@ktuelles aus dem Schuljahr 2006/2007


„Eins und zwei und drei und vier…, ein Hut – ein Stock – ein Regenschirm!“
Symbole des Schutzes und der Hilfe prägen Abschiedsgottesdienst
20. Juni 2007

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„Die Hauptpersonen in diesem Gottesdienst sind noch gar nicht auf ihren Plätzen. Sie stehen hinten und warten auf ihren Auftritt.“ So beginnt Pfarrer Klaus Nickl heute Morgen den Schuljahresabschlussgottesdienst. „Vor fast vier Jahren, am 16. September 2003, saßen sie fast alle ganz aufgeregt bei ihren Eltern und kamen als ‚i-Dötzchen’ in die Sankt-Michael-Schule. Damals sangen ihnen die großen Viertklässler das ‚Hutlied’ vor. Dieses Symbol ist heute wieder da. Hinzu kommen zwei weitere Zeichen des Schutzes und der Hilfe.“ Und die Viertklässler erklären der versammelten Schulgemeinde nach ihrem Einmarsch mit Hüten, Stöcken und Regenschirmen:
Hüte geben Schutz. Sie können dich schmücken und wärmen. – Schirme schützen auch, sind aber viel größer und breiter als Hüte. Unter manchen Schirm passen sogar mehrere Leute. Freunde mit dabei zu haben, die einen gemeinsamen Weg gehen, ist etwas sehr Schönes! – Stöcke kann man in vielen Situationen gut gebrauchen: Du kannst dich sich auf sie stützen, wenn man verletzt oder schwach ist. Im Dunkeln kannst du mit ihrer Hilfe einen Weg ertasten. Man kann sie auch als Hilfsmittel benutzen, um sehr hoch zu springen. Oder sie können zur Verteidigung benutzen werden, wenn man angegriffen wird.
In diesem Sinne wünschen wir heute jedem Viertklässler Hut, Stock und Schirm für den weiteren Lebensweg. Gleichzeitig wünschen wir diese Dinge aber auch unserer Lehrerin Monika Erke, die sich gemeinsam mit ihren Viertklässlern verabschiedet und ihren wohlverdienten Ruhestand antritt. 16 Jahre lang – das entspricht in der Grundschule vier kompletten Schülergenerationen – hat sie das Leben der Sankt-Michael-Schule begleitet und entscheidend mitgeprägt. Wir verabschieden mit ihr – um ein Bild zu bemühen – einen Diamanten, je nach Betrachtungsweise sehr unterschiedlich schillernd und facettenreich, einen Edelstein mit Ecken und Kanten. Fromm war sie: Ein spannender und authentischer Religionsunterricht lag ihr besonders am Herzen; unzählige Schulgottesdienste hat sie vorbereitet und mitgestaltet. Sportlich war sie: Selbst den Schwimmunterricht erteilte sie in ihrer Klasse bis zum Schluss. Reiselustig war sie zur Freude ihrer Kinder außerdem: Keine andere Klasse hat so viele Klassenausflüge und –fahrten machen dürfen, wie die 4b. Musikalisch war sie: Sie brachte fast allen Kindern ihrer Klasse die richtigen (Block)Flötentöne bei. Und - Frau Erke war als gute und verantwortungsbewusste Lehrerin immer direkt: Nie nahm sie ein Blatt vor den Mund. Mutig und ehrlich vertrat sie ihre Meinung. Selbstbewusst erklärt sie heute: „Manch einem habe ich mit meiner Art wohl auch mal weh getan oder vor den Kopf gestoßen.“ Doch mit unnachahmlichem Lächeln und einem leichten Augenzwinkern schiebt sie direkt hinterher: „Letztendlich hab ich doch immer recht behalten, oder?“. Natürlich! – Vielen Dank für alles und auf ein gutes Wiedersehen.

Von Feuerschluckern und vom Feuervogel
Beeindruckende Abschiedsvorstellungen unserer 4. Klassen
16. Juni 2006

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Eines muss der Neid unseren diesjährigen Viertklässlern lassen: Sie haben sich mit sehenswerten und bewegenden Vorführungen von ihrer „alten Schule“ verabschiedet und unvergesslich in das Gedächtnis ihrer Mitschülerinnen, Mitschüler und Lehrerinnen eingeprägt.
Während die 4a am gestrigen Freitagmorgen in der Turnhalle am Hardenberg ein circensisches Feuerwerk abbrannte und ihre Schulkameraden zu wahren Beifallsstürmen hinriss, präsentiert die 4b am heutigen Samstagnachmittag den geladenen Eltern zum letzten Mal ihre Theatervorführung vom Feuervogel.
Die gestrige Veranstaltung in der Turnhalle war geprägt vom Nervenkitzel und spektakulärer Artistik:
Schwierigste Balanceakte, scheinbar unbeschwerte Kraftakte und mehrstöckige Menschenpyramiden, sturzsichere Einradfahrer, hinreißende Clowns und urkomische Sketche, eine begeisternde Rollschuhkunstläuferin – alles war dabei! Die bekannten Traditionszirkusse Sarasani und Krone haben da auch nicht mehr zu bieten! Höhepunkt war sicherlich das atemberaubende Spiel mit dem Feuer: Behutsam und mit der gebotenen Vorsicht begleiteten unsere in Zirkusdingen erprobte Lehramtsanwärterin Judith Wieczorek und die Klassenlehrerin Ingrid Becker die nicht ganz ungefährlichen Vorführungen ihrer mutigen Feuerschlucker und –spucker. Zugaberufe der Mitschüler wurden am Ende geflissentlich überhört: Die Lippen der Feuerschlucker waren wohl zu heiß geworden. Ein wichtiger Hinweis sei an dieser Stelle nachgeholt: Bitte zu Hause niemals nachmachen!

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Im Mittelpunkt der Abschlussfeier unserer 4b steht heute die szenische Darstellung vom Feuervogel zur bekannten Ballettmusik von Igor Strawinsky. Viele Wochen lang wurde an originellen Kostümen gebastelt, eine pantomimische Handlung erdacht und alles nach intensiven Proben schon mehrfach vor Mitschülern im Treppenflur der Schule vorgeführt. Die Handlung wird von Klassenlehrerin Monika Erke zum besseren Verständnis vor Beginn der Vorstellung kurz zusammengefasst:

„Im Garten des bösen Zauberers Kastschej lebt der Feuervogel. Der junge Prinz Ivan fängt auf der Jagd diesen Vogel. Der bittet ihn um seine Freiheit und Prinz Ivan lässt ihn wieder frei. Als Dank erhält Ivan eine Vogelfeder, der magische Kräfte innewohnen. Im Garten des Zauberers werden 13 Jungfrauen gefangen gehalten, darunter die Prinzessin, in welche Ivan unsterblich verliebt ist. Als er das Gartentor berührt, ertönt ein Glockenspiel. Daraufhin erscheint Kastschej um Ivan zu töten. Doch die Wunderfeder des Feuervogels schützt den Prinzen. Der Vogel taucht auf und lässt eine magische Musik erklingen, die den Zauberer in die Flucht schlägt. Der Feuervogel singt ein Wiegenlied und Kastschej fällt in einen tiefen Schlaf. Der Zaubervogel führt Ivan zu einer Höhle, in der ein Ei versteckt ist, das die Seele des bösen Zauberers enthält. Prinz Ivan zerschlägt das Ei, der Zauberer stirbt und sein Reich verschwindet. Die 13 Jungfrauen sind wieder frei und kehren zu ihren Geliebten zurück.“
Das Musikstück ist bereits fast Routine und man mag gar nicht darüber nachdenken, wie oft der böse Zauberer, dargestellt von Fabian, bereits vom guten Prinzen, seinem Klassenkameraden Valentin,  getötet worden ist. Versöhnlich, dass sich am Ende beide Helden Hand in Hand mit den geretteten Prinzessinnen vor den begeisternd applaudierenden Eltern verbeugen können!

Hörsaalaufführung „Tanz in Schulen“ in der Kölner Sporthochschule
Sankt-Michaelanerinnen verabschieden das Schuljahr tänzerisch
15. Juni 2007

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„Tanzt!“ So ist ein Text von Hilda-Maria Lander überschrieben, der im diesjährigen „MISEREOR-Fastenbrevier“ zu lesen war. Treffend könnte dieser Appell heute als Motto über der inzwischen zum fünften Male stattfindenden Hörsaalaufführung „Tanz in Schulen“ stehen:

Tanzt!
Legt eure Müdigkeit auf den Boden
und tanzt,
tanzt eure Heiterkeit und tanzt eure Trauer,
tanzt eure Ausgelassenheit und tanzt eure Schwere,
tanzt eure Hoffnung und tanzt eure Ängste,
tanzt das Sichtbare und tanzt das Geheimnis,
tanzt allein und tanzt mit anderen,
tanzt den Alltag und tanzt das Fest,
tanzt das Unendliche, tanzt das Heil,
tanzt!

Dieser Aufforderung folgen die Kinder der von der Tanzpädagogin Janneth Bonne de Wegener trainierten Tanz-AG immer wieder gerne. Auf Einladung des NRW Landesbüros Tanz und des Institutes für Tanz und Bewegungskultur nehmen deshalb auch zwanzig von ihnen an der heutigen Veranstaltung in der Sporthochschule Köln teil. Dort präsentieren sie zum Abschluss eines bewegten und bewegenden Schuljahres einen Querschnitt ihres Könnens, ihrer Tanz- und Lebensfreude. Begeistert sind die Mädchen bereits von ihrem sehr schönen Probenraum. „Hier macht Tanzen richtig viel Spaß!“ strahlt Lucy. Sicher trägt zur guten Stimmung bei, dass es auch an guter Verpflegung nicht mangelt. Neben Mineralwasser und zuckerarmen Fruchtsaftgetränken greifen die Kinder gerne zu den frischen Brezeln, zu Äpfeln, Bananen, Müsli-Riegeln und leckeren Multivitamin-Bonbons. Dermaßen gesund gestärkt tanzt es sich nachher viel leichter und freier. Drei Stücke kommen später vor einem beeindruckten Publikum zur Aufführung: Die „Bunte Violina“, „Zurück zum Ursprung“ und der „Bravo HipHop“. Sabrina hat es vor allem das mittlere Stück angetan. Denn „zurück zum Ursprung“ geht es mit wehenden hellen Tüchern. „Das ist super!“, schwärmt sie. „Wenn wir so über die Bühne rennen dürfen mit diesen weißen Tüchern, dann glitzern die immer so toll!“
Schade, dass insgesamt nur fünf Schulen ihre Teilnahmezusage aufrecht erhalten haben; aber der heutige Termin ist denkbar ungünstig gewählt: Heute gibt es in NRW nämlich Zeugnisse. Und die Sankt-Michael-Schülerinnen sind heute die einzige Gruppe, die heute von außerhalb Kölns angereist sind. Wenn das nicht mal von wahrem Einsatz und echter Tanzbesessenheit zeugt!

Masern – der vielfach leichtfertig unterschätzte Infekt
Gesundheitsamt informiert über vermeintlich harmlose Kinderkrankheit
14. Juni 2007

Das Wuppertaler Gesundheitsamt warnt eindringlich: Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit! Ganz im Gegenteil: Die Maserninfektion ist eine ernsthafte Viruserkrankung, die besonders bei Kindern und jüngeren Erwachsenen auftritt und zu gefährlichen Komplikationen führen kann.
Eine besonders gefürchtete Komplikation, die akute sog. „postinfektiöse Enzephalitis“ (das ist eine Gehirnentzündung), zu der es bei einem von 1.000 Erkrankungsfällen kommt, äußert sich vier bis sieben Tage nach Auftreten des Hautausschlags mit Kopfschmerzen, Fieber und Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma. Bei etwa 10 bis 20 Prozent der Betroffenen endet sie tödlich, bei immerhin etwa 20 bis 30 Prozent muss mit bleibenden Schäden des zentralen Nervensystems gerechnet werden.
Nach der großen Masern-Epidemie in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr mit insgesamt 1.732 gemeldeten Erkrankungen – davon 17 in Wuppertal – hat die Anzahl der Masernfälle im Jahr 2007 leider wieder zugenommen. Daher verschickt das Gesundheitsamt augenblicklich an alle Wuppertaler Schulen ein Informationsschreiben zur Masernerkrankung, das noch vor den Sommerferien in allen Klassen verteilt werden soll. Ziel der aufwändigen Aktion ist es, auf die Wichtigkeit einer zweiten Impfung gegen Masern hinzuweisen, die seit 1991 empfohlen wird. Die Auswertung der Impfbücher bei den Schuleingangsuntersuchungen der Jahre 2004 und 2005 wies in einzelnen Stadtteilen Wuppertals jedoch erhebliche Impflücken auf. So verfügten in Ronsdorf erschreckender Weise 56,5 Prozent aller Kinder der Altersklasse über keinen ausreichenden Impfschutz gegen Masern, während in Elberfeld bereits 81,7 Prozent der untersuchten Kinder eine zweite Masernimpfung erhalten hatten.
Auf nationaler Ebene hat die Gesundheitskonferenz der Länder ein Aktionsprogramm zur Verhütung von Masern, Mumps und Röteln beschlossen. In NRW hat die 10. Landesgesundheitskonferenz ein entsprechendes Aktionsprogramm verabschiedet. Ziel ist die zweimalige Impfung aller Kinder bis zum zweiten Lebensjahr gegen Masern, Mumps und Röteln. Für 2007 wird eine Steigerung der Durchimpfungsrate auf 95 Prozent angestrebt. Für Rückfragen steht allen interessierten Eltern das Impfbüro des Gesundheitsamtes während der Zeit von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 563 22 98 gern zur Verfügung.

Bereits zum zweiten Mal den 1. Preis beim „MÜLLennium“ erhalten!
Konsequenter Umweltschutz wird belohnt
12. Juni 2007

Müllsparen lohnt sich für alle Schulen in Wuppertal; denn seit vier Jahren gibt es den Wettbewerb „MÜLLennium an Schulen“, der vom Förderverein der Station Natur und Umwelt e.V. in Zusammenarbeit mit dem Stadtbetrieb Schulen ins Leben gerufen wurde. Ziel dieses Projektes ist es, das Müllaufkommen an den Schulen spürbar und nachhaltig zu senken. Die Schulen verpflichten sich, für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren am Thema Müll und Müllreduzierung zu arbeiten. Dafür erhalten sie personelle, materielle und finanzielle Unterstützung durch den Förderverein der Station Natur und Umwelt. Außerdem haben sie zum Ende eines jeden Schuljahres die Möglichkeit, am MÜLLennium-Wettbewerb teilzunehmen und wertvolle Geldpreise zu gewinnen. Die erfolgreichste Schule erhält als Belohnung für ihren Einsatz 500 Euro. Diesen Preis erhält die Sankt-Michael-Schule auf Grund ihrer kontinuierlichen und konsequenten Arbeit am Thema „Müll und Müllvermeidung“ im Rahmen der heutigen Feierstunde im Schulzentrum Süd bereits zum zweiten Mal: Trotz steigender Schülerzahlen und der Einrichtung einer „Offenen Ganztagsgrundschule“ vor zwei Jahren konnte das Müllaufkommen erneut erheblich reduziert werden.
Bewertet werden von der Auswertungskommission neben der wöchentlich anfallenden Restmüllmenge Kreativität und Nachhaltigkeit der Umsetzung. Auch hier konnte nach Aussagen der Kommissionsmitglieder die Sankt-Michael-Schule sowohl mit ihrem fundierten Bericht als auch mit der ansprechenden Schülerpräsentation überzeugen.
Übrigens: Aktuell nehmen 24 Schulen fast aller Schulformen am Wuppertaler „MÜLLennium-Wettbewerb“ teil. Der Einstieg in das Projekt ist jeweils im ersten Schulhalbjahr möglich.

Unser Beitrag zur Globalisierung: Wir sind alle Kinder einer Welt
UNICEF-Spendenlauf „Kinder laufen für Kinder“ erfolgreich
08.06.2007

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Heute geht’s rund im „Mirker Hain“! Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Laufen für UNICEF“ versuchen nämlich alle Kinder der Sankt-Michael-Schule eine gut einen Kilometer lange Rundstrecke durch den Wald so oft wie möglich zu bewältigen. Je nach Lust und Kondition können das zwei, fünf, sieben oder sogar zehn Runden sein. Manch einer schafft sogar zwölf! Während der vergangenen zwei Wochen haben die Läuferinnen und Läufer in der Verwandtschaft oder der Nachbarschaft Sponsoren angesprochen, die pro gelaufenen Kilometer die Spende eines frei wählbaren Betrages auf der Laufkarte des Kindes notiert haben. Nach Abschluss des heutigen Laufs werden sich die Teilnehmer mit ihren Laufkarten bei den Spendern melden und um die Auszahlung des versprochenen Spendenbetrages bitten. Mit den Einnahmen aus dem Lauf unterstützen die Sponsoren die Finanzierung von mehr Schulbildung in Afrika und – das ist das Besondere an dieser Aktion – hier in Deutschland! Der Erlös der Aktion geht nämlich je zur einen Hälfte an das UNICEF-Bildungsprojekt „Schulen für Afrika“, das UNICEF zusammen mit der Nelson-Mandela-Stiftung ins Leben gerufen hat. Die andere Hälfte verbleibt in den teilnehmenden Schulen.
Das UNICEF-Projekt unterstützt vor allem Kinder in Angola, Malawi, Ruanda, Simbabwe und Südafrika. Fast die Hälfte der Kinder in diesen schwarzafrikanischen Ländern gehen nicht in die Schule. UNICEF stellt u. a. so genannte „Schulen aus der Kiste“ zur Verfügung. Das sind Aluminiumkoffer, mit deren Inhalt in Kriegs- oder Krisengebieten improvisierter Schulunterricht unter freiem Himmel möglich ist. Außerdem unterstützt UNICEF den Bau einfacher Dorfschulen, stellt Hefte, Stifte und Tafeln zur Verfügung und bildet Lehrer aus. Die Sankt-Michael-Schule setzt ihren Anteil zur Restfinanzierung eines dringend notwendigen Schulhofumbaus ein. Seit Jahren wird an einem umsetzbaren Konzept gefeilt, und jetzt – nachdem in intensiver Zusammenarbeit mit dem Gebäudemanagement der Stadt eine ansprechende Lösung gefunden werden konnte – fehlen der Kommune mehrere tausend Euro zur Verwirklichung des Projektes. Deshalb wird die Spendenhälfte „vor Ort“ dringend benötigt.
Jetzt können die Organisatoren nur noch gespannt auf das Sammelergebnis warten. Denn das Einzige, was wir bisher sicher wissen ist, dass heute Morgen ca. 1.300 Runden gelaufen worden sind! Eine tolle Leistung!

Siebter Platz bei der Stadtmeisterschaft
Leichtathleten nach Spiel- und Sportfest zufrieden
05. Juni 2007

 „Leider beteiligten sich in diesem Jahr nur 17 Schulen an diesen Wettkämpfen.“ So wird der verantwortliche Leiter des Wuppertaler Sportamtes  in seinem Bericht später leicht resigniert an die teilnehmenden Schulen schreiben. „Die Organisatoren und Ausrichter erhoffen sich im Jahre 2008 wieder eine höhere Beteiligung der Wuppertaler Grundschulen!“, wird er hinzufügen. Verständlich ist seine Enttäuschung durchaus, verständlich ist aber auch das Fernbleiben vieler treuer Teilnehmer beim diesjährigen Spiel- und Sportfest: Sicherlich liegt es daran, dass das aktuelle Schuljahr so enorm kurz ist und sich die Termine zum Ende hin dermaßen „knubbeln“. Da bleibt kaum Zeit zum Durchatmen, kaum Gelegenheit für die „schönen Dinge“ des Schulalltags! In der Tat schien auch die Mannschaft der Sankt-Michael-Schule beim gestrigen Training nicht unbedingt hoch motiviert. „Ich hab heute keine Lust! Das ist mir alles echt viel zu anstrengend!“, hörte man oft. Die Sportlehrerinnen Ingrid Becker und Susanne Stolz waren darum im Vorfeld auch merklich skeptisch. Doch am heutigen Tag sieht alles ganz anders aus. Zu einem Sieg wird es sicher nicht reichen. Doch die Stimmung auf dem Sportplatz an der Oberbergischen Straße ist hervorragend, die Motivation ausgesprochen gut.
Sieger und damit Stadtmeister wird am Ende knapp – aber durchaus verdient – die Gemeinschaftsgrundschule Haselrain mit 75 Punkten. Über die Plätze 2 und 3 muss nach dem sog. Majoritätsprinzip entschieden werden, denn zwei Schulen erkämpfen jeweils 73 Punkte. Dabei schiebt sich die Angelo-Roncalli-Schule ganz knapp vor die GGS Rottsieper Höhe.
Unsere Mannschaft ist sehr zufrieden mit einem 7. Platz. Als Erfolg wird vor allem die Platzierung im Ausdauerwettbewerb verbucht: Nur eine halben Sekunde Rückstand trennt die Leichtathleten von der zweitplatzierten GGS Siegelberg aus Beyenburg! Auch beim Geschicklichkeitswettbewerb, bei dem der 6. Platz erkämpft wird, trennen unsere Schulmannschaft nur 4 Sekunden Rückstand vom Erstplatzierten! Großes Pech widerfährt den Athleten in der Pendelstaffel: Der Stab geht verloren und fliegt im hohen Bogen quer durch die gegnerischen Reihen. Eilig muss er wiedergeholt werden, wertvolle Sekunden gehen dabei verloren. Trotzdem steht am Ende noch ein neunter Rangplatz!
Ein Totalausfall ist leider beim Werfen zu vermelden: Dort erreichen die Kinder nur den 15. von 17 Plätzen!
Das Endergebnis lautet:

1. GGS Haselrain                        75 Punkte
2. KGS Angelo-Roncalli-Schule    73 Punkte
3. GGS Rottsieper Höhe              73 Punkte
4. GGS Liegnitzer Straße            59 Punkte
5. GGS Siegelberg/Beyenburg     58 Punkte
6. GGS Berg-Mark-Straße           52 Punkte
7. KGS Sankt-Michael-Schule      51 Punkte

Wieder einmal knisternde Spannung bis ganz zum Schluss
1. Platz beim Schulschachturnier in Hattingen
02. Juni 2007

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Die Jahresbilanz der Sankt-Michael-Schule verbessert sich von Woche zu Woche. Das  gilt augenblicklich – zwar nicht ausschließlich, aber in besonderer Weise – für unsere Schachspielerinnen und Schachspieler: Nach dem knappen Sieg bei den Stadtmeisterschaften in der vergangenen Woche fügen sie nämlich heute in der Hattinger Gesamtschule der Gewinnseite einen weiteren 1. Platz hinzu! Bravo!
Der ausrichtende Schachverein „SV Welper 1922 e.V.“ begrüßt zum heutigen Turnier 136 Teilnehmer aus 39 Schulen der Region. 14 Teilnehmer stellt die Sankt-Michael-Schule. In den Altersklassen U8, U10 und U12 werden jeweils sieben Runden gespielt. In der U8 – dort starten Schülerinnen und Schüler, die jünger als acht Jahre alt sind – erreichen unsere Kinder zum Schluss den 4., den 9. und den 10. Platz sowie die Platzierungen 13. – 16.! Beste Spielerin unserer Schule ist Cara aus der Klasse 1a. In der U10 gewinnt unser Wuppertaler Stadtmeister Tobias (6,5 Brettpunkte), dicht gefolgt von seinem schärfsten Konkurrenten Elias auf Rang 2 (6,0 Brettpunkte). Schon recht früh können Tobias und Elias an den aushängenden Ergebnislisten ablesen, dass ihre Siegchancen gut stehen. Vor dem letzten Spiel liegen sie mit 5,5 und 5 Punkten auf gleicher Höhe mit zwei anderen Verfolgern. Und Elias freut sich. Er weiß zwar: „Ich muss jetzt auf jeden Fall gewinnen!“ Trotzdem ist er sehr zuversichtlich, weil die beiden Verfolger in der letzten Partie gegeneinander antreten müssen. Im direkten Vergleich, so hofft er, komme es zu keinem Remis, sondern einer von beiden werde wohl verlieren. „Und das ist gut für mich – und für Tobias!“, strahlt er. Tatsächlich gewinnen die zwei Michaelaner ihre Spiele: Tobias beendete seinen Durchmarsch mit 6,5 Brettpunkten, Elias mit 6,0. Wieder belegen die beiden Schachkids die ersten Plätze. Zwar beschloss auch der Drittplatzierte seine Serie mit hervorragenden 6,0 Punkten, bei ihm schlug aber ein niedrigeres „Buchholz“ zu Buche. Für Unwissende erklärt David den Hintergrund: „Die Punkte der Gegner, gegen die man in einem Turnier gespielt hat, werden addiert. Sie ergeben die ‚Buchholzzahl’. Wenn am Ende eines Turniers mehrere Spieler gleich viele Brettpunkte haben, gewinnt der Spieler, der die meisten Buchholzpunkte hat, weil er in seinen Partien gegen stärkere Gegner gespielt hat.“ In der Altersklasse U10 werden übrigens außerdem die beachtlichen Plätze 9, 17, 23 und 31 erkämpft. Herzlichen Glückwunsch! Unser einziger Starter in der Altersklasse U12 erspielt sich einen 52. Platz.
Bei der anschließenden Siegerehrung für die Einzelwertung spekulieren die Kinder bereits aufgeregt über den möglichen Mannschaftssieg. Elias kommentiert nach der Veranstaltung: „Als der Turniersprecher zu uns sagte, dass so gute Einzelplätze auch sehr wichtig für die Schulwertung wären, hatte ich schon ein gutes Gefühl.“ Bei der Mannschaftswertung werden nämlich die vier erfolgreichsten Spieler einer Schule gewertet. Trotzdem knistert die Spannung bis zum Schluss. So ganz sicher scheint niemand zu sein, zumal erst einmal die Rangplätze 3 und 2 vorgestellt werden. Doch dann ist niemand mehr zu halten: „Wir haben gewonnen!“ Zwei Einzelpokale, der Mannschaftspokal und eine Teilnahmeurkunde für jeden Mitspieler sind der verdiente Lohn für regelmäßiges Training und fast fünf Stunden konzentrierten Schachspiels.

