@ktuelles aus dem Schuljahr 2008/2009

 


"Alte Schule, altes Haus! Du siehst heut so anders aus!..."
Stimmungsvoller Abschied von unseren Viertklässlern
01. Juli 2009
Fotos: Michael Goecke
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„Wer hat Angst vorm Skater-Man?“

Inliner-Training begeistert Schulklassen der Sankt-Michael-Schule

26. und 29. Juni 2009

 

Skaten ist eine beliebte Sportart und für viele Kinder heutzutage ein ansprechenderes Bewegungsangebot als Roller- oder Fahrradfahren. Da macht es Sinn, Kinder von Anfang an sinnvoll vorzubereiten und anzuleiten, damit das „Gleiten auf acht Rollen“ auch unfallfrei bleibt und nicht zu vielen oft vermeidbaren Blessuren führt. 90% aller Inline-Skate-Unfälle mit Verletzungsfolgen haben laut Statistik immer wieder die gleichen Ursachen: Mangelndes Bremsvermögen und fehlende Schutzausrüstung. Und genau da setzt das Förderprogramm Skate@School, ein Trainingsprogramm für Schulklassen, an: Mit Spiel, Spaß und Spannung wird schon Erstklässlern sicheres Fahren auf Inline-Skatern beigebracht. Mobile Trainerteams von Skate Network e.V. kommen mit einem Material-Verleih direkt an Schulen und führen dort für interessierte Klassen oder Lerngruppen ein Inline-Skating-Training durch. Dabei werden spielerisch die Basistechniken wie kontrolliertes Fallen, Bremsen und Ausweichen vermittelt.
Nachdem schon unsere Klasse 2a im April 2009 von einem Schnuppertraining restlos begeistert war (siehe die Berichte von Carl und Leon Luca auf unserer Schülerseite), genießen fünf weitere Klassen der Sankt-Michael-Schule am Freitag und am Montag das Training der Skate-Schule NRW. Lustige Spiele und Übungen sorgen schnell für erstaunliche Sicherheit auf den Rollen. Erklärtes Ziel – so die ausgebildeten Trainerinnen – sei es, den Kindern

·         sportliche Erfolgserlebnisse zu vermitteln (Spaß an der Bewegung)

·         den Einstieg in eine kostengünstige und attraktive sog. „Lifetime-Sportart“ zu ermöglichen (lebenslanges Sporttreiben)

und vor allem

·         die wichtigsten Grundtechniken zu vermitteln (Verkehrssicherheit).

Das gelingt den beiden jungen Damen in unseren sehr unterschiedlich großen und motivierten Lerngruppen hervorragend. Selbst unser Drittklässler Jan, der im Vorfeld besorgt anfragte, ob wirklich jeder bei diesem „komischen“ Training mitmachen müsse, rollt nach anfänglicher Unsicherheit fröhlich durch die Halle und nimmt mit seinen Klassenkameraden vor „Skaterman“ und „Skaterwomen“ Reißaus.

Fotos: Michael Goecke

„Das Ding macht richtig Laune!...“

Neues Dreier-Reck noch vor den Sommerferien in Besitz genommen

25. Juni 2009

 

Schneller als erwartet ist das neue Spielgerät auf unserem westlichen Schulhof zur Nutzung frei gegeben worden. Nachdem die Erdarbeiten erst Mitte der vergangenen Woche begonnen hatten, ist bereits heute das neue Dreier-Reck mitsamt Fallschutzfläche fertig gestellt! Die Kinder lassen sich nicht lange bitten: Sobald der Bauzaun entfernt ist, hängen und schaukeln sie traubenweise an den Turnstangen. Für manchen Erwachsenen wirkt das neue Gerät eher altbacken und nicht modern genug. Selbst die Architektin des städtischen Gebäudemanagements hatte während der Planungsphase noch Bedenken: „So etwas gab es doch auch schon zu meiner Kinderzeit. Das ist für heutige Kinder doch viel zu langweilig!“ Doch die Schülerinnen und Schüler (!) unserer Schule belehren alle Zweifler heute eines Besseren. Sogar Kevin – sonst nicht so leicht zu begeistern – grinst übers ganze Gesicht und lobt das neue Spielangebot: „Das Ding macht richtig Laune!“

Fotos: Michael Goecke


"Richtig Gas gegeben - und viel Spaß dabei gehabt!"
4. Platz bei den Leichtathletik-Wettkämpfen der Wuppertaler Grundschulen
23. Juni 2009


