinstaffel.“ Und Fynn ergänzt: „Vergiss die Sprint- und die Ausdauerstaffel nicht.“
Zum Schluss gibt es noch ein Gewinnspiel. Aus jeder Schule soll ein Kind ins Becken springen und eine Dose vom Grund heraufholen. Befindet sich in der Dose ein goldenes Steinchen, bekommt die Schule 100 €, das silberne ist 75 € wert und bei Bronze gibt es 50 €. Wir haben nichts gewonnen. Aber: „Der Wettkampf hat echt Spaß gemacht!“ sagt Joana. Und das ist doch wohl die Hauptsache!

Das Frühlingserwachen der „Krötenretter“
Krötenmännchen eindeutig in der Überzahl
01. April 2006

Bei inzwischen frühlingshaften Temperaturen sind in den letzten Tagen Tausende von Amphibien unterwegs zu ihren Laichgewässern. „Die Wanderung zu den Laichplätzen ist jetzt in vollem Gange“, berichtet der Wuppertaler Biologe Joachim Pastors einem Reporter der WZ. „Die Hochzeitsreisen von Frosch, Lurch, Unke & Co. haben begonnen.“ Mit einem Anteil von gut 90 Prozent stellt die Erdkröte die Mehrheit an der Wuppertaler Amphibienwelt. Noch bis Ende April muss man mit querenden Fröschen und Kröten auf vielen Straßen rechnen und bitte entsprechend vorsichtig fahren! Schwerpunkte der aktuellen Wanderungen sind z. B. an der oberen Vogelsangstraße (in unserem Schulbezirk) und in der Lüntenbeck. Weil viele Autofahrer sich ihrer Verantwortung nicht bewusst sind, machen sich immer mehr Tierfreunde in den Abendstunden auf, um möglichst vielen Amphibien an Straßen- und Wegrändern das Leben zu retten.
Auch zwölf Schülerinnen und Schüler unserer Schule sind heute bis in die späten Abendstunden im lebensrettenden Einsatz. Zur Grundausstattung gehören Eimer, Taschenlampe, zupackende Hände und reflektierende Kleidung. Die Helfer sind mit Spaß und großem Idealismus bei der Sache. „Wenn der Eimerboden mit Tieren bedeckt ist, muss man die erst mal rüber zum Teich bringen!“ erklärt der Drittklässler Gereon Schrader. Und er fährt fort: „Am vergangenen Montag haben wir hier 78 Männchen und 28 Weibchen gefunden. Heute waren es viel mehr: 327 Männchen und 50 Weibchen.“ Gereon kennt sich aus: „Die Männchen erkennt man daran, dass sie kleiner sind und quaken, wenn man sie unten am Bauch anfasst. Manchmal sitzen die Männchen auf den Weibchen. Die Weibchen erkennt man daran, dass sie einen weicheren Bauch haben und nicht quaken. Die Weibchen sind größer, weil sie den Laich im Bauch haben.“ Fynn Minuth berichtet sichtlich stolz: „Ich hatte heute acht Paare!“ Und Dave Ebers ergänzt: „Die Kröten gehen immer wieder an den Teich zurück, wo sie geboren sind. Die Kröten legen lange Strecken zu den Teichen zurück; bis zu zwei Kilometer! Darum muss man vor den Straßen Zäune aufbauen. Im Winter machen die Kröten und Frösche Winterschlaf in Erdhöhlen und unter Laubhaufen. Im Sommer leben sie in feuchten Wäldern und Gärten. Sie leben von Insekten.“
Hier zeigt sich der Wert sog. „außerschulischer Lernorte“ wieder einmal deutlich: „Nicht (nur) für die Schule ... lernen wir!“

„Pimp my school“!?
Wir motzen unsere Schule und ihre Umgebung selber „picobello“ auf!
25. März 2006


Foto: Dirk Schmidt
Wer ab und an im TV herumzappt, der ist sicherlich schon einmal im Format „Pimp my car“ bei MTV gelandet. Konzept dieser Fernsehsendung ist kurz zusammengefasst folgendes: Der Besitzer eines altersschwachen, verbeulten und oft kaum verkehrssicheren Autos wird von seinem Gefährt getrennt. Das Vehikel wird dann in einer Werkstatt von Spezialisten aufgemotzt. Der Besitzer freut sich, wenn er nach Abschluss der „pimp“-Arbeiten zu seiner ehemaligen Rostlaube gebracht wird, zum Beispiel über blitzende Chromfelgen, ein Computerdisplay im Armaturenbrett und eine Minibar im Fond. Die Karosserie wird oft von Grund auf saniert – kurz: das Auto erstrahlt in nie gekanntem Glanz. Und das beste ist: der Fernsehsender MTV bezahlt das alles!
Unter ähnlichem Titel gibt es seit kurzem eine Artikelserie in der „Wuppertaler Rundschau“; die heißt „Pimp my school“ und erweckt so den Anschein, als könne sie durch kritische Berichte über die Situation einer Schulgemeinde, den Zustand eines Gebäudes oder die Qualität von Unterricht etwas zum Wohle der jeweiligen Einrichtung verändern. Wie aber soll das gelingen, wenn dazu dringend notwendige finanzielle und personelle Ressourcen angesichts knapper öffentlicher Kassen fehlen und die Zeitung natürlich auch nicht als Investor auftreten will?!
Da packt die Schulgemeinde schon gerne selber vor Ort mit an und engagiert sich im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten beim „Aufpimpen“ der Schule und ihres Umfeldes!
So ist es für ca. 30 große und kleine „Müllmänner“ und „Müllfrauen“ heute eine Selbstverständlichkeit, zu Besen, Schaufel, Müllzange und blauem Müllsack zu greifen. Schulhöfe und Bürgersteige werden gefegt, Treppen und Grünanlagen von Dreck und Müll befreit. Unsere Schulumgebung wird dadurch nicht bloß „aufgepimpt“, sondern richtig „picobello“ sauber. Kurz nachdem die Müllsäcke kiloweise im AWG-Transporter verschwunden sind, sind selbst von kurzen Regenschauern durchfeuchtete Jacken, vereinzelte Blasen an den Händen oder Rückenschmerzen schnell vergessen!

Offene „NRW-Schulschachmeisterschaft 2006“
Fast ganz ohne Training weit vorne dabei!
20. März 2006

Schach2006
Foto: Michael Goecke
Hoch motiviert startet eine kleine aber feine Schulmannschaft am Morgen des 20. März mit Bus und Bahn zur „Offenen NRW-Schulschachmeisterschaft 2006“ nach Dortmund. Die fünf Schüler Tobias Schmidt, Philipp Klein, David Honscha, Valentin Speckmann und Elias Koch schlagen sich trotz sehr kurzfristiger Anmeldung und nur einer einzigen gemeinsamen Trainingseinheit sehr erfolgreich. Bei leistungsstarker landesweiter Konkurrenz von sage und schreibe 87 Schulschachmannschaften belegen sie am Ende eines langen und anstrengenden Tages mit 16 Brett- und 8 Mannschaftspunkten einen hervorragenden 24. Platz!
Als Lohn für die strapazierten Nerven der beiden Betreuerinnen Andrea Schmidt und Judith Wieczorek und die hohe Konzentration und Aufmerksamkeit der Schüler erhalten die Jungs am späten Nachmittag glänzende Medaillen. Herzlichen Glückwunsch!