Der weiteste Mathematik-Kängurusprung wird endlich belohnt!
Preisverleihung für die Sieger im Rechenwettbewerb 2007
31. Mai 2007

„Was lange währt, wird endlich gut!“, sagt ein altbekanntes Sprichwort. Anderthalb Monate sind seit Durchführung des Känguru-Bewerbs am 15. März bereits vergangen und die Kinder fragen zunehmend ungeduldig nach ihren Ergebnissen! Vorsorglich dokumentiert die Humboldt-Universität zu Berlin den Stand der Auswertungen auf ihrer Internetsite. Hier einige Auszüge:
24.04. - „Die noch einmal um mehr als 100.000 angewachsene Teilnehmerzahl  fordert nun doch ihren Tribut. Zwar haben wir alle Abläufe noch einmal überdacht und optimiert, dennoch sind wir noch nicht so weit, wie wir es uns wünschen würden. Wir hoffen jedoch, spätestens am 1. Mai zum ‚Anpack’ blasen zu können, so dass dann am 2. Mai die ersten Pakete und Päckchen ihren Weg antreten können.“ …
13.05.2007 – „Trotz Durcharbeitens durch das Wochenende haben wir nicht so viel geschafft, wie wir es uns erträumt hätten. Die Schulen - gerade aus Nordrhein-Westfalen - haben halt mit vielen Schülerinnen und Schülern teilgenommen, und jede und jeder soll schließlich seine Urkunde, seine Aufgabenbroschüre und den entsprechenden ‚Preis für alle’ bekommen. Da ist viel zu zählen…“
Am 15.05.2007 treffen in der Tat die Urkunden in der Sankt-Michael-Schule ein. Leider fehlen jedoch die versprochenen Lösungshefte für die Teilnehmer. Die sollen aber in den nächsten Tagen ausgeliefert werden – und kommen erst eine Woche später. Dass die Auswertung wohl so lange dauern musste, mögen folgende Zahlen verdeutlichen: Mehr als 5.500 Schulen in Deutschland beteiligten sich am Känguru-Wettbewerb. Knapp 550.000 Antwortzettel wurden ausgewertet.
Umso mehr freuen sich die erfolgreichen Teilnehmer der Sankt-Michael-Schule: Die besten Ergebnisse erzielen David Honscha (3b) mit 73,75 Punkten, Joana Hofer (4a) mit 73 Punkten und Philipp Klein (4a) mit 70 Punkten; damit landen sie deutschlandweit im oberen Viertel aller Teilnehmer! Das T-Shirt für denjenigen, der den weitesten Känguru-Sprung vollbracht hat, übergibt Rektor Michael Goecke an den stolzen David Honscha. „Weitester Kängurusprung“ besagt: David hat die größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten angekreuzt. Herzlichen Glückwunsch und ehrliche Hochachtung!
Eigentlich außer Konkurrenz – aber durchaus konkurrenzfähig – haben in diesem Jahr erstmalig begabte Schülerinnen und Schüler unserer beiden ersten Klassen am Mathematikwettbewerb teilgenommen. Ihre Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen:
Juliane Selzer (2a) erreicht beachtliche 53,50 Punkten und belegt damit den sechsten Platz unter 41 Drittklässlern! Luca Jacobs  (2b) erzielt 47,50 Punkte und landet damit im oberen Drittel der Dritt- und Viertklässler. Tom Schroeder (1b) belegt mit 32,50 Punkten immerhin den 52. von 75 Plätzen. Ihnen allen gebührt großer Respekt für Mut und Leistung!

Sankt-Michaelaner inoffizieller Stadtmeister im Schulschach!
Schach-Kids im Wechselbad der Gefühle
24. Mai 2007

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Es ist Donnerstagnachmittag. Schauplatz: Gemeinschaftsgrundschule Kruppstraße. Der Wettkampf um die inoffizielle Wuppertaler Schachmeisterschaft der Grundschulen steht kurz vor seiner Entscheidung. Was unsere beiden Spitzenspieler Elias und Tobias augenblicklich besonders belastet? Die beiden müssen im Entscheidungsspiel des Turniers unglücklicherweise gegeneinander antreten. Wer würde wohl die stärkeren Nerven behalten? Unterschiedlichste Gedanken schießen durch die Köpfe der angespannten Spieler: Kann ich gewinnen? Wie wird sich mein Ergebnis auf die Mannschaftswertung auswirken? Reicht eventuell ein Remis oder muss einer von uns auf jeden Fall gewinnen? Tobias bleibt überlegen und gewinnt auch sein letztes Spiel. Damit ist er unumstritten Stadtmeister in der Einzelwertung. Danach beginnt eine hoch komplizierte Rechnerei. Alles geschieht unter nicht unerheblichem Zeitdruck, denn die Turnierräume müssen offensichtlich pünktlich verlassen werden. Nach zügigem Überschlagen der Ergebnislisten hat Turnierleiter Martin Keller schließlich den vermeintlichen Sieger ausgemacht: Die Mannschaft der Grundschule Birkenhöhe! Deren Spieler freuen sich natürlich riesig. Wieder einmal haben sie eine Stadtmeisterschaft gewonnen – wie schon in den Jahren zuvor. Die Sankt-Michaelaner sind insgesamt höchst zufrieden mit ihrem zweiten Rangplatz. Stolz nehmen sie den sehr ansprechend gestalteten Pokal für den Vize-Meister und ihre Urkunden entgegen. Eine leise Enttäuschung bleibt allerdings, denn manch einer der inzwischen turniererprobten Schach-Cracks hatte sich insgeheim auf einen 1. Platz gefreut und eingestellt. Eins ist nämlich allen klar: Die Entscheidung muss ganz knapp gefallen sein. Wie und warum genau, das wird man sicherlich den Ranglisten später genauer entnehmen können.
Doch es kommt ganz anders! Am späten Donnerstagabend erhält die Trainerin Andrea Schmidt einen unerwarteten Anruf der Turnierleitung. Die  überraschende Nachricht: Beide Schulen haben die gleiche Punktezahl erspielt. Und bei genauem Nachrechnen mit „sehr spitzem Bleistift“ und mit der nötigen Ruhe sei festgestellt worden: Das Endergebnis muss nach verfeinerter Wertung zu Gunsten der Sankt-Michael-Schule korrigiert werden. „Endlich einmal HURRA!“, jubelt die Trainerin in ihrer frohen Mail-Nachricht an den Schulleiter. Wir gratulieren ganz herzlich!

Rabe „Antolin“ schlägt Bücher für Kinder auf
Wuppertaler „Lions-Clubs“ unterstützen Leseprojekt stadtweit mit 10.500 €
08. Mai 2007

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Der Rabe „Antolin“ ist Namensgeber eines Internetprojektes, das Schulkinder zum Lesen ermuntern soll: Die Schülerinnen und Schüler können über ein von ihrer Lehrerin zugeteiltes Passwort auf ein eigenes Konto zugreifen und dort Quizfragen zu einem gelesenen Buch aufrufen. Für richtige Antworten gibt es Punkte auf das Lesekonto. Dabei kann natürlich nur derjenige die Fragen erfolgreich beantworten, der sein Buch auch wirklich gelesen hat. Mogeln ist da nicht einfach!
Als „Antolin“ 2001 ins Netz gestellt wurde, war die Nutzung kostenlos. Viele Lehrerinnen – auch an der Sankt-Michael-Schule – setzten das Programm gerne ergänzend zum Unterricht ein. Leider wurde dies vor ca. zwei Jahren kostenpflichtig. Die Nutzung wurde über viele Monate eingeschränkt bzw. ganz eingestellt. Erst mit Beginn des laufenden Schuljahres ermöglichte eine Elternspende den Neustart.
Von den insgesamt 190 Kindern unserer Schule haben seitdem 80 Kinder mindestens einmal mit „Antolin“ gearbeitet. Dabei beantworteten sie die Quizfragen zu über 750 Büchern. 23 Kinder haben jeweils mehr als 10 Büchersätze bearbeitet. Spitzenreiterin ist augenblicklich eine Zweitklässlerin mit 69 Büchern, dicht gefolgt von einem Erstklässler (!) mit 66 erfolgreich bearbeiteten Büchersätzen.
Angeregt durch den Erfolg solcher gemeinnützig unterstützter Projekte kam der Wuppertaler Lions-Club „Bergischer Löwe“ nun auf die Idee, die Leseförderung der städtischen Grund- und Förderschulen flächendeckend zu unterstützen. Dies kommt vor allem Schulen in sozialschwächeren Stadtteilen zu Gute. Heute Mittag übergibt Detlef Erlenbruch vom Hilfswerk der Wuppertaler Lions im voll besetzten Ratssaal des Barmer Rathauses einen Scheck über 10.500 € an Schulrat Michael Reichert und Vertreter des Schulamtes. Mit dieser Spende soll die „Antolin“-Lizenzgebühr an insgesamt 75 Grund- und Förderschulen für die Dauer von zwei Jahren bezahlt werden. Im wahrsten Sinne des Wortes eingespielt hat diese Summe das Musikkorps der Bundeswehr anlässlich eines am 15. März vom Lions-Club veranstalteten Benefizkonzerts in der Historischen Stadthalle.
Übrigens: Gedacht ist „Antolin“ für Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse. Die „Antolin“-Datenbank umfasst zurzeit mehr als 14.300 Titel von Kinder- und Jugendbüchern. Das Angebot wird ständig erweitert und aktualisiert. Auch französisch- und englischsprachige Literatur ist vertreten. Über 19.000.000 Fragensätze haben Schülerinnen und Schüler im deutschsprachigen Sprachraum bis heute bearbeitet!

Beeindruckende Demonstration für den Glauben an Jesus Christus
Sonne lacht der Flurprozession durch den „Mirker Hain“
06. Mai 2007

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Unter der Beteiligung zahlreicher Gläubiger findet jedes Jahr im Mai die Flurprozession der Pfarrgemeinde St. Michael durch den „Mirker Hain“ statt. Traditionell macht der Zug seine erste Zwischenstation auf dem Schulhof der katholischen Sankt-Michael-Schule. In diesem Jahr ist allerdings alles etwas anders: Nach den stürmischen Kapriolen des Orkans „Kyrill“ sind die Wälder, so meldet das zuständige Forstamt in Mettmann immer wieder, nicht sicher. Deshalb wird der Prozessionsweg durch die Straßenzüge oberhalb der Pfarrkirche und quer durch den Mirker Hain zwar beibehalten; die heilige Messe findet jedoch nicht auf einer Wegekreuzung im Wald, sondern auf dem festen und sicheren Grund des Schulhofes an der Leipziger Straße statt.
Die Sonne meint es heute gut mit den Teilnehmern, die sich zu den bewährten Klängen des Oberbarmer Blasorchesters auf den Weg machen, um Zeugnis ihres Glaubens an Jesus Christus in die Welt zu tragen. Unsere Flurprozession ist nämlich nicht in erster Linie ein Bittgang für die Fruchtbarkeit in Feld und Flur, wie es die Bezeichnung „Flurprozession“ nahe legt. Sie ist viel mehr eine vorgezogene Fronleichnamsprozession! Weil die Elberfelder Hauptpfarre St. Laurentius jedes Jahr alle Gemeinden zu einer zentralen Fronleichnamsprozession einlädt, entschloss man sich in St. Michael schon vor vielen Jahrzehnten zu einer eher stattfindenden Flurprozession, um den hiesigen Gläubigen die Teilnahme an der großen „Stadtprozession“ zu ermöglichen. Viele Jahre – vor allem während der Zeit der Nazidiktatur – zog die Flurprozession „in der Mirke“ übrigens einen sehr kurzen Weg über die Zufahrtsstraße zum Kinderhaus und durch dessen Garten!
Ein ganz besonderes Ereignis ist die heutige Prozession sicherlich für unsere diesjährigen Kommunionkinder. Sie dürfen als geschlossne Gruppe direkt hinter den Messdienern herziehen und während des Freiluftgottesdienstes ganz nah am Altar sein – fast so wie am Tag ihrer ersten heiligen Kommunion!
Für die Gestaltung des üppigen Altarblumenschmucks sei den Schülermüttern Frau Fischer, Frau Lüttger und Frau Wojas ganz herzlich gedankt. Den Vätern Herrn Döll, Herrn Wojas und Herrn Zehnpfennig gebührt Dank für ihre Hilfe beim Auf- bzw. Abbau. Ein „dickes“ Dankeschön auch an die drei Kreuzpfadfinderinnen und -pfadfinder, ohne deren tatkräftiges Anpacken es nicht genügen Sitzgelegenheiten gegeben hätte.

13. Platz beim NRW-Schulschach-Cup 2007
Trainerin nicht ganz zufrieden mit dem Abschneiden
05. Mai 2007

Schon vor Beginn der Veranstaltung in der Kur- und Konzerthalle in Bigge-Olsberg hat sich ein spürbarer Druck auf unsere Schulmannschaft aufgebaut. Mannschaftsführer Philipp Klein und seine sieben Mannschaftskameraden hoffen heute auf einen großen Erfolg! Die ersten Platzierungen des Schulschach-Cups berechtigen nämlich zur Teilnahme an den deutschen Schulschach-Meisterschaften. Und das wäre doch einmal etwas ganz Besonderes!
Ausgerichtet wird der heutige Wettkampf vom Schachbund NRW und von der Schachjugend NRW. Gespielt werden insgesamt sieben Runden nach dem Schweizer System mit 15 Minuten Bedenkzeit je Spieler und Partie. Über die gesamte Turnierzeit, die immerhin von 10.30 bis 17.00 Uhr angesetzt ist, müssen Spiellaune und Konzentrationsvermögen der Spielerinnen und Spieler aufrecht erhalten bleiben. Das ist insbesondere für unsere jüngeren Mannschaftsmitglieder nicht ganz einfach. Wichtig ist vor allem die Einhaltung ausreichender Ess- und Trinkpausen. Gerne wahrgenommen werden während der spielfreien Zeiten auch die vielfältigen Sport- und Spielangebote im Park rund um die Konzerthalle. Sogar Fußball wird dort gespielt. Ein Erlebnis wird Cara besonders im Gedächtnis haften bleiben: „Einige Jungs haben draußen Fußball gespielt. Auf einmal hat einer so fest geschossen, dass der Ball bis in den Fluss gerollt ist. Die Jungs haben schnell alles mögliche versucht, aber der Ball ist zu schnell weggeschwommen.“ Wer weiß – vielleicht treibt der Lederball immer noch in der Bigge?
Leider schwimmen unseren Kindern zum Ende der Veranstaltung auch sämtliche Chancen auf die vorderen Plätze davon. Sieger wird mit großem Vorsprung die St. Sebastian-Schule aus Aachen, gefolgt von der Wilhelm-Neuhaus-Schule und der Benninghofer Grundschule. Letztlich belegt die Mannschaft der Sankt-Michael-Schule in der „Wettkampfklasse Grundschulen“ den 13. Platz von insgesamt 38 teilnehmenden Mannschaften. „Schlecht ist das eigentlich nicht!“, finden die meisten Spieler. „Stimmt!“ meinen auch ihre Klassenkameraden. Und so gelten unsere herzlichen Glückwünsche neben dem Mannschaftsführer unseren Spielerinnen Joana Hofer, Katharina Müller und Cara Schmidt sowie den Spielern David Honscha, Elias und Jonathan Koch und Tobias Schmidt. Nur die Trainerin hadert noch ein wenig: „Vielleicht war der ein oder andere doch noch zu wenig turniererfahren! Daran muss noch gearbeitet werden!“ Die schön gestalteten Urkunden motivieren unsere Kinder bestimmt, sich weiterhin intensiv mit der anspruchsvollen Sportart Schach auseinander zu setzen. Einige Wettkämpfe gilt es bis zum Ende dieses Schuljahrs ja noch zu bestreiten. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt!

Frühes Ausscheiden beim DRUMBO-Cup der Wuppertaler Grundschulen
Junge Mannschaft scheitert an überlegenen Teams
02. Mai 2007

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Eigentlich schade! Sehr schnell, aber durchaus nicht unerwartet muss unsere Schulmannschaft beim diesjährigen DRUMBO-Cup der Wuppertaler Grundschulen bereits nach der Vorrunde ihre „Koffer packen“. Unsere „Großen“, gemeint sind unsere Viertklässler, verfügen augenblicklich leider nicht über die Ballkünstler und Spielerpersönlichkeiten, die man für einen Erfolg beim DRUMBO-Cup-Turnier benötigt. Das Trainergespann Birte Hußmann und Torsten Embruch griff darum in den vergangenen Wochen auch ganz bewusst auf die jüngeren Spieler unserer 1. bis 3. Klassen zurück und trainierte mit ihnen auf einen Erfolg im kommenden Schuljahr hin. Es war von vornherein klar, dass es diese junge Truppe gegen die durchweg älteren Spieler anderer Grundschulen schwer haben würde. Dass trotzdem begeistert und begeisternd gespielt wurde, sieht man an den heute geschossenen Fotos.

„Celtic Glasgow“ strahlender Sieger der „Mini-Champions-League 2007“
Sankt-Michael-Schule setzt sich gegen Griechische Grundschule durch!
23. April 2007

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Nach der Premiere im vergangenen Jahr findet heute in der Vohwinkeler HAKO-Sportarena erneut ein hervorragend organisiertes Fußballturnier für die Erst- und Zweitklässler der Wuppertaler Grundschulen statt: 28 Schüler-Teams treten in den Trikots europäischer Spitzenmannschaften gegeneinander an. Ausrichter sind die „Wuppertaler Stadtwerke“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtbetrieb Sport und Bäder und dem Stadtsportbund. Die Sankt-Michael-Schule tritt bei diesem Turnier gleich mit zwei Mannschaften an. Während die 2. Mannschaft „OSC Lille“ mit den Spielern Sasha Arndt, David Hußmann, Jonathan Koch, Marc Langwieler, Katharina Müller, Tom Schroeder und Maximilian Stiefeling gegen starke Gegner leider bereits am Ende der Vorrunde ausscheidet, steigt die Spannung um unsere 1. Mannschaft im Laufe des Nachmittags mit jeder Begegnung kontinuierlich bis ins Dramatische an. Um 17.40 Uhr steht fest: Im Endspiel trifft das unter dem Klubnamen „Celtic Glasgow“ angetretene Team auf die griechischen Grundschüler von „Inter Mailand“. Geschenkt wird sich in einem mitreißenden Match nichts. Nach dem Ende der regulären Spielzeit steht es darum fast zwangsläufig unentschieden – 1 : 1! Damit schlägt die große Stunde unserer großartigen Torfrau Alina Quante. Bewies sie schon in den vorherigen Spielen immer wieder ein gutes Stellungsspiel und hervorragende Reflexe, wächst sie im alles entscheidenden Siebenmeterschießen regelrecht über sich hinaus: Zwei scharfe Schüsse pariert sie meisterhaft! Die Sankt-Michael-Schule steht knapp aber verdient als Sieger fest! Das Trainergespann Birte Hußmann und Torsten Embruch ist mit Recht nicht nur auf die Torfrau, sondern auch auf die Feldspieler Robin Koojers, Niklas Mundt, Tobias Schmidt, Luka Gredicak, Sven Embruch, Maximilian Marcus und Jens Fischer richtig stolz. Neben zwei kleinen Pokalen dürfen die Sankt-Michael-Schüler jubelnd den erstmals vergebenen Wanderpokal „WSW-MINI-CUP“ entgegennehmen. Er wird einen würdigen Platz in der neuen Glasvitrine neben dem Lehrerzimmer erhalten.
Nach dem Turnier erinnert sich Niklas: „Das schwierigste Spiel war das Halbfinale gegen Moskau, weil viele Spieler viel größer als wir waren. Darum sind wir auch besonders stolz, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Ich hab mich auch gefreut, dass wir die Mannschaftstrikots behalten dürfen und dass es Wasser umsonst gab.“ Tobias ergänzt: „Nach unserem 12:0-Sieg im ersten Spiel haben wir Selbstvertrauen bekommen. Wir haben uns alle sehr gefreut, dass wir ins Endspiel gekommen sind.“ Besiegt wurde im ersten Spiel übrigens die als „Manchester United“ angetretene Sankt-Antonius-Schule. Auch die früh ausgeschiedene 2. Mannschaft ist keineswegs enttäuscht. Max betont: „Ich finde gut, dass wir die Trikots behalten dürfen und dass wir ein Eis spendiert bekommen haben. Ich habe mich gefreut, dass unsere andere Mannschaft auf den 1. Platz gekommen ist!“ Und Katharina meint: „Für mich war das ein gutes Training, auch wenn wir nur die Vorrunde geschafft haben. Ich fand, wir haben echt gut zusammengespielt.“
Alle freuen sich schon jetzt auf das Turnier im kommenden Jahr. Dann soll die Fußball-EM nachgespielt werden!