Fotos: Ingrid Becker


„Müllpolizei“ der Sankt-Michael-Schule hat kein Abonnement auf den 1. Platz

Einsatz für die Umwelt wird im 6. „MÜLLennium“-Jahr mit einem 2. Preis belohnt

08. Juni 2009

 

Bericht der "Wuppertaler Rundschau"
vom 13. Juni 2009

Erst vor wenigen Tagen meldete Radio Wuppertal noch: „Die Wuppertaler haben im vergangenen Jahr wieder soviel Abfall produziert wie zuletzt vor zehn Jahren. Das geht aus der Abfallbilanz hervor, die dem Umweltausschuss im Mai vorgestellt wurde. Jeder Wuppertaler hat im vergangenen Jahr rund 400 Kilo Hausmüll produziert – soviel wie auch schon 1999. Da die Stadt Wuppertal in den vergangen zehn Jahren jedoch gut fünf Prozent seiner Einwohner verloren hat, stieg das Pro-Kopf-Aufkommen um acht Prozent.“

Diesem Trend arbeiten die 29 Wuppertaler „MÜLLennium-Schulen“ erfreulich erfolgreich entgegen. Im sechsten Kampagne-Jahr des so genannten "MÜLLenium-Projektes" haben Wuppertaler Schulen insgesamt 715 große Container Restmüll eingespart. Als „Müll-Polizisten“ achten Schulkinder darauf, dass Müll richtig getrennt wird und möglichst wenig Abfall anfällt. Dadurch spart die Stadt jährlich ca. 47.000 Euro an Müllgebühren! Heute Nachmittag findet die Feierstunde mit der Auszeichnung der diesjährigen Siegerschulen statt. Die Entscheidung, so erklärt Dr. Katja Hombrecher von der Jury, fiel dieses Mal ganz besonders schwer, denn: „In diesem Jahr haben sage und schreibe vier Schulen in der Auswertung die Höchstpunktzahl 12 erreicht. Da mussten wir alle schon sehr genau hinschauen, wer den ersten Preis verdient hat.“ Besonders kreative Ideen entdeckte die Jury – so Katja Hombrecher – vor allem in den Dokumentationen der beiden Grundschulen Friedhofstraße und Uellendahl. Darum entschied sie sich zur Vergabe von zwei 1. Plätzen. Die beiden 2. Plätze teilen sich unsere Sankt-Michael-Schule und die GGS Nützenberger Straße. Stolz dürfen die Kinder unseres Schulchores und zwei unserer Müllpolizistinnen einen Scheck über 400 €uro in Empfang nehmen. Damit werden wir einen Teilbetrag für ein neues Spielgerät auf unserem Schulhof finanzieren. So kommt der gemeinsame MÜLLennium-Erfolg allen Kindern unserer Schulgemeinde wieder zugute!

Für einen besonderen Höhepunkt der Auszeichnungsfeier sorgt unser 20köpfiger Schulchor. Fröhlich und unbeschwert schmettern die Kinder zur Auflockerung des Rahmenprogramms ihre Lieder. Einstudiert und auf der Gitarre begleitet von unserer Musiklehrerin Stefanie Simon tragen sie einen Kanon mit Worten des unvergessenen Indianerhäuptlings Seattle und ein selbstgetextetes Umwelt-Lied vor.  Zum Abschluss können alle Gäste das Wuppertaler Lied über das „Lehnchen vom Tippen-Tappen-Tönchen“ mitsingen. Beim abschließenden Büfett schmecken den Kindern vor allem die Früchte aus dem Schokoladenbrunnen – wie man unserer Erstklässlerin Kim auf dem Foto unten rechts unschwer ansehen kann.



Fotos: Michael Goecke


Nach spannenden Spielen gewinnt die Corneliusschule den DRUMBO-Cup

Urkunden und Fußbälle als Belohnung für alle Fußball-Kinder

04. Juni 2009

 

Der DRUMBO-Cup-Sieger des Jahres 2009 ist gefunden: Die Vohwinkeler Corneliusschule beweist in der heutigen Endrunde auf dem Sportplatz „Am Gelben Sprung“ – wie schon im Zwischenrundenspiel gegen unsere Schulmannschaft – Kämpferqualitäten und gewinnt den Pokal verdientermaßen. Aber auch die drei anderen Finalteilnehmer der Griechischen Grundschule, der Echoer Straße und der Berg-Mark-Straße können heute überzeugen. Die konsequente Folge sind sechs spannende Spiele auf hohem Niveau, von denen viele erst in allerletzter Minute entschieden werden!

