@ktuelles aus dem Schuljahr 2007/2008


144 Schach-Kinder mit Spaß, Konzentration und Feuereifer bei der Sache
Großartiger 2. Platz beim 4. Hattinger Schulschach-Cup 2008
07. Juni 2008

Beim heutigen Schachturnier in der Aula der Hattinger Gesamtschule sind insgesamt 144 Kinder am Start. Die Spielerinnen und Spieler starten in drei Altersklassen. In der Altersklasse unter acht Jahren (U8) sind 28 Teilnehmer gemeldet. Das größte Teilnehmerfeld stellt die U10 mit sage und schreibe 78 Teilnehmern. In der Altersklasse U12 nehmen 38 Schachspieler teil. Insgesamt 35 Schulen aus Nordrhein-Westfalen werden durch die Kinder vertreten. Nach sieben spannenden Spielrunden stehen die drei bestplatzierten Schulen fest:

1. Gymnasium Hattingen-Holthausen
         2. Sankt-Michael-Grundschule, Wuppertal
     3. St. Antonius-Grundschule, Möhnesee

Ganz vorne – d. h. unter den drei Erstplatzierten der drei Altersgruppen – ist zwar keins unserer Kinder; sie gehören aber jeweils zu den dichtesten Verfolgern. Besonders hervorzuheben sind heute sicherlich die Leistungen von Katharina Müller, die trotz gesundheitlicher Probleme zu den besten Mädchen zählt, und von David Honscha, der sich in seinen Spielen gegen immerhin drei ältere Gymnasiasten des späteren Siegerteams behaupten muss. Die konstantesten Leistungen zeigen Carl Christian Vorwerg, Tobias Schmidt und Elias Koch. Sie gewinnen jeweils fünf ihrer sieben Partien. Auch Cara Schmidt und Jonathan Koch erzielen mit jeweils vier gewonnenen Partien einen beachtlichen Erfolg in der Altersgruppe U8.  Zu einem regelrechten Krimi entwickelt sich das letzte Spiel  von Tobias Schmidt, der in einer hochdramatischen Partie nur ganz knapp gegen seine Kontrahentin aus dem schließlich siegreichen Hattinger Gymnasium verliert.
Um 18.00 Uhr geht mit der Urkundenvergabe und der Auszeichnung der siegreichen Kinder ein schönes Turnier zu Ende, dass nach zähem Start – die Wertungscomputer hatten leider etwas Anlaufschwierigkeiten – doch noch rund und harmonisch verlaufen ist. Unsere Ergebnisse im Einzelnen:

 

Altersgruppe U8

Platzierung der Einzelspieler/innen

04.

Vorwerg, Carl Christian

5 gewonnene Spiele

08.

Schmidt, Cara

4 gewonnene Spiele

10.

Koch, Jonathan

4 gewonnene Spiele

12.

Dreier, Fabienne

3 gewonnene Spiele

 

Altersgruppe U10

Platzierung der Einzelspieler/innen

07.

Schmidt, Tobias

5 gewonnene Spiele

21.

Müller, Katharina

4 gewonnene Spiele

69.

Schroeder, Tom

2 gewonnene Spiele

75.

Mohr, Noelle

1 gewonnenes Spiel

 

Altersgruppe U12

Platzierung der Einzelspieler/innen

08.

Koch, Elias

5 gewonnene Spiele

19.

Honscha, David

4 gewonnene Spiele

29.

Hußmann, Simon

3 gewonnene Spiele

29.

Wojas, Michelle

3 gewonnene Spiele

34.

Lüttger, Marius

2 gewonnene Spiele

38.

Pouliou, Konstantina

2 gewonnene Spiele

Ein herzlicher Dank ist auszusprechen an alle Spielerinnen und Spieler, Betreuerinnen und Betreuer sowie die begleitenden Eltern für Ihr Kommen und Ihren tollen Einsatz!


Sprung unter die letzten 12 DRUMBO-Cup-Mannschaften leider nicht geschafft
Sankt-Michaelaner lassen grüßen: „Und Tschüss! – Wir sind dann mal weg!“
20. Mai 2008


Unglaubliche Spannung liegt heute in der Luft: In den drei Spielstätten der ersten DRUMBO-Cup-Zwischenrunde im Stadion am Zoo, an der Paul-Löbe-Straße im Uellendahl und an der Oberbergischen Straße geht es um alles: 36 Wuppertaler Grundschulmannschaften kämpfen um den Einzug in die zweite Zwischenrunde! Da nur die Gruppensieger sich qualifizieren, ist voller Einsatz gefordert. Jeder Fehler, jede winzige Unaufmerksamkeit wird umgehend bestraft. Das wissen auch die kleinen Kicker der Sankt-Michael-Schule. Entsprechend aufgeregt fiebern sie der ersten Begegnung um 13.30 Uhr entgegen. Denn direkt im ersten Spiel müssen unsere Kids gegen die hervorragend eingestellte Mannschaft von der Echoer Straße in Ronsdorf antreten. Ein – wie schnell deutlich wird – nahezu hoffnungsloses Unterfangen: Das Spiel kommt nicht so recht auf Touren. Das Zusammenspiel funktioniert nicht wie eintrainiert. Die Partie geht deutlich mit 0 : 5 Toren verloren. Wer aber glaubt, dass unsere Fußballer danach den Kopf in den Sand stecken und aufgeben, der täuscht sich gewaltig: Das zweite Spiel gegen die Peterstraße lebt von Einsatzfreude und Spielwitz. Doch trotz ihres großen Einsatzes müssen sich unsere Fußballerinnen und Fußballer schließlich mit einem knappen 1 : 2 geschlagen geben.  Weiter gekommen sind wir nicht, aber der Abschied ist sicherlich würdevoll und ehrenhaft: „Wir sind dann für dieses Jahr mal weg. – Aber im nächsten Jahr kommen wir wieder und werden vielleicht ein Quäntchen mehr Glück haben!“

Für die zweite Zwischenrunde konnten sich übrigens folgende Schulmannschaften qualifizieren:

KGS Corneliusschule, KGS Franziskusschule (ehemals Holthauser Straße), KGS Hombüchel, GGS Berg-Mark-Straße, GGS Echoer Straße, GGS Haarhausen, GGS Hermann-Herberts-Schule, GGS Liegnitzer Straße, GGS Marper Schulweg, GGS Reichsgrafenstraße, die Europaschule Rudolfstraße und die Griechische Grundschule an der Uellendahler Straße. – Viel Erfolg und faire Spiele!

Spannende NRW-Schach-Meisterschaft der Grundschulen 2008
„DM-Quali“ als Drittplatzierter nur ganz knapp verpasst!
17. Mai 2008


Es würde schwer werden! Das wussten unsere Schach-Spezialisten schon vor der Anreise. Denn im Ausschreibungstext der St. Antonius-Grundschule am Möhnesee war eindeutig angesagt: Nur die ersten beiden Mannschaften qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft vom 29. Mai bis zum 01. Juni 2008 in Dietrichshütte (Thüringen). Bei einem überaus starken Teilnehmerfeld von 22 Grundschulen muss man dabei immerhin 20 scharfe Konkurrenten hinter sich lassen! Ob das wohl gelingen würde?!  Zu spielen sind beim heutigen Turnier sieben Runden nach Schweizer System. Jede Partie dauert 15 Minuten. Im Rahmen der 1. Wertung zählen die sog. „Brettpunkte“, für die 2. Wertung wird das sog. „Buchholz“ bestimmt. Dass es am Ende nur so unsäglich knapp nicht gereicht haben soll, wurmt unsere ehrgeizige Trainerin Andrea Schmidt dann doch: „Wieder einmal nur ganz knapp geschlagen um einen halben Brettpunkt und damit dritter im Landesfinale von NRW!“, hadert sie mit dem Schicksal. Doch ehrlicherweise muss sie gleichzeitig eingestehen: „Ich selber war überrascht, wie stark die anderen Grundschulen waren!“ Und – Gott sei’s gedankt: Ein wenig stolz auf ihre tolle Truppe ist sie am Ende auch: „Die Kinder haben hart gekämpft!“

Das amtliche Endergebnis schreibt fest: Die Lutherschule aus Paderborn und die St. Sebastian-Schule aus Raesfeld werden unser Bundesland bei der Deutschen Meisterschaft in Thüringen vertreten. Doch wie gut sich unsere Schachchampions auch heute wieder einmal präsentiert haben, zeigt die amtliche Endtabelle ebenfalls sehr deutlich:

Platz

Schule

gewonnene Spiele

Remis

verlorene
Spiele

„Brett- punkte“

01.

Lutherschule Paderborn

 5

2

0

21.0

02.

St. Sebastian-Grundschule Raesfeld

 6

1

0

19.5

03.

Sankt-Michael-Schule Wuppertal-Uellendahl

 4

2

1

19.0

Die nächstplatzierte Schule aus Dortmund folgt erst mit 17.0 Brettpunkten; und das ist ein deutlicher Abstand! Einen herzlichen Glückwunsch sagen wir darum trotz der knapp verpassten Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft von dieser Stelle aus an unsere vier „Super-Taktiker“ zu ihrem hervorragenden Abschneiden:

Platzierung der Einzelspieler/innen

in einem Starterfeld von 102 Teilnehmer/innen

09.

Müller, Katharina

6 gewonnene Spiele

10.

Schmidt, Tobias

5 gewonnene Spiele

31.

Koch, Elias

4 gewonnene Spiele

32.

Honscha,David

4 gewonnene Spiele


Spannende Spiele und glanzvolle Tore bei der WSW-Mini-Europameisterschaft
„Türkei“ im Viertelfinale gegen den späteren Turniersieger  ausgeschieden

29. April 2008

 

Nach den Erfolgen der Mini-WM 2006 und der Mini-Champions-League 2007 findet heute die WSW-Mini-Fußball-Europameisterschaft der jüngeren Wuppertaler Grundschüler statt. In der HAKO-Sportarena in Vohwinkel treten insgesamt 28 Teams aus 25 Grundschulen an. Der Fußballkenner wundert sich zweifellos über die große Anzahl der teilnehmenden Mannschaften. Doch der Hintergrund ist schnell erklärt: Da sich mehr Grundschulteams zum Turnier angemeldet haben als Nationalmannschaften in der großen EM qualifiziert sind, kommen bei den heutigen Entscheidungsspielen auch Nationen zum Zuge, die in der „echten“ EM ihre Qualifikation bereits verpasst haben.
Gespielt wird von den jungen Spielerinnen und Spielern zeitgleich auf drei Kunstrasenplätzen. Gut 500 begeisterte Fans unterstützen die in den Originaltrikots der zugelosten Teams aufspielenden Kicker. Mitschülerinnen und Mitschüler, Geschwister und Freunde, Eltern und Großeltern sowie zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer feuern ihre Mannschaften begeistert an.
In hervorragender Spiellaune präsentieren sich die kleinen Türken unserer Sankt-Michael-Schule.  Als Titelverteidiger der WSW-Mini-Champions-League 2007 werden ihnen von vielen fachkundigen Beobachtern gute Siegchancen eingeräumt. Tatsächlich wird die Vorrundengruppe als Tabellenerster abgeschlossen. Doch im Achtelfinale steigt die Spannung dramatisch. Gegen die kleinen Polen aus der Cronenberger Hermann-Herberts-Schule dominieren unsere Kicker zwar das komplette Spielgeschehen, können aber erst kurz vor Schluss den verdienten 1:1-Ausgleich erzielen. Der Sieg im anschließenden Siebenmeterschießen sichert unseren Nachwuchskickern den Einzug ins Viertelfinale. Dort  muss sich unsere Mannschaft allerdings trotz ihres aufopferungsvollen Einsatzes den körperlich überlegenen Franzosen vom Küllenhahn mit 0:1 geschlagen geben. Bei aller Enttäuschung bleibt ein kleiner Trost: Unsere Türkei hat beherzt aufgespielt und gegen die Überraschungsmannschaft des heutigen Turniers nur knapp verloren. Im Endspiel beweist der neue Mini-Europameister in einem hochdramatischen Siebenmeterduell die stärkeren Nerven und besiegt die Dänen von der Nathrather Straße. Herzlichen Glückwunsch!

WSW-Mini-EM 2008

Endstand

1.

„Frankreich“ (GGS Küllenhahn)

2.

„Dänemark“ (GGS Nathrather Straße)

3.

„Serbien“ (GGS Opphofer Straße)

4.

„Italien“ (KGS Wichlinghauser Straße)

Ganz herzlichen Dank sagen wir unserem erfolgreiche Trainer- und Betreuergespann Thorsten Embruch und Birte Hußmann. Ihnen bleibt nicht viel Zeit zum Durchatmen, denn die nächste Aufgabe steht bereits ins Haus: Ab sofort richtet sich der Blick auf das nächste fußballerische Großereignis, den DRUMBO-Cup der Wuppertaler Dritt- und Viertklässler. Viel Erfolg!