Weite Sprünge mit Köpfchen
Wettbewerb „Känguru der Mathematik 2006“ für Dritt- und Viertklässler
16. März 2006

Nicht erst seit PISA - sondern gewissermaßen traditionell - stehen bei unseren Schülern Mathematikwettbewerbe hoch im Kurs. So treten heute zum wiederholten Male die Kinder unserer 3. und 4. Klassen an den Start, um möglichst viele mathematische Knobelaufgaben richtig zu lösen. Die diesjährige Teilnahme von 51 Kindern unserer Schule ist dabei allein schon ein Rekord!
Der so genannte „Känguru-Wettbewerb“ findet zeitgleich in mehr als 30 Ländern Europas und in zahlreichen anderen Nationen überall auf unserem Globus statt. Erfunden wurde dieser Wettbewerb übrigens in Australien: Nomen est omen!“
Die Besonderheit dieses Wettbewerbes besteht darin, dass für eine große Zahl von Aufgaben nur wenig Zeit zur Verfügung steht. Nicht jeder kann alle Aufgaben in den zugestandenen 75 Minuten lösen. Aber die Probleme können (und sollten) ja auch noch später unter den Teilnehmern oder zu Hause in den Familien oder während der Mathematikstunden angesprochen werden.
Für die Bundesrepublik Deutschland wird die Aufgabenstellung und Auswertung für diesen Tag zentral organisiert durch das an der Humboldt-Universität zu Berlin ansässige „Institut für Mathematik“. Auf dessen Internetseite www.mathe-kaenguru.de kann man übrigens ab dem 19. März 2006 die richtigen Lösungen finden.

Geld ist nicht alles, aber es beruhigt – und macht vieles erst möglich!
Engagierter Schulverein unterstützt Arbeit der Sankt-Michael-Schule
08. März 2006

All die im Folgenden aufgeführten Anschaffungen und Finanzierungen wären ohne den „Verein der Freunde und Förderer der Sankt-Michael-Schule e. V.“ im Kalenderjahr 2005 nicht möglich gewesen:

Kopiervorlagen und Arbeitsmittel für den Förderunterricht
in Deutsch und Mathematik und für Werkstattarbeit
(„Wort- und Satzbau“, „Orthografikus“, „Texte verstehen“, „Stilblüten“,
„Rechenschritte“, „Mathemobil“, „Rechtschreibwerkstatt“ von Sommer-
Stumpenhorst, „NIKITIN-Material“ zur Entwicklungsförderung u. ä.)     2250,00 €
Sonnenschutzgardinen für Klassenraum 10                                      1590,00 €
Anstrich und Lackierarbeiten in Klassenraum 5                                 1000,00 €
Vorfinanzierung der Kosten für den Martinszug 850,00 €
Bildungs-Software für die Schüler-PCs
(Schullizenzen des Programms „GUT-Rechtschreiben“,
zu Sachkunde-Themen und über Weltreligionen)                                  470,00 €
Bücher für die Schülerbibliothek
(Fachbücher zum Thema „Bewegung“ und „Gesunde Ernährung“;
Vorlesebücher; Lexika und Nachschlagewerke)                                   410,00 €
Übungsleiter-Honorar für „Sprachförderung in einer Kleingruppe“            285,00 €
Verbrauchsmaterial und Fotoarbeiten
für Projekte und Dokumentationen zum Projekt „AGENDA 21“              250,00 €
Zuschuss zum Theater-Präventionsprojekt „Mein Körper gehört mir!“      220,00 €
T-Shirts für Schulmannschafts-Wettkämpfe                                         210,00 €
Pflanzen für Schulgarten und Flure                                                    145,00 €
Teilnehmergebühren für Mathematik-Wettbewerbe                               120,00 €
Kassetten- und CD-Recorder für den Sportunterricht                             50,00 €
Gesamtbetrag der Unterstützung                                                7850,00 €

„Meike, der Sammeldrache“
Wirtschaftsunternehmen engagieren sich für mehr Bildung
01. März 2006


Im Rahmen der Aktion „Meike, der Sammeldrache“, werden ausgediente Tonerkartuschen aus Druckern und ausgemusterte Handys in großen grünweißen Pappboxen eingesammelt. Je nach ihrer Größe und dem Grad der Wiederverwendbarkeit werden unserer Schule von der verarbeitenden Recyclingfirma INTERSEROH Sammelpunkte gutgeschrieben. Diese Punkte können bei verschiedenen Fachfirmen in didaktisches Material und Einrichtungsgegenstände eingetauscht werden. So kann sich unsere Schule in den Zeiten knapper öffentlicher Gelder sonst leider unmögliche Anschaffungen leisten.
Im Rahmen der letzten Bestellung erhielt unsere Schule zum Beispiel einen leistungsfähigen Scanner zur Ergänzung der Arbeit mit neuen Medien, ein dickes Bücherpaket für die Schülerbücherei, vier Jahresabonnements von Kinderzeitschriften, einen Trocknungswagen für Wasserfarben-Bilder und eine Lärmampel, die auf Rot springt, wenn es im Klassenraum einmal wieder zu laut zum Arbeiten wird.
Dank sei an dieser Stelle den Firmen gesagt, die uns als Partner beim Punktesammeln fleißig unterstützen: der „Lufthansa Cityline“ in Düsseldorf, den „Corpus Asset“ Hausverwaltungen in Düsseldorf und einer Filiale der „Gerling-Versicherungen“. Beispiele, die Schule (im wahrsten Wortsinn!) machen sollten.

„Korken für Kork 2005/06“
AWG-Korkensammelwettbewerb geht heute zu Ende
28. Februar 2006

Zu unserer „Agenda 21“ – dem Handlungskonzept für ein gelingendes und nachhaltiges Leben im 21. Jahrhundert – gehören verschiedene Sammelaktionen:
„Einfach nur so“ für den Schutz der Umwelt sammelt unsere Schule zum Beispiel Alt-Batterien und alte CDs, die einer umweltschonenden  Entsorgung bzw. Wiederverwertung durch die Wuppertaler Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) zugeführt werden. Mit dem AWG-Sammelwettbewerb „Korken für Kork 2005/06“, für den alte Wein- und Sektflaschenkorken in der Schule abgeben werden konnten, haben wir die Chance ein Preisgeld zu Gunsten unseres Schulvereins zu erzielen. Die Auswertungsphase beginnt heute, und die Spannung steigt: Gehört die Sankt-Michael-Schule auch in diesem Jahr wieder zu den vorne platzierten Schulen? Erhalten wir - wie schon 2004 - ein Preisgeld, für das noch einmal bewegliche Außenspielgeräte für die Hofpausen angeschafft werden können?