Gleich im ersten Spiel gegen die Echoer Straße gerät das Team der Corneliusschule früh in Rückstand. Die Ronsdorfer versäumen es aber, ihre Führung rechtzeitig auszubauen. Stattdessen erfolgt der Ausgleich, aber erst in der Schlussphase fällt der viel bejubelte Siegtreffer für Vohwinkeler. Im Parallelspiel setzt sich die Berg-Mark-Straße mit einem knappen 1:0 gegen den auch heute enorm starken Vorjahressieger, die Griechische Grundschule, durch. Im Duell der Sieger gelingt es der nervenstarken Corneliusstraße aber auch gegen die Berg-Mark-Straße, einen Rückstand in einen Sieg umzuwandeln. Am Ende steht es 2:1! Da die Griechische Grundschule im Parallelspiel die Echoer Straße mit 3:1 bezwingt, kommt es schließlich zwischen der Corneliusschule und der Griechischen Grundschule zu einem echten Finale. Nach furiosem Start gehen die Griechen durch eine schöne Kombination mit einem Kopfballtreffer in Führung. Lange Zeit sieht es nach einem Sieg für die Griechische Grundschule aus, doch nur fünf Minuten vor dem Abpfiff gelingt der Corneliusschule der Ausgleich – und der reicht für den Sieg. Nun darf sie sich für ein ganzes Jahr die begehrte Trophäe in die Ausstellungsvitrine stellen. Herzlichen Glückwunsch!

Alle Mannschaften – auch die in den vorherigen Runden ausgeschiedenen – dürfen heute übrigens als Anerkennung für ihre mitreißenden und fairen Wettkämpfe Fußbälle in Empfang nehmen. Stolz präsentieren ihn unsere Fußballer, zu denen übrigens drei Mädchen aus unserem erfolgreichen Girls-Team zählen, später ihren Fans auf dem Schulhof der Sankt-Michael-Schule. Danke für den tollen Einsatz sagen wir an Alina, Katharina, Özlem, David, Dominic, Gianluca, Max, Robin G., Robin K., Sasha und Sven. Ganz herzlichen Dank auch an unseren Trainer Thorsten Embruch!

Foto: Michael Goecke


Stolze Gesichter bei Verleihung der KÄNGURU-Auszeichnungen 2009

Vier hervorragende Platzierungen beim bundesweiten Mathematik-Wettbewerb

27. Mai 2009

 

Nach langer Spannung und vielen ungeduldigen Nachfragen ist es heute endlich so weit: Die KÄNGURU-Auswertung ist eingetroffen – und die aufgeregten Kinder sollen nicht noch länger auf die Folter gespannt werden. Im Anschluss an die erste Hofpause werden die Bestplatzierten im Kreise ihrer Schulkameraden besonders geehrt. Tosenden Beifall gibt es natürlich für die höchsten Punktzahlen: Marc aus Klasse 3b hat 80,00 Punkte und Maren aus Klasse 4b hat 82,50 Punkte erreicht. Statistisch gesehen erreicht Marc damit einen hervorragenden Platz unter den besten 500 aller 92.740 teilnehmenden Drittklässler! Dafür erhält er als Anerkennung einen „Optik“-Experimentierkasten. Herzlichen Glückwunsch! Maren bekommt trotz ihrer höheren Punktzahl einen 2. Preis: Sie ist nämlich „nur“ unter den besten 4000 der insgesamt 105.047 teilnehmenden Viertklässler gelandet. Da sie aber zugleich den weitesten „KÄNGURU-Sprung“ unserer Schule geschafft hat, darf sie ein grünes T-Shirt mit dem KÄNGURU-Logo als besondere Anerkennung in Empfang nehmen. Ihr gelang die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten bzw. Lösungen.