Artikel im "Fußballreport" Ausgabe Mai 2007

Angehende Erzieherinnen ebnen Grundschülern Weg in die Welt der Bücher
Gelungenes Projekt zum „Tag des Buches“
23. April 2007

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Gute drei Monate lang dauerten nach eigenen Angaben die Vorbereitungen für das Projekt zum „Tag des Buches“. Mit viel Liebe und Phantasie bereiteten die angehenden Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen des Berufskollegs an der Kohlstraße sich während dieser Zeit darauf vor, Kindergarten- und Grundschulkinder in die abenteuerliche Welt des Buches zu entführen. Gemeinsam mit ihren Lehrern und Lehrerinnen ließen sich die Ausbildungsjahrgänge einiges einfallen, um die persönlich eingeladenen Gäste aus benachbarten Kindertageseinrichtungen und Grundschulen zu begeistern.
Auch die 25 Kinder der Klasse 2a sind heute hergekommen, um in einem liebevoll vorbereiteten Klassenraum des Berufskollegs abenteuerlichen Geschichten zuzuhören. Nach einem Begrüßungslied und einem fröhlichen Auflockerungsspiel liest eine Berufsschülerin aus dem Buch „Das Gespenst mit den roten Augen“ vor. Die Kinder lauschen still und mit gespannter Aufmerksamkeit. Nach der Veranstaltung ist klar: „Das Buch brauchen wir so schnell wie möglich für unsere Klassenbücherei!“
Wer es dann zuerst ausleihen darf, das muss allerdings erst noch geklärt werden!

„Kinder sind Zukunft“
Morgen startet ARD-Themenwoche zum Themenkomplex „Kind“
13. April 2007

„Kinder sind Zukunft“ – unter diesem Motto startet am morgigen Samstag die zweite ARD-Themenwoche. Vom 14. bis zum 21. April widmen sich Das Erste, die Dritten Programme, die Spartenkanäle, alle Hörfunkwellen sowie die Serviceangebote von Internet und Videotext in Nachrichtensendungen und Magazinen, in Dokumentationen und Spielfilmen dem Themenkomplex „Kind“ in seiner ganzen Vielfalt.
„In der aktuellen Diskussion stehen allzu oft Bildungsmisere, Kinderarmut und angebliche Perspektivlosigkeit für die nachwachsende Generation im Vordergrund“, bedauert  SWR-Intendant Prof. Peter Voß in einem Informationsbrief an Schulleitungen und Elternvertreter. Und er fährt fort: „Mit zahlreichen Programmschwerpunkten in unseren Hörfunk-, Fernseh- und Online-Angeboten und insgesamt über 1.000 Beiträgen wird sich die ARD diesem Themenspektrum widmen, ein realistisches und differenziertes Bild von Kindern in Deutschland zeichnen und deutlich machen, dass Kinder ein Wert an sich sind.“ Einige Schwerpunkte zu diesem wichtigen Thema werden sein:

 Sonntag, 15. April    Kinder sind Glück!
                Wie Kinder die Gesellschaft bereichern
 Montag, 16. April     Kinder wollen lernen!
                Bildung und Erziehung als Grundlage fürs Leben
 Mittwoch, 18. April    Kinder brauchen Familie!
                Warum der Generationenvertrag so wichtig ist   
 Samstag, 21. April    Kinder sind Zukunft!
                Wie Familien die Zukunft gemeinsam mit Wirtschaft,
                Staat und Gesellschaft gestalten können

Das Thema „Kinder sind Zukunft“ gehört vor allem auch deshalb in den Fokus der Öffentlichkeit, weil eines unstrittig feststeht: Ohne Kinder hat niemand eine Zukunft!
Ausführliche Informationen zur Themenwoche gibt es unter der Internetadresse www.ard.de.

Leider kein Aprilscherz!
Abriss trotz Denkmalschutz
05. April 2007

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In der Festschrift zum 100jährigen Bestehen der katholischen Schule im Uellendahl, die heute bekanntermaßen Sankt-Michael-Schule heißt, beginnt Pfarrer Klaus Nickl sein Grußwort mit folgenden Sätzen:
„Die gute Verbindung zwischen Kinderhaus, Pfarrgemeinde und Grundschule ist aus den Anfängen zu verstehen: Unter dem Namen und Schutz des Engels Michael besteht in drei Gebäuden vereinte Sorge um das Wohl unserer Kinder. Vor 100 Jahren stand bereits das katholische Erziehungshaus in der Mirke, das als Michaelsheim viele Generationen von Kindern hat groß werden sehen. Dieses Kinderhaus St. Michael war von Anfang an Wiege und Treffpunkt katholischen Lebens am Uellendahl, ökumenisch offen für alle Kinder, die in Obhut genommen werden mussten.“
Bei den beiden anderen Gebäuden handelt es sich um die Sankt-Michael-Schule, die 1926 als katholische Volksschule an der Leipziger Straße eingeweiht wurde, und die Pfarrkirche St. Michael, die am Palmsonntag 1960 erstmalig für einen festlichen Gottesdienst genutzt werden konnte. Aus der Vogelperspektive betrachtet liegen diese drei Einrichtungen wie an einer Perlenkette aufgefädelt im Bereich von Uellendahler und Leipziger Straße.
Seit dem Morgen des 2. April verliert diese Gebäudekette ein wertvolles Glied: Obwohl unter Denkmalschutz stehend, wird der bisher noch erhaltene expressionistische Klinkeranbau des Kinderhauses aus dem Jahr 1928, in dem sich auch die Hauskapelle befindet, nun abgerissen. Bereits 2005 war das marode ehemalige Hauptgebäude abgetragen worden. Hier lohnte der Erhalt allerdings in der Tat nicht. Die Denkmalwürdigkeit des Anbaus wurde erst 2003 auf Nachfrage eines Gemeindemitgliedes erkannt. Es sei „eine späte Entdeckung“ gewesen, bestätigt Uwe Haltaufderheide von der Unteren Denkmalbehörde. Wegen der Erhaltenswürdigkeit und der den Stadtteil prägenden Ansicht versuchte die heutige Besitzerin des Grundstückes, die Caritas in Wuppertal, bei der Planung ihres Generationen übergreifenden Wohnungsbauprojekts den markanten Anbau auf dem ehemaligen Kinderhausgrundstück erst einmal zu integrieren. Doch nach zahlreichen Gutachten und vergeblicher Investorensuche für den errechneten zusätzlichen Bedarf in Höhe von anderthalb Millionen Euro empfahl der städtische Denkmalschutz selbst die Abrisserlaubnis auf Grund nachvollziehbarer wirtschaftlicher Erwägungen.
Hinter dem Abrissgrundstück haben Kinder und Verwaltung des Kinderhauses inzwischen eine neue schöne Bleibe gefunden, die kürzlich bezogen werden konnte. Bedauerlich bleibt der Abriss des Klinkerbaus von 1928 trotzdem. Viele werden ihn – die Uellendahler Straße heraufkommend oder herauf fahrend – erst richtig vermissen, wenn er völlig abgetragen ist.

Sprachtest „Delfin“ für 4jährige fast abgeschlossen
Im Grundsatz zufrieden – aber deutliche Kritik am engen Zeitrahmen
02. April 2007

Endlich sind die da: Die von vielen sehnlich erwarteten – teils sicher auch dringend benötigten – Ferien. Und mit Beginn dieser Osterferien sollten eigentlich auch die Sprachtests, die in den letzten Wochen und Monaten für reichlich Diskussionsstoff bei Eltern, Lehrern und Erzieherinnen gesorgt hatten, abgeschlossen sein: Unter dem Namen „Delfin“ wurden in Wuppertal in den zurückliegenden drei Wochen rund 3.300 drei- und vierjährige Kinder auf ihre Sprachfähigkeit geprüft. Doch der enge Zeitplan und ein vielerorts hoher Krankenstand tragen Schuld daran, dass einige Grundschullehrerinnen und Erzieherinnen „Delfin“ auch noch nach den Ferien in einigen Kindertageseinrichtungen der Stadt werden einsetzen müssen. Laut Informationen aus dem Schulamt müssen ersten Tendenzen zufolge wohl mehr als die vorausgesagten 20 Prozent der getesteten Kinder an der vertiefenden „Delfin-Stufe“ teilnehmen. Zu dieser zweiten Stufe wird planmäßig im Mai eingeladen.
Schon im Vorfeld, so ist heute der örtlichen Presse zu entnehmen, sei das Vorgehen im Zusammenhang mit „Delfin“ nicht nur auf Gegenliebe gestoßen. Kritikpunkt sei neben dem knappen Zeitrahmen unter anderem, dass die Erfahrungen, die die Tageseinrichtungen für Kinder bereits mit ihren Sprachstandsfeststellungs- und Sprachfördermaßnahmen gesammelt hätten, nicht in die standardisierte Testsituation hätten einfließen können. Für die Lehrerinnen habe es vor Durchführung der ersten Phase – einer Spielsituation, in der die Kinder Handlungsanweisungen befolgen, etwas zu einem Bild erzählen sowie Sätze und Phantasiewörter nachsprechen sollen – keine umfassende Einweisung gegeben, kritisieren viele Betroffene. „Ohne Diagnostik wird es keine Förderung geben!“, nimmt Schulamtsdirektor Michael Reichert das Verfahren in Schutz. „Es ist wichtig, dass eine frühe Förderung ermöglicht wird.“ Auch an der Sankt-Michael-Schule wird „Delfin“ nicht nur kritisch gesehen.  Rektor Michael Goecke erläutert: „Wichtig ist die kollegiale Vorbesprechung und Vorbereitung in den Kindertageseinrichtungen. Wenn die beteiligten Fachleute verlässlich und vertrauensvoll miteinander umgehen und sich insbesondere in Zweifelsfällen austauschen und besprechen, ist das schon ‚die halbe Miete’. Deshalb ist in unserer Zusammenarbeit vor Ort auch alles erfreulich gut verlaufen.“

Das Fazit lautet entsprechend: Der „Delfin-Test“ ist ein generell sinnvolles Instrument zur Feststellung des Sprachstandes eines Kindes zwei Jahre vor der Einschulung. Er wurde allerdings mit zu wenig Vorlauf umgesetzt.

Zahlreiche große und kleine Freiwillige im Einsatz für die Umwelt
Saubere Schulumgebung nach PICCOBELLO-Putz
24. März 2007

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Rein in Gummistiefel und Arbeitshandschuhe, einen blauen Müllsack geschnappt und ab geht’s in den Matsch! Am heutigen PICCOBELLO-Samstag ist alles grau: Nebel und leichter Nieselregen vermitteln wirklich den Eindruck der gern zitierten „Waschküche“. Nur etwa die Hälfte der erwarteten Mithelfer ist vor die Schule gekommen. Viele der Weggebliebenen – so wissen wir – sind gesundheitlich angegriffen. Doch das „Fähnlein der knapp 20 Aufrechten“ lässt sich die Laune nicht verderben. Zielstrebig wird ans Werk gegangen. Schrittweise geht es voran, den Blick fest auf Wege und Treppenstufen oder seitwärts auf das langsam aufkeimende Grün gerichtet, zwischen dem immer wieder Dinge liegen, die da eigentlich gar nichts zu suchen haben: „Glasscherben und Flaschenverschlüsse, Joghurtbecher und Konservendosen, viele leere Zigarettenschachteln, zwei Eisenstangen und ein kaputtes Rohr – sogar ein Teppich! Und der sieht eigentlich noch ganz gut aus.“ Allein die Liste von Lisas und Jonas Fundstücken ist lang. So wundert es dann auch nicht, dass nach ersten Presseberichten bei „Wuppertal PICCOBELLO“ sage und schreibe 20 Tonnen Müll im Tal und auf den Höhen gesammelt worden sein sollen. Im vergangenen Jahr wurden „nur“ 13 Tonnen Unrat zusammengetragen. Sollte der „gemeine Dreckspatz“ tatsächlich immer noch nicht verstanden haben, dass Müll nicht auf die Straße und in die freie Natur, sondern in die Tonne gehört? Schade!
Vielen Dank sagen wir dem engagierten Reinemachetrupp der Sankt-Michael-Schüler und ihren Eltern. Wir hoffen, dass euer Beispiel immer mehr „Schule macht“!

Offene „NRW-Schulschachmeisterschaft 2007“
10. Platz für das Team „Sankt-Michael-Schule 1“
20. März 2007

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Erinnern wir uns! Vor genau einem Jahr konnten wir im Anschluss an die NRW-Schulschachmeisterschaften in Dortmund stolz vermelden: „Schulmannschaft fast ganz ohne Training weit vorne dabei!“ Unsere jungen Schachspieler belegten damals einen viel beachteten 24. Platz.
In Gütersloh soll heute eine deutliche Steigerung erzielt werden, denn trainiert wurde inzwischen immerhin ein ganzes Schuljahr lang. Doch das Feld der insgesamt 59 teilnehmenden Mannschaften ist – das stellt sich schnell heraus – sehr stark besetzt.
Trotzdem gewinnen unsere Jüngsten immerhin zwei von sieben Runden und lassen am Ende vier Mannschaften hinter sich. Mit 10 Brett- und 4 Mannschaftspunkten belegen sie den 55. Platz. Unsere zweite Mannschaft gewinnt sogar drei Runden. Mit 11,5 Brettpunkten und 6 Mannschaftspunkten beschließt sie das Turnier auf Rang 48.
Als mental besonders schlagkräftig erweist sich auch in diesem Jahr die erste Mannschaft mit Philipp Klein, Elias Koch, Katharina Müller und Tobias Schmidt: Den drei Sieg- und den drei Remispunkten steht am Ende nur ein Verlustpunkt gegenüber. Mit 17 Brett- und 9 Mannschaftspunkten landet unser „Team 1“ letztendlich auf Rang 10. Für diese hervorragende Leistung ein ganz besonders herzlicher Glückwunsch!
Wie hochklassig diese Platzierung ist, entnehmen wir der trefflichen Analyse unserer versierten Trainerin Andrea Schmidt: „Die Leistungsdichte ist heute enorm. Die Mannschaften auf den Plätzen 3 bis 16 liegen insgesamt nur zwei Brettpunkte auseinander. Das zeigt ganz eindeutig, dass hier sehr viele Mannschaften auf gleichem Niveau spielen. Die fünftplatzierten Dortmunder haben zum Beispiel nur einen Brettpunkt und einen Mannschaftspunkt mehr erzielt als unsere Spieler!“
Anders ausgedrückt: Mit nur einem Brettpunkt mehr wäre unseren Schachspielern der Sprung in die Gruppe der ersten sechs Mannschaften gelungen; und damit hätten sie an der Deutschen Schulschachmeisterschaft teilnehmen dürfen. Wenn das mal keine knappe Entscheidung ist!
Der Tag ist – zumal für die mitgereisten Erstklässler – lang und sehr anstrengend. Doch zwischenzeitlich aufkommende Konzentrationsmängel und die am Ende deutlich zunehmende Müdigkeit sind schnell verflogen, als alle Kinder zum Abschluss eine glänzende Medaille um den Hals gehängt bekommen. Dass unsere 15 Schachspieler gegen 21.00 Uhr wohlbehalten wieder zu Hause bei ihren Familien ankommen, danken wir den elterlichen „Chauffeuren“ Frau Marion Berchtold, Martina Jacob, Martin Müller und Andrea Schmidt.

Vielseitige Schwimmwettkämpfe der Wuppertaler Grundschulen 2007
Sankt-Michael-Schwimmerinnen und -schwimmer Vize-Stadtmeister!
20. März 2007

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Der heutige Tag steht offensichtlich unter einem guten Stern für die Sportlerinnen und Sportler der Sankt-Michael-Schule: Nicht nur, dass sich unsere Schachmannschaften in Gütersloh in hervorragender Form präsentieren; auch unsere Schwimmmannschaft ist ganz offensichtlich gut für eine Überraschung vorbereitet.
Die Veranstaltung im Schwimmsportleistungszentrum auf Küllenhahn ist – wie bei solchen Schwimmwettkämpfen üblich – sehr lautstark und stimmungsvoll geprägt. Unter den vielen bunten Badeanzügen und T-Shirts fallen die einheitlich grasgrünen der Sankt-Michael-Schule richtig gut auf.  Das meinen jedenfalls Johanna und Gereon. Vom Beckenrand aus stimmgewaltig angefeuert, „fighten“ die Schwimmer im Wasser bis zum letzten der insgesamt fünf verschiedenen Wettkämpfe leidenschaftlich. Am Ende liegen zahlreiche Mannschaften mit ihrem Punktekonto eng beieinander. Das beweist die abschließende Rangliste der sechs Erstplatzierten:

1.    GGS Küllenhahn                    85 Punkte
2.    KGS Sankt-Michael-Schule    80 Punkte
3.    GGS Birkenhöhe                   73 Punkte
4.    GGS Cronenberger Straße     62 Punkte
5.    GGS Rottsieper Höhe            61 Punkte
6.    GGS Hütterbusch                  57 Punkte

Die Sankt-Michael-Schule ist zum zweiten Mal nach 2004 Vize-Stadtmeister! Johanna strahlt: „Das hab ich gehofft! In jedem Lauf, bei dem wir mit am Start waren, haben wir nämlich gewonnen!“ Johanna und Gereon sind auch diesmal einer Meinung: „Das hat alles nur wegen des guten Trainings mit Angelika Hagemann und Astrid Honscha so super geklappt!“ Dabei vergessen sie vor lauter Begeisterung, dass es ohne sie selbst und die anderen 12 Kinder sicherlich gar nicht geklappt hätte. Ihre Leistungen können sich nämlich wirklich sehen lassen. In sämtlichen Disziplinen wurde der zweite Platz belegt. Und das in einem Starterfeld von insgesamt 17 Wuppertaler Grundschulen! Auch Simon freut sich: „Meine Mutter hat gesagt, wir schwimmen heute wie die Weltmeister!“
Eine erwähnenswerte Erkenntnis der Ausrichter ist, dass bei diesen vielseitigen Schwimmwettkämpfen nicht nur die so genannten „Schwimmhochburgen“ ihre Chance genutzt haben auf’s „Treppchen“ zu steigen. So haben sich mit ihrem unbeschwerten Mut und ihrer offensichtlichen Freude am Wettkampf – das setzt übrigens Ehrgeiz und Anstrengungsbereitschaft voraus! – die Sankt-Michael-Schwimmerinnen und -schwimmer ihre Vizemeisterschaft regelrecht erkämpft. Strahlend präsentieren sie am Ende der Veranstaltung den silbernen Wanderpreis. Herzlichen Glückwunsch!

"Engel aus Wuppertal"
Ausstellung in der Elberfelder St. Laurentius-Kirche
19. März 2007

Die Katholische Citykirche lädt alle interessierten Menschen ganz herzlich zu einer Ausstellung der außergewöhnlichen Art ein: Vom 20. März bis zum 3. April 2007 wird in der Elberfelder Hauptkirche St. Laurentius die Ausstellung „Engel aus Wuppertal“ zu sehen sein. Die beiden Künstlerinnen Judith Zibelius (Wuppertal) und Gerda Schwarz (Remscheid) – beide Schülerinnen der Wuppertaler Malerin Teresa Wojciechowska – haben zahlreiche Engel gemalt. Das Besondere an dieser Ausstellung macht die Hängung aus: Die Bilder werden am augenblicklich in der Laurentiuskirche errichteten Baugerüst befestigt. Auf diese Weise "schweben" die Engel tatsächlich im Raum. Manche der Gottesboten haben eine sehr menschliche Gestalt, andere verschwimmen und sind kaum greifbar. Manche Engel wirken freundlich, manche eher bedrohlich.
Im Zusammenhang mit der Ausstellung veranstaltet die Katholische Citykirche ein umfangreiches und empfehlenswertes Rahmenprogramm. Nähere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.katholische-citykirche-wuppertal.de. Die Kirche am Laurentiusplatz ist zu allen Gottesdiensten und Veranstaltungen geöffnet. Für Besuche von Gruppen und Schulklassen bittet Pastoralreferent Dr. Werner Kleine jedoch um eine vorherige Terminabsprache unter 0202-976 74 33.

Knifflige Mathematikaufgaben mit dem Känguru 2007
75 unserer Dritt- und Viertklässler beim europaweiten Wettbewerb dabei
15. März 2007

„Känguru der Mathematik“ nennt sich ein internationaler Mathematikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klassen. Seit Jahren nehmen die Kinder unserer Klassenstufen 3 und 4 mit großer Begeisterung daran teil. Ausschlaggebend für den Erfolg des Wettbewerbs, der immer am dritten Donnerstag im März stattfindet, sind die anregenden Aufgabenstellungen: Unkonventionell, abwechslungsreich, witzig und knifflig – so sind die von den Teilnehmerländern beigesteuerten Multiple-Choice-Aufgaben, die nach Schwierigkeitsgrad und Themen sehr unterschiedlich sind. Nach dem 75minütigen Wettbewerb am heutigen Vormittag dürfen die Kinder ihre  Aufgabenzettel mit nach Hause nehmen. So regen sie anschließend dazu an, gemeinsam mit der Familie oder auch mit Freunden über mögliche Ergebnisse und Lösungswege nachzudenken. Dabei wird der Sinn für den praktischen Nutzen der Mathematik geweckt und der lustvolle Umgang mit logischem Denken und mit Zahlen gefördert.
Beispiel einer diesjährigen Aufgabe gefällig? Hier ist die Nr. 17:
Eine Zahl, die vorwärts und rückwärts gelesen gleich lautet, heißt Palindromzahl. So sind zum Beispiel 116611 und 707 Palindromzahlen. Wie groß ist der Unterschied zwischen der Palindromzahl 191 und der nächstgrößeren Palindromzahl?
(A) 10               (B) 101               (C) 21               (D) 210               (E) 11
Jeder Teilnehmer erhält nach Auswertung durch den Rechencomputer der Humboldt-Universität zu Berlin eine Urkunde und ein kleines aber feines Mathematikspiel. Und der Sankt-Michael-Schüler mit dem weitesten „Känguru-Sprung“ – der längsten Kette richtig gelöster Aufgaben – erhält als besondere Anerkennung ein Känguru-T-Shirt. So werden selbst eingefleischte Mathe-Muffel aus der Reserve gelockt – garantiert!