Wir packen (es) wieder!
Eltern und Kinder unterstützen Opfer der Tschernobyl-Katastrophe
24. Februar 2006

Am 26. April 2006 jährt sich die Katastrophe der Explosion des Atomreaktors von Tschernobyl zum 20. Mal. Man sollte meinen, dass 20 Jahre ausreichten, um den unversehrten Zustand der Natur wiederherzustellen. Doch die Katastrophe von  Tschernobyl hat der Welt einen irreversiblen Schaden zugefügt. Die Böden bleiben für immer verseucht, und die Bevölkerung der betroffenen Gebiete wird noch ihr Leben lang unter den Folgen der Verstrahlung leiden müssen.
Nach wie vor sind die Menschen auf Hilfe durch uns angewiesen. Besonders die zahlreichen Familien mit vielen Kindern und die alten Menschen, die noch in den sonst verlassenen Dörfern der Umgebung leben, warten jedes Jahr sehnsüchtig auf die Lebensmittelpakete aus Wuppertal. Auch die Sankt-Michael-Schule beteiligt sich in diesem Jahr wieder am Paketepacken. Am Veilchendienstag werden die liebevoll gepackten Kartons ihre lange Reise nach Osten antreten.

Grundschulwettbewerb Mathematik NRW lässt Kinderköpfe rauchen
Sieben Viertklässler für die 2. Runde des landesweiten Wettbewerbs qualifiziert
11. Februar 2006

„Frisch gewagt ist halb gewonnen!“ Unter diesem Motto hatten sich bereits im November des vergangenen Jahres sämtliche Kinder unserer 4. Klasse unbekümmert an die Aufgaben der Vorausscheidung für einen landesweiten Mathewettbewerb gewagt. Ziel dieses Wettbewerbes ist es, Freude und Interesse am Fach Mathematik zu wecken und interessierte und begabte Jungen und Mädchen zu finden und zu fördern. Sieben der 21 Schülerinnen und Schüler schafften den Sprung in die zweite Runde. Mit 17 von 21 dort erreichbaren Punkten hat seit der heutigen Zwischenrunde in der Fritz-Harkort-Schule Deborah Mundt die größten Aussichten, in die dritte und vorletzte Runde am 1. April 2006 einzuziehen!
Wir drücken ihr die Daumen, bis in die Endrunde zu gelangen, die Ende dieses Frühjahres an der Dortmunder Universität durchgeführt und ausgewertet werden wird.

„Kinder schaffen was!“
Großartiges Sammelergebnis für die Sternsinger
16. Januar 2006


Foto: Michael Goecke
„Kinder schaffen was!“ lautet das Motto der „Aktion Dreikönigssingen 2006“. Wie wahr dieser Satz ist, zeigt sich nach Abschluss der Auszählung der zahlreichen Münzen und Geldscheine aus vielen Sammeldosen eindrucksvoll:
Auch in diesem Jahr ist in der Pfarrgemeinde St. Michael ein großartiges Spendenergebnis der „Sternsinger“ zu verzeichnen. Kinder und Jugendliche aus Roncalli, Messdiener der Pfarrkirche St. Michael und Schülerinnen und Schüler der Sankt-Michael-Schule haben bei ihrem Zug durch Pfarr- und Schulgemeinde insgesamt 7.689,29 € für das Weltmissionswerk der Kinder ersungen. Allein aus der Sankt-Michael-Schule waren über 50 Kinder im Einsatz, einige davon an bis zu fünf Nachmittagen!
Die Ergebnisse im Einzelnen:
791,78 € sammelten die Messdiener der Pfarrkirche,
1.607,63 € kamen in der Roncalli-Gemeinde zusammen
und
5.289,88 € ersangen die Kinder der Sankt-Michael-Schule.

Allen „Sternsingern“ und Spendern sei ein ganz herzliches Dankeschön gesagt. Sie alle helfen mit, die dunkle Welt benachteiligter und armer Kinder ein Stück weit heller zu machen!

Sancta Lucia
Schule öffnet Adventskalendertor für den Stadtteil
13. Dezember 2005

Seit mehreren Jahren veranstaltet das Menschenhaus der evangelischen Kirchengemeinde im Uellendahl einen Stadtteiladventskalender. Privatpersonen, Kirchengemeinden, Schulen und andere Einrichtungen im Stadtteil bieten sich an, jeweils an einem bestimmten Tag im Dezember ein Fenster oder eine Tür adventlich zu dekorieren und zunächst zu verdecken. Um kurz vor 18 Uhr versammeln sich interessierte Menschen vor dem jeweiligen Haus. Um 18 Uhr wird das Fenster geöffnet. Man schaut es sich an, hört eine kurze Geschichte, man singt gemeinsam, trinkt Tee, nascht Gebäck und – ganz wichtig – kommt miteinander ins Gespräch.
In diesem Jahr steht die Vorweihnachtszeit in der Sankt-Michael-Schule ganz im Zeichen der Kerzen und des Adventslichtes. Darum steht heute an ihrem Namenstag die „Lichterträgerin“ Luzia Pate für die Öffnung der Adventskalendertür.
Zehn beleuchtete Transparentbilder in der Glastür des Schulflures erzählen die Lebensgeschichte der vor allem in Schweden verehrten Heiligen. Als sich auch diese Tür schließlich öffnet, staunen die zahlreichen Gäste: Im sonst völlig abgedunkelten Treppenhaus stehen weißgewandete Kinder mit brennenden Kerzen. Und mittendrin Lucia – die Darstellerin heißt übrigens auch im richtigen Leben so! – mit einem Kranz strahlender Kerzen auf dem Kopf. Die Kinder singen das bekannte Lucia-Lied. Aufmerksame Zuhörer wundern sich: Die Drittklässler singen das Lied tatsächlich in schwedischer Sprache! Zum Kinderpunsch werden anschließend „Lussekatter“, ein schwedisches Safrangebäck mit Hefe, gereicht. Lecker!
Das Rezept kann übrigens gerne in der Schule nachgefragt werden.

„Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit“
Besinnliche Stunde zum 3. Advent
10. Dezember 2005

Die Zeit vor Weihnachten ist erfahrungsgemäß nicht so beschaulich und ruhig, wie manch einer sich das wünscht. Im Gegenteil: Alle Welt ist hektisch und eilig, man schmückt und putzt, man rennt und kauft.
Umso wichtiger ist es, in der Adventszeit der oft verloren gegangenen Muße und Stille ein wenig Raum zu geben. So laden – wie schon  im vergangenen Jahr – Kinder der Sankt-Michael-Schule gemeinsam mit dem Kirchenchor der Pfarrgemeinde St. Michael am Nachmittag des 3. Adventssamstags in die Kirche ein, um sich Zeit zu nehmen für Augenblicke der Einkehr und Ruhe, der Vorfreude und gespannter Erwartung.
36 Kinder singen kindgemäße Adventslieder, tragen Gebete und Texte vor. Besonders angetan sind die zahlreichen Besucher vom Lichtertanz der 3. Klassen und einer Sprechmotette, die von Kindern der 4. Klasse dargeboten wird. Die ansprechende Mischung aus Chorgesängen und bekannten Liedern zum Mitsingen, aus besinnlichen und unterhaltsamen Texten und Geschichten lässt die Stunde wie im Fluge vergehen. Viele Erwachsene sind sehr angetan und loben vor allem die Grundschulkinder: „Ich hätte nicht gedacht, dass die Kleinen so lange konzentriert und ruhig bei der Sache sein können!“

„Alle reden vom Wetter. Wir nicht!“
Schneechaos in Wuppertal? Schule funktioniert!
28. November 2005

Der massive Wintereinbruch hat die Wuppertaler kalt erwischt! Doch auch wenn der Oberbürgermeister über die Medien verkünden lässt: „Wenn es den Eltern bei diesen Witterungsverhältnissen zu gefährlich erscheint, ihre Kinder in die Schule zu schicken, dann sollen sie sie zu Hause behalten.“ Viele Kinder lassen sich nicht vom Besuch ihrer Schule abhalten! In jeder Klasse fehlen im Schnitt nur ca. 5 Schülerinnen und Schüler. Nicht eine einzige  Stunde Unterricht fällt aus. Selbst die Kolleginnen aus Wülfrath, Solingen und Velbert-Neviges sind pünktlich zum Unterrichtsbeginn in der Schule. Auch der „Offene Ganztag“ verläuft nahezu reibungslos, wenn auch weißer und ein bisschen rutschiger als gewohnt. Schule kann also auch unter erschwerten Bedingungen durchaus Spaß machen!