Die Gruppe der Drittklässler wird in diesem Jahr ein wenig „aufgemischt“; denn zwei aufgeweckte Zweitklässler durften diesmal gewissermaßen „außer der Reihe“ mitrechnen und haben sich wirklich wacker geschlagen! Carl-Christian aus der 2a liegt mit 63,75 Punkten direkt hinter Marc und kommt damit unter die besten 8.000 Drittklässler! Ähnlich gut schneidet nur noch Annika aus der 3a mit 61,25 Punkten ab. Und Nadine aus der 2a – sie belegt letztendlich einen tollen 16. Rang – verweist mit ihren 44,00 Punkten immerhin 43 Drittklässler auf die Plätze hinter sich!

Neben der Urkunde und einem anspruchsvollen „MacMahon-Puzzle“, die jedes teilnehmende Kind erhält, werden heute folgende Preise vergeben:

 

Platzierung (Kategorie)

Gesamtpunkte

Name (Klasse)

1. Preis (Kategorie 3. Klassen)

80,00 Punkte

Marc (Klasse 3b)

2. Preis (Kategorie 4. Klassen)

82,50 Punkte

Maren (Klasse 4b)

3. Preis (Kategorie 3. Klassen)

63,75 Punkte

Carl-Christian (Klasse 2a)

3. Preis (Kategorie 3. Klassen)

61,25 Punkte

Annika (Klasse 3a)

 

Die Anzahl der 1., 2. und 3. Preise wird übrigens für jede Klassenstufe getrennt festgesetzt. So haben zwar die Kinder aller 3. und 4. Klassen dieselben Aufgaben gelöst, jedoch erhält ein Kind aus Klasse 3 bereits mit 75 Punkten einen 1. Preis, während die Viertklässlerinnen und Viertklässler dazu 90 Punkte benötigen. Bei der Auswertung an der Humboldt-Universität zu Berlin fiel übrigens auf, dass die Aufgaben des Wettbewerbs in diesem Jahr wohl besonders schwer gewesen sein müssen. Umso erfreulicher ist das vergleichsweise gute Abschneiden vieler Kinder unsere Schule. Herzliche Anerkennung dafür!



Foto: Michael Goecke


Spielend einfach Freude schenken!

Spielzeug-Sammelbox der TOYS COMPANY neu im „MÜLLennium“-Programm

20. Mai 2009

 

Seit wenigen Tagen gibt es an unserer Schule eine weitere Sammelbox. Manch einer mag sich fragen: „Noch was zum Sammeln? Reichen die zahlreichen Tonnen und Eimer für Altbatterien, Tintenkartuschen, ausgediente Handys, Altpapier, Naturkorken und alte CDs etwa noch nicht? Gibt es tatsächlich noch etwas Sinnvolles zu sammeln?“

Mitglieder und Freunde unserer Schulgemeinde wissen: Wir werfen Wertstoffe nicht einfach weg, sondern führen sie einer sinnvollen Weiterverwendung oder Wiederverwertung zu. Darum haben wir in der Vergangenheit zum Beispiel immer wieder Kindersachen-Flohmärkte durchgeführt. Aus den verschiedensten Gründen hat das in den letzten anderthalb Jahren leider nicht mehr geklappt. Da füllt die neue Spielzeug-Sammelbox nun eine entscheidende Lücke: „Nicht wegwerfen, sondern spenden!“ fordert das Info-Blatt der TOYS COMPANY auf. Und die Idee, gebrauchte Spielsachen verschiedenster Art weiter zu geben, wird toll umgesetzt! Vom Legostein bis zum Schaukelpferd, von Playmobil-Figuren bis zum Bobby-Car, vom Kartenspiel über Puzzles bis hin zum Roller wird alles gesammelt! Und was wegen seiner Größe nicht in die Sammelbox hineinpasst, wird nach telefonischer Absprache sogar von Mitarbeitern der COMPANY abgeholt! Gar nicht weit von unserer Schule entfernt geht es in den Werkstätten der TOYS COMPANY am Norkshäuschen 25 erst richtig  los: Nach einer gründlichen Reinigung erweckt eine fachmännische Reparatur alte und teilweise sehr unansehnliche Dinge zu „neuem Leben“. Es entstehen regelrechte kleine Schätze, die die TOYS COMPANY dann weiterverschenkt: Kindergärten und Kinderheime, Frauenhäuser und Krankenhäuser freuen sich ebenso über die Spenden, wie Familien  mit Kindern, die aus eigener Kraft nicht das Geld zum Kauf geeigneten Spielzeugs aufbringen können. Weitere Informationen zu diesem Projekt stehen unter www.toyscompany-wtal.de im Internet.