Caritas-Angebote für junge Mütter und Väter
Schwangerenberatungsstelle „esperanza“ erbittet und bietet Unterstützung
10. März 2007

„esperanza“, die Schwangerenberatungsstelle der Wuppertaler Caritas, sucht augenblicklich dringend gebrauchte Babysachen, Kinderwagen und Kinderbetten zur Unterstützung von Frauen in materieller Notlage. Abgeben können Sie die Spenden beim Caritasverband in der Elberfelder Kolpingstraße 13 oder in der Barmer Hünefeldstraße 54 a.
Übrigens: Seit einiger Zeit bietet „esperanza“ auch eine spezielle Väterberatung rund um Schwangerschaft, Geburt und die Lebenssituation mit einem Neugeborenen durch den Caritasmitarbeiter Marcus Simon an. Jeweils mittwochs erreicht „Mann“ Herrn Simon von 17.00 bis 18.00 Uhr unter der Telefonnummer 280 52 29.
Jugendliche und junge Mütter bis 23 Jahre finden in der "Pause mit Baby" – dabei handelt es sich ebenfalls um ein Angebot von "esperanza" – ab sofort wieder die Gelegenheit, sich mit anderen jungen Frauen in der gleichen Situation auszutauschen und Tipps für das Leben mit ihrem Baby zu erhalten. Die "Pause" findet immer freitags von 11.00 bis 12.30 Uhr auf dem Gelände der Frauenklinik an der Vogelsangstraße 96 statt. Infos erhält „Frau“ unter den Telefonnummern 280 52 29 oder -30.

Physik spielerisch erleben: Naturwissenschaften zum Anfassen
„MINIPHAENOMENTA“-Projekt in der Sankt-Michael-Schule
09. März 2007

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Erstmalig macht die „MINIPHAENOMENTA“ an einer Grundschule in der Bergischen Region Station. Im Rahmen des Projektes können die Schülerinnen und Schüler an der Sankt-Michael-Schule noch eine ganze Woche lang faszinierende Experimente ausprobieren. Dabei nähern sie sich spielend naturwissenschaftlichen Fragestellungen. „Wie funktioniert beispielsweise ein Pendel? Und welche Muster zeichnet es in den Sand?“ Während Marc das Pendel im Erdgeschoss unserer Schule in Schwingungen versetzt und die entstehenden Spuren beobachtet, bekommt Max zwei Etagen höher eine erste sinnliche Vorstellung von Begriffen wie Reibung und Geschwindigkeit. Und das funktioniert höchst einfach: Schon einige bewegliche Holzklötze auf einer schiefen Ebene, durch die sich eine Murmel den Weg suchen muss, genügen, um dem Erstklässler physikalische Beobachtung zu ermöglichen. Die beiden beschriebenen Experimentierstationen sind nur zwei von insgesamt 28 unterschiedlichen Erlebniskisten, die seit dem vergangenen Montag in den Schulfluren der Grundschule an der Leipziger Straße aufgebaut sind. Am heutigen Nachmittag hat die Schule interessierte Eltern mit ihren Kindern zum gemeinsamen Besuch dieser Experimentierstationen eingeladen. Entwickelt und wissenschaftlich erprobt wurden sie von Mitarbeitern der Universität Flensburg. Die „MINIPHAENOMENTA“ ist ein Projekt der nordrhein-westfälischen Arbeitgeberverbände und wird landesweit an interessierte Grundschulen verliehen. So will man möglichst früh die technische und naturwissenschaftliche Bildung von Kindern fördern.
Dass sie einen alternativen Zugang zu den unterschiedlichsten naturwissenschaftlichen Bereichen bekommen, verdanken unsere  190 Schüler ihrer Lehrerin Ingrid Becker. Bevor die Sankt-Michael-Schule den Zuschlag durch das sog. „MINT-Projekt“ – die Abkürzung steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – bekam, besuchte die Sachkundelehrerin gemeinsam mit ihrer Lehramtsanwärterin Judith Wieczorek eine zweitägige Fortbildung. Die hat ihr offensichtlich sehr viel Spaß gemacht: „Wir mussten uns genau so an die Exponate herantasten, wie unsere Kinder jetzt. Das war eine ganz neue und spannende Erfahrung!“ Genau darin liege das Ziel des Projektes, erläutert Dr. Klaus-Peter Starke, der Geschäftsführer der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände (kurz VBU), den anwesenden Pressevertretern: „Die Kinder sollen durch ihr Experimentieren physikalische Begriffe wie Gewicht, Reibung und Beschleunigung kennen lernen. Aber auch die Eltern und Lehrer lernen viel. Vielleicht werden sie bei schwierigen Fragen sogar angeregt, ihr altes Physikbuch einmal aus dem Regal zu holen.“ Um diesen Effekt für die gesamte Schulgemeinde fruchtbar zu machen, plant die Schule eine gemeinsame Aktion mit Lehrern und Eltern. „Wir wollen gemeinsam einige der Exponate nachbauen. So wissen die Eltern, wovon ihre Kinder zu Hause erzählen. Dadurch können sie das Interesse ihrer Kinder mittragen und wach halten.“, erläutert Schulleiter Michael Goecke. Außerdem sei nach seinen Erfahrungen ein angenehmer und nicht zu unterschätzender Nebeneffekt zu erwarten: „Eltern und Lehrer kommen sich auf eine ganz andere Weise nah, als dies zum Beispiel bei Pflegschaftssitzungen oder in Beratungsgesprächen möglich ist.“ Zu den Ausstellungsstücken gibt es ein Handbuch, das in der Schule vorliegt. Baupläne und Bezugsnachweise sind auf einer beigefügten CD-ROM zusammengefasst. Nun ist das Engagement von Eltern und Lehrerinnen gefragt.
Ein Hinweis liegt Dr. Peter Janssen von der Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände besonders am Herzen: „Die Sankt-Michael-Schule hat sich als erste Schule im Bergischen Städtedreieck für die ‚MINIPHAENOMENTA’ interessiert. Auch anderen Grundschulen soll in Zukunft die Chance zum Mitmachen geboten werden. Unser Projekt läuft über den Zeitraum von insgesamt drei Jahren. In dieser Zeit wollen wir möglichst viele Kinder erreichen.“ Interessierten Lehrern und Grundschulen empfiehlt Dr. Janssen die Kontaktaufnahme über die Vereinigung der Bergischen Unternehmerverbände unter der Internetadresse www.vbu-net.de. Ansprechpartner beim VBU ist Jürgen Steidel. Er ist der Leiter der Abteilung Bildung und Öffentlichkeitsarbeit im VBU und über die zentrale Rufnummer 0202/2 58 00 zu erreichen.

Artikel in der Westdeutschen Zeitung am 10.03.2007

Pläne für Neugestaltung des Schulhofs nehmen Gestalt an
BV Uellendahl-Katernberg unterstützt Projekt mit 2.500 €
08. März 2007

In ihrer heute Abend stattfindenden Sitzung hat sich die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg einstimmig dafür entschieden, das Schulhofprojekt an der Leipziger Straße mit einem Zuschuss in Höhe von 2.500 € zu unterstützen. Positiv vermerkt wird von den Damen und Herren der Bezirksvertretung, dass neben bewilligten Bundesmitteln für die Neugestaltung der drei kleinen Schulhöfe in Höhe von 17.000 € ein erheblicher Teil aus Mitteln des Schulvereins aufgebracht werden solle. Dies zeuge von unterstützenswertem Engagement in der Elternschaft und im Kollegium der Sankt-Michael-Schule.
Schulleiter Michael Goecke dankt zum Schluss der Sitzung ganz herzlich für die Bewilligung des Antrags. Besonders erfreut zeigt er sich, dass er die  frohe Nachricht sehr zeitnah auf der unmittelbar anschließenden Mitgliederversammlung des Schulvereins weitergeben kann. Nach Bewilligung des Zuschusses durch die BV fehlt nun noch ein Betrag in Höhe von ca. 4.500 €, um die Gestaltung der geplanten Spielflächen zu finanzieren. Ein Teil der Restmittel, die bis zur Jahresmitte aufgebracht werden müssen, soll über einen Sponsorenlauf im Frühsommer eingespielt werden. Außerdem werden dringend Einzel- und auch Großspender gesucht, die sich daran beteiligen, das ehrgeizige Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen.

Spielplan der Wuppertaler „Mini-CHAMPIONS-LEAGUE“ ausgelost
Sankt-Michael-Schule vertritt „Celtic Glasgow“ und „OSC Lille“
05. März 2007

Am frühen Nachmittag fand auf dem_HAKO-Sportgelände die Auslosung für die „Mini-Champions-League“ der Wuppertaler Erst- und Zweitklässler statt. Unseren beiden gemeldeten Mannschaften wurden dabei die Mannschaften von „Celtic Glasgow“ aus Mittelschottland und des „OSC Lille“ aus Nordfrankreich zugelost. Ob die wohl in der echten Champions-League ganz weit vorne landen? Egal! Wir werden uns für „unsere“ Mannschaften in der Mini-League mit Kopf, Herz und natürlich den Füßen gegen solch illustre Gegner wie „AEK Athen“, „Inter Mailand“, „Benfica Lissabon“, „RSC Anderlecht“, „FC Kopenhagen“ und „Manchester United“ richtig ins Zeug legen! Wir haben keine Angst vor großen Namen; schließlich haben wir im Mini-WM-Turnier des vergangenen Jahres sogar die früh gescheiterten großen Fußballer aus „Serbien-Montenegro“ durch unsere beherzte und erfolgreiche Spielweise sportlich rehabilitiert! Unsere Kids freuen sich jedenfalls schon jetzt auf das Hallenturnier am 23. April und trainieren jeden Mittwochnachmittag fleißig!

Kinderhaus "St. Michael" erhält 150.000 Euro für seinen Neubau
Sankt-Michael-Schüler sorgen für frohe Stimmung
28. Februar 2007

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Nicht einmal ein Jahr ist seit der Grundsteinlegung an traditionellem Standort vergangen (siehe unseren Bericht vom 27. April 2006), da wird bereits der Neubau des „Kinderhauses St. Michael“ eingeweiht. Die 1883 als katholisches „Waisenhaus in der Mirke“ gegründete Einrichtung ist eines der ältesten Kinderheime in Wuppertal. Den sich ändernden Erfordernissen der Kinder- und Jugendhilfe wurde bereits vor Jahren dadurch Rechnung getragen, dass das alte und inzwischen abgerissene Haus aufgegeben wurde. An fünf über das gesamte Stadtgebiet verteilten Standorten wurden dezentrale Wohngruppen eingerichtet. Eine dieser Gruppen ist nun nach mehreren Umzügen zurückgekehrt an die Uellendahler Straße: Vor wenigen Tagen haben eine Gruppe von zwölf Kindern mit ihren Erzieherinnen und die Mitarbeiter der Geschäftsleitung das helle und freundliche Haus in Besitz genommen. Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlapp, der den Neubau heute in Vertretung des Erzbischofs einsegnet, ist sichtlich angetan von dem schönen Gebäude. Treffend vergleicht Oberbürgermeister Peter Jung in seiner Ansprache das unter anderem nach energetischen und nachhaltigen Gesichtspunkten gestaltete Wohn- und Verwaltungshaus mit Pippi Langstrumpfs „Villa Kunterbunt“. Die Außenfassade ist mit blauen Holzpanelen verkleidet und wirkt in der Tat fast wie ein Holzhaus aus nordischen Breiten.
Dass die Einweihungsfeier nicht nur von trockenen Reden geprägt sein soll, war für den Geschäftsführer Werner Bistry bei der Vorbereitung des heutigen Festaktes übrigens besonders wichtig. Kinder sollten an diesem Festtag für einen bewegten und fröhlichen Rahmen sorgen. Darum hatte er die Dritt- und Viertklässler der Sankt-Michael-Schule eingeladen und um die Gestaltung einiger Programmpunkte gebeten. Das gelingt den 35 Schülerinnen und Schülern unter der Leitung ihrer Lehrerinnen Stefanie Simon und Ingrid Becker heute überzeugend. Als kleine Botschafter der benachbarten Grundschule schmettern sie freche und mitreißende Kinderlieder. Passend zum Anlass zählt auch ein besinnliches Lied zum Repertoire: „Mit der Erde kannst du spielen, spielen wie der Wind im Sand…“ Höhepunkt sind sicherlich die Rap-Tanzeinlagen der Jungs aus der 4b: Ihre halsbrecherischen Sprünge, Radschläge und Balanceakte werden immer wieder durch herzlichen Beifall unterbrochen.
Ein erheblicher Teil der Baukosten für das Kinderhaus wurde übrigens aus Mitteln der „ARD-Fernsehlotterie“ finanziert. Darum ist heute auch Andrea Benstein, die Leiterin des Wuppertaler WDR-Studios, unter den Ehrengästen. Nachdem sie einen symbolischen Scheck in Höhe von 150.000 Euro an den Hausherrn Werner Bistry überreicht hat, können die stolzen Bewohner Pierre, Romina, Juliana und Adriana endlich ihre Gäste an die Hand nehmen und ihnen ihr neues Reich zeigen. Romina schnappt sich spontan die Hand des Oberbürgermeisters: „Kommen Sie! Ich zeig Ihnen jetzt mal unsere Räume!“

Mehr als 400 Grundschüler mit riesigem Spaß an Tanz und Bewegung
5. Tanzfest für Wuppertaler Grundschüler in der Bayer-Sporthalle
27. Februar 2007

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Fotos von  Zwaantje Haaso

Ob Klassik oder Rock, ob cooler Breakdance, wilder HipHop oder strenge Choreographie: Beim fünften Tanzfest der Grundschulen gibt es heute die ganze Bandbreite an spielerischer Bewegung und anspruchsvollen Tanzformen zu sehen.
Ca. 400 Kinder aus 16 Wuppertaler Grundschulen haben sich auf Einladung des Wuppertaler Stadtbetriebes Sport und Bäder in der Bayer-Sporthalle am Rutenbecker Weg zu ihrem inzwischen fast traditionellen Tanzfest eingefunden. In mehr als zwanzig Darbietungen wird im Laufe des frühen Nachmittags zum Zuschauen und zum Mitmachen aufgefordert. Die sechs bis zehn Jahre alten Kinder sind sichtlich mit Begeisterung dabei. Auffällig ist, dass nicht mehr fast nur Mädchen sondern auch zunehmend viele Jungen Spaß an der tänzerischen Bewegung bekommen haben. Für die Offene Ganztagsgrundschule Uellendahl ist sogar eine reine Jungengruppe am Start! Ihr lässig-cooler Auftritt wird begeistert beklatscht und bejubelt. Eine Mutter kommentiert: „Es ist einfach toll, wenn Kinder gemeinsam etwas auf die Beine stellen und das auch noch vorführen können.“
Ganz anders stellt sich die Vorführung der 13 Mädchen der Sankt-Michael-Schule dar. Die ausgefeilte Choreographie zu meditativer Musik setzt einen interessanten Kontrapunkt. War das junge Publikum bis zu diesem Stück überwiegend unruhig und sehr laut, wundert sich der Besucher jetzt, dass selbst bis dahin zappelige Zuschauer allmählich stiller werden. Am Ende der fünfminütigen Darbietung ist es tatsächlich fast mucksmäuschenstill in der Halle. Die meditative Musik nordamerikanischer Indianer mit einem „Erdelied“ und die langsam fließenden Bewegungen der mit einheitlich grünen T-Shirts bekleideten Tänzerinnen ziehen die Betrachter ganz in ihren Bann. Die optische Wirkung wird durch die Verwendung weißer Gesichtsmasken verstärkt. „Das war wirklich mal was ganz anderes!“, lobt ein beeindruckter Vater. „Das hat mir echt gut gefallen.“
Schade nur, dass durch das im Laufe der vergangenen Jahre ständig gewachsene Interesse am Tanzfest diesmal nicht alle angemeldeten Gruppen auftreten können. So bekommen beispielsweise die Rapper unserer vierten Klasse keine Chance, sich vorzustellen. Doch ein „kleiner“ Trost bleibt ihnen: Morgen Mittag wird der Neubau des Kinderhauses St. Michael an der Uellendahler Straße feierlich eingeweiht. Dann dürfen sie im Rahmenprogramm den geladenen Ehrengästen ihre artistischen Tanzsequenzen vorführen!

Erzbistum gibt Nachfolger für Pfarrer Heidkamp bekannt
Wird Bruno Kurth auch neuer Stadtdechant?
23. Februar 2007

Der Bonner Hochschulpfarrer Bruno Kurth wird Nachfolger des katholischen Pfarrers Frank Heidkamp, der – wie kürzlich berichtet - Mitte des Jahres an eine Pfarre in Düsseldorf wechselt. Nach Angaben des Erzbistums übernimmt Pfarrer Kurth voraussichtlich im September den Pfarrverband Elberfeld-Mitte. Ob Kurth auch das Amt des Stadtdechanten übernimmt, das Pfarrer Heidkamp derzeit innehat, steht indes noch nicht fest. Die Wuppertaler Priester wählen den obersten Repräsentanten der Wuppertaler Katholischen Kirche im November dieses Jahres.

„Entdecke, was zählt!“
MISEREOR bietet empfehlenswertes Brevier zur Fastenzeit an
21. Februar 2007

Fasten ist nicht Hungern.
Fasten kann nur,
wer nicht Hunger leiden muss.
Fasten ist freiwilliger Nahrungsverzicht
und kann doch eine Ahnung davon geben,
was Hunger ist –
für den Körper, für den Geist, für die Seele.
Fasten ist eine Chance, zu entdecken,
was uns wirklich nährt.

Dieser Text von Vera Krause markiert den Start einer interessanten Aktion des katholischen Hilfswerks MISEREOR für die Dauer der kirchlichen Fastenzeit 2007. Unter dem Titel „Entdecke, was zählt!“ bietet MISEREOR für jeden Tag von Aschermittwoch bis Ostersonntag so genannte “Tagessätze“ an. Sie sollen Impulse zum Nachdenken liefern. Zu entdecken, was im Leben wirklich zählt, ist seit alters her für viele Menschen der Grund ihres Fastens. Und sofern sie im Sinne christlicher Tradition fasten, orientieren sich die Menschen dabei bewusst an den Lebenseinstellungen des Jesus aus Nazareth.
Mit seinen Impulsen sucht MISEREOR auch gerade solche Menschen anzusprechen, die im kirchlichen Raum kaum mehr erreichbar sind, die sich aber eine Offenheit für Grundfragen des Lebens bewahrt haben und eine „Sehnsucht“ nach spiritueller Begleitung verspüren. Die „Tagessätze“ stehen je für sich und richten sich zunächst an die einzelne Person, die die Fastenzeit als Zeit der Orientierung und der Inspiration nutzen will. Wer möchte, schreibt sie sich in ein kleines Buch: So bleiben die äußeren Anstöße erhalten und lassen sich durch eigene Gedanken ergänzen.
Das MISEREOR-Fastenbrevier erscheint online. Die „Tagessätze“ können unter www.fastenbrevier.de eingesehen oder über die Internetsite www.misereor.de per E-Mail-Service abgerufen werden.

Forstamt Mettmann hebt Verbot auf
Wuppertaler Wälder wieder für Spaziergänger frei
15. Februar 2007

Nachdem der Orkan Kyrill in den Wäldern großen Schaden angerichtet hatte, war durch das auch für Wuppertal zuständige Forstamt Mettmann ein Verbot verhängt worden, die Wälder zu betreten. (Siehe dazu auch ältere Meldungen auf dieser Homepage.)
Heute teilt der Landesbetrieb Wald und Holz mit, dass ab sofort Waldwege wieder betreten werden dürfen – allerdings auf eigene Gefahr hin. Weiterhin nicht betreten werden dürfen sämtliche Wege, die keine breiten Forstwirtschaftswege sind; dazu zählen beispielsweise Reitwege und Trampelpfade.
Vorläufig weiter komplett gesperrt bleiben die Wälder in den angrenzenden Städten Wülfrath und Velbert-Neviges.

Sportunterricht mit WSV-Kapitän Mike Rietpietsch und Jean-Louis Tavarez
Sankt-Michael-Schüler hellauf begeistert
12. Februar 2007

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Foto: Otto Krschak

Am vergangenen Samstag waren unsere für die Teilnahme an der WSV-Grundschulaktion ausgelosten Schülerinnen und Schüler zu Gast im Stadion am Zoo. Dort erhielten sie ihre Aktions-T-Shirts und durften sogar gemeinsam mit allen Profifußballern zu einem Fototermin auf den Stadionrasen.
Heute leisten zwei Spieler des Wuppertaler Sportvereins ihren ersten Gegenbesuch bei den Kindern der Sankt-Michael-Schule ab. Und das sind nicht irgendwelche Spieler! Die Schüler haben dank des glücklichen Händchens ihrer Sportlehrerin Frau Becker ein echtes Super-Los gezogen: Sie werden während des Sportunterrichts von WSV-Kapitän Mike Rietpietsch und dem senegalesischen Ballkünstler Jean-Louis Tavarez angeleitet! Nicht nur dem immerzu lächelnden "Tava" steht regelrecht ins Gesicht geschrieben, welch großen Spaß er an der Sportaktion hat. Selbst Schulleiter Michael Goecke grinst verschmitzt: „Wir hätten in der Tat größeres Pech bei der Zulosung haben können!“
In den vergangenen Tagen waren alle Kinder spürbar aufgeregt und gespannt "wie die Flitzebogen". Heute findet diese Anspannung endlich ihr Ventil; denn "Tavas" Freude ist regelrecht ansteckend. Nicht nur Mike Rietpitsch findet sein Lächeln wieder, das ihm nach der fünften Gelben Karte im Samstagsspiel und dem später entdeckten Einbruch in seinem Haus vergangen war. Schnell sind alle Kinder mit Elan, Ehrgeiz und großer Begeisterung bei der Sache. Die Bilder von Otto Krschak sprechen für sich!