Einen weiteren interessanten Bericht können Sie auf der Internetseite von Wupperguide lesen.
www.wupperguide.de


Erst Spannung und Aufregung, dann Aufklärung und Entspannung!
Sirenengeheul und zitternde Knie bei Probealarm!
23. April 2008

Gegen 10 Uhr bringt Feuerwehrmann Prylewski seine Rauchmaschine in Stellung. Zehn Minuten Vorglühen sind angesagt. Als er danach das Gebläse anwirft, dauert es keine Minute, bis dass die Hausalarmanlage ein durchdringendes Heulen durch sämtliche Schulräume schickt. Die Hausmeisterin Carmen Bödecker hat alle Hände voll zu tun, um die Alarmanlage nach jedem Neustart wieder zum Schweigen zu bringen. Abstellen lässt sich die Anlage nämlich auf Dauer nicht.

Die weiße Wand hinter den Feuerschutztüren hinterlässt bleibende Eindrücke. Die meisten Kinder sind sichtlich beeindruckt, manche regelrecht eingeschüchtert: Dort, wo sie normalerweise durchs Treppenhaus in die Pause stürmen, steht eine regelrechte weißgraue Wand! Gut, dass die gläsernen Brandschutztüren dicht halten! Beruhigend erklärt der Feuerwehrmann den aufgeregten Kindern: „Das ist nur Kunstqualm! Den kann man unbedenklich einatmen. Wenn das echter Feuerrauch wäre, müsstet ihr sofort anfangen zu husten! Nach nur ein oder zwei Atemzügen wärt ihr schon tot! Öffnet also bitte niemals eine Tür, hinter der ihr den Rauch sehen könnt!“

Doch in der Übungssituation geht alles gut ab: Alle Kinder erreichen über die erstmalig ausprobierte neue Feuertreppe den rettenden Schulhof. Niemand fehlt. Herr Prylewski ist des Lobes voll: „Das habt ihr alle richtig gut gemacht!“ Nach fünf Minuten haben die Rauchabzugsvorrichtung und sämtliche geöffneten Fenster und Türen ihren Dienst erledigt: Alles ist wieder rauchfrei. Durchatmen ist angesagt! – Die Sicherheitstechnik hat funktioniert und alle großen und kleinen Menschen unserer Schule wissen jetzt bescheid für einen Ernstfall, der hoffentlich niemals eintritt.


Vizestadtmeister mit nur einem Punkt Rückstand auf den ewigen Favoriten
 „Kleine“ Sensation bei den Schwimmwettkämpfen der Grundschulen
22. April 2008

Das ist wirklich sensationell: Zum zweiten Mal in Folge werden die Schwimmerinnen und Schwimmer der Sankt-Michael-Grundschule heute Vize-Stadtmeister! Die Punktezahl ist so hoch wie nie. Und – was noch mehr zählt: Nur ein Punkt trennt die Kinder vom Siegertreppchen! Sie haben wirklich alles gegeben: Sie haben das Wasser im Schwimmsportleistungszentrum auf Küllenhahn regelrecht zum Brodeln gebracht. Egal ob Kraulbeinschlag, Sprint, Nudelkette, Wasserball oder Ausdauerschwimmen; in sämtlichen Staffeln legt sich jeder mächtig ins Zeug! Als der Schwimmobmann Herr Beckmann schließlich den zweiten Platz verkündet, ist die Freude riesig: Die Schwimmbetreuerinnen Astrid Honscha und Angelika Hagemann sowie die Sportfachlehrerin Ingrid Becker müssen beweisen, dass sie auch mit kompletter Montur schwimmen können, denn die überschäumende Freude ihrer 13 Schützlinge lässt sie umgehend im Becken landen!
Herzlichen Glückwunsch an unsere tolle Mannschaft!
 

Lesenswert ist hierzu der authentische Bericht der Viertklässlerin Lisa Hagemann!


1. Stadtmeisterschaft der Wuppertaler Grundschulen
Sankt-Michael-Schule gewinnt Schüler-Schachturnier 2008

03. April 2008

Die 1. Stadtmeisterschaft der Wuppertaler Grundschulen im Schulschach fand heute im Pfarrsaal der St. Michael-Kirche an der Leipziger Straße statt. Die Ergebnisse können HIER als PDF-Datei heruntergeladen werden. Einen authentischen Schülerbericht finden Sie HIER und den aktuellen Adobe-Reader könnenSie HIER kostenlos herunterladen.


Mathematik – Alles was zählt!
Neues Mathespiel „ZAL“ ab sofort online
02. April 2008

Beim Öffnen der heute Mittag eingetroffenen Unterlagen für den in der kommenden Woche stattfindenden Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ fällt dem Schulleiter ein Flyer des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entgegen. Darin findet er eine Einladung an alle kleinen Mathe-Cracks und solche, die es gerne werden wollen: Diese könnten ab sofort im wahrsten Sinne des Wortes „spielend Mathe lernen“! ZAL, so heiße das neue Spiel, richte sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 13 Jahren und sei gemeinsam mit dem Känguru-Wettbewerb e.V. entwickelt worden. Ziel von ZAL sei, Schülerinnen und Schüler spielerisch an die Mathematik heranzuführen und mit spannenden Rechen-, Knobel und Schätzaufgaben Interesse an diesem Fach zu wecken. Wörtlich heißt es: „Die Website www.du-kannst-mathe.de lädt Schülerinnen und Schüler im Wissenschaftsjahr 2008 dazu ein, eine intergalaktische Reise in das Matheuniversum ZAL anzutreten. Dort können sie sich in Zetas außergewöhnlicher Liga (ZAL) als ‚Logilos‘, ‚Gnorken‘, ‚Suna‘, ‚Morabianer‘ und Arithmanden‘ im mathematischen Wettkampf messen. Durch das Lösen von spannenden Multiple-Choice-Aufgaben gilt es, im Wettbewerb zu bestehen. Die zu lösenden Matheaufgaben sind auf die Klassenstufen 3-4, 5-6 sowie 7-8 abgestimmt und sind Originalaufgaben des Känguru-Wettbewerbs.“
Mehr Informationen zum „Jahr der Mathematik 2008“ findet man unter www.jahr-der-mat
hematik.de.

Mathe-Treff der Bezirksregierung Düsseldorf schreibt Plakatwettbewerb aus
„Mathe und ich“ fordert alle Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen auf
28. März 2008

Zum „Jahr der Mathematik 2008“ lädt der Internet-„Mathe-Treff“ der Bezirksregierung Düsseldorf zu einem großen Plakatwettbewerb ein. "Mathe und ich" lautet das weit gefasste Thema. Der Kreativität der Mathematik-Freaks sind also keinerlei Grenzen gesetzt. Mitmachen dürfen alle Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen. Dabei sind sowohl Einzel- als auch Gruppenbeiträge möglich. Eine Gruppe sollte jedoch nicht mehr als fünf Mitglieder umfassen. Das für den Wettbewerb erstellte Objekt soll für die Bewertung als Foto- oder Grafikdatei (JPEG) eingereicht werden.

Wettbewerbsbeginn:
01. April 2008 um 00.00 Uhr
Wettbewerbsende:
30. September 2008 um 24.00 Uhr
Adresse für Einsendungen:
plakat@mathe-treff.de

Weitere Informationen sind im Internet unter der Domainadresse www.mathetreff.nrw.de zu finden. Hier öffnen sich auf der Startseite beim Anklicken des Reiters „Primarstufe“ auch die speziellen „Mathe-Treff-Seiten“ für mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Auf der linken Seite des Bildschirms kann sich jeder auf die wichtigen Neuigkeiten durchklicken und findet  zum Beispiel
  - die gerade aktuell zu bearbeitenden Knobelaufgaben,
  - das Einsendeformular für Lösungen,
  - aktuelle Tipps,
  - das Lager der alten Knobeleien,
  - Prüfungsaufgaben,
  - alles, was bei der Teilnahme am Online-Teamwettbewerb (OTW) wichtig ist,
  - Hinweise zu anderen Wettbewerben und, und, und…
Also – ein Besuch lohnt sich!

„Der Herr ist auferstanden – ja, er ist wahrhaft auferstanden, Halleluja!"
Frohe Ostern!

23. März 2008


Liebe Schulgemeinde! Die Osterfreude ist mehr als die christliche Version eines optimistischen Lebensgefühls, mehr als ein nur „positives Denken“, das sich bei manchen unserer Mitmenschen in einem aufgesetzten Dauerlächeln äußert. Wir feiern zu Ostern nicht bloß ein religiöses Frühlingsfest! Wir haben einen besonderen Grund zur Freude und zur Hoffnung: Die Auferstehung Jesu Christi, in der sich Gottes Liebe stärker als der Tod und die Schuld der Welt erwiesen hat. Diesen Grund feiern wir Christen seit fast 2000 Jahren, auch in diesem Jahr. Unsere Freude wurzelt tief und unsere Hoffnung reicht weit: „Der Herr ist auferstanden – ja, er ist wahrhaft auferstanden, Halleluja!"
Ihnen und euch allen frohe und gesegnete Ostertage!

Kinder-Kreuzweg zieht durch die St. Michael-Kirche
Nasskaltes Wetter und hohe Besucherzahl erfordern Improvisationstalent
21. März 2008


Zwar keine fast 2.000 Besucher wie bei der „Passione Vivente“ der italienischen Mission, die heute Nachmittag zum 28. Mal durch die Elberfelder Innenstadt ziehen wird, aber immerhin ca. 90 Besucher sind heute Morgen in die St. Michael-Kirche gekommen, um die inzwischen hier ähnlich traditionell gewordene lebendige Kreuzwegdarstellung unserer Kommunionkinder mitzuerleben.
In der Unterkirche beginnt das Karfreitagsspiel mit einem Rückblick auf den Palmsonntag, an dem Jesus auf einem Esel reitend in Jerusalem einzieht. „Hosianna!“ ruft ihm die begeisterte Menschenmenge da noch zu, hofft sie doch, Jesus werde die verhasste römische Besatzungsmacht endlich vertreiben und ein „neues Reich Gottes“ errichten. In Erinnerung an das Abendmahl am Gründonnerstag erklingt anschließend das bekannte Kirchenlied „Beim letzten Abendmahle, die Nacht vor seinem Tod, nahm Jesus dort im Saale Gott dankend Wein und Brot.“ Danach zieht die versammelte Gemeinde in die Oberkirche ein. Dort spielen und beten die Kommunionkinder die 14 klassischen Kreuzwegstationen nach. Zu den Leidensstationen gehören der Verrat des Judas, das „Brechen des Stabes“ durch Pilatus, die Schläge durch die Soldaten und die Zusammenbrüche Jesu unter der Last des Kreuzes. Die Rolle des Jesus teilen sich unsere Drittklässler Julian Iovini und Daria Bernardy. Lisa Hagemann bläst auf ihrer Posaune moderne Tonkompositionen als musikalische Zwischenakzente. Die Passion endet nicht etwa mit der Kreuzigung Jesu Christi. Die Grablegung und die Aussicht auf die Grabesruhe am morgigen Karsamstag beschließt den Passionsweg. Pfarrer Nickl hat sicherlich recht, wenn er zum Schluss sagt: „Das unfreundliche Wetter hat uns zu einigen Improvisationen gezwungen. Wir konnten nicht durch die Straßen und über den Schulhof ziehen. Aber hier in der Kirche hat jeder sicher vieles besser sehen und hören können als unter freiem Himmel. Ich denke, wir haben hier und heute eine gute besinnliche Stunde miteinander verlebt!“

„Felsbrocken“ stellt hohe Anforderungen an Körpergeschick und Mut
Spielbegeisterung der Schülermassen wird planvoll  kanalisiert
17. März 2008