Foto: Michael Goecke

Gegründet wurde die Wuppertaler TOYS COMPANY übrigens im Mai 2007 von der DEKRA Akademie GmbH in Zusammenarbeit mit der ARGE Wuppertal. Grund genug, am 06. Juni 2009 ein großes Geburtstagsfest auf dem Gelände des Vohwinkeler Filialbetriebes zu feiern! Herzliche Einladung an alle!


„speed4“ – Wir sind auch heute wieder dabei! 

„Erstklassige“ Leistungen bei Wuppertaler Sprint-Schulmeisterschaften 2009

17. Mai 2009

 

Strahlende Augen kann man heute bei den Finalkindern und auch bei den Eltern und zahlreichen weiteren Zuschauern bei der „speed4“-Endrunde beobachten. Zwar müssen die Läuferinnen und Läufer wegen des regnerischen Wetters in die geschützte „akzenta“-Parkgarage ausweichen – die für den Vormittag angesetzte Flurprozession der vier Teilgemeinden unserer neu errichteten Pfarre Herz Jesu findet heute ja auch in der regenfesten St. Michael-Kirche und nicht auf dem nur spärlich von Platanenästen überdachten Schulhof unserer Schule statt –, doch das tut dem Spaß keinen Abbruch.

Fast 40 Wuppertaler Grundschulen hatte Wolfgang Alexander Paes, der diesen Parcours entwickelt und inzwischen nahezu deutschlandweit erprobt hat, im Rahmen der Vorausscheidungen besucht. Unglaubliche Laufstrecken wurden dabei zurückgelegt. Und die Kinder hatten großen Spaß dabei!

Bei der heutigen Finalveranstaltung sind am Ende vor allem unsere Erstklässler „erstklassig“. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen haben Lia und Pierre aus der Klasse 1b von Frau Stolz am Ende die Nase vorn. Als tollen Preis für ihre erstklassige Leistung dürfen sie ein Kettcar mit nach Hause nehmen. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Spaß beim Laufen!

WZ-Bericht
vom 18. Mai 2009


Endstation Zwischenrunde

Nur noch zwölf Grundschulmannschaften kämpfen weiter um den Sieg

11. Mai 2009

 


Fotos: Semele Blumreiter-Scheu (KGS Corneliusschule)

Heute findet die erste Zwischenrunde des Wuppertaler DRUMBO-Cups statt. Auf den Sportplätzen an der Oberbergischen Straße, im Uellendahl und im Zoostadion geht es hoch her. Den zahlreichen Fans am Spielfeldrand ist Hochspannung garantiert; denn nachdem sich in der Vorrunde sowohl die Gruppensieger als auch die Gruppenzweiten qualifizieren konnten, kommen in der Zwischenrunde ausschließlich die Gruppensieger weiter. Da sind Taktik und Spielwitz, Kondition und voller Körpereinsatz gefragt. Auch unsere Schulmannschaft spielt wieder einmal hoch motiviert auf und beweist ausgeprägte Spielfreude. Das Match gegen die Kicker von der GGS Distelbeck wird knapp aber verdient mit 3:2 gewonnen. Doch gegen die bärenstarken „Profis“ der KGS Corneliusschule ist schon früh absehbar: „Das schaffen wir hier und heute nicht.“ Ein klares 0:5 lässt alle Träume von der zweiten Zwischenrunde endgültig platzen! Schade. Aber 2010 sind wir sicher wieder dabei. Und dann klappt es vielleicht besser!

Für die 2. Zwischenrunde, die am kommenden Dienstag, dem 19. Mai, stattfindet, sind qualifiziert: GGS Berg-Mark-Straße, GGS Echoer Straße, GGS Ferdinand-Lassalle-Straße, GGS Gebhardstraße, GGS Haselrain, GGS Küllenhahn, GGS Opphofer Str., GGS Peterstraße, GGS Sillerstraße, KGS Corneliusschule, KGS Windthorststraße sowie die Griechische Grundschule. Viel Erfolg und faire Spiele!


WZ-Bericht
vom 12. Mai 2009


Völlig durchweicht – und trotzdem glücklich!