Bitte langsam fahren! Schulkinder!
„Holzkinder“ lassen Autofahrer vom Gas gehen
21. November 2005

Überraschung! - Seit einer Woche ist die Sankt-Michael-Schule auf einen Schlag um zwölf Schülerinnen und Schüler reicher! Das Dutzend "i-Dötzchen" wurde jedoch nicht bei der Einschulung im August vergessen, sondern ist nur zu Besuch an der Leipziger Straße. Und diese Kinder sind „aus einem ganz besonderen Holz“ gesägt!
Das Ressort Straßen und Verkehr der Stadt Wuppertal hat unserer Schule die "Holzkinder" für eine Woche zur Verfügung gestellt. Seit einigen Jahren kann man die bunt bemalten Holzfiguren ausleihen und überall dort aufstellen, wo Kinder im Straßenverkehr besonders gefährdet sind. An der Vogelsangstraße, der Kohlstraße und anderen Straßen rund um die Schule erinnern die Holzkinder Autofahrer daran, besonders vorsichtig zu fahren. Und wirklich: Die meisten Fahrer gehen beim Anblick der täuschend echten Nachbildungen, die zum Beispiel so aussehen, als ob sie gerade über die Straße rennen wollen, vom Gas. Doch leider scheint nicht jeder unsere Holzgäste zu mögen: Zwei der Figuren landen zwischenzeitlich im Gebüsch, eine verliert dabei sogar eine Hand! Bei den Schülern kommen die geschnitzten Knirpse jedoch ausnahmslos gut an. Der ein oder andere wird sie sicher demnächst vermissen; die Holzkinder halten schon bald vor einer anderen Wuppertaler Grundsschule Wache.

„Ein Lichtermeer zu Martins Ehr’!“
1000 Besucher beim Martinszug
11. November 2005


Foto: Michael Goecke
Das Wetter meint es gut mit uns! Das Lied „Da draußen weht der Wind so kalt!“ passt heute nur bedingt zu den recht angenehmen Abendtemperaturen. Begleitet vom Posaunenchor des Oberbarmer Blasorchesters singen sich in der St.-Michael-Kirche an der Leipziger Straße viele hundert Kinderkehlen für den traditionellen Martinszug ein. „Ein armer Mann“, „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind“ und „Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder!“ heißen die bekannten Lieder, die die Kinder voller Inbrunst und Begeisterung mitschmettern. Beim Zug, der dem voranreitenden Heiligen Martin  durch die Straßen der Schulumgebung folgt, zählt die Polizei fast 1000 Besucher jeden Alters. Vom Säugling im Kinderwagen bis zu  Oma und Opa mischt sich das Publikum. Ein Raunen geht durch die Menge, als sie am Schulgebäude  vorüberzieht: Die größte und beeindruckendste Martinslaterne ist am heutigen Abend das Schulgebäude selbst. Der Vater eines Schülers hat es sich – wie schon im Vorjahr – nicht nehmen lassen, das Haus mit farbigen Bodenstrahlern in ein warmes Licht zu tauchen. Eine Schülerin stellt überzeugt fest: „Wir haben die schönste Schule der Welt!“


Foto: Michael Goecke

Erfolgreich Rechtschreiben lernen am PC
mit dem Trainingsprogramm GUT
07. November 2005

Seit Beginn des Schuljahrs 2005/06 wird in unseren 2. und 3. Klassen erfolgreich mit dem Rechtschreibprogramm „GUT 1“ gelernt. Für den fachdidaktischen und fachwissenschaftlichen Aufbau erhält das PC-Programm gute Bewertungen von pädagogischen Fachinstituten: Das Trainingsangebot kann durch vielfältige Einstellungsmöglichkeiten auf den individuellen Leistungsstand jedes Schülers abgestimmt werden. Besonders die ansprechende Aufmachung und die motivierende Belohnung macht den Kindern sehr viel Spaß. Jeder Schüler kann sein eigenes Übungspensum abspeichern. Nähere Informationen zu diesem Programm, das auch zur privaten Nutzung angeboten wird,  gibt es unter der Web-Adresse des Herstellers www.gut1.de.

52 „i-Dötzchen“ angemeldet
Einschulung 2006/2007 zweizügig
04. November 2005

An den drei Anmeldetagen vom 2. bis zum 4. November werden insgesamt 52 zum kommenden Schuljahr schulpflichtig werdende Kinder vorgestellt und angemeldet. Damit können im Sommer 2006 zwei 1. Klassen eingerichtet werden. 21 Eltern interessieren sich in der Vorabfrage für die Teilnahme ihres Kindes am Angebot der Offenen Ganztagsgrundschule.

20. Auflage des „24-Stunden-Schwimmens“
Sankt-Michael-Schule ausgezeichnet
23. Oktober 2005

Zuerst „kocht“ – so resümiert Frank Hübel vom Schwimmverband Wuppertal - das Wasser 24 Stunden lang. Insgesamt 1550 Teilnehmer halten das Beckenwasser im Schwimmsport-Leistungszentrum auf Küllenhahn in ständiger Bewegung. Bis zu 238 Aktive ziehen gleichzeitig ihre Bahnen. Doch kaum ist das „24-Stunden-Schwimmen“ beendet, rauchen die Köpfe: Es wird fieberhaft gezählt und fleißig gerechnet.
Wie bereits vor drei Jahren macht die Sankt-Michael-Schule das Rennen bei den Grundschulen: 95 Teilnehmer aus Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft schwimmen eine Gesamtstrecke von 199,8 Kilometern Länge! So ist der Siegerpokal sicher redlich verdient!
Selbst die Erstplatzierten bei den weiterführenden Schulen können da nur staunen: Das Carl-Duisberg-Gymnasium stellt „nur“ gut halb so viele Teilnehmer und schwimmt eine um ca. 35 Kilometer kürzere Gesamtstrecke.


Meike, der Sammeldrache
Hervorragende Platzierung im bundesweiten Schulranking
05. Oktober 2005

„Meike, der Sammeldrache“ heißt eine Aktion, an der unsere Schule bereits seit mehreren Jahren teilnimmt. Bei dem gemeinsamen Projekt der Stiftung Lesen und der Recyclingfirma INTERSEROH geht es um das Sammeln leerer Tintenpatronen und Tonerkartuschen aus Druckern, Kopierern und Faxgeräten sowie alter Handys. Für jede gesammelte Patrone und Kartusche erhält die Schule sogenannte „Grüne Umwelt-Punkte“, die z. B. gegen Bücher, Spielgeräte oder Möbel eingetauscht werden können. Bisher konnte unsere Schule Waren im Gegenwert von mehr als 2.000 € einlösen.
Die besten Meike-Sammler des Landes erhalten zudem jährliche Extra-Prämien im Gesamtwert von 45.000 €. Unsere – bekanntermaßen kleine Schule – belegt augenblicklich den 29. Rang von bundesweit 3911 teilnehmenden Schulen und hat damit gute Chancen, in diesem Jahr in den Kreis der Preisträger vorzustoßen!