Kein Zweifel: Der am 7. Januar eingeweihte „Felsbrocken“ ist von unseren Kindern zwischenzeitlich begeistert in Besitz genommen worden. Da aber nicht sämtliche 193 Schüler gleichzeitig auf dem neuen Klettergerüst herumturnen können, wurde ein Benutzerplan ausgearbeitet und für alle gut sichtbar an der Schultür aufgehängt. Dadurch ist eine planvolle Verteilung der Schülermassen gewährleistet: Kaum ertönt der Pausengong, erstürmen die „spielberechtigten“ Klassen das Gerät. Der Treffpunkt oben auf dem Turm eignet sich ausgezeichnet, um erst einmal eine kleine Pause einzulegen und aus einer Höhe von gut drei Metern einen tollen Blick über den Schulhof zu genießen. Diese Pause ist allerdings auch dringend nötig; denn so schnell die Plattform erklommen wird, so lange dauert bei manch einem Kind das Herunterrutschen. Jeder, der von der Plattform aus über die Edelstahlholme wieder nach unten will, muss nämlich mehreres können: Die Angst vor der Höhe überwinden, eine geeignete Rutschvariante wählen und – ganz besonders wichtig – Bremsvarianten einüben; ansonsten fällt man (oder frau!) schon mal auf den Po oder auf den Bauch. Doch das übt – und macht stark! Nach der Anstrengung bietet die Ruheschale unter der Plattform Platz für einige Kinder, um „ungestört“ quatschen zu können oder einfach mal „abzuhängen“.
Einige Schülerinnen und Schüler – der interessiert beobachtende Schulleiter erinnert sich besonders gut an ein Gespräch mit Chantal – zogen sich in den ersten Tagen verzagt in eine unbeobachtete Ecke zurück. Verlegen gestand Chantal: „Das ist mir viel zu hoch. Ich trau mich nicht!“ Heute rutscht und springt das Mädchen wie befreit vom Turm und freut sich über ihren eigenen Mut. Ein Schulnachbar traut zeitweilig seinen eigenen Augen nicht: „Manchmal stehe ich nachmittags im Fenster und gucke diesen Kindern zu. Es ist kaum zu glauben, auf was für Ideen die Kinder so kommen. Die rutschen auf dem Bauch oder auf dem Rücken oder sogar quer diese Stangen herunter. Das ist echt wie im Zirkus! Und das tollste – auch wenn es hin und wieder wahnsinnig gefährlich aussieht: Es passiert nichts Schlimmes! Die haben das richtig gut im Griff!““
Konstantinos aus der 3b findet „diese verdrehte Leiter zum Hochklettern“ prima: „Da kann ich klettern oder mich auch mal dranhängen und schaukeln!“ Auch seine Klassenkameradin Seher ist begeistert über die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten: „Ich kann klettern, balancieren, rutschen und springen! Am allerbesten gefällt mir die Kletterwand mit diesen Griffen.“ So viel Bewegung ist dem Zweitklässler Dogus dann doch zu viel. Aber auch er hat seinen Lieblingsplatz auf dem Felsbrocken gefunden: „Wenn die Sonne scheint, liege ich am liebsten auf der Hängematte!“


Kein Handballturnier für schwache Nerven!
Sankt-Michael-Schule belegt nach Sieben-Meter-Krimi den 4. Platz
09. März 2008

Trotz eines aufopferungsvollen Einsatzes reichen 12 tolle Tore heute leider nicht ganz für einen Platz unter den drei besten Mannschaften. In der Finalrunde des 8. Handballturniers der Wuppertaler Grundschulen verpassen die Spieler der Sankt-Michael-Schule im Siebenmeterschießen nur ganz knapp einen verdienten Platz auf dem Siegertreppchen. Nachdem die Mädchen und Jungs der besten sechs Vorrundenmannschaften bereits in den vorangegangenen Gruppenspielen einiges an Spannung aufgebaut haben, ist nicht etwa das Spiel um den ersten Platz der „Aufreger“ des Tages: Unerwartet entwickelt sich das Spiel um Platz 3 zu einem regelrechten Krimi! Nach Ende der regulären Spielzeit steht es zwischen der Angelo-Roncalli-Schule und er Sankt-Michael-Schule 3:3. Die beiden Torhüter – für die Sankt-Michael-Schule steht Tobias Schmidt zwischen den Pfosten – avancieren im alles entscheidenden Siebenmeterwerfen zu den Stars des Nachmittags. Einen Wurf nach dem anderen parieren die unglaublich reaktionsstarken Torleute glänzend. Die Werfer sind dem Verzweifeln nahe. Erst der elfte „Siebener“ bringt schließlich die Entscheidung für die „Roncallianer“.
Zwar fallen im anschließenden Finale noch zahlreiche schöne Tore, aber knisternde Spannung will da eigentlich gar nicht mehr so recht aufkommen. Souverän und abgeklärt besiegt die ausgeglichener besetzte Mannschaft der GGS Kruppstraße den von vielen Beobachtern als Favoriten gesetzten Vorjahressieger von der GGS Am Dönberg.  Mit 14:8 und damit sechs Toren Vorsprung gewinnt die Kruppstraße das Endspiel deutlich! Angesichts dieser offensichtlichen Überlegenheit sind auch die bitteren Tränen einiger „harter Kerls“ nach dem Verpassen des dritten Platzes schnell vergessen. Tobias kann sogar schon wieder lächeln: „Wir haben gegen die Kruppstraße ‚nur‘ mit 3:6 verloren! So schlecht können wir also gar nicht sein!“ Recht hat er! Auf allen Positionen gut besetzt und hervorragend eingestellt von ihrer Trainerin Birte Hußmann hat unsere Handballmannschaft heute wirklich einsatzfreudig und geschlossen aufgespielt. Das Zuschauen hat richtig Spaß gemacht! Mit jeweils fünf Toren sind Simon Hußmann und Tobias Schmidt übrigens die erfolgreichsten Torschützen für unsere Mannschaft. Auch Alexander Dittmar erzielt zwei sehr schöne Treffer.
Sanitop-Wingenroth-Cup 2008
Endstand
1.    GGS Kruppstraße
2.    GGS Am Dönberg
3.    KGS Angelo-Roncalli-Schule, Reichsgrafenstraße
4.    KGS Sankt-Michael-Schule, Leipziger Straße
5.    GGS Hütterbusch, Am Hofe
6.    GGS Rottsieper Höhe

Abschluss der Aktion „Kindermeilen – Kleine Klimaschützer unterwegs“
Fröhliches Kinderfest für Klimaschützer und Umweltspürnasen
 07. März 2008

Die europaweite Aktion „Kindermeilen – Kleine Klimaschützer unterwegs“ wurde 2007 erstmalig auch in Wuppertal durchgeführt. Viele Kindergärten und Grundschulen haben sich daran beteiligt. Mindestens eine Woche lang haben die Klein- und Schulkinder ihre täglichen Wege so oft wie möglich zu Fuß und nicht mit dem Auto zurückgelegt. Die dadurch reduzierte Umweltbelastung wurde anschließend in einem so genannten „Kindermeilen-Tagebuch“ dokumentiert. Mit insgesamt ca. 5.100 ausgewiesenen „Meilen“ haben die Kinder einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet! Um den kleinen Klimaschützern für ihr großes Engagement zu danken, hat das städtische Ressort Umweltschutz heute zu einem fröhlichen Kinderfest ins Barmer Haus der Jugend eingeladen. Eine Umweltclownin nimmt die Kinder mit auf eine Ballonfahrt durch viele Fantasieländer, um gemeinsam nach einem „Klima-Schatz“ zu suchen. Viele Anliegen der Kinder, die sie im Rahmen der Klimaschutz-Aktion auf Fußschablonen gemalt oder geschrieben haben, greift sie spielerisch auf. Und auch die mitgekommenen Erwachsenen können dabei noch manches lernen! Zum Beispiel dass der Regenbogen nicht fünf oder sechs, sondern sieben Farben hat und die siebte Farbe „Indigo“ heißt. Das Kapitänspatent für die Dauer der Reise übernimmt Umweltdezernent Harald Bayer, der übrigens so ganz nebenbei auch noch etwas Neues erfährt: Sogar beim Spaghettikochen kann er das Klima schützen! Er sollte nämlich nicht nur darauf achten, dass der Topfboden etwa gleich groß wie die Herdplatte ist. Auf den Topf gehört ein Deckel – sonst verdampft beim Erhitzen des Wassers nämlich eine Menge Energie völlig ungenutzt!
Ziel der gemeinsamen Fantasiereise ist übrigens „Quasselonien“: Als dieses geheimnisvolle Land entpuppt sich letztendlich das Foyer des Hauses, in dem es sich nach glücklichem Abschluss der aufregenden Ballonfahrt bei leckeren Muffin-Varianten und Limo in der Tat nach Herzenslust quasseln lässt. Insgesamt sind heute ca. 60 Kinder mit ihren Erzieherinnen, Lehrerinnen und Eltern ins Haus der Jugend gekommen. Stolz dürfen unsere kleinen Klimaschützer Marcel, Michelle, Jana, Leandra, Paula, Frieda, Tom und Marc eine farbenfrohe Teilnahmeurkunde aus der Hand des Wuppertaler Umweltdezernenten in Empfang nehmen. Noch besser gefällt ihnen allerdings die coole Umwelt-Kappe, die ihnen Susanne Varnhorst und Michael Lutz vom Amt für Umweltschutz überreichen: „Die ziehen wir dann beim Picobello-Tag im April auf!“

Katholische Grundschule wird türkisch!? – Wo gibt’s denn so etwas???
WSV-Torwart Christian Maly lost den Mini-EM-Teilnehmern ihre Länder zu
03. März 2008

Knisternde Spannung herrscht heute in der VIP-Lounge des Zoostadions, in der WSV-Torwart Christian Maly die Auslosung für die diesjährige Fußballmeisterschaft der Erst- und Zweitklässler vornimmt! Am 29. April wird bekanntlich in den Sporthallen von HAKO-Sport die WSW-Mini-Europameisterschaft ausgetragen. Das wird sicherlich wieder ein Riesenspaß für die Kinder, die in den Original-Ländertrikots auflaufen dürfen. 27 Mannschaften werden teilnehmen; gespielt wird in sechs Vierer- und einer Dreiergruppe. Da sich bei der „echten“ Europameisterschaft nur 16 Mannschaften für das Turnier qualifizieren können, für die Wuppertaler Mini-EM aber 27 Kicker-Teams aus 25 Grundschulen gemeldet wurden, hat man sich beim Stadtbetrieb Sport und Bäder etwas Pfiffiges einfallen lassen: Kurzerhand wurde das Teilnehmerfeld um Mannschaften erweitert, die in der Qualifikation knapp gescheitert waren. So könnten schicksalshafterweise die „im richtigen Leben“ längst ausgeschiedenen Engländer mit Hilfe der kleinen Fußballer von der GGS Berg-Mark-Straße tatsächlich doch noch Europameister werden!
Und auch solche Überraschungen gibt es nur bei den Wuppertaler Mini-Turnieren: Die Gemeinschaftsgrundschule Am Mirker Bach wird Deutschland auf dem Fußballfeld vertreten, während die städtische katholische Sankt-Michael-Schule als Türkei auflaufen wird. Vielleicht kommt es so Ende April einmal mehr zu einer Spielbegegnung zweier benachbarter Grundschulen, die in zurückliegenden Jahren bereits zahlreiche spannende Straßenfußballturniere miteinander ausgetragen haben? „Sport statt Gewalt“ hieß dabei stets die gemeinsame Devise.
Das Team der Michaelaner gewann im vergangenen Jahr übrigens die Mini-Champions League als Celtic Glasgow. Dabei besiegte es im Endspiel den Vorjahressieger, die Griechische Grundschule, die 2006 mit dem Nationaltrikot Südkoreas die Mini-Weltmeisterschaft gewonnen hatte.

Ein besonderer Künstler macht ein besonderes Datum unvergesslich
Zauberhaftes Vormittagserlebnis für unsere Zweit- und Drittklässler
 29. Februar 2008


29. Februare sind ja an sich schon etwas Besonderes: Sie kommen schließlich nur alle vier Jahre einmal vor! Doch den diesjährigen 29. Februar werden einige unserer Schülerinnen und Schüler wohl in ganz besonderer Erinnerung behalten. Da ist nämlich jemand ganz außergewöhnliches zu Besuch: Der Zauberer!
Julius schwärmt später: „Er zeigte uns viele tolle Zaubertricks. Am schönsten war der Trick, wo er mit einem Kind Strom erzeugt hat!“ Wie das funktioniert? Offensichtlich ganz einfach, wenn man dem Bericht von Julius Glauben schenkt: „Der Zauberer hat eine Glühbirne in der Hand gehalten und ein Kind hat den Arm des Zauberers geschüttelt. Und dann hat die Birne geleuchtet.“
Annika findet im Nachhinein zwar alle Tricks schön, schreibt aber: „Ich fand am besten den Trick mit dem Ei.“ Vielleicht erfahren wir demnächst auch, was an diesem Eiertrick so toll war. Das verrät sie nämlich in ihrem Aufsatz nicht! Ihre sonst sehr zurückhaltende Klassenkameradin Jana gerät regelrecht ins Schwärmen: „Es war sehr, sehr toll!“ Tief beeindruckt scheint sie vor allem von der Beweglichkeit und der Spontaneität des Zauberkünstlers: „Es war toll, wie er rumgezappelt hat.“ Am besten hat ihr ein Würfeltrick gefallen, bei dem der Würfel später unvermutet aus einem Hut wieder auftaucht. Gianluca hat bei diesem Trick ganz besonders gut aufgepasst, aber auch er scheint letztendlich ratlos: Der Zauberer habe eine Kiste mit zwei Türen hochgehalten und dann einen großen Würfel genommen und in die Kiste gelegt und beide Türen zugemacht. „Danach“, so Gianluca, „hat er die Kiste nach rechts gedreht und die linke Klappe aufgemacht, und da war nichts drin. Da haben alle Kinder gesagt: ‚Der ist in der rechten!‘ Jetzt hat er die rechte aufgemacht. Und dann haben alle Kinder gesagt: ‚Mach sie beide auf!‘ Dann hat er das gemacht. Aber da war auch nix drin! Dann hat er seinen Hut genommen, rein gefasst – und da war der Würfel!“
Cara ist sicherlich zu recht überzeugt, dass sie nicht die einzige ist, die heute Morgen viel Spaß gehabt hat: „Alle Kinder fanden es sehr schön!“ Remzia bringt das besonders nett zum Ausdruck: „Der Zauberer hat mich sehr verzaubert. Ich war sehr erstaunt. Er konnte viele Zaubertricks.“ Sicherlich gibt es kein größeres Kompliment für einen Künstler als ihren abschließenden Wunsch: „Ich würde die Vorstellung gern nochmal sehen!“