Fotos von Otto Krschak

Artikel in der Westdeutschen Zeitung am 13.02.2007

„Du beeinflusst den Klimawandel!“
Sankt-Michael-Schüler werden aktiv für eine bessere Welt
03. Februar 2007

Herbststürme und Frühlingsgrade haben die Angst vor dem Klimawandel zum Jahresbeginn tiefer denn je ins Bewusstsein der Menschen gehoben. Wie dramatisch die Lage ist, zeigt der „UNO-Klimabericht“, der jetzt in Paris vorgestellt wurde: Danach steigen die Temperaturen auf der Erde bis zum Jahr 2100 wahrscheinlich mehr als doppelt so schnell wie im vergangenen Jahrhundert. Und die Forscher sind sich weitgehend einig: Schuld an diesem Desaster hat einzig und allein der Mensch.
Die Veränderungen in der Atmosphäre und auf den Weltmeeren sowie der Verlust von Packeis seien ohne äußere Einwirkung nicht zu erklären. "Es ist keine Frage, dass die Zunahme des Treibhausgases auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist", sagt die Klimaforscherin Susan Solomon, die für die US-Regierung im UNO- Ausschuss für Klimawandel (Intergovernmental Panel on Climate Change; kurz „IPCC“) mitarbeitet.
Das, was die Klimaforscherin in ihrem Statement vertritt, ist für die Schülerinnen und Schüler unserer 4. Klassen nichts Neues! Im Sachunterricht haben sie sich bereits im Herbst des vergangenen Jahres intensiv mit der Brisanz dieses Themas auseinandergesetzt und festgestellt: Sicher gibt es die großen und gewichtigeren Umweltverschmutzer wie Autos, Industrieanlagen oder Flugzeuge. Aber auch wir – jeder einzelne von uns – erzeugen Belastungen und können durch die Änderung unseres Verhaltens folglich zu einer Verbesserung des Weltklimas beitragen!
Der Politiker Reinhard Bütikofer erklärt heute im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“: „Zunächst braucht es einen grundlegenden Bewusstseinswandel, denn wir stehen vor einer Herausforderung wie sie die Menschheit noch nicht gesehen hat. Wir haben nur zehn bis 15 Jahre Zeit - und keine zweite Chance. Ein Umdenken in allen Bereichen ist nötig.“ Unsere Viertklässler haben diese Forderung längst auf eine einfache Formel gebracht: „Ausschalten. Runterdrehen. Recyceln. Zu Fuß gehen!“ Denn sie fanden heraus: „Energiesparen ist der beste Klimaschutz!“ Schon seit Jahren gehen die Kinder der Sankt-Michael-Schule viele kleine Schritte, um ihren ureigenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Während ihrer Arbeit an den unterschiedlichsten Umweltprojekten entwickelten sie ein Gespür für sinnvolle Regeln: Licht nur bei Bedarf einschalten, Fenster und Türen nicht ständig offen stehen lassen, unbenutzte Geräte ausschalten oder den Stecker herausziehen, Müll vermeiden etc.
Zum Ende ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema unterschrieben die meisten von ihnen am 10. Dezember eine Selbstverpflichtungserklärung, die sie dem Umweltausschuss des Europa-Parlaments zuschickten. Die Erklärung hat folgenden Wortlaut:
„Wir, die Schüler der vierten Klasse der Sankt-Michael-Schule in Wuppertal können den Klimawandel beeinflussen und verpflichten uns als verantwortungsbewusste Menschen zu handeln, indem wir unsere CO²-Emissionen durch geringfügige Veränderungen in unserem täglichen Verhalten verringern!“
Dabei leitet uns das Motto: „Was viele kleine Menschen an vielen Orten der Welt Gutes tun, das verändert die Welt!“

Bekanntmachung aus dem Rathaus:
Baumfällungen im Mirker Hain notwendig
02. Februar 2007

Wie die Stadtverwaltung heute bekannt gibt, müssen im Mirker Hain Bäume gefällt werden. Wenn das Wetter mitspielt, werden die Arbeiten dafür am kommenden Montag, dem 5. Februar, beginnen.
Sicherheitsgründe, so das zuständige Ressort Grünflächen und Forsten, seien dafür ausschlaggebend, dass 15 Rotbuchen und drei Eichen abgeholzt werden müssten. Eine alte und schwere Buche war umgestürzt und hatte in einem privaten Grundstück erheblichen Schaden angerichtet. Deshalb seien in den vergangenen Tagen auch die anderen alten Bäume im Bestand des Mirker Hains untersucht worden. Das Ergebnis: Der Sicherheit wegen müssten weitere Bäume gefällt werden.
Die Baumfällungen an der Vogelsangstraße und dem dahinter liegenden Bachtal werden voraussichtlich rund zwei Wochen dauern.
Das Ressort Grünflächen und Forsten bittet alle Anwohner dafür um Verständnis, dass es zu Lärmbelästigungen kommen kann. Bei den Arbeiten müsse nämlich auch schweres Gerät eingesetzt werden.

Traurige Nachricht für Wuppertaler Katholiken
Stadtdechant Frank Heidkamp geht nach Düsseldorf
01. Februar 2007

Die Nachricht schlägt heute ein wie eine Bombe: Stadtdechant Frank Heidkamp wird Wuppertal verlassen! Der Pfarrer der Elberfelder Gemeinden St. Laurentius, St. Joseph, St. Marien und St. Suitbertus wird nach Meldungen der lokalen Funk- und Printmedien im Oktober Pfarrer im Düsseldorfer Seelsorgebereich „Wersten Himmelgeist“, in dem ca. 12.000 Katholiken leben. 1994 war der heute 48jährige als Nachfolger von Pater Antonius Hogema nach Wuppertal gekommen. Im Jahre 2000 wurde er von Kardinal Meisner als Stadtdechant eingeführt.
„Ich verlasse Wuppertal auf eigenen Wunsch!“ betont Pfarrer Frank Heidkamp im Gespräch mit einer Reporterin der „Westdeutschen Zeitung“. Nach 13 Jahren sei es Zeit für neue Herausforderungen. Er wolle sich wieder stärker der Seelsorgearbeit widmen, statt in erster Linie die katholische Kirche zu repräsentieren und Verwaltungsaufgaben zu erfüllen. „Das Wichtigste war mir immer der Kontakt zu den Menschen. Als Gemeindepfarrer habe ich wieder mehr Möglichkeiten dazu.“ Die Entscheidung sei über einen längeren Zeitraum gereift, Düsseldorf sei seine Wunschstadt. Heidkamp ist dort aufgewachsen und immer noch mit dieser – seiner Heimatstadt – verwurzelt.
Der Wuppertaler Katholikenrat bedauert Heidkamps Weggang sehr. Der Stadtdechant stehe für eine offene und sympathische katholische Kirche in Wuppertal: „Er hat tiefe Spuren hinterlassen. Das müssen wir erst wieder auffangen“, so die Vorsitzende Silvia Florian.
Aber nicht nur bei den Gläubigen der eigenen Konfession ist der Geistliche hoch angesehen. Pfarrer Heidkamp schreibt die Ökumene groß. Die Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche war und ist sehr eng. „Wir haben immer einen guten Doppelpass gespielt“, lobt denn auch Superintendent Manfred Rekowski. „Pfarrer Heidkamp hat auch in der evangelischen Kirche ein sehr großes Ansehen. Das war wirklich Ökumene auf gleicher Augenhöhe.“
Stadtdechant Heidkamp war, nein, er ist eine starke Identifikationsfigur. Er hat die Ökumene in unserer Stadt geprägt und vorangetrieben. Und sicherlich würden wir ihn lieber hier behalten. Doch wenn es wirklich sein eigener Wunsch ist, zu diesem Zeitpunkt etwas Neues zu beginnen, steht es uns nicht an zu bremsen und zu klammern:
Lieber Herr Stadtdechant! Wir werden Sie in guter Erinnerung behalten und wünschen für Ihre neuen Aufgaben Gottes reichen Segen!

Zum Lesen verführen!
Informativer Elternabend zum ANTOLIN-Programm
25. Januar 2007

133 Kinder besuchen augenblicklich unsere 2., 3. und 4. Klassen. Alle haben zu Beginn des Schuljahrs von ihren Klassenlehrerinnen einen Anmeldenamen und ein Codewort für die Nutzung von „ANTOLIN“ erhalten. Hinter diesem Namen verbirgt sich, wie bereits Anfang September 2006 auf dieser Internetseite berichtet, eine internetbasierte Plattform, die Kinder zum Lesen von Ganzschriften ermuntern will. 37 der o. g. 133 Kinder (das entspricht einer Durchschnittsbeteiligung von fast 28%) nutzen das Portal augenblicklich mehr oder weniger regelmäßig.  Die höchste Beteiligung registrieren wir in Klasse 4a. Dort arbeitet augenblicklich die Hälfte der Kinder mit dem ANTOLIN-Programm. In unseren beiden 2. Klassen beteiligen sich gute 36 % der Kinder, während in den 3. Klassen das Angebot von nur knapp über 20% genutzt wird.
Grund genug, einen Elternabend anzuregen. Moderatoren der interessanten Veranstaltung, in deren Mittelpunkt eine Powerpoint-Präsentation über Ziele und Nutzungsmöglichkeiten des ANTOLIN-Programms steht, sind Susanne Kaiser vom sog. „e-team“ beim Schulamt für die Stadt Wuppertal und Schulleiter Michael Goecke. Am heutigen Abend nehmen interessanterweise überwiegend Erziehungsberechtigte unserer 1. Klassen teil. Offensichtlich sind die Erstklässler zu einem großen Teil inzwischen so weit, dass auch sie eigenständig ganze Bücher lesen und Fragen zum Inhalt beantworten können. Darum kündigt der Rektor gegen Ende der Veranstaltung an: „Ab der kommenden Woche erhalten auch die Lesekinder unserer 1. Klassen auf Anfrage ihre Zugangskennung.“
Übrigens: Gute Bücher muss man nicht zwangsläufig kaufen. Man kann sie durchaus auch preiswert oder sogar kostenfrei ausleihen! Neben den Angeboten der Stadtteilbibliothek im Einkaufszentrum am Röttgen empfehlen wir insbesondere den Besuch der katholischen Pfarrbücherei in der Unterkirche St. Michael. Dort finden Kinder neben Sachbüchern oder Comics auch zahlreiche ANTOLIN-Bücher. Neben den ganzjährigen Ausleihmöglichkeiten rund um die Messzeiten am Samstag von 16.45 bis 18.15 Uhr und am Sonntag von 10.45 bis 12.45 Uhr macht die Pfarrbibliothek ein spezielles Angebot für alle Schulkinder: An jedem Schulmittwoch ist die Kinderbücherei zusätzlich von 15.15 bis 16.30 Uhr geöffnet!
Den ANTOLIN-Rekord unserer Schule hält übrigens ein Drittklässler: Der Schüler der Klasse 3b bearbeitete innerhalb von knapp zwei Monaten die Verständnisfragen zu sage und schreibe 21 Büchern!

Warnung: Unfälle drohen!
Wälder bleiben nach Orkan gesperrt
24. Januar 2007

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Das zunächst bis Montag, 22. Januar, befristete Verbot, die Wälder zu besuchen, ist  verlängert worden. Die Stadt Wuppertal und das Forstamt Mettmann weisen darauf hin, dass die Wälder auf unbestimmte Zeit gesperrt bleiben müssen.
Der Grund: Die Schäden durch den Orkan „Kyrill“ seien deutlich größer als befürchtet, viele Bäume seien angebrochen oder entwurzelt. Bruchholz liege nicht nur vielfach auf den Wegen, auch abgebrochene aber noch in teilweise großer Höhe hängende Äste oder Baumteile drohten herabzustürzen. In Folge dessen sei die Verletzungs- und Unfallgefahr nach wie vor erheblich!
Die Schulleitung der Sankt-Michael-Schule ruft darum vor allem die Kinder aus dem Bereich des sog. „Negerdorfs“ und der Vogelsangstraße zu besonderer Vorsicht auf. Ihr Schulweg verläuft vielfach unter Straßenbäumen hindurch und am Waldrand des „Mirker Hains“ entlang. Vorsicht gilt auch für das beliebte Spielen in Ufernähe des Vogelsanger Bachs, der durch bewaldetes Gebiet fließt!

Erfreuliche Sternsinger-Bilanz 2007
Sankt-Michael-Schüler zu Recht stolz auf die eigene Leistung
17. Januar 2007

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Wie die lokale Presse heute meldet, haben die Sternsinger in diesem Jahr in Wuppertal fast 60.000 € gesammelt. Mehr als 450 Kinder waren, so die Berichte, an der Aktion beteiligt. In unseren Nachbarstädten Remscheid und Solingen füllten insgesamt knapp 80.000 € die Sammeldosen.
Mit 5.350 € haben allein die Kinder der Sankt-Michael-Schule ca. 9 % der gesamten Wuppertaler Sammelsumme ersungen! 65 Kinder (das sind gut 15 % aller Wuppertaler Sängerinnen und Sänger) und mehr als 15  jugendliche und erwachsene Begleiter waren an insgesamt sieben Tagen im Schulbezirk unterwegs, um die Insignien C + M + B über die Eingangstüren der besuchten Haushalte zu schreiben. Die komplette Klasse 4a brach gar in die Elberfelder Innenstadt auf, um auf öffentlichen Plätzen, vor und in Kaufhäusern singend und rezitierend den königlichen Segen zu verkünden. Und eine Sternsingergruppe der Klasse 4b überbrachte den jung gebliebenen Alten in der „Dr. Heinrich-Feuchter-Stiftung“ am Westfalenweg die gut gemeinten Segenswünsche zum neuen Jahr. Auf diese Weise legten alle Kinder ein beredtes Zeugnis für das diesjährige Dreikönigsmotto ab: Unsere „Eine Welt“ liegt uns am Herzen. „Kinder sagen ‚Ja’ zur Schöpfung!“
Mit Fug und Recht sind die Kinder stolz auf ihre Leistung, ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen!
Das ersammelte Geld geht übrigens als gezielte und wirkungsvolle Hilfe an verschiedene weltweite Hilfsprogramme.
Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ unterstützt jährlich rund 3.600 Projekte in rund 140 Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens, Ozeaniens und Osteuropas für
- Waisenkinder
- behinderte Kinder
- ausgebeutete Kinder
- HIV-infizierte und aidskranke Kinder
- Straßenkinder
- Kinder von Ureinwohnern
- Kinder in Kriegsgebieten und Flüchtlingslagern
- Opfer von Naturkatastrophen
Zentraler Grundgedanke ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Sie verwirklicht einen Ansatz, der die ganzheitliche und nachhaltige Förderung von benachteiligten Mädchen und Jungen im Blick hat. Schwerpunktbereiche der geförderten Hilfsprogramme sind
- Evangelisierung
- Bildung
- Gesundheit
- Wasserversorgung
- Ernährung
- Rehabilitation
- Nothilfe
Wenn Sie nähere Informationen zur Verwendung der Gelder haben möchten, sorgen wir gerne für eine Zusendung des „Rechenschaftsberichtes 2006“. Schicken Sie eine Mail mit dem Kennwort „Rechenschaftsbericht Sternsingen 2006“ an sankt-michael-schule@stadt.wuppertal.de. Vergessen Sie bitte nicht, Ihre Postanschrift anzugeben, da wir diesen Bericht ausschließlich in gedruckter Form zusenden können.

„Kinder sagen ‚Ja’ zur Schöpfung“
Empfang für unsere Sternsinger im Barmer Rathaus
06. Januar 2007

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Gut 100 Jungen und Mädchen treffen sich heute um 11 Uhr im Barmer Rathaus zur offiziellen Eröffnung des diesjährigen „Dreikönigssingens“ in Wuppertal. Seit dem gestrigen Freitag und auch noch während der nächsten zehn Tage ziehen die als heilige Könige gekleideten Kinder von Haus zu Haus, singen Lieder und schreiben „C+M+B“ über jede Tür, die lateinische Abkürzung für "Christus segne dieses Haus“. Damit überbringen sie gute Wünsche für ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2007 und bitten dabei um Spenden für Kinder in Not. Schwerpunktmäßig kommen die Spendengelder in diesem Jahr den Menschen auf der ostafrikanischen Insel Madagaskar zu Gute. Beachtlich ist, mit welch vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand dort schon effektiv geholfen werden kann. Die Sternsingerinnen und -singer wissen aus ihren Vorbereitungsgesprächen: „Schon für 12 Euro kann ein Kind auf Madagaskar ein ganzes Jahr lang zur Schule gehen.“
Auch Michael Goecke, der Schulleiter der Sankt-Michael-Schule an der Leipziger Straße, ist mit einer zwar kleinen aber feinen Truppe in den Lichthof des Barmer Rathauses gekommen: Nadja Arndt, Fynn und Ole Minuth sowie Florian Schröder vertreten die insgesamt fast vierzig Sternsänger ihrer Schule. Die drei älteren Kinder sind bereits „alte Hasen“, denn sie sind nicht zum ersten Mal mit dabei. Vor allem die stille und bescheidene  Nadja hat während der vergangenen drei Jahre schon zahllose Einsätze als kleine Königin hinter sich gebracht. Jedes Jahr ist sie an vier bis fünf Nachmittagen dabei und zieht dann pro Tag für bis zu fünf Stunden lang von Haustür zu Haustür! Das findet unser Stadtdechant Frank Heidkamp höchst lobenswert: „Da kann sich manch ein Großer ein gutes Beispiel dran nehmen!“ Gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Jung ist der Stadtdechant beim Betreten des Rathauses zuallererst auf die Sankt-Michael-Schüler gestoßen. Interessiert hören die beiden der Vorstellungsrunde durch den Schulleiter und den Berichten der jungen Könige zu. „Tolle Kinder!“, meint der Oberbürgermeister anerkennend. – Das können wir nur unterstreichen!
Übrigens: Zwischenzeitlich haben die Sternsinger der Sankt-Michael-Schule mehr als stolze 3.000 € an Spendengeldern ersungen! Ein ausführlicher Bericht über das „Dreikönigssingen“, die weltweit größte „Hilfsaktion von Kindern für Kinder“, wird an dieser Stelle nach Abschluss der Aktion am 14. Januar veröffentlicht.

Vom Versuchsrevier für Fremdhölzer zum Arboretum
Waldpädagogisches Zentrum Burgholz beliebter außerschulischer Lernort für Kinder der Sankt-Michael-Schule
27. Dezember 2006

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Unter der Überschrift „Exotisches Paradies für bedrohte Käfer“ berichtet Manfred Görgens heute auf den Wuppertaler Lokalseiten der „Westdeutschen Zeitung“ über einen beliebten außerschulischen Lernort unserer Schülerinnen und Schüler: über das „Waldpädagogische Zentrum“ im Burgholz. Bereits um 1900 wurden dort Bäume aus Japan und Amerika angepflanzt, um den bergischen Holzbedarf zu decken. Ab 1958 erweiterte und forcierte der damalige Revierförster Heinrich Hogrebe das Experiment und 1970 wurde das Burgholz zum Versuchsrevier für Fremdhölzer erklärt. Seit 1999 spricht die Fachwelt von einem „Arboretum“, das mit über 250 Hektar inzwischen fast die Hälfte der Gesamtfläche im Burgholz ausmacht.
Im November des vergangenen Jahres besuchten Kinder der damaligen Klasse 2b mit ihrer Klassenlehrerin Frau Stolz dieses Arboretum, um als einige der ersten Pioniere an einer ganz besonderen Baumpflanzaktion für Schulkinder teilzunehmen. Mit Bezugnahme auf diese Aktion eröffnet Manfred Görgens seinen Bericht:
„‚GS St. Michael 07.11.05.’ Was wie ein Grab aussieht und scheinbar in memoriam beschriftet ist, birgt doch keimendes Leben. Vor gut einem Jahr pflanzte die Gesamtschulklasse Samen, der aufgehen soll. Alljährlich kommen die Kinder zurück, um zu sehen, was aus den Eicheln oder Kastanien geworden ist, seitdem sie in der Erde ruhen. Manchmal gar nichts, in anderen Fällen ein Keimling, der ein Baum werden will. Damit er das schafft, muss er Abstand von seinem Nachbarn nehmen und wird deshalb im fünften Jahr umgepflanzt. Indem die Kinder dabei helfen, werden sie zu Dauergästen im Wald.“
Der Reporter berichtet inhaltlich korrekt über die Zielsetzung der Baumpflanzaktion, trotzdem unterläuft ihm ein kleiner Fehler, den wir hier gerne berichtigen: Hinter dem Kürzel „GS St. Michael“ verbirgt sich nämlich durchaus keine Gesamtschule, wie Görgens unterstellt, sondern die „Städtische katholische Sankt-Michael-Schule“ an der Leipziger Straße; und die ist eine Grundschule!
Richtig ist allerdings in der Tat, dass unsere Kinder immer wieder gerne und begeistert an den Renaturierungsmaßnahmen und Waldspielen teilnehmen, die von  der Diplom-Forstwirtin Ute Nolden-Seemann angestoßen und begleitet werden.

Gesegnete Weihnachten und
ein glückliches Neues Jahr 2007!
25. Dezember 2006



Liebe Schulgemeinde!
Verehrte Freunde und Förderer der Sankt-Michael-Schule!

Während der diesjährigen Adventszeit haben die Schülerinnen und Schüler unserer Klasse 3a fleißig an kleinen Krippenkunstwerken geschnipselt, gemalt und gebastelt. Mit ausgesuchten Bildern ihrer „Krippen im Schuhkarton“ möchten wir die Tage zwischen den Jahren dazu nutzen, ganz herzlich „Danke“ zu sagen für gute Zusammenarbeit und Unterstützung, für großes Engagement und viele zwischenmenschliche  Kleinigkeiten, die unser Leben froh machen und gelingen lassen.
Ihnen und euch allen wünschen wir ruhige, besinnliche und festliche Weihnachtsfeiertage und ein glückliches, gesundes Neues Jahr 2007!

Eine Geburtstagskerze für das Kind im Stall
Hirtenspiel im Schulgottesdienst
20. Dezember 2006

Unaufhaltsam naht das Weihnachtsfest! Das erleben heute fast 190 aufgeregte Schulkinder gemeinsam mit vielen Eltern beim vorweihnachtlichen Schulgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael. Das Hirtenspiel vom „Weihnachtslicht“, einstudiert und vorgetragen von Kindern der Klasse 4a, lenkt den Blick auf das kommende Hochfest:
Gerade haben die Hirten auf den Feldern von Bethlehem die aufregende und schier unfassbare Botschaft des Engels vernommen: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt!“
Die Hirten sind fassungslos. Ausgerechnet ihnen, den Ärmsten der Armen, den verachteten und misstrauisch beargwöhnten Tagelöhnern hat der Engel als ersten die Botschaft gebracht! „Gottes Sohn liegt dort drunten im Stall in einer Krippe! Seltsam! Noch weiß kein Mensch in Bethlehem etwas davon. Keiner außer uns weiß, dass in dem Stall der König des Himmels und der Erde geboren wurde.“ Nach und nach weicht die Verkrampftheit der Hirten und jedem fällt alsbald ein, was er dem Jesuskind als Geburtstagsgeschenk mitbringen kann. Nur der kleine Hirtenjunge Jonathan sucht lange vergeblich nach einem Geschenk für den neugeborenen Heiland: „Was soll ich dem Kind mitbringen? Ich habe doch gar nichts… Da wird der König der Welt geboren, und ich bin so arm, dass ich ihm noch nicht einmal etwas schenken kann.“
Bei seiner verzweifelten Suche nach etwas Passendem wird die Nacht dunkler und dunkler. Schließlich borgt Jonathan sich ein wenig Licht aus der Laterne eines befreundeten Schäfers. Jonathans kleiner Kerzenstummel leuchtet und strahlt in die Nacht. Und Jakob, einer der alten Hirten, staunt und erkennt: „Schaut euch diesen Knirps an. Da hält er in seiner Hand eine leuchtende Kerze und behauptet, er hat nichts, was er dem Kind schenken kann. Dabei hat er das allerschönste Geschenk: Sein kleines Licht schenkt Freude und Geborgenheit!“
Nicht die großen und teuren Geschenke sind demnach das Entscheidende. Ein kleiner, immer wieder geteilter Lichtschein wärmt und erhellt – Geburtsfest des „Lichts der Welt“!