Mehr Männer in die Grundschule!
12. September 2005

68 % aller Lehramtsstudenten sind Frauen. Vor allem in den Grundschulen gibt es fast nur noch Lehrerinnen. Gerade Jungen, zumal wenn sie ohne ständigen Kontakt zum Vater aufwachsen, brauchen aber unbestritten männliche Bezugspersonen als Ansprechpartner und Vorbilder.
Herr Toni Schneider verstärkt erfreulicherweise schon seit längerer Zeit das Team der Hausaufgabenhelfer der Sankt-Michael-Schule. Nun bekommt der Bereich des Offenen Ganztags massive Verstärkung durch zwei männliche Betreuer:
Die jungen Herren Johannes Haschke und Christopher Feustel sind ab sofort – wenn auch nicht ausschließlich – für die Jungs da. Beide sind Lehramtsanwärter für Sonderpädagogik, beide bringen Vorerfahrungen als Helfer bei der Kinderferienbetreuung mit und beide haben Erfahrung als Trainer von Kindergruppen in Sportvereinen. Dass beide Fußball spielen können, haben die Ganztagskinder bereits ausgetestet. Ob demnächst auch Judo und Tischtennis auf der Angebotsliste für den Nachmittagsbereich auftauchen? Wir dürfen gespannt sein!

Sankt-Michael-Schule „picobello“
35 kleine und große Umweltschützer im Einsatz
10. September 2005

Um kurz vor 10 Uhr rollt der orangefarbene Transporter der AWG rückwärts auf den oberen Schulhof. Wenige Minuten später schwärmen Kinder und Eltern ausgerüstet mit den abgeladenen blauen Müllsäcken und Schutzhandschuhen und bewaffnet mit Eimern und Greifzangen in die nähere Umgebung des Schulgebäudes aus. Stolz tragen die jungen Müllsammler einen blauen Button auf der Brust. Der weist sie nicht nur als offizielle Müllsammler aus; den ganzen Samstag lang berechtigt er zur kostenlosen Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Wuppertal! Und wer Zeit und Lust hat, bekommt später beim Helferfest am Klingelholl gratis etwas zu trinken und Würstchen vom Grill!
Gegen 12 Uhr stapeln sich 15 prall gefüllte Müllsäcke in einer Ecke des Schulhofs. Verlorene Radkappen, rostige Eisenstangen und ein eisernes Bettgitter lagern daneben. Mit dem Aufladen des Mülls geben sich die beiden freundlichen Mitarbeiter der AWG aber nicht zufrieden. Spontan greifen sie zu ihren Besen und demonstrieren in einem Blitzkurs das korrekte Zurechtbiegen der Naturborsten für „effektives Laubzusammenfegen“. Nach nur wenigen Minuten ist zum guten Schluss auch unser Schulhof „picobello“!

Auferstehungsmesse für Hildegard Engelmann
06. September 2005

Am 1. September verstarb im Alter von nur 63 Jahren Frau Hildegard Engelmann nach kurzer, schwerer Krankheit. Gemeinsam mit der Erzbischöflichen Tagesschule am Dönberg und den Familienangehörigen trauert die Sankt-Michael-Schule um die besonnene, kooperative und beliebte Schulleiterin. Aus ihrem tiefen Glauben heraus gab sie der Tagesschule, auf die Hauptschulkandidaten unserer vierten Schuljahre bevorzugt wechselten, eine klare christlich-pädagogische Prägung. Heute nehmen ca. 600 Gäste mit einer Auferstehungsmesse in der Pfarrkirche an der Leipziger Straße und der Beisetzung auf dem Friedhof Uellendahl Abschied von der unermüdlich engagierten Pädagogin. Das Kollegium der Sankt-Michael-Schule wird Hildegard Engelmann stets ein ehrendes Andenken bewahren.

„Leserucksäcke“ für die Klassen 3 und 4
05. September 2005

Voller Spannung wandern am Montagmorgen sechzig Schülerinnen und Schüler zu einem Lesefest in der Stadtteilbibliothek Uellendahl. Dort lesen zwei Bibliothekarinnen abwechselnd aus einem Buch von Cornelia Funke vor. Mit großen Augen und spitzen Ohren lauschen die Kinder der Geschichte, in der ein Mädchen einen blauen Dschin aus einer Flasche befreit. Als es gerade am spannendsten ist, bricht die Vorleserin ab und will partout nicht weiter lesen. „So eine Gemeinheit!“ denkt so mancher Zuhörer. Aber der Abbruch hat Methode. Die Kinder sollen zum eigenen Weiterlesen animiert werden. Damit es für jedes Kind etwas zu lesen und zu stöbern gibt, erhält jede Klasse einen Leserucksack mit fast 40 Büchern. Das Buch von Cornelia Funke ist auch dabei.
Innerhalb von drei Wochen sollen im Unterricht und zu Hause möglichst viele Bücher gelesen sein. Was gefällt – oder auch was nicht – darf in ein Lesetagebuch eingetragen werden. Zum Abschluss findet ein Lesefest an der Sankt-Michael-Schule statt. Dabei werden die Kinder einer anderen Schule die Leserucksäcke abholen getreu dem Fördermotto „Ein Leseruck geht durch Wuppertaler Grundschulen“.

„Mit Volldampf durch die Küche!“
Freitags-Kochkurs im Offenen Ganztag
02. September 2005

Meckern über das Essen kann jeder! Davon weiß vor allem Frau Gehrmann – unsere neue Küchenkraft im Offenen Ganztag – ein Lied zu singen. Was unternimmt man (oder frau) dagegen? Selber kochen, na klar!
Darum macht unsere Fachfrau Eva Retczak ab sofort einigen Kindern so „richtig Dampf“, zumindest wenn Warmes zubereitet wird. Mit wachsender Begeisterung manschen und kneten die jungen Köchinnen (und Köche!) in ihrer ersten Kochstunde am Freitagnachmittag einen Quarkölteig. Mit Kochlöffel, Rührschüssel, Nudelholz und Küchenschürzen ausgestattet zeigt jedes Kind engagierten Einsatz. Und wie gut das aus dem Backofen duftet! Die Plätzchen schmecken so gut, dass Frau Retczak sich vor weiteren Anmeldungen zum Kochkurs kaum retten kann. Doch im Augenblick sind alle Plätze leider belegt. Übrigens: In der nächsten Woche bleibt die Küche kalt.