„Wir haben (es) mal wieder gepackt!“
Hilfstransport nach Weißrussland mit 20 Lebensmittelpaketen unterstützt
28. Februar 2008

Aufgerufen durch ein Anschreiben der Wuppertaler Organisation „Hilfe für Kinder von Tschernobyl“ haben sich in diesem Jahr erneut viele Kinder und Eltern der Sankt-Michael-Schule davon überzeugen lassen, wie wichtig es auch mehr als 20 Jahre nach der Reaktorexplosion noch ist, Lebensmittel für die Kinder in Weißrussland zu spenden. Der Wuppertaler Verein "Hilfe für Kinder in Tschernobyl" organisiert in diesem Frühjahr seinen mittlerweile 15. Hilfstransport in das Krisengebiet, in dem sich 1986 der verheerende Atomreaktorunfall ereignet hat. Die Böden der betroffenen Landstriche bleiben auf Dauer verseucht und die ansässige Bevölkerung wird ihr Leben lang unter den nicht rückgängig zu machenden Folgen der Verstrahlung leiden müssen.
Heute werden in unserer Schule insgesamt 20 Pakete mit dem folgenden jeweils gleichen Inhalt auf den Weg gebracht:

2 kg   Zucker 3 x 250 g Rosinen 1 x 400 g Teegranulat
1 kg   Mehl 2 x 250 g  schwarzer Tee 1 Tüte      Bonbons
3 l      Speiseöl 1 x 800 g  Schokovit 2 Stücke Seife
3 x 500 g  Spaghetti 2 x 200 g  Schokolade 1 Tube    Handcreme
1 Tube  Tomatenmark 2 x 100 g  Schokolade 1 Tube    Zahnpasta
1 kg     Reis 1 x 10 Tüten Backpulver 1 x 2 Stück    Zahnbürsten
2 x 500 g  Milchreis 1 x 10 Tüten Vanillinzucker 2 x 20  Multivitamin-Brausetabletten



Der Einkaufswert eines jeden Pakets beträgt bei uns in Deutschland ca. 30,- €. Für die russischen Familien stellt es jedoch einen weitaus größeren Wert dar! Ein ganz herzliches „Dankeschön" an alle Spender, Sammler, Einkäufer und engagierten Mitstreiter für die große Hilfsbereitschaft!


Pfarrer Dr. Bruno Kurth wird neuer Stadtdechant
Wahl durch den Priesterrat und Ernennung durch den Kölner Erzbischof
27. Februar 2008

Wer neuer Stadtdechant und damit Nachfolger von Frank Heidkamp werden wird, steht inzwischen fest: Die wahlberechtigten Priester wählten am 30. Januar den Pfarrer des Pfarrverbandes Elberfeld-Mitte, Dr. Bruno Kurth, zum zukünftigen Dechanten des Dekanates Wuppertal. Nach seiner Ernennung wird der neue Stadtdechant offiziell am Donnerstag, dem 10. April, in der Pfarrkirche St. Antonius im Rahmen eines Hochamtes um 19.00 Uhr durch den Kölner Erzbischof feierlich in sein neues Amt eingeführt werden.
In seiner neuen Funktion stellt Dr. Bruno Kurth sich schon am heutigen Abend dem Wuppertaler Katholikenrat, dem höchsten katholischen Laiengremium der Stadt, vor. Kurz fasst er seinen Lebenslauf zusammen: Geboren 1962 in Siegburg, wurde er 1989 zum Priester geweiht. Kaplan war er in Neuss, wo er sich auch für die Kolping-Familie engagierte. Zuletzt war Bruno Kurth zehn Jahre lang Hochschulseelsorger in Bonn. Dort promovierte er im Bereich der katholischen Moraltheologie über das „ethische Denken von Romano Guardini“. Pfarrer der Elberfelder Gemeinden St. Laurentius, St. Joseph, St. Marien und St. Suitbertus ist Dr. Bruno Kurth seit September 2007.
Mit Blick auf die Zukunft betont er im anschließenden Gespräch: „Wichtig ist mir, die Einheit im neuen Dekanat zu stärken und den Umstrukturierungsprozess in den Pfarrverbänden zu begleiten.“ Dazu wolle er neue Aufbrüche in den Gemeinden wecken und unterstützen. „Aber“, so Kurth weiter, „Ideen kann man nur gemeinsam umsetzen.“ Gute Ideen will er auch zusammen mit der evangelischen Kirche realisieren, wie beispielsweise deren Initiative zum Schutz des Sonntags. Er habe durch seine Zusammenarbeit mit der evangelischen Hochschulgemeinde in Bonn lange Jahre praktischer Erfahrung in der Ökumene. Höchst interessiert zeigt sich der designierte Stadtdechant auch an der aktuellen Schulentwicklungsdebatte im Tal. Aufmerksam habe er die Diskussion um geplante Hauptschulschließungen und die Einrichtung einer sechsten Gesamtschule verfolgt. Seine besondere Aufmerksamkeit gelte aber der Rolle konfessioneller Schulen aller Schulformern in kirchlicher wie in kommunaler Trägerschaft. Außerdem sei ihm sehr daran gelegen, ein gutes Klima mit der Stadt zum Wohl Wuppertals zu pflegen.
Zum so genannten Definitor und damit zum Stellvertreter des Dechanten wurde übrigens Norbert Pauls gewählt. Er hatte nach dem Weggang von Frank Heidkamp kommissarisch das Stadtdekanat geführt und war zuvor schon Definitor des Dekanates Elberfeld. Pauls ist Schulseelsorger an der St. Anna-Schule.

Sportgespräche bestätigen einmal mehr: „Kinder wollen sich bewegen!“
Übergewichtige Kinder und eine falsche Ernährung zwingen zum Umdenken
23. Februar 2008

Unzählige Statistiken und aufmerksame Beobachtungen im Schulalltag erweisen, dass die Anzahl von Kindern mit motorischen Defiziten ständig zunimmt. Auch die augenblicklich an unserer Schule eintreffenden schulärztlichen Gutachten über die zukünftigen „i-Dötzchen“ sprechen in diesem Zusammenhang eine deutliche Sprache: Bewegung wird in vielen Familien offensichtlich zu einem Fremdwort und muss durch zusätzliche Sportförderangebote eingefordert werden! So verwundert es nicht, dass im Rahmen der heute stattfindenden Wuppertaler Sportgespräche unter dem Motto  „Bewegen statt Sitzenbleiben. Bewegungsnotstand in Wuppertal?“ immer wieder darauf hingewiesen werden muss, dass Bewegung nicht nur dem Körper, sondern – und das wussten eigentlich doch schon die alten Griechen – tatsächlich auch dem Geist gut tut. Unser Lehramtsanwärter Leo Galwas bringt die wahrlich nicht neue Erkenntnis auf den Punkt: „Schülerinnen und Schüler, die sich bewegen, können mehr leisten und sind somit auch im Bezug auf ihre schulischen Leistungen erfolgreicher.“  Wie viele seiner Fachkollegen ist er spürbar enttäuscht über einen deprimierenden Trend: „Die Lust an der Bewegung, die Kindern eigentlich selbstverständlich im Blut liegt, wird in vielen Familien kaum wahrgenommen – geschweige denn gefördert. Bewegungsängste und Bequemlichkeiten werden von vielen Eltern unreflektiert an ihre Kinder weitergegeben.
Dem wollen wir an der Sankt-Michael-Schule zukünftig verstärkt entgegensteuern: Auf der letzten Konferenz hat das Lehrerkollegium darum beschlossen, Kindern wie Eltern in einzelnen Klassen mit Hilfe eines so genannten „Bewegungstagebuches“ einen – hoffentlich bedenkenswerten und heilsamen – Spiegel vorzuhalten: Wie bewegungsaktiv oder bewegungsinaktiv verbringe ich eigentlich meinen Alltag!? Bewege ich mich oft genug? Woran kann ich arbeiten? Wie kann ich etwas zum Positiven verändern? – Wir sind gespannt auf dieses neue Projekt!

Sechs Grundschüler lassen 18 Gymnasial-Mannschaften hinter sich!
Großartiger 20. Platz beim Schüler-Schachturnier in Dortmund
15. Februar 2008



Wieder einmal haben unsere Schachspieler ein überaus erfreuliches Turnierergebnis zu vermelden. Stolz berichtet die Trainerin Andrea Schmidt per Mail: „Wir sind 20. von 38 Schulen geworden!“ Am Start waren beim heutigen Turnier im privaten Dortmunder Mallinckrodt-Gymnasium 34 Gymnasien, zwei Realschulen und zwei Grundschulen.
„Man muss berücksichtigen“, so Andrea Schmidt in einer ersten Analyse, „dass nur zwei Grundschulen an diesem Turnier teilgenommen haben. Und selbst im Vergleich zu der anderen Grundschule, der Comenius-Schule aus Paderborn, sind unsere Kinder teilweise noch sehr jung. In unserer sechsköpfigen Mannschaft spielen nämlich immerhin ein Erstklässler und zwei Zweitklässler mit! Damit sind unsere Schach-Kids im Schnitt 3 - 6 Jahre jünger als die Turnierteilnehmer der Konkurrenz! Unter diesen Voraussetzungen 20. zu werden und damit fast punktgenau im Mittelfeld zu landen, sehe ich als sehr großen Erfolg an.“ Hatte man zu Beginn des Turniers die Mannschaft der Sankt-Michael-Schule noch schmunzelnd belächelt, wuchsen Verwunderung und Respekt von Spiel zu Spiel. Die Trainerin registriert dies mit deutlicher Freude: „Zum Schluss kannte uns jeder und hat sich anerkennend zu unserer Leistung geäußert. Es hieß immer wieder: Unterschätzt die ‚Kleinen‘ bloß nicht".
Die sechs Kinder, die mitgefahren sind, haben alle viel Spaß gehabt und schachtechnisch sicherlich einiges dazu gelernt. Die Schulgemeinde gratuliert ganz herzlich zum Erfolg!

Handballer für die Endrunde des „Sanitop-Wingenroth-Cup“ 2008 qualifiziert
Hoffnungsvoller Auftakt unserer Schulmannschaft beim Vorrunden-Turnier
11. Februar 2008

Sportlich geht heute mal wieder so richtig die Post ab: Bei der Vorrunde um den „Sanitop-Wingenroth-Cup“ um den Handball-Pokal der Wuppertaler Grundschulen spielen insgesamt 14 hoch motivierte Teams in den beiden Sporthallen auf Küllenhahn um den Einzug in die Endrunde. Tore – teils spektakuläre, meist aber weniger aufregende – sind dabei wahrlich keine Mangelware. Den höchsten Sieg feiert die heimstarke Gemeinschaftsgrundschule Küllenhahn mit einem 24:0-Erfolg. Respekt! Ein Spaziergang ist für unsere nach längerer Pause erstmalig wieder antretenden Sankt-Michaelaner auf Grund der ausgelosten Spielpaarungen nicht abzusehen. Die Gruppengegner sind wahrlich nicht zu unterschätzen: Sowohl die Angelo-Roncalli-Schule als auch die GGS Birkenhöhe, so wissen Insider, waren im vergangenen Jahr Finalteilnehmer. Und auch die Grundschule aus Beyenburg schickt nicht eben die schwächste Mannschaft ins Turnier. So wird der erste Sieg auch gebührend bejubelt: 3 : 1 gegen eine starke Beyenburger Mannschaft! Das ist ein hoffnungsvoller Anfangserfolg!
Als im zweiten Spiel die GGS Birkenhöhe mit 8 : 4 Toren niedergerungen wird, liegt eine Sensation in der Luft: Die Qualifikation für die Endrunde scheint schon so gut wie geschafft! Unsichere Blicke gibt es nach der abschließenden „Packung“ durch den überlegenen Gegner von der Angelo-Roncalli-Schule. 0 : 4 steht es am Ende. Hat das wirklich gereicht?! Der Jubelruf der Trainerin Birte Husmann erlöst die kleinen Handballer: „Wir sind weiter!“. Nach spannenden Spielen setzen sich damit am Ende in den Vierergruppen die katholische Grundschule Angelo-Roncalli, die GGS Hütterbusch (je 6 Punkte) sowie die Sankt-Michael-Schule und die GGS Rottsieper Höhe (je 4 Punkte) durch. In den Dreiergruppen haben letztendlich der letztjährige Finalsieger von der GGS Am Dönberg (4 Punkte) und die GGS Kruppstraße die Nase vorn.
Die Endrunde der besten sechs Wuppertaler Grundschulen findet am Sonntag, dem 9. März 2008, in der Bayer-Halle vor dem Zweitligamatch des Bergischen Handballclubs gegen die TSG Münster statt. Dann werden auch die in der Vorrunde ausgeschiedenen Teams für ihre Teilnahme geehrt. Gäste sind gerne willkommen!