WSV-Spieler kommen in den Sportunterricht
Schulpatenschaft mit dem „Wuppertaler SV Borussia e.V.“ startet im Frühjahr
18. Dezember 2006

Heute Mittag um fast punktgenau 12.00 Uhr trifft sie ein, die „frohe Botschaft“ der sportlichen Art. Eine mit nervöser Aufregung erwartete Nachricht tickert durch das Faxgerät im Amtszimmer der Sankt-Michael-Schule. Markus Bayertz, der vor zehn Tagen mit 35 Lebensjahren als (dienst)ältester WSV-Spieler nach dem Spiel auf St. Pauli seine aktiven Fußballschuhe an den berühmten Nagel gehängt hat und sich ab jetzt nur noch um Management-Dinge kümmern will, schreibt: „Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass Sie sich für unsere Schulpatenschaft erfolgreich beworben haben.“ Beginnen soll das Patenschaftsprojekt mit zunächst insgesamt 10 Wuppertaler Grundschulen, das unter der Schirmherrschaft von Herrn Oberbürgermeister Peter Jung steht, Anfang Februar 2007. Ab dann werden im 14-tägigen Rhythmus jeweils ein bis zwei Spieler des Wuppertaler SV gemeinsam mit einer Sportlehrkraft zwei Sportstunden leiten.
Um das neue Schulkonzept des Wuppertaler SV Borussia vorzustellen und auch zum persönlichen Kennenlernen ist unsere Sportlehrerin Frau Becker am 10. Januar 2007 in den VIP-Raum im  Stadion am Zoo eingeladen. Dort wird auch ausgelost, welcher Spieler die Sankt-Michael-Schule in Zukunft betreuen wird. Neben der aktiven Teilnahme der WSV-Spieler am Sportunterricht beinhaltet das Projekt unter anderem ein Patenschaftsturnier. Das Finale dieses Turniers wird vor einem Meisterschaftsspiel der ersten Mannschaft ausgetragen. Außerdem werden Freikarten für Heimspiele des WSV an den Schulen verteilt. Und für Anfang nächsten Jahres ist zum ersten Mal ein Kindertag, der „WSV for Kids Day“, geplant. Wir sind schon sehr gespannt!

„Maria durch ein’ Dornwald ging…“
Besinnliche Stunde am 3. Adventssamstag
16. Dezember 2006

Anknüpfend an ein Wort des Apostels Paulus aus dem Philipperbrief nennt die Liturgie seit Generationen den dritten Adventssonntag „Gaudete – Freut euch“! Inmitten der vorweihnachtlichen Fastenzeit blitzt an diesem Tag die Vorfreude auf die Geburt des Jesuskindes auf.
Zum inzwischen 3. Mal laden der Kirchenchor an St. Michael und Kinder der Sankt-Michael-Schule am Vornachmittag dieses vorweihnachtlichen Sonntags zu einer besinnlichen Stunde im Advent ein. Mit fast 80 Minuten wird es am heutigen Tage eine zwar recht lange, aber niemals langweilige Stunde für die 42 Kinder und die erwachsenen Andachtsbesucher.
In ihrem meditativen Eingangslied führen die Schulkinder ihre Zuhörer behutsam in die Thematik des heutigen Nachmittags ein:
    „Gott ist ganz leise,
    willst du ihn hören,
    werde ganz still, wie Maria es war.
    Vielleicht hörst du dann die Botschaft des Engels:
    Du bist voll Gnade, der Herr ist mit dir!“
Das bestimmende Thema des Nachmittags ist also Maria, die Mutter Jesu Christi. In Worten und Gesängen werden anrührende, bewegende und immer wieder überraschend neue Facetten aus dem Leben dieses einfachen Mädchens aus Nazareth beleuchtet, das – ohne es zu ahnen und zu wollen – zu einer der bedeutendsten, wenn nicht sogar der bedeutendsten Frau der Weltgeschichte geworden ist.
So steht der vierstimmige Kirchenchorsatz „Komm du Heiland aller Welt; Sohn der Jungfrau, mach dich kund!“ nach einem Text des Ambrosius von Mailand aus dem 4. Jh. unmittelbar neben einem Marien-Rap der heutigen Zeit. Die Schulkinder machen in überzeugender Weise deutlich: Diese Maria hat uns auch heute noch etwas zu sagen. Und der kulturelle Zeitsprung von gut 1700 Jahren macht für den aufmerksamen Zuhörer erlebbar: Wir stehen in der Tradition eines christlich geprägten Zeitalters – mehr als 2000 Jahre liegen im Blick!
Der Kanongesang des Magnificat, so heißt der Lobgesang Mariens, wird eindrucksvoll ergänzt durch einen meditativen Tanz, dessen Körpersprache die Demut und die dienende Liebe der Gottesmutter verdeutlicht. Spürbar wird, mit welcher Intensität und Konzentration, mit welcher Inbrunst und welch bescheidenem Stolz die Mädchen ihre Gesten und Bewegungen einsetzen. Der folgende Gemeindegesang „Maria durch ein’ Dornwald ging“ wird so völlig neu erlebbar. Und auch das sich anschließende Zwiegespräch zwischen Josef und Maria vor ihrer Reise nach Bethlehem bekommt völlig neue Perspektiven. Die Viertklässler Christian und Johanna lassen bei ihrem überzeugenden Vortrag fast vergessen, dass es „nur“ Kinder sind, die hier die inhaltsschweren Texte vortragen.
Pfarrer Klaus Nickl ist tief beeindruckt und lobt: „Ein wenig lang war es sicher. Und die textliche Dichte war enorm. Aber diese Stunde war in der Tat ein fortlaufendes Gebet; ein Gebet, dass sogar – so habe ich es erlebt – anfänglich unruhige Kinder in seinen Bann zog!“

„Kinder tanzen für Kinder“
Ensemble aus drei Grundschulen engagiert sich für Straßenkinder in Bolivien
12. Dezember 2006

Am heutigen Spätnachmittag präsentiert sich in der Alten Feuerwache an der Gathe ein in mehrfacher Hinsicht beachtliches Tanzensemble einem gespannten Publikum. 52 Schülerinnen der Sankt-Michael-Schule an der Leipziger Straße und der Gemeinschaftsgrundschulen vom Haselrain und von der Rottsieper Höhe stellen Tänze vor, die sie in Arbeitssportgemeinschaften und Tanzprojekten einstudiert und entwickelt haben. Unter der künstlerischen Leitung von Janneth Isabel Bonne de Wegener kommen insgesamt 15 abwechslungsreiche Choreographien zur Aufführung. Der unterhaltsame Bogen spannt sich von sehr getragenen und nachdenklichen Stücken wie dem „Geist der Indianer“ bis hin zu mitreißenden HipHop-Präsentationen und Boogie-Woogie-Stücken.
Neben der Darbietung der eingeübten Tänze, dem deutlich spürbaren Spaß an der Körpersprache und am tänzerischen Ausdruck hat das heutige Tanzfest noch einen weiteren Sinn: Mit den Einnahmen aus den Eintrittsgeldern, dem Verkauf selbstgebackener Kuchen und Plätzchen sowie gesammelten Spenden wird ein Projekt des Kinderhilfswerks UNICEF für Straßenkinder in Bolivien unterstützt. Darum gilt ein großer Dank allen teilnehmenden Kindern für ihren Einsatz und ihre Initiative, aber auch ihren Eltern, ohne deren Bereitschaft und Hilfe die Veranstaltung sicherlich nicht realisierbar gewesen wäre. Unterstützt wird die Gemeinschaftsaktion der drei Grundschulen durch den Verein „Bandfabrik. Kultur am Rande e. V.“ und die Tanzschule „espiritu latino“.
Einen besonderen Dank sagen die Organisatoren außerdem an das „Nachbarschaftsheim e.V. Alte Feuerwache“ für die kostenfreie Bereitstellung des Veranstaltungsortes.
Am Ende der Benefizveranstaltung kann Frau de Wegener an Frau Renker von UNICEF Wuppertal einen stolzen €-Betrag überreichen. So werden die kleinen Tänzerinnen gewissermaßen zu tanzenden Engeln, zu froh machenden Botschaftern für die Straßenkinder in Bolivien – ganz im Sinne eines Lobgesanges des bekannten Bischofs und Kirchenlehrers Aurelius Augustinus (354 – 439):

„Ich lobe den Tanz,
denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge,
bindet den Vereinzelten zur Gemeinschaft.

Ich lobe den Tanz,
der alles fordert und fördert,
Gesundheit und Geist und eine beschwingte Seele.

Mensch, lerne tanzen,
sonst wissen die Engel im Himmel
nichts mit dir anzufangen.“

Langeweile in den Weihnachtsferien? – Nicht im Uellendahl!
Kostenlose offene Angebote für Kinder im Jugendzentrum am Röttgen 102 a
11. Dezember 2006

Bist du zwischen sechs und elf Jahren alt? Hast du in den Weihnachtsferien noch nichts vor? Willst du lieber etwas Interessantes erleben und nicht bloß zu Hause rumhängen? Dann lohnt sich rund um die Festtage auf jeden Fall wieder einmal der Weg zum Kinder- und Jugendzentrum am Röttgen. Kostenlos und ohne Anmeldung bist du herzlich eingeladen zu Spielen und Mitmachangeboten rund um das Thema „Licht und Schatten in Bewegung“!
Das Programm ist – wie gewohnt – abwechslungsreich:
   - Mittwoch, 27. Dezember     „Schwarzlicht-Mitmach-Zirkus“
   - Freitag, 29. Dezember        „Schattenspiele“
   - Mittwoch, 3. Januar            „Lichtbilder“
   - Freitag, 5. Januar               „Lichterwerkstatt“
Die Veranstaltungen finden jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr statt.
Bereits am kommenden Freitag gibt es ein besonderes „Highlight“:
   - Freitag, 15. Dezember        „Die Glasbläser-Weihnachtswerkstatt“
Diese Werkstatt findet von 15.30 bis 18.00 Uhr statt.
Unter Anleitung eines echten Glasbläsers, einem der letzten aus der Thermometer-Glasbläserzunft, kannst du Weihnachtsgläser herstellen und einen Baum schmücken. Außerdem gibt es jede Menge Anregungen zum Basteln und ein „Duft-Quiz“. Deine Eltern dürfen auch mitkommen; für die ist ein „Elterncafé“ eingerichtet!
Anschließend wird am Jugendzentrum ein Türchen des Stadtteiladventkalenders 2006 geöffnet: Mit Musik und heißen Getränken enthüllen wir um 18.00 Uhr ein weihnachtlich geschmücktes Fenster. Dazu wird ein Kapitel aus dem Adventskrimi „Die Weihnachtsmarkt-Bande“ vorgelesen.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt es beim Team des Zentrums für Kinder und Jugendliche unter der Telefonnummer 70 72 61 und im Internet unter der Adresse www.zentrumroettgen.de. Schau doch mal rein!

„Du bist Maria, trägst das Jesuskind im Arm!“
Marien-Rap überrascht und begeistert Besucher des Stadtteiladventskalenders
08. Dezember 2006

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Heute ist nach dem katholischen Heiligenkalender der Festtag „Mariä Empfängnis“. Was liegt da näher, als im Rahmen des „Uellendahler Adventskalenders 2006“ an Maria, die Mutter Jesu, zu erinnern?
Pünktlich um 18 Uhr öffnet sich das Schulportal der Sankt-Michael-Schule für ca. 70 große und kleine Besucher. Durch die Glasflächen der Pendeltür im Schuleingangsbereich leuchten ihnen transparente Marien-Medaillons entgegen. Liebevoll wurden sie von Kindern der 3. und 4. Klassen nach alten Vorlagen gezeichnet und koloriert. Sie stellen ausgewählte Stationen aus dem freuden- und schmerzreichen Leben der Gottesmutter dar. An den Wänden entdeckt der aufmerksame Besucher Papierbanner mit kunstvoll gestalteten Kapitallettern – ähnlich wie man sie aus kostbaren Bibel- und Klosterhandschriften kennt. Die großen Buchstaben ergeben jeweils den Namenszug „Maria“.
Auf der Flurtreppe verteilt steht eine Gruppe von Schulkindern, die auf den ersten Blick so gar nicht ins Bild passen will: Weite Sweatshirts und Baseballkappen tragen sie, Keyboard und Schlagzeug stehen auf dem Treppenpodest. Ein wenig erinnern sie an Eminem oder andere Rapper, die in ihren Texten – so weiß man – meist nicht gerade fromme Inhalte transportieren. Doch die Sankt-Michael-Rapper bringen eine positive, eine „katholische Botschaft“ rüber:

    „Einfach zu hören, was Gott in dir spricht -
    ohne zu fragen: Soll ich es wagen?
    Einfach zu hören, was Gott in dir spricht:
    so war Maria - und wir sind so nicht …
    Einfach zu handeln, wie Gott es dich heißt:
    ohne viel Reden da sein für jeden.
    Einfach zu handeln, wie Gott es dich heißt:
    so war Maria durch Gottes Geist!“

Die anfängliche Überraschung schlägt schnell in Begeisterung um und manch einer hätte gern noch mehr gehört. Doch nach dem Rap-Vortrag sind heute Abend Plätzchennaschen und warme Getränke angesagt.
Wer mehr hören und sehen möchte, ist für den kommenden Samstag herzlich in die St.-Michael-Kirche an der Leipziger Straße eingeladen. Dort beginnt um 14.30 Uhr eine besinnliche Stunde zum 3. Advent. Neben dem heute erstmalig vorgetragenen Rap wird dann auch ein Marien-Tanz aufgeführt. Außerdem wird der Kirchenchor an St. Michael Chorsätze bekannter Adventslieder zu Gehör bringen. Die Kinder der Sankt-Michael-Schule singen kindgemäße Advents- und Marienlieder, die zum großen Teil auch mitgesungen werden können: Sie stehen fast alle im Kindergesangbuch. Zwischen den musikalischen Vorträgen hören die Besucher Texte, die sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit der Person und dem Leben Mariens auseinandersetzen. Da begegnet dem Zuhörer Besinnliches und Nachdenkliches, Anrührendes und Aufwühlendes. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Offenes Nikolaus-Blitzschachturnier
Vier Schachchampions bleiben ungeschlagen!
06. Dezember 2006

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Ein Teilnehmerfeld von 28 Kindern und zwei Lehrkräften tritt heute beim ersten „Offenen Schachturnier der Sankt-Michael-Schule“ gegeneinander an.
Gespielt wird nach den Blitzschachregeln der „FIDE“ im so genannten Rutschsystem: An langen Tischreihen sitzen die Spieler einander gegenüber. Nach jedem Zug wird die Zeitnahmeuhr betätigt. Die Partie endet mit einem Sieg, wenn ein Kontrahent matt gesetzt ist, oder mit einem Remis, wenn die Spielzeit abläuft. Nach Ende einer Partie rutschen die Spieler jeweils einen Stuhl weiter nach links – daher „im Rutschsystem“ – und der Wettkampf gegen einen neuen Gegner kann beginnen.
Nach spannenden und gleichermaßen konzentrierten wie aufregenden anderthalb Stunden steht fest: Es gibt sage und schreibe vier erste Plätze! Mit jeweils sieben Punkten aus sieben Partien erhalten die in diversen Turnieren erprobten Schachcracks David Honscha, Philipp Klein, Elias Koch und Tobias Schmidt alle eine Siegerurkunde. Dicht verfolgt wird die erstklassige Herrenriege von Katharina Müller, dem bestplatzierten Mädchen der Sankt-Michael-Schule. Sie erspielt sich 6,5 Punkte und besiegt im direkten Vergleich sogar den Schulleiter! (Der hat allerdings als ungeübter Blitzschachspieler auch gegen drei der vier ausgezeichnet spielenden Jungen nur marginale Chancen und verliert wahrscheinlich nur deshalb gegen Elias Koch nicht, weil der ihm nicht zugelost wird.) Die nächstplatzierten Mädchen sind Kimberley Mühlinghaus mit 5,7 Punkten, sowie Joana Hofer und Michelle Glombica mit jeweils 5,5 Punkten aus ihren sieben Spielen.
Wegen der hohen Spielkultur, der regen Teilnahme, vergleichsweise geringer Probleme mit dem Lautstärkepegel und nur sehr geringer Spielerproteste sind die beiden Organisatorinnen Carola Koch und Andrea Schmidt hoch zufrieden mit dieser Premiere; sie hätten jedoch nach eigenem Bekunden gerne ein paar mehr erwachsene Teilnehmer begrüßt. Die Kinder sind durchweg hellauf begeistert, selbst wenn durch die erheblichen Leistungsunterschiede – es trafen sowohl reine Anfänger als auch versierte Vereinsspieler aufeinander – mancher ungeübte Spieler etwas traurig darüber ist, überhaupt keine Partie gewonnen zu haben. Dafür entschädigt aber der große bunte Schokoladen-Nikolaus, den jeder Teilnehmer bekommt. Besonders begehrt sind die optisch sehr ansprechend gestalteten Platzierungs- und Teilnahmeurkunden. Und Besucher wie Teilnehmer kommen übereinstimmend zu dem Schluss: „Das Nikolaus-Schachturnier sollte zur Tradition werden!“

Trauriger Tiger toastet Tomaten
Buchgeschenk an Erstklässler überreicht
01. Dezember 2006

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Nadja Buddes Buch „Trauriger Tiger toastet Tomaten“ ist ein wirklich tolles Buch. Denn es ist ein Buch, das nicht nur – aber vor allem – Grundschülern Spaß am Lesen vermittelt. Das zeigt die Erfahrung; denn schon im vergangenen Jahr bekam jeder Erstklässler in Wuppertal dieses Buch geschenkt.

Heute ist es auch an der Sankt-Michael-Schule so weit… Die beiden Klassenlehrerinnen sind überzeugt: „Jetzt sind alle Schülerinnen und Schüler genügend vorbereitet, um ein eigenes Lesewerk wirklich schätzen zu können!“
Als die Kinder nach der Hofpause in ihre Klassenräume kommen, liegt in beiden 1. Klassen ein blaues Buch auf jedem Schülertisch. Ungläubige Blicke zunächst – und ein gewisses Maß an Unsicherheit: „Was liegt da? Ist das für mich? Darf ich da reingucken?“ Nach anfänglichem Zögern nehmen die Kinder das neue Buch  – aufgemuntert durch das zustimmende Nicken ihrer Klassenlehrerinnen – in die Hand und beginnen zu blättern. Mit Hilfe ihrer Fingerlesezeichen entdecken sie leise lautierend die Texte. Und schnell ist klar: „Cool! Das kann ich lesen!“ Und manch einer hat sogar schon gemerkt: „Die Geschichten sind nach dem ABC geordnet.“ Blättern, Entdecken bunter Bilder, Erlesen der kurzen Texte, fröhliches Kichern und aufgeregtes Zeigen sind angesagt: „Das ist lustig! Guck mal! Toll!“ Nach ca. 10 Minuten wird zum ersten Mal die zaghafte Frage gestellt: “Darf ich das Buch auch mal mit nach Hause nehmen? Ich will meiner Mama mal was vorlesen!“ Erst herrscht ungläubiges Erstaunen, dann aber entsteht zunehmend große Begeisterung, als die Antwort realisiert wird: „Mal nach Hause nehmen? Nicht nur das! Das Buch gehört dir. Du darfst in schönen, sauberen Buchstaben deinen Namen hineinschreiben und es behalten!“
Ein besonderer Dank – auch im Namen der beschenkten Erstklässler – gilt der Firma Vorwerk, die mit ihrer Spende den Ankauf der Bücher in diesem Jahr möglich gemacht hat.

„Wir lesen vor – überall & jederzeit“
Kennen Sie eigentlich unseren Vorlesepaten Dr. Wolfgang Ritter?
17. November 2006

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Unter dem Titel „Wir lesen vor – überall & jederzeit“ findet heute in vielen Städten Deutschlands ein Vorlesetag statt. Die von der „Stiftung Lesen“ und der Wochenzeitung „Die Zeit“ ins Leben gerufene Initiative soll Anlass sein, einen Mann vorzustellen, der vielen Kindern und Eltern unserer Schule bisher noch unbekannt sein dürfte, obwohl er fast jeden Freitag mit einem Aktenköfferchen voller Bücher in die Schule kommt. Bescheiden und still bekleidet er ein Ehrenamt, für das wir ihm an dieser Stelle schon längst einmal ein ganz herzliches Dankeschön sagen wollten.
Eines Tages stand er unvermittelt im Amtszimmer an der Leipziger Straße und bot dem Rektor seine Dienste an: Er habe in der Stadtbibliothek eine Einführung mit vielen Vorlese- und Büchertipps für angehende Vorlesepaten absolviert. Dort habe man ihm viele kleine wertvolle Kniffe für die Buchpräsentation und das Vorlesen in Schulklassen und Kindergruppen verraten. Nun stünde er gerne quasi ab sofort als „Vorlesepate“ für die Sankt-Michael-Schule zur Verfügung. Und schon bald darauf trat er seinen „Dienst am hörenden Kind“ an.
Das Vorlesen ist ihm – das spürt jeder, der sich mit Herrn Dr. Ritter unterhält – ein Herzensanliegen: Er möchte möglichst allen Kindern das Medium Buch nahe bringen. Gott sei Dank hat er trotz mancher Zweifel sein Engagement für das Vorlesen und seinen Spaß am Vortragen bisher nicht verloren. Denn es gab für ihn schmerzliche Rückschläge, hatte er sich doch vom Schulleiter der Sankt-Michael-Schule für eine nicht unproblematische Zielgruppe gewinnen lassen: die Schülerinnen und Schüler des Offenen Ganztags. Dort hat es der Vorlesepate mit Kindern zu tun, die das stille Sitzen und Zuhören häufig nicht gewohnt sind, weil zu Hause die Zeit für gemeinsame Lesestunden fehlt. „Es gibt Tage, da läuft es wirklich nicht“, weiß er aus leidvoller Erfahrung. „Da wird nur gekichert und herumgehampelt, geschwatzt und gezwickt.“ Entschädigt wird er durch die Freitage, an denen die Kinder sich regelrecht darum streiten, wer mit in die Leserunde gehen darf und wer noch eine zweite oder dritte Geschichte vorgelesen bekommt.
Sich gut auf die Vorlesestunden vorzubereiten, das ist Dr. Ritter nach eigenem Bekunden ganz besonders wichtig. Gerne lässt er sich Bücher durch erfahrene Bibliothekare empfehlen. Niemals aber trägt er die Texte den Kindern vor, ohne Gestik und Mimik vor dem Garderobenspiegel ausprobiert zu haben; und auf die Kritik seiner Ehefrau, der er die Geschichten ebenfalls erst einmal zur Probe vorliest, hält er große Stücke. Was bei ihr in Ungnade fällt, stellt er auch seinem jungen Publikum gar nicht erst vor.
Die Kinder mögen den Vorlesepaten von Herzen gern und vermissen seine Vorleserunden, wenn der Pensionär einmal verhindert ist. Alle hoffen, dass er noch ganz oft zu Besuch kommt, um aus seinen liebevoll ausgesuchten Büchern vorzulesen.