Aktueller Gemeindebrief der Kirchengemeinde St. Michael
Lesenswerter Rückblick auf vier Grundschuljahre an der Sankt-Michael-Schule
29. August 2005

In diesen Tagen wird er wieder in die Briefkästen der katholischen Haushalte der Gemeinde verteilt: der Gemeindebrief St. Michael mit Roncalli Zentrum.
Neben Rückblicken auf einen begeisternden XX. Weltjugendtag in Köln und eine Vorschau auf das 30jährige Bestehen des Roncalli Zentrums im Advent 2005 findet sich auf den Seiten 23 bis 25 ein lesenswerter Artikel über die zum Schuljahresende 2004/2005 aus der Sankt-Michael-Schule verabschiedete Grundschulgeneration. Bewegte vier Grundschuljahre ziehen vor dem geistigen Auge des Lesers vorbei: 100jähriges Schuljubiläum, Schließung des CARITAS-Hortes, Gründung von Halbtagsbetreuung und Offener Ganztagsschule, Auszeichnung als Umweltschule, Verleihung des „AGENDA-21-Zertifikats“ und neuartiges Lernen am Computer.

47 „i-Dötzchen“ eingeschult
23. August 2005

Die Pfarrkirche St. Michael an der Leipziger Straße 41 platzt bald aus allen Nähten. 47 aufgeregte und wibbelige „i-Dötzchen“ fiebern ihrem ersten „richtigen“ Schultag entgegen. Nachdem sie bereits vor den Sommerferien während zweistündiger Unterrichtsspiele ein wenig Schulluft geschnuppert hatten, soll es heute richtig los gehen. Fast noch aufgeregter als die Kleinen scheinen die zahlreich mitgekommenen Eltern, Geschwister, Verwandten und Freunde. Als sich um 12 Uhr die Klassenraumtüren nach der ersten Unterrichtsstunde wieder öffnen, sind die neuen Schülerinnen und Schüler geschafft und fröhlich: „Es war schön! Und morgen kommen wir wieder!“

Offener Ganztag startet mit 44 angemeldeten Kindern
22. August 2005

Aufregung bis zum guten Schluss! Da die Stadtverwaltung für den Start einer Offenen Ganztagsgrundschule die untere Messlatte bei 46 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern anlegt, ist bis zum ersten Schultag nach den Sommerferien nicht ganz klar, ob die Sankt-Michael-Schule tatsächlich Offene Ganztagsgrundschule wird. Trotzdem laufen die Vorbereitungen von CARITAS-Verband und Schulleitung seit Monaten auf Hochtouren. Auch wenn die Gelder noch nicht fließen: Eine zweite Erzieherin wird gefunden und erhält einen Arbeitsvertrag. Zusätzliche Mitarbeiter für den Küchenbereich werden verpflichtet. Ein dritter Betreuungsraum wird – wenn auch zunächst nur mit altem Mobiliar – eingerichtet und freundlich gestaltet. Sogar die Ausgabe eines warmen Mittagessens ist bereits ab dem ersten Tag gesichert. Das eröffnet eine hoffnungsfrohe Perspektive für die Zukunft.
Bis zur 2. Novemberwoche 2005 bleibt  jetzt noch Zeit, die Maßnahme bis zur Zielzahl von 50 teilnehmenden  Kindern aufzufüllen; dann erst würden nämlich sämtliche sog. investiven Finanzmittel freigegeben, und notwendige Umbaumaßnahmen sowie der Aufbau zusätzlicher Spielgeräte auf dem Schulhof könnten zügig angegangen werden.

Unterrichtsraum der Klasse 2a erstrahlt in hellen Farben
19. August 2005

Pünktlich zum Ende der Sommerferien ist die Renovierung des Klassenraumes unserer 2a abgeschlossen. Freundlich helle Wandfarbe, strahlend weiß lackierte Türen und Fensterrahmen und die von fleißigen Müttern frisch gewaschenen Gardinen haben sicherlich eine förderliche Wirkung nicht nur auf das Raum- sondern auch für das Arbeits- und Lernklima. Denn Bildungswissenschaftler wie beispielsweise der Nürnberger Pädagogikprofessor Werner Sacher betonen: „Die Räume, in denen gearbeitet wird, sollten ruhig und hell sein, ausreichend groß und sauber.“
Ein ganz herzliches Dankeschön sei den beiden Sponsoren gesagt!

Rumänienhilfe profitiert von Entrümpelungsaktion
11. Juli 2005

Der Offene Ganztag kommt! Und zur Vorbereitung seines Starts am 22. August dieses Jahres muss Platz geschaffen werden: Das Hausmeisterbüro und der Dachboden sind in das zukünftige Schulraumkonzept eingebunden und müssen dringend entrümpelt werden. Dreizehn fleißige Helfer schleppen innerhalb von drei anstrengenden Stunden alte Schränke und Wandtafeln, marode Lehrerpulte sowie zahlreiche antiquierte Schülertische und –stühle aus den Herstellungsjahren 1965 und 1966 an den Straßenrand.
Eine der mithelfenden Mütter beklagt den Wert der betagten Schulmöbel und bedauert deren Entsorgung. Was ist zu tun? Gibt es irgendwo Bedürftige, die solches Mobiliar vielleicht dringend benötigen?! Per Handy erfolgt der Anruf bei der Wuppertaler Rumänienhilfe und eine knappe Stunde später ist klar: Ein großer Teil der „abgängigen“ Möbel landet keineswegs in der Müllverbrennungsanlage auf Korzert, sondern wird seinen Weg in das Schulhaus eines rumänischen Dorfes finden. Dort können nun zwei komplette Klassenräume mit diesem Mobiliar ausgestattet werden. Dies stellt einen erfreulichen Beitrag zur nachhaltigen Ressourcennutzung in unserer heutigen „Wegwerfgesellschaft“ dar. Ein herzliches Dankeschön an die mitdenkende Mutter!

Sternsinger mit neuem Rekordergebnis: 47,5 Millionen Euro gesammelt!
08. Juli 2005

Wie das Päpstliche Missionswerk der Kinder heute in Aachen veröffentlicht, haben die Sternsinger zu Beginn dieses Jahres insgesamt 47,5 Millionen Euro für Kinder in Not gesammelt – so viel wie nie zuvor! Das Vorjahresergebnis von 34,3 Millionen Euro sei damit deutlich übertroffen worden, erklärte das Kindermissionswerk der Sternsinger. Mehr als 3000 Projekte für Kinder in Not werden weltweit unterstützt. Unter dem Motto „Kinder haben eine Stimme“ waren im Januar in ganz Deutschland mindestens eine habe Million kleiner Könige in Kirchen- und Schulgemeinden unterwegs.
Auch die Sternsinger der Sankt-Michael-Schule besuchten viele Familien in ihrem Schulbezirk und konnten das Vorjahresergebnis in Höhe von 3.233,38 Euro fast verdoppeln: 6.060,30 Euro fanden ihren Weg in die Sammelbüchsen! Zählt man noch die Sammelergebnisse der Pfarrei Sankt Michael und der Roncalli-Gemeinde hinzu, kamen insgesamt sogar ca. 9.800 Euro zusammen: Ein wahrhaft schöner Erfolg für das inzwischen traditionelle Projekt „Kinder helfen Kindern“.