Die Kronen sind wieder abgelegt, die königlichen Gewänder weggehängt…
Sternsinger erzielen stolzes Sammelergebnis von 5.445,28 €uro
16. Januar 2008

Aus Anlass des bundesweiten Dankfeiertages zum Abschluss der Jubiläums-Aktion "50 Jahre Dreikönigssingen" bezeichnete der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, die Sternsinger am vergangenen Samstag als „Vorbilder für das Bemühen um Ausgleich und Frieden“. Kardinal Lehmann betonte: „Nach wie vor ist die Not in vielen Teilen der Erde groß. Beiträge zu Entwicklung und Frieden bleiben daher dringend gefragt. Die Sternsinger sind ein gutes Beispiel für das, was möglich ist. Nicht nur, weil sie als Kinder den in Not lebenden Kindern in anderen Weltgegenden helfen. Sondern auch, weil sie uns Erwachsene daran erinnern, dass Solidarität ein unverzichtbarer Schlüssel für den Frieden in unserer zerrissenen Welt ist. So bauen die Sternsinger Brücken zwischen Arm und Reich, Nord und Süd, aber auch zwischen Jung und Alt!“ Für ihn sei besonders wichtig, dass die kleinen Könige den Rückzug des Glaubens aus der Gesellschaft auf ihre ganz persönliche Weise durchbrächen, indem sie „von Tür zu Tür ziehen und jedem Haushalt ihre Botschaft und die Bitte um Gottes Segen bringen.“ Die Sternsingerbewegung sei, so Lehmann in seiner Ansprache, „eine einmalige Erfolgsgeschichte der Kirche, besonders der Kinder“.
Bundesweit waren seit Anfang Januar rund 500.000 Sternsinger unterwegs, um den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ an die Türen zu schreiben und Spenden zu sammeln. Seit 1958 wurden im Rahmen der Aktion Dreikönigssingen insgesamt 612 Millionen Euro gesammelt und damit mehr als 51.000 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert. Eine wahrhaft stolze Bilanz!
Stolz sein dürfen auch die kleinen Könige der Sankt-Michael-Schule auf ihre Engagement und ihren erfolgreichen Einsatz: 53 Sternsingerinnen und Sternsinger, unterstützt von 14 erwachsenen und vier jugendlichen Begleiterinnen und Begleitern, waren in den beiden ersten Wochen des neuen Jahres unterwegs. 15 Gruppen zogen an insgesamt sieben Tagen durch die Straßen des Schulbezirkes und besuchten Wohnungen, Gemeinderäume, Gaststätten und Heime. Einige Gruppen waren an bis zu vier Nachmittagen unterwegs. Das Sammelergebnis beträgt 5.445,28 Euro und hat damit das Vorjahresergebnis um ca. 100 Euro übertroffen! Vielen Dank an die zahlreichen freundlichen Spender und herzlichen Glückwunsch an unsere fleißigen Sternsinger!

PICOBELLO-Aktion findet Verstärkung im Städtedreieck
Erster bergischer Putztag im April dieses Jahres
12. Januar 2008

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Heute in drei Monaten wird der erste gemeinsame Putztag des bergischen Städtedreiecks stattfinden. Solingen und Remscheid übernehmen am 12. April die Wuppertaler Idee des PICOBELLO-Tages. Alle drei Oberbürgermeister werden an diesem Tag das ehrenamtliche Aufräumen am Brückenpark in Müngsten eröffnen. Im Anschluss daran sollen die einzelnen Aktionen in den bergischen Städten starten. Freiwillige jeden Alters sind aufgerufen, sich an der Umweltschutz-Aktion zu beteiligen. Bereits ab dem Vortag können Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder mitmachen. Dadurch soll ermöglicht werden, eine hohe Anzahl von Kindern schon vor dem Start in ein ereignisreiches und eventuell anderweitig verplantes Wochenende in die Aktion mit einzubeziehen. Auch zahlreiche Kinder und Eltern unserer Schule werden traditionsgemäß am PICOBELLO-Tag teilnehmen.
Im vergangenen Jahr haben nach Auskunft des städtischen Umweltamtes alleine in Wuppertal ca. 2.200 Menschen Unrat und Müll gesammelt. Aus unserer Schulgemeinde waren ca. 25 Menschen aktiv beteiligt.

Neue Kletteranlage nach gespanntem Warten endlich zum Spielen freigegeben
Felsbrocken“ ist auch aus finanzieller Sicht ein regelrechtes Schwergewicht

07. Januar 2008

Fast ein ganzes Jahr lang hatte allein die Planungs- und Ausschreibungsphase gedauert. Entsprechend aufgeregt beobachteten die Kinder darum den – für ihr Gefühl – viel zu langsamen Fortschritt des Anfang Dezember begonnenen Spielgeräteaufbaus. Gespannt wie 190 kleine Flitzebogen registrierten sie jede neue Strebe und überlegten täglich, ob wohl alles noch vor den Weihnachtsferien fertig werden würde. Doch jegliches Daumendrücken erwies sich schließlich als vergebens: Am letzten Schultag war das Spielgerät zwar scheinbar fertig, doch zum Aushärten der Betonfundamente immer noch abgesperrt!
Umso größer ist die Freude am heutigen Morgen! Die rot-weißen Flatterbänder sind verschwunden, die Bauzäune abgebaut: „Jetzt kann es endlich los gehen!“ Der Praxistest wird erweisen, ob die Katalogbeschreibung des Herstellers für den so genannten „Felsbrocken“ tatsächlich der Wahrheit entspricht. Dort heißt es: „Dieser Turm bietet Platz für die Mehrheit aller Spielaktivitäten der 6 – 12jährigen: Er vereint Klettern, Rutschen und Hangeln bzw. ‚Abhängen‘ in einer coolen Art und Weise, die Grundschüler anspricht. Die vielen Eingänge machen den Turm einfach zugänglich; er bietet rundum Spielfreude innen und außen. Die verschiedenen Kletter- und Rutschmöglichkeiten fördern die Koordination des Oberkörpers und schulen das Raumgefühl. Durch den Einsatz von qualitativ hochwertigem und extrem dauerhaftem Material … ist das Produkt äußerst beanspruchbar und widerstandsfähig.“
Wie unser Praxistest ausfallen wird, soll in einem späteren Bericht dargestellt werden. Heute wollen wir erst einmal Bilanz – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes – ziehen; denn die Finanzierung des Klettergerüstes erforderte von Seiten des Schulvereins und der gesamten Schulgemeinde beachtliche Anstrengungen. Ursprünglich waren nämlich für zwei neue Spielbereiche auf unseren Schulhöfen 23.800,- € eingeplant. Dieser Betrag erhöhte sich jedoch im Laufe der Planungsphase auf mehr als 25.000 €. Dabei mussten der ursprünglich bezahlbare Sandspielbereich auf dem westlichen Schulhof und drei Sitzbänke für den westlichen Schulhof den steigenden Baupreisen geopfert werden. Die mit dem Gebäudemanagement ursprünglich vereinbarte Eigenbeteiligung der Schulgemeinde stieg unter anderem durch die Mehrwertsteuererhöhung von ca. 7.000 € auf stolze 8.502,80 €! Und so wurde dieser Betrag aufgebracht: 

UNICEF-Sponsorenlauf 3.824,33 €
Zuschuss der Bezirksvertretung
Uellendahl-Katernberg
2.500,00 €
Firma Vorwerk 500,00 €
Stadtsparkasse Wuppertal 500,00 €
Preisgeld aus AWG-Sammelwettbewerb 500,00 €
Preisgeld aus MÜLLennium-Wettbewerb 500,00 €
UNICEF-Startnummernleibchen der Sparkasse 150,00 €
Zuschuss aus Schulvereinsbeiträgen 28,47 €

Allen Spendern und Sponsoren sei an dieser Stelle ganz herzlich Dank gesagt!


Aussendungsgottesdienst für unsere Sternsingerinnen und Sternsinger
Kleine Könige segnen den Neujahrsempfang der St. Michael-Gemeinde
06. Januar 2008


Allmählich treffen sie aus verschiedenen Teilen Deutschlands und Europas wieder daheim ein: Gemeint sind die zahlreichen kleinen „Könige“, für die nach den Weihnachtsferien am morgigen Montag  wieder der schulische Alltag beginnt. Waren beim Empfang des Oberbürgermeisters vorgestern lediglich fünf Sternsinger der Sankt-Michael-Schule mit dabei, ist ihre Zahl anlässlich des heutigen Aussendungsgottesdienstes in der St. Michael-Kirche auf mehr als fünfundzwanzig angewachsen; und im Laufe der nächsten Tage wird sich ihre Anzahl wohl fast verdoppeln. Pfarrer Klaus Nickl erklärt den fünf bis 14-jährigen Königen noch einmal die wichtige Bedeutung ihrer Tätigkeit und nimmt Bezug auf das 50-jährige Jubiläum der Sternsingeraktion in Deutschland: Unter dem diesjährigen Motto „Sternsingen für die eine Welt“ möchten die Sternsinger darauf aufmerksam machen, dass ihnen die Armut von Kindern auf der ganzen Welt nicht gleichgültig ist. Traditionell ziehen die kleinen Könige nach der Messe ins benachbarte Pfarrheim ein, um den anwesenden Pfarrangehörigen beim Neujahrsempfang von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand den Segen für ein friedvolles, gesundes und erfolgreiches Jahr 2008 zu wünschen. Die bekanntesten Sternsinger-Lieder werden gesungen und der Haussegensspruch wird vorgetragen. Natürlich darf auch der Kreidesegen 20*C+M+B*08 über der Eingangstür und den Saaleingängen nicht vergessen werden. Bevor es am Nachmittag wieder hinaus auf die umliegenden Straßen geht, können sich die kleinen Könige bei liebevoll zubereiteten Schnittchen, bei Chips und Salzstangen, Säften und Mineralwasser noch einmal kräftig stärken. Guten Appetit, vielen Dank für eure guten Wünsche – und viel Spaß und Erfolg bei euren Hausbesuchen!

Wuppertaler Oberbürgermeister gewährt Sternsingern feierliche Audienz
WDR-Lokalfernsehen berichtet aus dem Lichthof des Barmer Rathauses
04. Januar 2008


Dem Papst haben sie ihre Aufwartung gemacht und bei der Bundeskanzlerin wurden sie schon empfangen; da darf Oberbürgermeister Peter Jung natürlich nicht zurückstehen! So erhalten die Heiligen Könige im Miniformat beim Empfang im Rathaus heute auch die ihnen gebührende Aufmerksamkeit. Zum zweiten Male sind in diesem Jahr Kinder der Sankt-Michael-Schule mit dabei: Cara, Marius, Nadja, Katharina und Claudia freuen sich riesig, im Lichthof des Barmer Rathauses mit dabei sein zu dürfen. Immerhin rund 70 Sternsinger sind zusammengekommen, um die Jubiläumsaktion 50 Jahre Sternsingen „Kinder für die Eine Welt“ in gebührender Weise einzuläuten. Auch wenn das Wetter unwirtlich ist und viele Familien noch die letzten Tage der Weihnachtsferien genießen: Die Sternensänger der Sankt-Michael-Schule sind gut drauf und vertreten ihre Schule prächtig. Das erkennt auch das WDR-Team um Reporter Ede Wolff sofort: Diese Könige sind farbenfroh, fröhlich und offensichtlich richtig fernsehtauglich! Mit denen machen wir eine Reportage!
„Ihr seid also die Sternsinger der Sankt-Michael-Schule. Tom, was ist denn dein Lieblingslied?“ So beginnt Wolff sein Interview. Spontan kommt die Antwort: „Stern über Bethlehem!“ Doch anstimmen mag Tom das Lied dann doch nicht. „Da ist es gut, wenn andere dabei sind, die ein bisschen helfen können!“, weiß Ede Wolff. „Sag mal, Marius, wenn ihr so von Tür zu Tür geht und den Leuten den Segen für ein gutes und gesundes neues Jahr wünscht, was ist denn da so das höchste der Gefühle, was es da an Geld gibt?“ Und Marius plaudert munter drauf los:  „So 50 € sind schon mal dabei!“ Reporter Wolff ist platt: „Echt!? Nee, auf einmal!? - Und das packt ihr dann immer schön zusammen und das gebt ihr dann hinterher ordentlich ab!?“ Na, das ist doch wohl Ehrensache! Schließlich soll das gesammelte Geld armen Kindern in aller Welt zu Gute kommen!
Den WDR-Reporter interessiert aber noch etwas anderes brennend: „Sind denn alle lieb zu euch oder sagen die schon mal: ‚Ach. Ihr schon wieder!‘“ Nadja antwortet wahrheitsgemäß: „Manche knallen uns auch die Tür vor der Nase zu!“ Wolff kann es kaum glauben: „Das gibt’s doch wohl nicht!“ Doch, das gibt’s tatsächlich. Und dann bleibt nur der enttäuschte Ruf: „Hey, wir sind doch die Sternsinger!“ Aber – auch das muss man lernen – manch einer ist halt unwillig. „Und dann gehen wir eben einfach weiter!“, sagt Marius. „Wenn die nichts geben wollen, kann man halt nix machen.“
Recht hat er! Aber die meisten mögen uns halt und freuen sich über unseren Besuch. Und das WDR-Lokalfernsehen hat uns immerhin gute drei Minuten seiner Sendezeit geschenkt. Danke!