24 Stunden Spaß im und am Wasser
Sankt-Michael-Schüler erneut ausgezeichnet
12. November 2006

Pokal

An diesem Wochenende brodelt wieder einmal das Wasser beim legendären 24-Stunden-Schwimmen im Schwimmsportleistungszentrum auf Küllenhahn: 1.433 Teilnehmer lassen das Wasser der 25-Meter-Bahnen nicht zur Ruhe kommen und schwimmen insgesamt sagenhafte 3.138.550 Meter! Das Carl-Duisberg-Gymnasium stellt mit 65 Teilnehmern die meisten Starter der Gymnasien und legt beachtliche 191.000 Gesamtmeter zurück. Nicht zu toppen? Wir meinen schon! Die Sankt-Michael-Grundschule verfügt im normalen Schullalltag über „nur“ 188 Kinder jüngerer Jahrgänge – an Gymnasien und anderen weiterführenden Schulen gibt es sicherlich ein Mehrfaches an Alter und Körpergröße – und stellt mit 79 Teilnehmern das umfangreichste Teilnehmerfeld. Diese 79 Teilnehmer legen insgesamt 178.000 Meter zurück. Wenn das im Vergleich nicht eine höhere Leistungsdichte darstellt!  Darum gibt es verdientermaßen zum Schluss den Pokal für die Grundschule mit der höchsten Teilnehmerzahl. Den Leistungsträgern und allen ehrenamtlichen Helfern, die wieder einmal für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten, ein dickes Dankeschön und herzlichen Glückwunsch!

Fast 1.200 Besucher beim Martinszug der Sankt-Michael-Schule
Was bedeutet der heilige Martin uns heute?
10. November 2006

Schule

Was ist bloß dran am geteilten Mantel, mit dem dieser römische Soldat vor längst vergangener Zeit den Bettler am Straßenrand vor dem Erfrieren rettete? Warum bleibt diese Szene über so viele Jahrhunderte im Gedächtnis der Menschheit haften? Warum basteln unsere Kinder alljährlich mit viel Liebe und Mühe bunte Laternen und folgen dem Martinsreiter durch die Straßen unseres Schulbezirks? Warum spielen sie die Mantelteilung so gerne nach?
Die Erinnerung an den heiligen Martin und den Bettler wohnt in ihren und unseren Herzen, weil sie in uns Zuwendung und Mitmenschlichkeit lebendig hält. Menschen wie den heiligen Martin benötigen wir heute so dringend wie eh und je: Menschen, die nicht auf dem hohen Ross sitzen, sondern heruntersteigen – Menschen, die Not sehen und helfen und Wärme schenken.
Und so machen auch heute wieder fast 1.200 Besucher, große und kleine Kinder, Eltern, Erzieher und Großeltern, den längst traditionellen Martinszug durch die Straßenzüge der direkten Schulumgebung zu einem frohen und bewegenden Erlebnis. Vor allem aus den Kehlen der vielen Grundschüler klingen die Martinslieder kräftig und überzeugend in die dunkle Nacht:
        „Wir grüßen Sankt Martin mit bunten Laternen:
        ‚Sankt Martin, sei mit uns!’
        Er helfe, den Nächsten doch lieben zu lernen:
        ‚Sankt Martin, sei mit uns!’“
        Wir bitten Sankt Martin mit Liedern und Kerzen:
        ‚Sankt Martin, sei mit uns!’
        Er lehre uns teilen mit freudigem Herzen:
        ‚Sankt Martin, sei mit uns!’“
Schon heute Mittag haben die 54 Kinder unserer ersten Klassen erfahren, wie froh Teilen machen kann: Zusammen mit den Schülerinnen und -schülern der Kinderpflegeklassen und der Erzieherklassen des Berufskollegs an der Kohlstraße gestalteten sie ein offenes Singen im Foyer des Berufskollegs. Zum Dank für ihre erfrischend ansteckende Fröhlichkeit und ihre begeisterten Martinsgesänge erhielten sie – nein, nicht die üblichen Weckmänner, sondern – liebevoll gebackene Weckgänse; die erinnern an die Legende, dass Martin, der Gott viel lieber als einfacher Mönch gedient hätte, nach seiner Wahl zum Bischof als Versteck vor seiner Gemeinde einen Gänsestall ausgewählt hatte. Durch ihr aufgeregtes Schnattern verriet ihn das Federvieh damals. Seitdem soll es die Tradition des Martinsgansbratens geben.
Heute Abend gibt es am Martinsfeuer zur Stärkung allerdings wieder die gewohnt frischen Weckmänner und den leckeren Kinderpunsch. Bei kühlem - aber Gott sei Dank trockenem - Wetter sind die über 50 Liter in null Komma nichts leer getrunken!

St. Martin teilt den Mantel und das Brot
Schulgottesdienst zum Thema „Martin heute“
09. November 2006

Gans

Mit ihren leuchtenden Laternen ziehen die Erstklässler zu Beginn des heutigen Schulgottesdienstes in die dunkle Kirche ein. Die Flötengruppe intoniert das Eingangslied und bald singt auch der letzte Gottesdienstbesucher mit:
        „Ein armer Mann, ein armer Mann,
        der klopft an viele Türen an.
        Er hört kein gutes Wort
        und jeder schickt ihn fort! …
        Da kommt daher ein Reitersmann,
        der hält sogleich sein Pferd hier an. …
        Er teilt den Mantel und das Brot
        und hilft dem Mann in seiner Not
        so gut er helfen kann.
        Sankt Martin heißt der Mann.“
Der heilige Martin hat seinen Mantel geteilt und dadurch nicht nur dem Bettler geholfen, sondern auch uns allen ein leuchtendes Beispiel gegeben: Wenn wir das, was wir haben, mit anderen teilen, wird unsere oft traurige Welt ein klein bisschen heller und wärmer. Genau das wollen auch die Schulkinder mit ihren liebevoll gestalteten Laternen ausdrücken. Sie tragen das Licht durch die Dunkelheit der Kirche und später durch die finsteren Straßen, um zu zeigen, dass Gott durch Martins Taten Licht in das Dunkel der Welt bringt. Und wir alle können dabei mithelfen!
Der Sankt Martin unserer Zeit reitet allerdings auf keinem Schimmel mehr. Als erwachsener Mensch benutzt er sein Auto, fährt mit dem Rad und manchmal auch auf Rollerblades; oder er geht – so lange er noch ein Kind ist –  ganz gewöhnlich zu Fuß. Heute wie damals vor fast 1.700 Jahren begegnet er entlang seiner Straßen und Wege vielen Menschen in Not. Nur selten ist es ein frierender Obdachloser im Schnee. Doch einen wärmenden Martinsmantel braucht auch heute noch manch einer, der eine andere Form bitterer Kälte spürt: die Kälte aus Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit, aus Missverständnissen, Streit oder Trennung, aus Entfremdung, Ausgrenzung oder Verachtung, die Kälte aus Wortlosigkeit und Einsamkeit. Heute wie damals braucht es diesen Martin, der hinschaut, der die Not seines Gegenübers wahrnimmt und seinen wärmenden Mantel teilt: den Mantel der Güte und Nähe, den Mantel der Sorge, der Anteilnahme und des Trostes, den Mantel tatkräftiger Hilfe!
Der Martin unserer Zeit heißt möglicherweise Maximilian,  Kevin oder Fatih,  Julia, Lara oder Safia. Und vielleicht heißt er auch ganz einfach so wie ich oder du!

Milch ist kein Getränk, sondern ein Nahrungsmittel
Elternabend „gesund macht schule“ mit neuen Einsichten
25. Oktober 2006

Hätten Sie’s gewusst?! Vieles, was die Schulärztin Angelika Mandel den fast 30 interessierten Eltern heute Abend vorstellt, wissen die eigentlich längst! Dass Essen und Trinken gleichermaßen lebensnotwendig sind, ist nämlich in der Tat eine Binsenweisheit. Auch dass Getränke wie Mineralwasser, mit Wasser verlängerte Obstsäfte oder wenig gesüßte Kräuter- und Früchtetees zuckerhaltigen Getränken vorzuziehen sind, findet allseits zustimmendes Nicken. Trotzdem ist manch einer geschockt zu hören, dass in 100 ml Eistee sage und schreibe 8 ½ Stückchen Würfelzucker zu je 3 g enthalten sind, und dass selbst in den – als ach so gesund angepriesenen – Joghurtdrinks bis zu fünf dieser Kalorienbomben versteckt sind. Selbst die bei fast allen Kindern so heiß geliebten und gerne beworbenen “Fruchtzwerge“ enthalten 2 – 3 Stücke Würfelzucker! Auf teilweise ungläubiges Erstaunen und verwunderte Rückfrage stößt allerdings die Aussage, dass Milch keinesfalls als Getränk missverstanden werden sollte. „Milch ist auf Grund seines hohen Gehalts an tierischem Eiweiß und Fett kein Getränk, sondern ein regelrechtes Lebensmittel und sollte deshalb nur in Maßen genossen werden!“, erläutert die Schulärztin.
Drei Regeln werden im Laufe ihres interessanten Vortrages herausgearbeitet:

  • Reichlich zu sich nehmen sollten Kinder pflanzliche Lebensmittel und Getränke.
  • Mäßig genießen sollten sie Milch und Milchprodukte sowie andere tierische Lebensmittel wie Fleisch, Wurst und Fisch.
  • Sehr sparsam sollte man mit Streich- und Kochfetten und mit Süßwaren umgehen. Auch Fast Food wie Currywurst und Hamburger seien zwar schmackhaft, enthielten aber zu viel Fett, Energie und künstliche Aromastoffe.
Dabei weist die Ärztin mit besonderem Nachdruck auf eine allzu oft unterschätzte Gefahr hin: „In einer Fülle von Lebensmitteln sind erhebliche Fettanteile versteckt. Zum Beispiel in Frittiertem wie Pommes frites und Chips, in Schokolade und Eiscremes stecken solche Dickmacher!“
In den Mittelpunkt jeder kindgemäßen Ernährung gehöre der tägliche Genuss von Obst und Gemüse. So genannte spezielle „Kinderlebensmittel“ seien ausgemachter Unfug. Kinder bräuchten keinerlei „Extrawürste“ oder mit zusätzlichen Vitaminen angereicherte Lebensmittel! Vor allem – so rät sie immer wieder – solle jeder auf den Zuckergehalt achten: „Benutzen Sie Zucker am besten so sparsam wie ein Gewürz, denn zu viel Zucker wird vom Körper in Fett umgewandelt und erzeugt neuen Hunger!“
Die zweite fachkundige Referentin des Abends, die Diplomsportlehrerin Biggi Hübner, ergänzt, dass im Kampf gegen die zunehmende Übergewichtigkeit von Kindern neben einer ausgewogenen Ernährung natürlich ein ausreichendes Bewegungsangebot wichtig sei. An einige unterhaltsame und aufschlussreiche Bewegungsbeispiele, in die sie die anwesenden Zuhörer geschickt mit einbezieht, schließt sie den Appell an: „Achten Sie bei ihren Kindern auf das Gewicht und auf ausreichende Bewegung an der frischen Luft!“

Tanzprojekt „Kultur und Schule“ erfolgreich gestartet
22 Tänzerinnen überzeugen bei Hörsaalaufführung in der Kölner Sporthochschule
20. Oktober 2006

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Zu Beginn dieses Schuljahres startete an der Sankt-Michael-Schule das „Kultur und Schule“-Projekt mit dem Titel „Alle Kinder tanzen gern“. Für die Durchführung konnte – wie bereits am 22. Juni 2006 auf dieser Website berichtet – die in Ecuador geborene und ausgebildete Tänzerin Janneth I. Bonne de Wegener gewonnen werden. Das von ihr geleitete Projekt beschäftigt sich mit den verschiedensten Bereichen und Formen des Tanzens. Denn, so erläutert die engagierte Tanzpädagogin: „Der Tanz ist eine uralte menschliche Ausdrucksform. Er hat in allen Kulturen auf der ganzen Welt immer eine sehr große Rolle gespielt und spielt sie heute noch immer. Die künstlerische Tanzerziehung greift die unterschiedlichsten bekannten Elemente auf und eröffnet damit vielfältige Möglichkeiten, Bewegungs- und Darstellungsvarianten zu entdecken. Dem kindlichen Konzentrationsvermögen gemäß werden in freier Abfolge Rhythmusübungen, leichte Schrittfolgen, erste Grundformen des klassischen Balletts, Imitationen, Improvisationen und einfache Tänze durchlaufen.“

Entsprechend breit gefächert erleben wir die unter ihrer Anleitung erarbeiteten Choreographien: Zu den Musiktiteln „Barbie Girl“, „Trou de Memoire“ von René Aubry und dem „Earthsong“ der Karunesh entsteht innerhalb von nur zwei Monaten eine gut viertelstündige Tanzperformance für die heutige Hörsaalaufführung in der Deutschen Sporthochschule Köln. Überaus beachtlich ist, dass die beteiligten 22 Mädchen damit nicht nur das aus zeitlicher Sicht umfangreichste Bühnenprogramm der acht beteiligten Schulen darbieten, sondern dass sie darüber hinaus die sicherlich abwechslungsreichste Tanzvorführung präsentieren. Dies ist umso bemerkenswerter, weil neben vier Grundschulen immerhin vier weiterführende Schulen ihre Formationen vorstellen.
Die Mädchen aus allen vier Schuljahren meistern ihre Auftritte trotz anfänglicher Nervosität und Kribbeligkeit mit großer Bravour. Angelina, Cara, Charliene, Jana, Jasmin, Joana, Joceline, Julia, Lina, Leonie, Lucie, Luna-Sophia, Maren, Nicole, die beiden Olivias, Ramona Marie, Sabrina, Seher, Turna, Vanessa und Veronika überzeugen mit ihrem natürlichen Auftritt das gesamte Publikum und erhalten verdient frenetischen Applaus. Allen Kindern gilt hohe Anerkennung für ihren Einsatz und die tolle Leistung. Ganz herzlicher Dank gebührt aber auch der Tanzpädagogin und allen mitgereisten Erzieherinnen und Eltern, dem Gastgeber Wolfgang Tiedt vom Institut für Bewegungskultur und -gestaltung sowie den Organisatorinnen Linda Müller und Katharina Schneeweis vom „NRW Landesbüro Tanz“.
Auch wenn der Tag letztendlich lang wird, Spaß macht es allen Tänzerinnen bis zum Schluss. Und die ein oder andere murmelt nach dem aufregenden und anstrengenden Tag kurz vor dem Einschlafen sicher noch: „Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei!“

„KINDERLEICHT on Tour“ macht Station in Wuppertal
Klasse 3b erlebt „Geschmacksunterricht“
26. September 2006

Geschmacksprobe           Aufkleber

Das Thema „Kinder und Ernährung“ ist ein Aktionsschwerpunkt des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Mit dem Slogan „Besser essen. Mehr bewegen. KINDERLEICHT“ hat es ich zum Ziel gesetzt, dem zunehmenden Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen vorbeugend entgegenzuwirken. Als Partner der Gesundheitskampagne „Deutschland bewegt sich“ – am Weltgesundheitstag 2003 von der BARMER, dem ZDF und der Bild am Sonntag ins Leben gerufen – befindet sich die Initiative seit April 2005 auf einer zweijährigen bundesweiten Rundreise. Insgesamt 20 Städte werden bis zum Ende des Sommers 2006 zu Schauplätzen großer Wochenend-Events. Von Freitag, dem 29. September, bis Sonntag, dem 1. Oktober 2006, macht „KINDERLEICHT on tour“ Station in Wuppertal. An allen drei Tagen gibt es auf dem Laurentiusplatz in Elberfeld und auf dem Johannes-Rau-Platz vor dem Barmer Rathaus eine Fülle von Aktionen und Mitmachangeboten zum Thema „Sport, Bewegung und Gesundheit mit Spaß und Genuss“. Informieren kann man sich über Tanzen und Nordic Walking, über Step-Aerobic, asiatischen Kampfsport und vieles mehr. Der „KINDERLEICHT-Aktionspavillon“ lädt mit einem einfallsreichen Informations- und Mitmachprogramm dazu ein, Ernährungswissen und die eigene Fitness zu testen.

Besonderes Glück hat die Klasse 3b der Sankt-Michael-Schule. Sie wurde aus einer Fülle von Bewerbern ausgelost, am 29. September an einer ganz besonderen Aktion teilnehmen zu dürfen: dem „KINDERLEICHT-Geschmacksunterricht“. Er findet in den Räumen der Offenen Ganztagsgrundschule statt. Diese Unterrichtsstunde wird von einem Spitzenkoch der unabhängigen europaweiten Verbraucherinitiative „EURO-TOQUES“ angeboten. Die Köche beklagen auf ihrer Website www.eurotoques.de, dass die Gaumen von Kindern und Jugendlichen schon so sehr an ein Zuviel an Salz, Zucker und Fett gewöhnt seien, dass ein Apfel oder eine Birne als Pausensnack ihnen viel zu langweilig schmeckten. Sie wollen darauf aufmerksam machen, dass Schmecken eine komplexe Wahrnehmung ist, an der Auge, Nase, Lippen, Mundhöhle, Zunge und – manch einer mag sich darüber wundern – auch das Ohr beteiligt sind. Es sei deshalb sehr wichtig, Kinder und Jugendliche auf Geschmackserlebnisse neugierig zu machen. Chefkoch Herbert Lorenz von der „Lorenz Gastronomie GmbH - Ökonomie der Schützengesellschaft“ an der Roonstr. 17, der die Unterrichtsstunde an der Sankt-Michael-Schule durchführen wird, betont: „Wir wollen regionale kulinarische Traditionen bewahren. Das Kochen mit natürlichen Lebensmitteln und ohne industrielle Fertigprodukte ist ein angestrebtes nachhaltiges Lernziel.“ Die Sensibilisierung der Geschmacksnerven der Kinder stehe demzufolge im Mittelpunkt der außergewöhnlichen Unterrichtsstunde: „Denn was Hänschen schon kann, braucht Hans nicht mehr zu lernen...“

Internetportal für das katholische Wuppertal erfreut sich steigender Beliebtheit
Web-Auftritt der Sankt-Michael-Schule in die „Top 10“ aufgestiegen
25. September 2006

Seit Anfang des Jahres 2006 ist „das neue Portal für das katholische Wuppertal“ online. Bis zum heutigen Datum wurden auf der Site dieses privat projektierten Internetangebots immerhin ca. 3.000 Anforderungs-Klicks registriert. Unter der empfehlenswerten Adresse www.kath-kirche-wuppertal.de/portal findet man neben den Webauftritten der Barmer und Elberfelder Gemeinden und Seelsorgebereiche Einträge kirchlicher Verbände und interessanter ehrenamtlicher Aktionen. Selbst evangelische Anbieter wie der Dönberger Gospelchor „Get The Spirit“ nutzen inzwischen diese Plattform. Und wer etwas über die Wuppertaler Patendiözese im polnischen Liegnitz erfahren möchte, wird unter der Rubrik „Sonstiges“ fündig; allerdings sollte der geneigte Internetsurfer der polnischen Sprache mächtig sein!
Spitzenreiter bei den Internetaufrufen ist die Kirchengemeinde St. Antonius in Wuppertal-Barmen mit aktuell 240 Klicks. Der Webauftritt der Barmer Hauptpfarre ist quasi seit der ersten Stunde mit von der Partie: Bereits am 26. Februar wurde sie in das Informationsangebot aufgenommen. Seit  dem 11. April 2006 – also seit fünfeinhalb Monaten und damit gute sechs Wochen später – ist auch die Sankt-Michael-Schule präsent. Mehr als 150 Klicks haben zwischenzeitlich dazu geführt, dass die katholische Grundschule in kommunaler Trägerschaft im Laufe der letzten Tage in die „Top 10“ – die Liste der zehn am häufigsten angeforderten Websites – aufgestiegen ist.
Sie finden die Sankt-Michael-Schule unter der Rubrik „Bildung und Schulen“. Bisher sind dort insgesamt sechs Einträge eingestellt; unter anderem die des erzbischöflichen St. Anna-Gymnasiums. Surfen Sie doch auch dort mal vorbei!

Vigilfeier zum Fest der Erzengel Michael, Gabriel und Rafael
Katholische Citykirche Wuppertal lädt in die Laurentius-Kirche ein
22. September 2006


Die Katholische Citykirche Wuppertal und die Kirchenmusik an St. Laurentius laden am Donnerstag, dem 28. September, um 20.30 Uhr zu einer Vigilfeier anlässlich des Festtages der Erzengel Michael, Gabriel und Rafael in die Elberfelder St. Laurentius-Kirche ein. Das Fest der Erzengel wird traditionell am 29. September gefeiert. Es ist zugleich das Namenstagsfest der Sankt-Michael-Schule an der Leipziger Straße und deren benachbarter Pfarrkirche St. Michael.
Vigilfeiern sind Nachtgottesdienste, die ihren Ursprung bereits in frühkirchlicher Zeit haben. Noch heute haben die Vigil- oder Matutinfeiern in der Liturgie der Klöster einen festen Platz. Sie werden in der Nacht vor dem jeweiligen Fest gefeiert. Vigilfeiern bestehen aus Lesungen biblischer Texte und Psalmgesängen. Zentrales Element der Zeremonie ist der feierliche Lichtritus am Beginn des Gottesdienstes.
Die Vigilfeier in St. Laurentius wird durch die Choralschola von St. Laurentius unter der Leitung von Kantor Roland Dopfer mitgestaltet. Während der Feier wird zum letzten Mal die Lichtprojektion "Little Wings" des Kölner Lichtkünstlers Michael Bleyenberg zu sehen sein. Die Installation wird ab dem heutigen Freitag, 22. September, in der St. Laurentiuskirche präsentiert.

„Impfmobil“ auf Tour durch Wuppertaler Grundschulen
Impfschutz von Kindern vielfach unvollständig
20. September 2006

Impfungen schützen Kinder vor gefährlichen Erkrankungen. Das wissen alle Eltern. Trotzdem ist leider Gottes der Impfschutz vieler Kinder insbesondere gegen Masern unvollständig. Dies liegt oft daran, dass eine begonnene Immunisierung wegen der Erkrankung eines Kindes nicht abgeschlossen werden konnte. Die anerkannten Fachleute der „Ständigen Impfkommission“ am Robert-Koch-Institut empfehlen aber, sich mit einer zweimaligen Impfung lebenslang vor Ansteckungskrankheiten zu schützen.
Dr. Rieger vom Wuppertaler Gesundheitsamt erläutert: „Darum bietet das Gesundheitsamt an vielen Grundschulen eine mobile Impfpasskontrolle für Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen an.“ In  der kommenden Woche ist das sog. „Impfmobil“ auf Tour. Am Morgen des 26. September macht es auf dem Schulhof der Sankt-Michael-Schule an der Leipziger Straße Station: „Kinder mit fehlendem Impfschutz können bei vorliegendem Impfpass und ausgefüllter Einverständniserklärung der Eltern im Impfmobil von den Ärztinnen kostenlos geimpft werden. Verwendet wird dabei ein Kombinationsimpfstoff, der gleichzeitig vor Mumps und Röteln schützt.“ Aber auch für alle anderen Kinder wird ein aktueller Überblick über den Impfschutz gegeben. Sind Immunisierungen nicht abgeschlossen, sollten die Eltern mit ihren Sprösslingen möglichst bald den Kinder- oder Hausarzt aufsuchen und fehlende Impfungen nachholen.
Bitte unterstützen Sie unsere Aktion zur Vervollständigung des Impfschutzes – zum Wohle Ihres Kindes!