DRUMBO-Vorrunde trotz widriger Witterung erfolgreich abgeschlossen

05. Mai 2009

 

Schon den ganzen Vormittag über bestätigen sich die Wettervorhersagen vom Vortag in unangenehmer Weise: Ein feiner Nieselregen nebelt die Schulhöfe der Sankt-Michael-Schule ein. Doch getreu dem Motto „Wir sind doch nicht aus Zucker!“ wird fast die gesamte Hofpause draußen herumgetollt, geklettert und Fußball gespielt. Selbst die zukünftigen „i-Dötzchen“, die heute zu einem Kennenlern-Schulvormittag eingeladen sind, halten tapfer im Nassen aus!

Ausgerechnet heute soll aber die Vorrunde für den 35. DRUMBO-Cup, das Traditionsereignis des Wuppertaler Grundschulfußballs, stattfinden. Sind die Sportplätze überhaupt bespielbar? Besorgte Mütter sind sich sicher: „Da geht heute gar nichts!“ Doch weit gefehlt! Bereits um kurz vor 10 Uhr erreicht die beteiligten Grundschulen eine deutliche E-Mail aus dem Sportamt: „Alle Plätze können bedenkenlos zum Spielen freigegeben werden!“

Unsere Spielerinnen und Spieler treten auf dem Sportplatz Uellendahl an und sind offensichtlich hoch motiviert. So steht um 17.00 Uhr für die inzwischen völlig durchweichten, aber trotzdem überglücklichen Fußballerinnen und Fußballer fest: Die Kicker der Sankt-Michael-Schule gehören zu den 36 Mannschaften, die sich für die Teilnahme an der 1. Zwischenrunde qualifiziert haben. Zwar geht das erste Spiel knapp mit 1:2 verloren, doch im zweiten Spiel gewinnt unsere Mannschaft souverän mit 5:1! Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg am kommenden Montag an der Oberbergischen Straße!


WZ-Bericht
vom 06. Mai 2009


5. Hattinger Schulschach-Cup meldet Teilnehmerrekord

Schulmannschaft der Sankt-Michael-Schule bricht gleich zwei Rekorde

02. Mai 2009

 

Zum fünften Male richtet heute der Hattinger Schachsport-Verein „SV Welper 1922 e.V.“ den Hattinger Schulschach-Cup aus. Anfangs, so berichtet der Veranstalter auf seiner Homepage, seien die Anmeldung noch recht schleppend verlaufen. Doch schließlich hätten sich die Organisatoren vor Nachfragen kaum retten können: „184 Kinder waren angemeldet - am Ende verzeichnete das Turnier mit 164 Kindern einen neuen Teilnehmerrekord!“ Darum muss beim heutigen Turnier auch in vier Gruppen gespielt werden: U8, U12 und – weil es bei den unter 10jährigen so viele Anmeldungen gab – gleich zweimal eine U10.

In der U8 sind unter den 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele Kinder am Start, die heute das erste Mal bei einem Schachturnier dabei sein dürfen. Kinder wie Eltern sind – das ist unschwer auszumachen – unsagbar aufgeregt. Mit Feuereifer kämpfen die Jüngsten um jede Figur, und unser Erstklässler Felix Olschanskiy muss sich bei seinem allerersten „echten“ Turnier am Ende nur zwei Spielern geschlagen geben. Eine tolle Leistung! Auf dem 4. Platz direkt hinter ihm landet unsere junge Spielerin Cara Schmidt, die damit zugleich als bestes Mädchen abschneidet. Glückwunsch!

Da in der U10 über 80 Kinder gemeldet sind, müssen die Organisatoren diese Altersklasse kurzfristig in zwei Gruppen aufteilen, damit nach 7 Runden auch zweifelsfrei ein Sieger ermittelt werden kann. In der roten Gruppe belegt unser Drittklässler Jonathan Koch nach spannenden Partien einen hervorragenden 3. Platz. Auch ihm einen herzlichen Glückwunsch! 

In der U12 spielen heute 42 Jungen und Mädchen, die man durchaus schon als „alte Hasen“ im Schachsport bezeichnen kann. Auf das „Treppchen“ der ersten drei schafft es unsere erfahrene Viertklässlerin Katharina Müller heute zwar nicht, aber mit nur zwei verlorenen Partien und 5 Siegen trägt sie sicherlich letztendlich zum Erfolg unserer Schulmannschaft bei: Sieger werden wir nach dem heutigen Turnier zwar nicht, aber den 2. Platz haben sich unsere Schach-Kids trotz eines zwischenzeitlich „falsch rechnenden“ Schachcomputers am Ende doch noch verdient gesichert. Das beste Team kommt aber auch heute wieder einmal von der St. Antonius-Grundschule Möhnesee-Günne. Auch ihm sagen wir herzliche Glückwünsche! Ach ja – fast hätten wir eins ganz vergessen: Wir haben heute nicht etwa nur das beste Mädchen an den Start geschickt, sondern auch noch die größte Schulmannschaft gestellt – und das bereits zum dritten Mal. Das sind immerhin gleich zwei Rekorde!