Sternsinger von Bundeskanzlerin Merkel in Neujahrsansprache gelobt
Ehrenamtliches Engagement erfährt besondere Würdigung
01. Januar 2008

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache am Montag die Sternsinger für ihr ehrenamtliches Engagement ausdrücklich gelobt. Wörtlich sagte sie: „Schauen wir zum Beispiel auf die mehr als 23 Millionen Menschen in Deutschland, die sich ehrenamtlich engagieren: in der Suppenküche, bei der freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein oder beim Vorlesekreis. Oder schauen wir auf die über eine halbe Million Sternsinger, die in den kommenden Tagen Spenden für Kinderhilfsprojekte in aller Welt sammeln.“ Für das neue Jahr fordert sie eine Kultur des Hinsehens – zum Schutz und Wohl der Kinder, aber auch zur Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements.
Am Freitag, dem 4. Januar, sind Sternsingerdelegationen aus allen deutschen Bistümern bei Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu Gast. Die 108 kleinen Könige werden dann die Gelegenheit wahrnehmen können, sich bei der Kanzlerin im Namen all der vielen anderen jungen Sternsingerinnen und Sternsinger in ganz Deutschland für dieses besondere Lob zu bedanken.

Frohe und gesegnete Weihnachten
und einen guten Rutsch in ein friedliches und gesundes Jahr 2008!
25. Dezember 2007

Liebe Schulgemeinde!
Verehrte Freunde und Förderer der Sankt-Michael-Schule!

Auch in diesem Jahr war unsere Adventszeit angefüllt mit zahlreichen Vorbereitungen auf das Fest des Herrn: So stand unser diesjähriger Beitrag zum Uellendahler Stadtteiladventskalender unter dem Thema „Licht im Advent!“ und beleuchtete verschiedene Aspekte in Texten, Bildern und Liedern. Während der besinnlichen Stunde am dritten Adventssamstag haben wir gemeinsam das Wort Advent sinnfällig durchbuchstabiert. Kurze meditative Impulstexte, kleine Geschichten und bekannte Lieder halfen uns dabei, die Bedeutung des Advents anhand seiner sechs Buchstaben in wenig besser zu verstehen:

A – wie „Ankunft des Herrn – Aufpassen ist angesagt!“
D – wie „dunkle Dezembertage, die in ein helles und froh machendes Licht führen!“
V – wie „Verzauberung“ in einer oft eher von Stress und Hektik gestimmten Zeit
E – wie „Erinnerung an die Geburt Jesu vor 2000 Jahren – Erwartung des Menschensohnes“
N – wie „Naschen“ in der Weihnachtsbäckerei und mit den geheimnisvollen Weihnachtsmäusen
T – wie „Tor und Tür öffnen“ für den Herrn der Herrlichkeit und den Mitmenschen.

An einem vorweihnachtlichen Basteltag haben zahlreiche Kinder aller Schulklassen Baumschmuck gebastelt: für zu Hause, für den kleinen aber feinen Weihnachtsbaum im Schuleingang und zur Freude zahlloser Kunden des extra-Supermarktes an der Uellendahler Straße. Mit einem Foto von der dortigen Baumschmück-Aktion möchten wir heute alle Freunde der Sankt-Michael-Schule grüßen:

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Ihnen und euch allen wünschen wir ruhige, besinnliche und festliche Weihnachtsfeiertage und ein friedvolles, gesundes neues Jahr 2008!

Erfolgreiches Nikolaus-Schachturnier bewegt die Gemüter
Freude und Leid liegen wieder einmal ganz eng beieinander
 05. Dezember 2007

Heute geht die Schach-AG mit ihrem schulinternen Nikolausturnier in die zweite Auflage. Dabei kommt erstmals ein computergestütztes professionelles Schach-Wertungssystem zum Einsatz, sodass die insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 sich unter echten Wettkampfbedingungen messen können. Mit entsprechend viel Eifer und hohem Ehrgeiz sind die Kinder dann auch bei der Sache. Ab und an fließen bei den jungen Spielern sogar ein paar Tränen, aber tröstende Freunde und Eltern sind Gott sei Dank sofort zur Stelle.
Gespielt wird nach Blitzschachregeln über sieben Runden in 5-Minuten-Partien. Alle Teilnehmer erhalten zum Schluss eine Urkunde und – für manchen Spieler auch zum Trost für die ein oder andere schmerzliche Niederlage – einen großen, süßen Nikolaus aus Schokolade.
Doch damit nicht genug: Einen glänzenden Pokal darf der Erstklässler Jakob Staudt entgegen nehmen, der beim heutigen Turnier als jüngster Teilnehmer angetreten ist. Einen weiteren erhält Katharina Müller, die das Turnier als bestes Mädchen und als die Fünfte im Gesamtklassement beschließt. Natürlich bekommen auch die Erst- bis Drittplatzierten ihre wohlverdienten Pokale. Diese Platzierungen machen übrigens die Jungs der Klasse 4b (die, dass sei hier auch vermerkt, die meisten Teilnehmer stellte) unangefochten unter sich aus. Den ersten Platz erkämpft sich Tobias Schmidt, zweiter wird Elias Koch und dritter Simon Hußmann. Das oftmals nötige Quäntchen Glück fehlt diesmal dem erfolgsgewohnten David Honscha, der im Vorfeld zu den ganz klaren Favoriten und sicheren Anwärtern auf einen Pokal zählte. Trotz gleicher Punktzahl mit Simon Hußmann muss er sich überraschend mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Die Computerfeinwertung, bei der unter anderem auch die Stärke der Gegner, gegen die gespielt wurde, berücksichtigt wird, gibt hier letztendlich den entscheidenden Ausschlag.
Ein besonderer Dank der AG-Leiterinnen Andrea Schmidt und Carola Koch gilt den engagierten Eltern, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Turniers sowie beim anschließenden Aufräumen tatkräftig geholfen haben.

4. bundesweiter Vorlesetag „Wir lesen vor – überall & jederzeit!“
Sechs Klassen der Sankt-Michael-Schule stellen ihre Lieblingstexte vor!
 23. November 2007

Der bundesweite Vorlesetag „Wir lesen vor – überall  jederzeit!“, der am heutigen Tag zum vierten Mal stattfindet, ist eine Aktion der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Stiftung Lesen. Prominente, Politiker, ältere Schüler und Lesebegeisterte jeden Alters werden im Vorfeld dazu eingeladen, Kindern eine Vorlesestunde zu schenken. „Beim bundesweiten Vorlesetag“, so meldet die Stiftung Lesen auf ihrer Homepage, „beteiligen sich dieses Jahr mehr als 7.000 Vorleser, darunter 632 bekannte Persönlichkeiten. Weit mehr als 200.000 Kindern und Jugendlichen wird heute in Kindergärten, Schulen, Bibliotheken und Kinderheimen vorgelesen. Das sind rund dreimal so viele wie im Jahr 2006.“ Doch wahrhaftig: Es müssen nicht immer gleich prominente Personen oder bekannte Politiker sein! Auch „ganz normale Eltern“ oder „ganz einfache Mitschüler“ – selbst gleichaltrige oder sogar jüngere! – können Kinderaugen zum Funkeln bringen und die Phantasie in den kleinen Köpfen anregen! So lesen heute auch an der Sankt-Michael-Schule die Paten aus den vierten Klassen ihren Patenkindern aus den 1. Klassen ihren persönlichen Lieblingstext aus dem Lesebuch oder eine ausgesuchte Passage aus ihrem Lieblingsbuch vor. Wen wundert es, dass im hundertsten Geburtsjahr von Astrid Lindgren Pippi Langstrumpf und andere ihrer Buchhelden besonders oft zum Zuge kommen. Den Schulleiter beeindruckt bei seinen Besuchen in verschiedenen Klassen jedoch der Vortrag über eine Hauptfigur von Charles Dickens ganz besonders: Alexej aus einer der zweiten Klassen liest Teile der Geschichte vom „Geist der Weihnacht“ vor. Sein anrührender Vortrag über den garstigen alten Geizhals Ebenezer Scrooge lässt vergessen, dass dort vor seinen Klassenkameraden eben kein berühmter Buchautor, sondern lediglich ein Zweitklässler sitzt, der seine Mitschüler mit seinem Lesevortrag verzaubert.
Dies mag als bestes Beispiel dafür gelten, dass das Ziel der Initiative „Wir lesen vor“, Kinder für das Lesen zu begeistern und damit deren sprachliche Ausdrucksweise und Bildungschancen zu verbessern, durch solche Aktionen hervorragend befördert wird. So freut sich Rainer Esser, Geschäftsführer der Wochenzeitung DIE ZEIT, sicherlich zu recht: „Dass sich in diesem Jahr mehr Privatpersonen denn je an dieser einzigartigen Aktion beteiligen, ist ein wunderbares Zeichen. Denn Leseförderung bedeutet, Spaß an Literatur zu wecken, sie bedeutet aber auch die Vermittlung von Bildung. Und die Bildung unserer Kinder bedeutet Zukunft und geht uns alle an.“

Neuer jüdisch-christlich-muslimischer Kalender vorgestellt
„In Deutschland findet man solche Kalender kaum!“
22. November 2007

In der neuen Moschee an der Wittensteinstraße in Wuppertal ist heute der jüdisch-christlich-muslimischer Kalender für das Jahr 2008 vorgestellt worden. Unter der Losung "Glauben leben lernen" bietet er unter anderem Informationen über die Festtage der Religionsgemeinschaften; außerdem werden gemeinsame Traditionen und wesentliche Unterschiede aufgezeigt. In vielen Fotos von Uli Kopka erzählt der Kalender über das Leben und Arbeiten der Mitglieder in ihren Gemeinden. Herausgeber ist der interreligiöse „Runde Tisch Wuppertal“, an dem sich die jüdische Kultusgemeinde, die evangelische und die katholische Kirche sowie die örtliche islamische Gemeinde beteiligen. Die drei Religionsgemeinschaften in Wuppertal arbeiteten seit Jahren konstruktiv zusammen, betont der katholische Pfarrer Michael Grütering. Man wolle dieses friedliche Miteinander dokumentieren – gerade in einer Zeit, da Religion, Glaube und Kirche weltweit immer neue Konflikte verursachten oder dafür herhalten müssten. Der jüdisch-christlich-muslimische Kalender hatte schon bei seinem ersten Erscheinen im Jahre 2000 weit über die Wuppertaler Grenzen hinaus Aufsehen erregt. Denn, so erläutert Leonid Goldberg, der Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, „in anderen Ländern ist das ganz normal, aber in Deutschland findet man solche Kalender kaum!“ Pfarrer Karl Federschmidt vom Evangelischen Kirchenkreis erklärt, warum es im vergangenen Jahr eine „kreative Pause“ gegeben habe: „Wir hatten einfach nicht genügend Zeit für die Vorbereitung. Das soll uns nicht noch einmal passieren. Darum haben wir ein Redaktionsteam gegründet.“ So dürfen wir uns wohl auch in den kommenden Jahren über das weitere Erscheinen solcher gemeinsamer Kalender freuen!
Erhältlich ist die aktuelle Ausgabe 2008 ab sofort im „Menschenhaus“ der Evangelischen Kirchengemeinde Uellendahl-Ostersbaum am Röttgen 102.