„Kinder sagen ja zur Schöpfung – Tianay ny Haritanan’Atra“
Madagaskar ist Beispielland der 49. „Aktion Dreikönigssingen“
18. September 2006

Zum 49. Mal werden rund um den 6. Januar 2007 die Sternsinger bundesweit unterwegs sein.
„Kinder sagen ja zur Schöpfung – Tianay ny Haritanan’Atra“ heißt das Leitwort der kommenden „Aktion Dreikönigssingen“, bei der zwischen München und Kiel, zwischen Aachen und Görlitz voraussichtlich wieder 500.000 Mädchen und Jungen – darunter traditionell auch zahlreiche Kinder der Wuppertaler Sankt-Michael-Schule – in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür ziehen werden. Das Beispielland ist diesmal Madagaskar. Aus dem Madagassischen, der Landessprache des Beispiellandes, stammt darum auch die Übersetzung des Leitworts: „Tianay ny Haritanan’Atra“ bedeutet wörtlich „Wir lieben die Schöpfung“.
In vielen Ländern der so genannten Dritten Welt behindern die Abholzung des Waldes, der Klimawandel und die Umweltverschmutzung einen wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt. In Madagaskar ist innerhalb der vergangenen 15 Jahre der Baumbestand auf ein Zehntel seiner Ursprungsgröße geschrumpft. Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern wollen die Sternsinger den Blick auf die Gefährdung der Umwelt im Beispielland richten und damit zeigen, dass sie die Sorgen der Kinder dort teilen.
„Kinder sind Teil dieser Schöpfung und Teil dieser Erde“, so Pfarrer Andreas Mauritz, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), anlässlich der Präsentation des aktuellen Aktionsplakates in Aachen: „Ziel unserer Aktion ist es, Kinder zu sensibilisieren, mit und in der Natur zu leben. Sauberes Trinkwasser fällt nicht vom Himmel, sondern wir müssen uns einsetzen, dass auch spätere Generationen noch aus dem Vollen schöpfen können.“ Monsignore Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ fügt an: „Auch wir in Deutschland sind nicht aus der Verantwortung entlassen, im Sinne der nachfolgenden Generationen sorgsam mit den natürlichen Ressourcen umzugehen.“
Mit den Erlösen aus der „Aktion Dreikönigssingen“ können unter anderem Bildungs- und Ausbildungsprojekte unterstützt werden, in denen Kinder und Jugendliche einen sorgsamen Umgang mit der Natur lernen. Gesundheits- und Ernährungsprojekte können darüber hinaus die akuten Folgen von Umweltzerstörung und Klimawandel lindern. Madagaskar ist jedoch „nur“ das Beispielland der Aktion. Durch die Auseinandersetzung mit verschiedensten Publikationen sollen Kinder in Deutschland die Lebenssituation von Gleichaltrigen in einem Land unserer „Einen Welt“ kennen lernen. Die Erlöse aus dem Dreikönigssingen sind für Kinder-Hilfsprogramme rund um den Globus bestimmt. Durchschnittlich rund 3.000 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa konnten zuletzt jährlich unterstützt werden. Darum wird auch die Sankt-Michael-Schule im kommenden Jahr wieder mit zahlreichen Sternsingergruppen durch die Straßenzüge der Schulgemeinde ziehen, in Gesängen und Symbolen den Segen bringen und für Kinder in Not sammeln!

Langeweile in den Herbstferien? – Nicht mit Pippi Langstrumpf!
Kostenlose offene Angebote für Kinder im Jugendzentrum am Röttgen 102 a
15. September 2006

Bist du zwischen sechs und elf Jahren alt? Hast du in den Herbstferien noch nichts vor? Willst du lieber etwas Spannendes erleben und nicht bloß vor dem Fernseher abhängen? Dann lohnt sich ab Anfang Oktober der Weg zum Kinder- und Jugendzentrum am Röttgen. Kostenlos und ohne Anmeldung bist du während der Herbstferien ganz herzlich eingeladen vom stärksten Mädchen auf der ganzen Welt: Pippi Langstrumpf freut sich schon auf dich! Und jeder, der die beliebten Geschichten von Astrid Lindgren kennt, der weiß: Bei diesem rothaarigen Wirbelwind kommt sicher keine Langeweile auf! Das Programm ist abwechslungsreich:
   - Montag, 02. Oktober         „Pippi außer Rand und Band“ (Kinderkino)
   - Donnerstag, 05. Oktober   Einladung zum „Bürstenlauf“
   - Montag, 09. Oktober        „Pippi geht von Bord“ (Kinderkino)
   - Donnerstag, 12. Oktober   Einladung zum Mitmachen bei „Pippis akrobatischer Turnstunde“
Die Veranstaltungen finden jeweils von 14 bis 16 Uhr statt. Du wirst schon erwartet!
Weitere Informationen gibt es bei Lena Baumeister, Volker Vogeler und dem Gastgeberteam des Zentrums für Kinder und Jugendliche unter der Telefonnummer 707261. Neben den kostenlosen Angeboten gibt es während der sog. „Pippi-Langstrumpf-Wochen“ auch eine ganztägige kostenpflichtige Betreuung. Sie dauert von 08.00 bis 16.00 Uhr. Täglich gibt es ein „bombastisches“ Frühstück und ein „frugales“ Mittagessen. Die 1. Woche ist leider bereits komplett ausgebucht. Für die 2. Woche sind aber noch einige Plätze frei! Die Betreuung kostet insgesamt 60 €. Informationen gibt es – außer bei der oben genannten Telefonnummer – im Internet unter der Adresse www.zentrumroettgen.de. Schau doch mal rein!

Verlässlicher Einsatz unter schwierigen Umständen
Offene Ganztagsgrundschule leistet erfolgreiche Arbeit
13. September 2006

Im Otto-Roche-Saal der Bergischen Volkshochschule trafen sich am 29. August Schulleiter, Elternvertreter und Mitglieder der Betreuungs- und Kooperationsvereine zu einer Fachtagung. Unter dem Thema „Der offene Ganztag verändert die Schule: Zusammenarbeiten - Zusammenwachsen“ bot die Veranstaltung eine willkommene Plattform, um über die Situation der „Offenen Ganztagsgrundschulen“ (OGGS) in Wuppertal zu diskutieren.
Dabei wurde aus dem Plenum heraus häufig beklagt, dass das bereitgestellte Geld insbesondere für die Beschäftigung professionell ausgebildeten Personals zu knapp sei. Thomas Kring, als Mitglied des Jugendhilfeausschusses Teilnehmer auf dem Redepodium, unterstrich deshalb zu Recht: „Wir machen das absolut Richtige – aber leider Gottes zum schlechten Zeitpunkt leerer öffentlicher Kassen.“
Einigkeit herrschte bei den Teilnehmern darüber, dass die Wichtigkeit der Offenen Ganztagsgrundschule oft unterschätzt werde:  Die OGGS biete einen verlässlichen Rahmen, in dem eine ganzheitliche Förderung von Kindern verschiedenster Herkunft und unterschiedlichster Leistungsfähigkeit praktiziert und realisiert werden könne. Durch die multiprofessionelle Mitarbeit von Lehrerinnen, Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen sowie hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen mit Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Ausbildungsbereichen stießen teilweise extrem divergierende Wahrnehmungs- und Sichtweisen aufeinander. Die könnten im günstigen Fall zum Wohle des Schulkindes zusammengeführt werden: Durch ihre Vernetzung entstünden neue Blickweisen, aus denen Hilfsangebote erwachsen könnten, die insbesondere lernschwachen und verhaltensauffälligen Kindern zugute kämen.
Anlässlich der Fachtagung legte die CARITAS in Wuppertal gemeinsam mit der Sankt-Michael-Schule ihren Jahresbericht über „Die CARITAS als Partner der Offenen Ganztagsgrundschule Sankt-Michael-Schule im Schuljahr 2005/2006“ vor. Über eine der  E-Mail-Adressen sankt-michael-schule@stadt.wuppertal.de oder regina.mueller@caritas-wuppertal.de können Sie gerne eine PDF-Datei des 13seitigen Rechenschaftsberichtes anfordern.

Papstbesuch in Deutschland
Katholisches Kirchenoberhaupt begeistert Menschen für Kirche und Glauben
10. September 2006

Gestern setzte Papst Benedikt XVI. zum zweiten Mal seinen Fuß auf deutschen Boden. Wie sonst nur bei Popstars zu erleben, beobachtet auch die „Katholische Citykirche“ in Wuppertal dabei eine Massenbegeisterung, die viele Menschen bewegt und sie zu einer – neuen – Auseinandersetzung mit Fragen des christlich-katholischen Glaubens anregt. Pastoralrefernt Dr. Werner Kleine stellt in diesem Zusammenhang eine zunehmende Tendenz von Kirchen(wieder-)eintritten fest. Er bestätigt, dass die katholische Kirche in Wuppertal im Papstjahr 2005 einen Anstieg der Eintritte um sage und schreibe 50 % verzeichnete. Zwar werde die Zahl der Kirchenaustritte durch diese Eintritte nicht ausgeglichen, aber immerhin sei der Mitgliederschwund nicht mehr so stark, wie vor einigen Jahren.
So leicht wie die evangelischen Mitbrüder, die in ihren Kircheneintrittsstellen die Schwelle bewusst niedrig halten, machen es die Katholiken ihren neu und zurück gewonnenen Schäfchen allerdings nicht. „Der Eintritt in die katholische Kirche ist eine Lebensentscheidung“, betont Werner Kleine. Darum bietet er suchenden Menschen eine Seminarreihe zur Entscheidungshilfe an: Sein Projekt "Glaubensinformation" richtet sich vornehmlich an erwachsene Tauf- und Firmbewerber und Menschen, die (wieder) in die katholische Kirche eintreten möchten, sowie an alle am katholischen Glauben Interessierten. Die „Glaubensinformation“ findet im Abstand von ca. zwei Wochen statt. Im Wechsel von theologischen Vorträgen oder Gesprächen mit Bibelabenden werden zentrale Themenbereiche des christlich-katholischen Glaubens aufgegriffen und erörtert.
Darüber hinaus bietet die „Katholische Citykirche Wuppertal“ zu aktuellen Anlässen eine "Glaubensinformation spezial" an, mit der bewegende Ereignisse zeitnah theologisch hinterfragt werden. Außerdem informiert die Citykirche unter dem Titel „Glaubensinformation aktuell“ mit Faltblättern, die in Cafés und Geschäften in der Innenstadt ausgelegt werden, über aktuelle kirchliche Themen und Feste.
Die nächste Glaubensinformation findet am Mittwoch, dem 13. September 2006, um 20.00 Uhr im Katholischen Stadthaus an der Laurentiusstraße 7 in der 1. Etage statt. Thema ist ein Bibelabend unter dem Thema „Schöpfe aus der Quelle - Glaubensformeln im Neuen Testament“.
Das komplette aktuelle Programm und weitere Informationen finden Sie unter www.katholische-citykirche-wuppertal.de/

Diskussionsthema „Armut in Wuppertal“
“Caféhausgespräche“ beginnen am 14. September 2006
06. September 2006

Die Katholische Citykirche Wuppertal bringt in Zusammenarbeit mit dem „Bund der deutschen Katholischen Jugend“ (BDKJ) Wuppertal ein innovatives Projekt auf den Weg. Die neue Reihe steht unter dem Titel "Caféhausgespräche" und findet in loser Folge drei- bis viermal jährlich statt. Die "Caféhausgespräche" befassen sich mit aktuellen – insbesondere gesellschaftspolitischen – Themen, die zwischen fachkundigen Vertretern aus Kirche, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft in einem öffentlichen Raum diskutiert werden. Dabei steht kein Podium zur Verfügung, das Zuhörer und Diskussionsteilnehmer trennen würde: Das Streitgespräch findet vielmehr direkt im Publikum statt, so dass eine direkte Auseinandersetzung nicht nur erfolgen kann, sondern sogar erwünscht ist. Als Kooperationspartner und Veranstaltungsort konnte das "Caféhaus am Laurentiusplatz" gewonnen werden.
Zum ersten Mal finden die "Caféhausgespräche" am Donnerstag, dem 14. September 2006, um 20.00 Uhr im Caféhaus am Laurentiusplatz (Laurentiusstraße/Ecke Kolpingstraße in Wuppertal-Elberfeld) statt. Sie stehen unter dem Thema "Armut in Wuppertal". Damit ist ein Thema angesprochen, das in zunehmendem Maße auch Schulkinder betrifft und Eltern und Lehrer betroffen macht. Als fachkundige Diskussionspartner konnten Thomas Lenz (Geschäftsführer der ARGE Wuppertal), Dirk Wallraff (Vorstand des Arbeitslosenzentrums in Wuppertal), Thomas Römer (stellvertretender Geschäftsführer der Caritas in Wuppertal e.V.) sowie Silvia Florian (Vorsitzende des Katholikenrates Wuppertal) gewonnen werden.

Optimale Leseförderung mit dem pfiffigen Leseraben „Antolin“
Großzügige Elternspende ermöglicht die Anschaffung einer Schullizenz
01. September 2006

Dank eines großherzigen Sponsoren aus unserer Elternschaft können alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Sankt-Michael-Schule zwei Jahre lang an der interaktiven Leseförderung durch Antolin teilnehmen. Antolin ist eine Internet-basierte Plattform für die Leseförderung. Anders formuliert: Antolin ist das Buchportal für Kinder!
Die Kinder wählen aus dem Angebot von ca. 8.000 Kinder- und Jugendbüchern eins aus, das sie gerne lesen möchten. Nach dem Lesen beantworten sie mit Hilfe von Antolin, dem pfiffigen Leseraben,  Fragen zum jeweiligen Buch. Auf diese Weise fördert Antolin das sinnentnehmende Lesen und motiviert die Kinder, sich mit den Inhalten der gelesenen Werke auseinander zu setzen. Das breit gefächerte Angebot wird fortlaufend aktualisiert und um weitere Titel ergänzt. Die Stadtteilbibliothek am Röttgen hält in einer besonderen Regalwand eine große Anzahl von „Antolin-Büchern“ zur Ausleihe bereit. Antolin enthält Klassiker der Kinderbuchliteratur ebenso wie wichtige Neuerscheinungen und sogar englisch- sowie französischsprachige Bücher.
Falls ein Kind an der Lesförderung mit Antolin teilnehmen möchte (das geht auch probeweise), muss es sich an die jeweilige Klassenlehrerin wenden und erhält von ihr Zugangsdaten für das Antolin-Programm. Damit kann es sich unter der Internet-Adresse www.antolin.de einloggen und die Quizfragen zum gelesenen Buch beantworten. Im Rahmen des Schulvormittags ist die Arbeit mit Antolin leider nur bedingt möglich, da nicht jederzeit für jedes Kind ein Computer zur Verfügung steht. Darum verbindet Antolin sinnvoller Weise das Lernen in der Schule mit dem am Nachmittag.
Wichtig: Die „Arbeit“ mit Antolin ist freiwillig und völlig unverbindlich. Alle Eltern sind herzlich eingeladen, das Angebot mit ihrem Kind zu testen. Viele Schüler machen bereits hochmotiviert mit!

So wird Natur zum Erlebnis
Viertklässler beteiligen sich an den Waldjugendspielen 2006
29. August 2006

30 Wuppertaler Grundschulklassen mit insgesamt 700 Kindern nehmen am heutigen Dienstag und am morgigen Mittwoch an den Waldjugendspielen auf dem Freigelände der Station Natur und Umwelt und den angrenzenden städtischen Waldflächen teil. Durchgeführt wird dieses Angebot gemeinsam von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der städtischen Forstabteilung und der Station Natur und Umwelt in Cronenberg. Auf einem zweieinhalb Kilometer langen Parcours, der speziell auf Kinder der 4. Grundschulklasse zugeschnitten ist, müssen die Schüler in Viererteams naturbezogene Fragen lösen. Erklärtes Ziel der Veranstaltung:
„Bei der Durchführung der Waldjugendspiele soll handlungsorientierter, naturkundlicher Unterricht ermöglicht werden. Die Kinder erhalten vor Ort einen Fragebogen. Die darin enthaltenen Aufgabenstellungen zu den Stationen, Laufstationen und Übungen des abzugehenden Parcours sollen die Kinder dazu anleiten, eigene Erfahrungen und Beobachtungen in ihrem natürlichen Umfeld, dem Wald, zu machen.“
Während die sog. Übungen meist sportlicher Natur sind oder durch direktes Fühlen und Ertasten natürlicher Waldfrüchte einen unmittelbaren Umgang mit der Natur ermöglichen, werden an den Stationen anspruchsvollere Aufgaben zum Verständnis wichtiger Bestandteile und Erscheinungsformen des Waldes gestellt. Bei den sog. Laufstationen steht das Bestimmen und Unterscheiden einzelner Pflanzenarten im Vordergrund.
„Die Streuobstwiese“, so heißt es etwa in Aufgabe 15, „ist ein besonderer Lebensraum für Insekten und Vögel. Sie ist eine alte Kulturform, die durch nachhaltige Nutzung einer ertragsarmen Wiese entstanden ist.“ Zu schwierig? Im Zweifelsfall können die begleitenden Lehrerinnen zum Verständnis beitragen. Und die eigentliche Fragestellung ist dann auch viel konkreter und anschaulicher: „Wie viele Bäume stehen auf der Wiese? Welche Obstsorten wurden hier angepflanzt?“
 „Viele Kinder sind nicht mehr in der Lage, die zweieinhalb Kilometer zu laufen“, berichtet der Cronenberger Bezirksförster Martin Kiefer. „Die Vergnügungen von einst geraten in Vergessenheit. Deshalb müssen wir die Kinder wieder zur Natur hinführen.“ Bei den Kindern der Sankt-Michael-Schule muss er da allerdings keine großen Anstrengungen unternehmen. Als Schülerinnen und Schüler einer Schule in Stadtrandlage spielen sie nachmittags vielfach im Mirker Hain oder am Vogelsanger Bach. Trotzdem finden sie den Vormittag in der Station Natur und Umwelt klasse: „Man lernt doch nie aus!“
So denkt und verhält sich beim gemeinsamen Spiel mit Freunden in der Regel niemand im Sinne der 11. Aufgabenstellung: „Bleibt einige Minuten ruhig stehen und achtet auf Geräusche.“ Darum hören die Kinder am heutigen Tag vielfach bewusster als sonst das Rauschen der Blätter, das Plätschern eines Baches oder fernes Hundegebell. Und das ist schließlich das wichtigste Ziel des heutigen Tages: Einmal richtig Zeit dafür zu haben, „die Natur selbst wahrzunehmen und zu erleben.“

Kicker-Gewinn nach DRUMBO-Cup
Sankt-Michael-Schule als „sportlichste Grundschule in Wuppertal“ ausgezeichnet
23. August 2006

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Bereits zum 32. Mal richtete die Dresdner Bank das Jugendfußballturnier der Wuppertaler Grundschulen um den DRUMBO-Cup aus. Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft gibt es heute als besonderes „Bonbon“ für die vier bestplatzierten Schulen ein Tischfußball-Turnier, das die Grundschule Haselrain – genau wie den Wettkampf auf dem grünen Rasen des Zoo-Stadions – für sich entscheiden kann. Natürlich freuen sich die Schüler über Platzierungen und Urkunden. Noch größer aber ist die Freude über die Sachpreise: Die Schulmannschaften dürfen nämlich die vier bespielten Turnier-Kicker mit in ihre Schulen nehmen.
Auch die Spieler der Sankt-Michael-Schule sind zum heutigen Tischfußballturnier eingeladen. Allerdings fungieren sie zunächst nur als Zuschauer. Denn sie waren – so erinnern wir uns – im Rasenturnier bereits in der ersten Runde unglücklich ausgeschieden. Trotzdem sind sie mit Begeisterung bei der Sache, können sie doch außerhalb der Konkurrenz schon einmal den fünften Kickertisch „in Besitz nehmen“. Dieses Profi-Tischfußballgerät ist verbunden mit der Auszeichnung als „sportlichste Wuppertaler Grundschule“ im Schuljahr 2005/2006. Herr Direktor Gielke, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank, lobt in seiner Ansprache das herausragende Engagement der Sankt-Michael-Schüler und dankt Herrn Eckhardt, dem Leiter des Stadtbetriebs Sport und Bäder, für seine Recherche. Der hatte nämlich seine Unterlagen durchforstet und dabei festgestellt: „Die Sankt-Michael-Schule hat im abgelaufenen Schuljahr im Vergleich zu allen anderen Wuppertaler Grundschulen an den meisten Schulsportwettkämpfen teilgenommen.“ Dabei sind die erfolgreichen Teilnahmen an zwei überregionalen Schulschachwettkämpfen übrigens noch gar nicht mitgerechnet!
Die heutigen Kicker-Spiele sind für sich genommen schon aufregend genug.  Durch unseren Drittklässler Jens Fischer gewinnen sie noch an zusätzlicher Spannung und Dramatik: Mit verbaler Inbrunst und schauspielerischem Engagement liefert er eine begeisternde Vorstellung als Stadionsprecher ab. So wird aus Tobias Schmidt augenblicklich ein Michael Ballack, Niklas Mundt kickt wie Podolski und Diane Embruch stürmt schneller als David Odonkor. Neben dem bald wieder beginnenden DRUMBO-Cup-Training freuen sich die Kinder auf eine Fortsetzung der Tischfußballturniere im Spielraum der Sankt-Michael-Schule!

Schulstart darf kein Fehlstart sein
Eltern können „i-Dötzchen“ den Start ins Schulleben erleichtern
02. August 2006

„Die Einschulung ist für Kinder ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden, den die Eltern begleiten sollten“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender einer großen Lehrergewerkschaft, heute in einer Presseveröffentlichung. „Kinder freuen sich normalerweise auf ihren ersten Schultag und ihre neue Rolle. Darauf können Eltern aufbauen.“
Die Schultüte gehört traditionell zum Schulstart. Sie sollte liebevoll gestaltet sein und kann neben Süßigkeiten auch nützliche Kleinigkeiten enthalten. Die Schultüte sollte aber nicht zum Statussymbol für die Eltern werden. Wenn Eltern sich gegenseitig zu übertrumpfen versuchen, wäre das ein grundlegend falscher Einstieg in die Schulzeit, in der Kinder unterschiedlicher sozialer Herkunft gemeinsam lernen und leben sollen. Eltern können mit ihren Kindern zusammen den Schulweg schon wenige Tage vor Schulbeginn abgehen und auf mögliche Gefahren aufmerksam machen. Später ist es aber ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Selbstständigkeit von Kindern, den Schulweg allein oder mit Freunden zusammen zu bewältigen. Ein Kind täglich zur Schule zu fahren und nach Schulschluss wieder abzuholen, ist dagegen eine Überbehütung. Eltern tun ihren Kindern keinen Gefallen, wenn sie sie nicht Schritt für Schritt unabhängiger werden lassen.
Von Anfang an sollten Eltern darauf achten, dass der Schulranzen nicht zu schwer ist. Grundsätzlich sollte er nicht mehr als ein Zehntel des Körpergewichts des Kindes wiegen und im Leerzustand nicht schwerer als 1,2 Kilogramm sein. Kinder neigen dazu, viel zu viele Dinge mit sich herumzuschleppen und damit den Rücken zu überlasten. Deshalb sollten Eltern den Inhalt des Schulranzens ab und zu kontrollieren. Ist er auf Dauer zu schwer, kann das zu Wirbelsäulenverkrümmungen und Fußverformungen führen.