Offene Sommerferienangebote im Zentrum für Kinder und Jugendliche am Röttgen
07. Juli 2005

Nachdem die Gruppenangebote für die Sommerferien 2005 in Windeseile ausgebucht waren, bietet das Zentrum für Kinder und Jugendliche am Röttgen 102a unter dem Motto „der wilde, wilde Westen“ offene Angebote für Kinder von 6 bis 11 Jahren an. Dienstags und Donnerstags von jeweils 14.00 bis 16.00 Uhr wird Indianerschmuck gebastelt, darf man auf Dosen oder mit dem Bogen schießen, an einem Rodeo teilnehmen oder Indianertrommeln basteln. Die genauen Termine und Themen entnimmt man einem kleinen Infoblatt. Außerdem können interessierte Kinder und Eltern Informationen unter den Telefonnummern 70 72 61 und 705 43 14 erhalten. Auch ein Besuch der Homepage www.zentrum-roettgen.de ist lohnenswert.

Was ist los am Uellendahl? – Stadtteilführer neu aufgelegt
04. Juli 2005

Seit heute ist er da: Der Stadtteilführer mit allen Angeboten im Stadtteil. Die 3. aktualisierte Ausgabe - herausgegeben von der Stadtteilkonferenz - bietet umfassende Informationen über das vielfältige Angebot für alle Altersgruppen im Stadtteil: Freizeit- und Kulturangebote werden ebenso vorgestellt wie die Kindertagesstätten, das Kinderhaus St. Michael, Kirchengemeinden, Altenheime und Kliniken. Auch die fünf Schulen im Uellendahl sind aufgeführt. Die Informationen zur Sankt-Michael-Schule findet der interessierte Leser auf Seite 15.
Wie in allen öffentlichen Einrichtungen des Stadtteils ist das handliche und informative Heftchen auch am Infotisch der Sankt-Michael-Schule erhältlich.

3. Platz bei „MÜLLennium“-Projekt
30. Juni 2005

Auch bei der diesjährigen Preisverleihung für eifrige Müllsparer kann die Sankt-Michael-Schule  stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler blicken: Bei der großen „MÜLLennium“-Feier im Schulzentrum Süd erhalten sieben Kinder stellvertretend für alle anderen Mitstreiter aus der Hand von Oberbürgermeister Peter Jung eine Urkunde und einen symbolischen Scheck im Wert von 150 € für den Schulverein überreicht. Damit wird honoriert, dass das Müllaufkommen an der Schule durch die tatkräftige Mithilfe der Kinder Jahr für Jahr geringer wird. Herzlich gratulieren wir den Gemeinschaftsgrundschulen an der Kurt-Schumacher-Straße und an der Donarstraße zu ihren 1. bzw. 2. Platzierungen!

Verwaltung gibt grünes Licht: Der Offene Ganztag kommt!
27. Juni 2005

Inzwischen ist die Zahl der Anmeldungen für die „Offene Ganztagsgrundschule“ auf 41 angewachsen. Noch fünf Kinder müssen damit zum Erreichen der erlassgemäßen Mindestgröße von 46 Teilnehmern angemeldet und aufgenommen werden, bevor die Bundesmittel für eine umfangreiche Einrichtung und Möblierung - einschließlich einer geeigneten Küche - und zu einer bewegungsförderlichen Schulhofgestaltung freigegeben werden können.
Fest steht allerdings seit heute nach einem Beschluss des Verwaltungsvorstandes der Stadt Wuppertal, dass an der Sankt-Michael-Schule im Rahmen der „Offenen Ganztagsgrundschule“ auf jeden Fall zwei Gruppen eingerichtet werden können: Die Finanzmittel für die Personalkosten sind freigegeben.

Programmheft zum Umweltspürnasenpass 2005 für alle Kinder der Sankt-Michael-Schule
20. Juni 2005

Zum inzwischen 11. Mal gibt das städtische Ressort Umweltschutz und Umweltberatung den Umweltspürnasenpass heraus. Er richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler von 8 bis 14 Jahren, die sich aktiv für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen wollen. Jede Menge Aktionen rund um die Themen Natur, Wasser, Boden und Energie werden angeboten. Zum Teil handelt es sich um Veranstaltungen, die einen Vor- oder Nachmittag dauern, manchmal erstrecken sie sich aber auch über einen Zeitraum von einer Woche oder länger. Die Angebote ergänzen die Zielsetzung der AGENDA 21-Schule an der Leipziger Straße für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt hervorragend.
Darum gibt die Sankt-Michael-Schule das Programmheft zum Umweltspürnasenpass heute an alle Kinder aus. Für jede Aktion, an der die Kinder teilnehmen, gibt es einen Stempel, der im Programmheftchen wie  in einer Art Pass gesammelt wird. Alle, die an insgesamt acht oder mehr Aktionen im Jahr 2005 teilnehmen, erhalten ein Umweltspürnasendiplom. Diese Diplome werden zu Beginn des neuen Jahres im Rahmen eines Umweltfestes verliehen.

Noch Plätze im Offenen Ganztag frei
16. Juni 2005

Nachdem die Anmeldezahlen für die Teilnahme am Offenen Ganztag an der Sankt-Michael-Schule zwischenzeitlich auf 38 Kinder angewachsen sind, können noch bis zu 12 Kinder in das Angebot aufgenommen werden. Informationen erhalten Sie bei der Schulleitung unter Telefon 563-2388, bei den Klassenlehrerinnen oder beim Träger der Maßnahme, der CARITAS in Wuppertal, unter der Telefonnummer 3890354.

Sportliche Sankt-Michael-Schule: 10. Platz beim Leichtathletiksportfest
14. Juni 2005

Riesenstimmung und ein spannender Wettbewerb bis zum Schluss – so lautet kurzgefasst das Fazit des diesjährigen Stadtsportfestes Leichtathletik. Ca. 400 Kinder aus 23 Wuppertaler Grundschulen gehen beim vielseitigen Mannschaftswettbewerb auf der Sportanlage an der Oberbergischen Straße an den Start. Nach fünf Disziplinen – darunter ein Sprungwettkampf, ein Geschicklichkeitsparcours und ein Ausdauerlauf – belegen die Sportler der GGS Haselrain mit 91 Punkten den ersten Platz, knapp gefolgt von den Schülerinnen und Schülern der GGS Mercklinghausstraße mit 86 Punkten und der GGS Marienstraße mit 85 Punkten. Mit 71 Punkten erringt die Sankt-Michael-Schule einen beachtlichen 10. Rang und platziert sich damit im vorderen Mittelfeld.

DRUMBO-Cup: In der Zwischenrunde ausgeschieden
23. Mai 2005

Nach furiosem Beginn und einem vielgelobten 2:0-Sieg gegen die GGS Hammesberger Weg muss sich unsere Fußballmannschaft den spielstärkeren Schulmannschaften von der Cronenberger Straße (0:2) und vom Radenberg (1:2) geschlagen geben. Die jungen Kicker beweisen Siegeswillen, Spielfreude und Einsatz bis zum Umfallen. Ein herzlicher Dank gebührt neben den Spielern dem ehrenamtlichen Trainer Herrn Berkel.

Flurprozession zum Mirker Hain
22. Mai 2005

Bei strahlendem Frühlingswetter ziehen die Gläubigen des Pfarrverbandes Elberfeld Nord von der Pfarrkirche St. Michael aus zur Messe im Mirker Hain. An insgesamt drei Fluraltären macht die Gemeinde Station. Der erste Außenaltar steht traditionell auf dem oberen Schulhof der Sankt-Michael-Schule. Wie jedes Jahr wird er von Kolleginnen und Eltern aufgebaut und mit farbenfrohen Blumengestecken geschmückt. Musikalisch begleitet wird die jährliche Prozession vom Oberbarmer Blasorchester und dem Kirchenchor an St. Michael.