Lebensmittelpakete und Schulmöbel in Weißrussland angekommen
Wuppertaler Hilfe für Kinder von Tschernobyl e.V. dankt für Unterstützung
16. November 2007

„Dank Ihrer Unterstützung und Spenden konnten wir auch dieses Jahr unseren 14. Hilfstransport erfolgreich durchführen.“ So beginnt der Dankbrief der „Wuppertaler Hilfe für Kinder von Tschernobyl e.V.“, den der Postbote heute in den Briefkasten der Sankt-Michael-Schule einwirft. Angela Dicke und Waltraud Bingemann berichten von den Erfolgen ihres Vereins, an dessen segensreichem Wirken auch die Sankt-Michael-Schule in 2007 wieder ihren guten Anteil hat: „53 t Hilfsgüter im Wert von 175.000 € brachten wir in die von uns betreuten Dörfer nach Weißrussland und in das Waisenhaus nach Mosyr. Wir konnten unsere Einrichtungen mit neuen Waschmaschinen und Trocknern, mit Schulmöbeln und Schulmaterialien, mit Tapeten und Farben, Fliesen und Teppichböden sowie neuen Sportgeräten versorgen. Der vor einigen Jahren eingerichteten Nähschule konnten wir wieder 2 t Stoffe und Nähutensilien mitbringen.“
Erst vor wenigen Wochen konnte die Initiative ausgediente aber gut erhaltene Schulmöbel und Wandtafeln aus der Sankt-Michael-Schule abholen. Strenge Brandschutzbestimmungen forderten das Freiräumen von bisher genutzten Abstellflächen in Kellerräumen und auf dem Dachboden des Schulgebäudes. Damit das eingelagerte Schulmaterial nicht den Weg vieler anderer Wertstoffe in unserer heutigen „Wegwerfgesellschaft“ gehen und entsorgt werden musste, nahm Frau Bingemann das „abgängige Material“ in Augenschein und reservierte gut erhaltenes Mobiliar und Inventar für den nächsten Transport in Richtung Tschernobyl.
Bereits im Frühjahr 2007 war der diesjährige Hilfstransport mit Lebensmittelpaketen wohlbehalten in Weißrussland eingetroffen und hatte dort große Dankbarkeit ausgelöst: „Alle Familien in unseren Dörfern erhielten je nach Anzahl der Familienmitglieder ein bis vier große Lebensmittelpakete.“, heißt es in dem Dankschreiben der Hilfsorganisation. „Dank Ihrer kontinuierlichen Unterstützung haben Sie vielen Menschen in den verseuchten und vergessenen Regionen Weißrusslands das Leben etwas erträglicher gemacht und Ihnen ein wenig Freude in Ihren beschwerlichen Alltag gebracht.“
Der nächste Hilfstransport ist für Ostern 2008 geplant. Wir werden wieder mithelfen. Versprochen!

24-Stunden-Schwimmen im Schwimmsportleistungszentrum auf Küllenhahn
Sankt-Michael-Schule erringt zum 4. Mal Pokal für die meisten Teilnehmer
10. und 11. November 2007

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„Schwimmen macht Spaß!“ Und mehr als tausend Schwimmer unterstreichen das Motto in diesem Jahr wieder einmal eindrucksvoll. 22 Jahre nach seiner Premiere hat das Wuppertaler 24-Stunden-Schwimmen nichts von seinem Reiz eingebüßt. Insgesamt ziehen genau 1.232 Teilnehmer ihre Bahnen und legen dabei exakt 3.186.250 Meter (bzw. 3.186 Kilometer) zurück!
Auch bei der diesjährigen Veranstaltung kann sich unsere Schule mit ihrem Ergebnis sehen lassen: 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern schwimmen eine Strecke von beeindruckenden 181,8 Kilometern. Damit belegt die Sankt-Michael-Schule zum vierten Mal den ersten Platz in der Teilnehmerliste der Grundschulen! Lohn der Anstrengung ist ein schöner Pokal, den jeder ab sofort in der Glasvitrine vor dem Lehrerzimmer bewundern kann. Die zweitplatzierte Gemeinschaftsgrundschule Küllenhahn legt mit 59 teilnehmenden Schwimmern eine Strecke von 84,6 Kilometer zurück. Um den gewaltigen Vorsprung unserer Schule innerhalb des Gesamtfeldes zu verdeutlichen, erläutert Schwimmbetreuerin Angelika Hagemann nicht ohne Stolz: „Unsere Schule hat mehr Kilometer zurückgelegt als sämtliche anderen teilnehmenden Grundschulen zusammengenommen. Die haben alles in allem eine Gesamtstrecke von 167,7 Kilometern geschwommen.“ Und sie ergänzt: „Den überragenden Erfolg verdanken wir übrigens nicht allein den Schwimmern, die ihren Sport im Verein betreiben, sondern vor allem den vielen Freizeitschwimmern, die hier über sich hinaus gewachsen sind und zum Teil Einzelstrecken von mehreren tausend Metern geschwommen sind.“ So können zum Beispiel die elf Teilnehmer aus unserer 4b auf eine Gesamtstrecke von fast 42 Kilometern zurückblicken. Und auch die kleinen „Wasserratten“ aus der 1a sind echt gut drauf: Sie schwimmen gute 11 Kilometer!
Wir bedanken uns bei allen aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern und freuen uns schon heute auf das nächste Mal!

St. Martin von mehr als tausend Besuchern begeistert gefeiert
Beeindruckender Laternenumzug mit Blasmusik und Martinsfeuer
09. November 2007

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Einer der größten Martinszüge in Wuppertal – begleitende Polizeibeamte vermuten sogar immer wieder, er sei wohl der größte – findet jährlich am Freitag vor dem 11. November rund um die Sankt-Michael-Schule statt. Am heutigen 9. November ist es wieder einmal so weit. Wochenlang wurden nicht nur in der Grundschule sondern auch in den umliegenden Kindertagesstätten die verschiedenartigsten farbenfrohen Laternen gebastelt und bekannte und neuere Martinslieder eingeübt. Noch heute Mittag waren unsere Erstklässler bei den Schülern des Berufskollegs an der Kohlstraße zu Besuch, um sich gegenseitig Martinslieder vorzustellen und die bekanntesten Weisen gemeinsam zu singen. Jetzt führt Sankt Martin hoch zu Ross den am Fuße des Kirchturms der Pfarrkirche St. Michael gestarteten Laternenumzug an. Begleitet wird er von zahlreichen Kindern mit freundlich leuchtenden Lampions, vielen Eltern und Großeltern und dem gut zwanzigköpfigen Oberbarmer Blasorchester. Während beim kurzen Einsingen in der Kirche die klanggewaltigen Blasmusiker noch die Oberhand behielten, erschallen die Kinderstimmen unter dem frischen und Gott sei Dank trockenen Abendhimmel fröhlich und lautstark. „Kommt, wir woll‘n Laterne laufen…“ ist aus vielen hundert Kinderkehlen deutlich zu hören. Kein Kind – sei es auch noch so klein – muss übrigens Sorge haben, den Sankt Martin nicht wenigstens einmal höchstpersönlich zu Gesicht zu bekommen: Vor dem Schulportal an der Leipziger Straße bleibt sein Schimmel erstmalig stehen und lässt die Erst- und Zweitklässler vorüberziehen, um sich anschließend hinter der Blaskapelle wieder in den Zug einzureihen. An der Einmündung aus der Hardenbergstraße in die Kohlstraße schert er erneut aus dem Zug und setzt sich ganz an den Schluss. Während der Zug auf der rechten Straßenseite zur Schule zurückzieht, reitet Martin gemächlich am gesamten Laternenumzug vorbei und setzt sich kurz vor dem Einbiegen in die Leipziger Straße wieder an seine Spitze. Jetzt sieht man auch das  hell erleuchtete Schulgebäude besonders gut: Alle Klassenräume der Westfassade sind mit unterschiedlichen Farben ausgeleuchtet. Die Sankt-Michael-Schule erstrahlt heute Abend wie eine gewaltige Martinslaterne! Die Idee zu dieser beeindruckenden Beleuchtung stammt, wie auch in den Jahren zuvor, vom Vater eines ehemaligen Schülers. Martin Mörtl, so heißt er, hat sich in diesem Jahr zu Ehren seines Namenspatrons für eine Innenbeleuchtung entschieden. Da die Wettervorhersage für heute Anlass zu schlimmen Befürchtungen gab – in den letzten Tagen war von Schnee- und Graupelschauern bis hin zu Schlagregen mit orkanartigen Windböen die Rede – schien die Installation einer Außenbeleuchtung zu gefährlich. Und der Aufwand hat sich wieder einmal gelohnt. Mit leuchtenden Augen strahlt eine Viertklässlerin den Rektor an: „Das habt ihr wieder echt super gemacht!“ Wieder an der Kirche angekommen lodert bereits das Martinsfeuer. Zum Aufwärmen von innen gibt es für die Großen Glühwein und für die Kleinen Mutter Retczaks leckeren Kinderpunsch. Dazu schmeckt ein frischer Weckmann jetzt besonders gut. Beim Weckmann, ursprünglich wohl nur am Nikolaustag, erst später auch am Martinstag und heute in der gesamten Adventzeit üblich, handelt es sich um ein so genanntes „Gebildebrot“, eine aus Weizenmehlteig gebackene Figur, die einen Bischof darstellen soll. Die heute meist vorfindliche Tonpfeife ist übrigens ein Irrtum! Dreht man die Tonpfeife mit dem Kopf nach oben, ist für jedermann unschwer zu erkennen, dass statt der Tonpfeife ursprünglich ein Bischofsstab angebracht war!
Ein dickes Kompliment sei zum Abschluss des heutigen Festes vor allem den sangesfreudigen Kindern sowie den vielen fleißigen und umsichtigen Helfern gemacht: Es hat wieder einmal große Freude gemacht!

„ministrare“ heißt dienen
11 Ministranten in den Altardienst der St. Michael-Gemeinde aufgenommen
04. November 2007

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Ministranten sind junge Menschen, die während der Heiligen Messe und anderen Gottesdiensten besondere Aufgaben übernehmen. Dabei helfen sie dem Priester oder anderer Gottesdienstleiterinnen und -leitern. Bei diesem Dienst tragen sie eine besondere Kleidung, ihr liturgisches Gewand. Damit sie ihre Aufgabe würdevoll und verständig erfüllen können, absolvieren Messdiener vor ihrer Aufnahme in den Altardienst  eine Ausbildung. Dabei  erfahren sie eine Menge über die verschiedenen kirchlichen Riten und lernen, wie sie sie in der Messe richtig anwenden. In diesem Jahr wurden die Anwärter für das Messedienen von Patrick Kremser vorbereitet. Er ist ein ehemaliger Schüler unserer Schule und inzwischen Gymnasiast am St. Anna-Gymnasium.
In der heutigen Sonntagsmesse werden insgesamt 11 Mädchen und Jungen in den Altardienst aufgenommen. Das ist eine wahrhaft stolze Zahl. Als „Ceroferare“ tragen zwei von ihnen heute zum ersten Mal Kerzen  und Leuchter zum Lesepult. Dies geschieht bei der Verkündigung des Evangeliums. Andere verlesen liturgische Gebete wie die Fürbitten oder Danksagungen. Vor der Wandlung bringen Ministranten die noch nicht geweihten Hostien zum Altar. Während der Eucharistiefeier bereiten sie als sog. „Akolythen“ zusammen mit dem zelebrierenden Priester den Altartisch und die Gaben von Brot und Wein. Beim Hochgebet läuten sie vor den Abendmahlsworten Jesu Christi oder beim Zeigen des gewandelten Brotes und Weins die Altarschellen. Sie helfen dem Priester bei der Reinigung seiner Hände und  räumen nach dem Empfang des Heiligen Brotes, der Kommunion, die Altargeräte ab. Zum Abschluss des feierlichen Gottesdienstes bekommen die neuen Ministranten als äußere Bestätigung ihres Dienstversprechens von Pastor Nickl „ihren“ Ausweis überreicht: Ab heute gehören sie dazu! Herzlich Willkommen!
Die beiden wichtigsten Patrone aller Ministranten sind Tarzisius, ein junger römischer Märtyrer aus dem 3. Jahrhundert, der zur Zeit der römischen Christenverfolgung beim Überbringen einer Hostie überfallen und grausam ermordet wurde, und der heilige Bischof Nikolaus, dessen Fest wir am 6. Dezember begehen. Sie werden in den Fürbitten erwähnt.
Viele katholische Würdenträger waren übrigens in ihrer Kindheit und Jugend auch Ministranten. Als Beispiel sei hier nur Papst Benedikt der XVI. genannt. Auch viele Personen des öffentlichen Lebens sind früher einmal Ministranten gewesen. Wer hätte das zum Beispiel gedacht von Menschen wie
   - Joschka Fischer, unserem ehemaligen Außenminister,
   - Thomas Gottschalk, dem bekannten Fernsehmoderator,
   - Günter Jauch, dem bekannten Quizmaster und Fernsehmoderator,
   - Miroslav Klose, dem Fußballnationalspieler,
   - Joachim Löw, unserem Fußballbundestrainer
   oder gar von
   - Stefan Raab, dem Fernsehmoderator?