Kindersachenflohmarkt mit gutem Gewinn
21. Mai 2005

Zufrieden zieht der Schulverein Bilanz des Kindersachenflohmarktes. An insgesamt 28 Ständen im Schulgebäude werden meist gute Geschäfte gemacht. Und auch das Wetter spielt Gott sei dank mit. Bei angenehmen Außentemperaturen und Sonnenschein kann der Grillstand im Freien aufgebaut werden und die Würstchen schmecken im Schatten der großen Kastanie besonders gut. Nicht zuletzt ist Pflegschaftsvorsitzende Katja Mörtl über den finanziellen Zugewinn für die Schulgemeinde hocherfreut: Insgesamt fließen 615 € in die Kasse des Schulvereins.

„5 am Tag für Kids“ – Gesundheitsprojekt in Klasse 4b
18. Mai 2005

„5 am Tag für Kids“ ist ein Schulprojekt, das die Krebsgesellschaft NRW gemeinsam mit der Barmer Ersatzkasse in Grundschulen durchführt und das 2003 mit dem Gesundheitspreis NRW ausgezeichnet wurde. Einen Unterrichtstag der besonderen Art erleben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Sankt-Michael-Schule an der Leipziger Straße: Die Ernährungsberaterin Bettina Middeveld ist zu Besuch und erläutert spielerisch, welche Obst- und Gemüsesorten besonders geeignet sind und wie Vitamine und Pflanzenstoffe gegen Krankheiten wirken. Die Botschaft an die Kinder lautet: „Mehr Obst und Gemüse heißt mehr Gesundheit“. Dies bedeutet letztendlich einen besseren Schutz auch vor Krebserkrankungen.

Flussnetzwerk Wupper gegründet
11. Mai 2005

Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung der „Natur- und Umweltschutzakademie NRW“ im NaturGut Ophoven in Leverkusen wird der Grundstein für ein schulisches „Flussnetzwerk an der Wupper“ gelegt. In Anlehnung an ein bereits erfolgreich installiertes Projekt „Lebensraum Ruhr“ sollen möglichst viele Schulen in Wuppernähe gefunden werden, die wenigstens einmal pro Jahr an ausgewählten Flussbereichen biologische Wassergütebestimmungen vornehmen und in ein wissenschaftlich begleitetes Internetportal einstellen. Die Sankt-Michael-Schule wird sich – als bisher einzige Schule aus Wuppertal – mit Untersuchungen am Lauf des Mirker Baches beteiligen.

Zwischenrunde im DRUMBO-Cup erreicht
10. Mai 2005

Insgesamt 56 Schulen waren für die Vorrunde des 31. Kleinfeldfußballturniers der Wuppertaler Grundschulen gemeldet. Die Sankt-Michael-Schule belegt in ihrer Qualifikationsgruppe den 2. Platz hinter der GGS Rudolfstraße und setzt sich damit gegen die Konkurrenten aus der KGS Alarichstraße und der GGS Am Dönberg durch. Die Zwischenrundenspiele finden am Montag, dem 23.05.2005, ab 13 Uhr auf dem Sportplatz an der Oberbergischen Straße statt.


„AGENDA 21“-Auszeichnung für die Sankt-Michael-Schule
03. Mai 2005

Nach erfolgreichem Abschluss der Agenda-Kampagne 2003 – 2005 wird die Schule mit dem Qualitätszertifikat „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet. In der von Umweltministerin Bärbel Höhn und Schulministerin Ute Schäfer unterzeichneten Urkunde heißt es: „Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer haben sich eindrucksvoll im Bereich ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung’ engagiert und vorbildhaft zur Förderung der Qualität von Unterricht und Schule beigetragen.“

Erfolg bei den Schwimmwettkämpfen 2005
03. Mai 2005

Bei den Schwimmwettkämpfen der Wuppertaler Grundschulen erringen unsere Schwimmerinnen und Schwimmer einen erfolgreichen 7. Platz. Von den insgesamt 65 Wuppertaler Grundschulen waren 19 Mannschaften gemeldet worden. Unsere Schulmannschaft stellt den größten Anteil junger Schwimmer. Allein sieben Starterinnen und Starter besuchen unsere 1. Klassen.

Offene Ganztagsgrundschule
 
12. April 2005
Die Schulkonferenz der Sankt-Michael-Schule  bestätigt zum wiederholten Male den Beschluss, mit Beginn des Schuljahres 2005/06 als Offene Ganztagsgrundschule starten zu wollen. Zum Stichtag 29. April 2005 sind 33 Kinder angemeldet.

Ratsbeschluss
  14. März 2005
Der Rat der Stadt Wuppertal beschließt einstimmig die Umwandlung von insgesamt 19 weiteren Grundschulen zu Offenen Ganztagsgrundschulen ab dem Schuljahr 2005/06. Die Sankt-Michael-Schule an der Leipziger Straße zählt dazu.

Anerkennungsurkunde  „Bewegungsfreudige Schule“
02. Februar 2005

Der Sankt-Michael-Schule wird – neben fünf weiteren Schulen in Wuppertal – eine Anerkennungsurkunde für die Teilnahme am Landesprojekt „Bewegungsfreudige Schule“ verliehen.
In der von Kultur- und Sportminister Dr. Michael Vesper und Schulministerin Ute Schäfer unterzeichneten Urkunde heißt es: „Die Sankt-Michael-Schule hat im Bewerbungsverfahren um die Landesauszeichnung ‚Bewegungsfreudige Schule NRW 2004’ gezeigt, dass sie sich auf dem Weg zu einer Bewegungsfreudigen Schule befindet.“
Damit wird honoriert, dass die Lehrkräfte zusammen mit allen Schülerinnen und Schüler engagiert den erfolgversprechenden Weg zu einer bewegungsbejahenden Gestaltung des Schullebens eingeschlagen haben.

Schulverein unterstützt schulische Arbeit mit mehr als 4000 €
  im Januar 2005

Der Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer der Sankt-Michael-Schule zieht eine erfreuliche Bilanz für das abgelaufene Kalenderjahr: 2004 wurde die Schulgemeinde mit 4.103,21 € aus Elternspenden und bei Wettbewerben gewonnenen Preisgeldern unterstützt.
So wurde z. B. angeschafft bzw. gefördert:

- die Anlage des Hochbeetes auf dem unteren Schulhof
  ca. 1.650 €

- die Errichtung der Kompostmiete, die Anschaffung von Pflanzenund Gartengeräten
  ca. 300 €

- Bücher für Projekte und Klassenbibliotheken
  ca. 350 €

- die Anschaffung ergonomischer Lesepulte für Hausaufgabenhilfe und Silentien
   250 €

- der Martinszug für die Blasmusik, Versicherungen etc.
  ca. 300 €

- die Teilnahme interessierter Schüler am Mathematikwettbewerb
  „Känguru 2004“
  ca. 100 €

- PC-Zubehör und CD-Rom’s für den Unterricht
  ca. 200 €

- Zuschüsse für Klassenfahrten und Ausflüge
  ca. 400 €