„Sternsinger für die Eine Welt“
Engagierte Mädchen und Jungen feiern 2008 die 50. Aktion Dreikönigssingen
02. November 2007



Zum 50. Mal werden rund um den 6. Januar 2008 die „Sternsinger“ bundesweit unterwegs sein.  „Sternsinger für die Eine Welt“ heißt das Jubiläums-Leitwort der „Aktion Dreikönigssingen“, bei der zwischen München und Kiel, zwischen Aachen und Görlitz wieder ca. 500.000 Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür ziehen werden. Mit ihrem aktuellen Motto machen die Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem „Kindermissionswerk Die Sternsinger“ und dem „Bund der Deutschen Katholischen Jugend“ (BDKJ) – deutlich, dass sie sich für Not leidende Gleichaltrige in den Entwicklungs- und Schwellenländern engagieren. Auf ein Beispielland, sonst bei den Aktionen üblich, haben die Träger für das Jahr 2008 bewusst verzichtet: „Im Jubiläumsjahr wollen wir das weltweite Wirken der Aktion Dreikönigssingen in den Mittelpunkt stellen. Wir wollen feiern, dass aus dem großen Engagement von Kindern, Jugendlichen und ehrenamtlichen Helfern die heute größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit geworden ist“, so BDKJ-Bundespräses Pfarrer Andreas Mauritz bei der offiziellen Vorstellung der Jubiläumsaktion am 21. September dieses Jahres in Köln. Sternsinger zu sein bedeute dabei nicht nur, zu Jahresbeginn von Tür zu Tür zu ziehen und die Sammelbüchsen zu füllen. Sternsinger brächten mit ihrem Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ die wichtige Botschaft vom Frieden. Damit seien die Sternsinger bedeutende Botschafter des Engagements für die Eine Welt. Sie setzten sich ein für das Wachsen einer gerechteren Welt: „Sternsinger helfen, Gräben zu überwinden und machen deutlich, was Kinder überall auf der Welt bewegen können.“ Die bundesweit rund eine halbe Million engagierter Sternsinger können übrigens einmal mehr stolz sein auf ihr Sammelergebnis: 38,8 Millionen Euro sammelten die Mädchen und Jungen zu Jahresbeginn bei ihrer 49. Aktion. Beteiligt hatten sich 12.223 Pfarrgemeinden. Mit dem exakten Ergebnis von 38.808.602 Euro überboten sie das Vorjahresergebnis um 155.688 Euro und erzielten damit das zweithöchste Ergebnis seit dem Start der Aktion im Jahr 1959. Nur bei der Sternsinger-Sammlung 2005 war unter dem Eindruck der verheerenden Tsunami-Katastrophe die Rekordsumme von 47,6 Millionen Euro zusammen gekommen. Mit den 38,8 Millionen Euro können rund 3.000 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Im kürzlich erschienen Rechenschaftsbericht wird für das Jahr 2006 die Förderung von 2.919 Projekten in 108 Ländern ausgewiesen. Mehr als 1,6 Millionen Kinder in den größten Armutsregionen der Welt profitierten so von der Hilfe der Sternsinger.
Auch in unserer Gemeinde werden am ersten und zweiten Januarwochenende des kommenden Jahres wieder Kinder von Haus zu Haus ziehen, um den Neujahrssegen zu überbringen und eine hochherzige Spende für notleidende Altersgenossen in der Einen Welt zu erbitten. Traditionsgemäß besuchen die kleinen Könige der Sankt-Michael-Schule die Häuser in der näheren Umgebung ihres Schulgebäudes. Wenn auch Sie gerne besucht werden möchten, können Sie sich gerne unter der Telefonnummer 563 23 88 in der Sankt-Michael-Schule oder unter 7 57 07 im Pfarrbüro St. Michael anmelden.

Wälder ab sofort wieder uneingeschränkt freigegeben  –
aber auf eigene Gefahr!
25. Oktober 2007

Der Orkan „Kyrill“ ist vor bereits etlichen Monaten mit Wucht durchs Bergische gezogen; die Folgen seines Auftritts beschäftigen die Menschen hier aber sicherlich noch für Jahre. Zumindest die größten Gefahrenpunkte sind allerdings inzwischen beseitigt.
Der „Landesbetrieb Wald und Holz NRW“ hat am heutigen Donnerstag verfügt, dass ab sofort alle noch bestehenden Betretungsverbote aufgehoben werden. Ausdrücklich wird jedoch noch einmal darauf hingewiesen, dass nach erfolgter Änderung des Paragraphen 2 des Landesforstgesetzes alle Spaziergänge und Joggingläufe – also jegliches Betreten des Waldes – stets auf eigene Gefahr hin geschehen. Gemeint sind damit alle so genannten natur- und waldtypischen Gefahren, wie herabfallende Äste von toten Bäumen etc. Damit müssen und können wir wohl leben!

Umweltschutz zahlt sich für die Sankt-Michael-Schule einmal mehr aus
500 € Preisgeld für 247 Kilogramm gesammelten Kork gewonnen!
14. August 2007

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Mehr als 100 Kindertageseinrichtungen und Schulen haben sich am diesjährigen Kork-Sammelwettbewerb der Wuppertaler Abfallwirtschaftsgesellschaft AWG beteiligt. Insgesamt kam die stolze Menge von mehr als drei Tonnen Kork zusammen – nämlich exakt 3022 Kilogramm. Das entspricht in etwa 1.000 gefüllten Mülleimern der Größe, den uns die beiden Drittklässlerinnen Celine und Juliana auf dem obigen Foto präsentieren!
Weitergeleitet wird das gesammelte Material an ein Epilepsiezentrum des Diakonischen Werks in Kehl-Kork. Dort werden die Naturstoffe in einer Werkstatt für behinderte Menschen zu Dämmstoffen für Hausbau und Gebäudesanierung oder für Schallisolierungen verarbeitet. So verschwindet das wertvolle Naturmaterial nicht in den Öfen der Müllverbrennungsanlage auf Korzert, sondern bleibt als wichtiger Wertstoff erhalten.
Heute nehmen Celine und Juliana – beide arbeiten an der Sankt-Michael-Schule als „Müllpolizistinnen“ und überprüfen regelmäßig die korrekte Mülltrennung in den Klassen – stellvertretend für alle fleißigen Sammler das Preisgeld in Höhe von  500 € entgegen. Mit insgesamt 247 Kilogramm wurde im Vergleich zu den anderen 58 teilnehmenden Schulen das höchste Sammelergebnis erzielt. Auf die Gesamtschülerzahl umgerechnet hat jedes Kind damit im Durchschnitt 1314 g Kork in die Sammelsäcke gefüllt.
Die weiteren Plätze belegen die Gemeinschaftsgrundschule am Marper Schulweg (400 € für 829 g Kork je Kind), die „Gelbe Schule“ an der Cronenberger Straße (300 € für durchschnittlich 679 g Kork je Kind), die Gemeinschaftsgrundschule an der Nützenberger Straße (200 € für einen Durchschnitt von 617 g) und die Gemeinschaftsgrundschule an der Thorner Straße (100 € für durchschnittlich 519 g).
Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an die fleißigen Sammlerinnen und Sammler!

„Unsere Kinder werden allmählich flügge!“
Erster Schultag für 41 „i-Dötzchen“
07. August 2007

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Am heutigen Dienstagmorgen werden 41 quietschvergnügte „i-Dötzchen“ eingeschult. Um 10 Uhr beginnt mit einer Einsegnungsfeier in der St.-Michael-Kirche an der Leipziger Straße der von den Großen immer wieder gern beschworene „Ernst des Lebens“. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht das Bild der jungen Vögel, die erst allmählich flügge werden und zunächst noch ein wenig verzagt über den Rand des sicheren Nestes schauen. Für einen guten Flug in die neue und aufregende Schulwelt bittet die Gemeinde um den Schutz Gottes. So zappeln die Kleinen ähnlich einer zwitschernden Vogelschar gespannt in den Kirchenbänken und warten ungeduldig darauf, endlich von ihren beiden Klassenlehrerinnen Frau Becker und Frau Heiseke nach vorne gerufen zu werden. Doch nicht nur Kinder und Eltern sind sicht- und hörbar aufgeregt;  auch unsere in einem so genannten „schulscharfen Ausschreibungsverfahren“ frisch eingestellte Junglehrerin Frau Heiseke blickt neugierig und gespannt auf ihre erste eigene Schulklasse. Während die Mädchen und Jungen neben dem priesterlichen Segen ein von ihren Paten aus den vierten Klassen liebevoll gestaltetes Namensschild bekommen, erhält sie aus der Hand von Schulleiter Michael Goecke eine kleine Schultüte. Die enthält neben einigen nützlichen Büroutensilien auch ein paar Süßigkeiten – zur Beruhigung. Und nach der ersten Schulstunde ist selbst der zunächst sehr skeptische Niklas überzeugt: „Das war schon gut. Morgen komm ich wieder!“
Wir wünschen allen Kindern einen unbeschwerten Start in ein fröhliches und erfolgreiches Schulleben!

Viele Schulkinder erfolgreich zum Lesen motiviert!
Rückblick auf ein interessantes Schuljahr mit ANTOLIN
22. Juni 2007

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Noch Mitte Januar 2007 – fast ein halbes Jahr nach Einführung des „Antolin“-Angebotes an der Sankt-Michael-Schule – hatten gerade einmal 37 Kinder der Schule das Internetportal www.antolin.de angeklickt. Das änderte sich nach dem Elternabend am 25. Januar dieses Jahres spürbar (vgl. dazu den Bericht auf dieser Homepage). Nur knapp zwei Monate später hatte sich die Zahl der „Antolin“-Fangemeinde mehr als verdoppelt: Am 15. März waren bereits 76 Kinder mit von der Partie. Und bis zum Ende des Schuljahres kamen noch einmal zehn „Antolin“-Leserinnen und Leser hinzu. Die Menge der bearbeiteten Bücher hat inzwischen eine kaum für möglich gehaltene Höhe erreicht: Waren im ersten Halbjahr die Wissensfragen zu nur knapp 200 Büchern bearbeitet worden, standen am Ende des zweiten Halbjahres 1.067 Bücher auf der Liste! Bemerkenswert ist daran vor allem, dass sich die Qualität der Schülerarbeiten nicht nur in der Masse, sondern auch in Klasse ausdrückt: Von den 28 Kindern, die inzwischen jeweils mehr als 10 Bücher bearbeitet haben, haben elf mindestens 90% der Quizfragen zu ihren Büchern richtig beantwortet, weitere zehn erreichten immerhin mehr als 80%!
Gegen Ende des Schuljahres entstand noch einmal ein regelrechter Wettlauf, an dem sich interessanterweise unsere älteren Schülerinnen und Schüler wenig beteiligten. Besonders aktiv waren Kinder der ersten beiden Klassen. Tom Schroeder aus der 1b hatte schon sehr früh in das Geschehen eingegriffen und landet zum Schuljahresabschluss mit insgesamt 85 bearbeiteten Büchern auf Rang 3. Die Qualität seiner Arbeit ist beeindruckend: Er erreicht 87% richtiger Antworten! Bis kurz vor dem Schuljahresende war sie die unangefochtene „Antolin“-Spitzenreiterin: Juliane Selzer aus einer unser zweiten Klassen. Mit 91 bearbeiteten Büchern und einer Qualitätsquote von 95% (!) belegt sie am Ende jedoch „nur“ den zweiten Rang. Den ersten Platz hat ihr nämlich im Schlussspurt ein anderer Zweitklässler streitig gemacht, den eigentlich niemand auf der Liste hatte: Luca Jacobs bringt es am letzten Schultag auf sage und schreibe 97 Bücher und eine Qualitätsstufe von immerhin 87%. Auf die erstaunte Nachfrage seiner Klassenlehrerin, wie er es denn geschafft habe, diese enorme Menge an Büchern in nur knapp 14 Tagen zu lesen, antwortet er sinngemäß: „Gelesen hatte ich die Bücher alle schon länger. Aber unser Computer zu Hause war ganz lange kaputt. Jetzt ist er wieder ganz; und da habe ich halt jeden Tag mit ‚Antolin’ gearbeitet!“ Bei so viel Ehrgeiz haben die älteren Schüler fast zwangsläufig das Nachsehen: Die ersten Viertklässler schaffen es so „nur“ auf die Plätze 4 und 5!
Auch hier beweist sich wieder einmal im durchaus positiven Sinne: Konkurrenz belebt das Geschäft!

„Das hätte ich niemals für möglich gehalten!“
Sammelergebnis des Sponsorenlaufs überrascht nicht nur Skeptiker!
21. Juni 2007

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Seit heute steht das Endergebnis fest: 7.648,66 € hat der Sponsorenlauf am 8. Juni eingebracht! Rechnet man eine Spende der Stadtsparkasse Wuppertal in Höhe von 150 € mit dazu, ergibt sich sogar der beachtliche Endstand in Höhe von 7.798,66 €! Herzlichen Dank an alle Läuferinnen und Läufer, die an einem heißen Freitag alles gegeben haben. Vielen Dank auch an die großzügigen Spenderinnen und Spender. Sowohl UNICEF als auch die Sankt-Michael-Schule werden die Sponsorengelder sicherlich sinnvoll einsetzen!
Übrigens: In keiner unserer acht Klassen wurden weniger als 500 € „erlaufen“. Unangefochtener Spitzenreiter ist die Klasse 2a mit einem Sammelbeitrag von sage und schreibe 1.644,50 €! Eine Mutter, die über viele Wochen an der Vorbereitung des Sponsorenlaufes engagiert beteiligt war, staunt: „Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet! Ich hatte ja schon eine Menge erhofft. Aber die Hälfte wäre schon ein gutes Ergebnis gewesen. So eine Riesensumme hätte ich ehrlich gesagt niemals für möglich gehalten!“