Fotos: Christian Schlüter-Vorwerg

Hier geht es zum Bericht des SV-Welper


Spannende WSW-Mini-Bundesliga findet einen würdigen „Deutschen Meister“

32 junge Grundschulmannschaften kämpfen engagiert um jeden Sieg

28. April 2009

 

Insgesamt sind heute Kinder aus 29 Wuppertaler Grundschulen nach Vohwinkel in die HAKO-Sporthallen angereist. Neben der GGS Berg-Mark-Straße und der GGS Reichsgrafenstraße ist unsere Schule mit zwei Teams angetreten, sodass insgesamt 32 Fußballmannschaften am Start sind. Sankt-Michael-Schule I repräsentiert Bayer Leverkusen, die 2. Mannschaft tritt als Alemannia Aachen an. Trotz frohen Mutes und unbeschwerten Auftretens müssen die Spieler von Alemannia Aachen recht schnell einsehen, dass sie ihren Gegnern teils spielerisch, vor allem aber körperlich unterlegen sind. Teilweise deutlich müssen sie sich in allen drei Vorrundenspielen geschlagen geben und scheiden damit nach ihren Spielen gegen Borussia Mönchengladbach (KGS Am Engelnberg), Herta BSC Berlin (KGS Sankt-Antonius-Schule) und Arminia Bielefeld (GGS Yorckstraße) früh aus.

Anders unsere 1. Mannschaft: Die dribbelt von Beginn an streckenweise sehr überlegen. Das erste Spiel gegen den VfL Wolfsburg (GGS Birkenhöhe) wird zwar „nur“ knapp mit 1:0 gewonnen. Doch der zweite Sieg wird überlegen herausgespielt. Rot-Weiß Essen (GGS Hesslenberg) hat beim 0:6 nicht den Hauch einer Chance auf einen Ehrentreffer. Eine „kalte Dusche“ erhalten unsere Fußballkids zwar in der letzten Vorrundenpartie gegen den späteren „Vizemeister“, den SC Freiburg (GGS Ferdinand-Lassalle-Straße). Mehr als eine 2:6-Niederlage ist gegen die taktisch klug agierenden und schnellen Gegner nicht drin. Doch mit 6 Punkten aus 3 Spielen und einem Torverhältnis von 9:6 ist die nächste Runde sicher erreicht!

Nach einsatzfreudigem und wendigem Spiel wird im Achtelfinale der HSV (GGS Berg-Mark-Straße I) und im Viertelfinale der 1. FC Kaiserslautern (GGS Am Mirker Bach) mit jeweils 2:0 Toren ausgeschaltet. Erst im Halbfinale scheitern unsere Jungs denkbar knapp mit 1:2 Toren am späteren „Deutschen Meister“, dem 1. FC Nürnberg (KGS Hombüchel). Im Spiel um Platz 3 setzt sich die TSG 1899 Hoffenheim (GGS Hainstraße) letztendlich verdient mit 2:0 in gegen unsere Mannschaft durch und erkämpft sich den 3. Platz. Aber ein 4. Platz ist auch ein schöner Grund zum Feiern! Das tun unsere beiden Mannschaften am Ende des Turniers auch ausgelassen und bedanken sich ganz herzlich bei ihrem Trainerteam Frau Voßen und Herrn Embruch für ihre engagierte Vorbereitung.

Endstand der WSW-Mini-Bundesliga 2009

„Deutscher Meister“

1. FC Nürnberg

KGS Hombüchel

Vizemeister

SC Freiburg

GGS Ferdinand-Lassalle-Straße

3. Platz

TSG 1899 Hoffenheim

GGS Hainstraße

4. Platz

Bayer Leverkusen

KGS Sankt-Michael-Schule I

WZ-Bericht
vom 29. April 2009


Grundschulkinder entdecken großen Spaß am Laufen
"speed4"-Vorausscheidungen für die Grundschul-Sprintmeisterschaften 2009
24. April 2009

 

„Speed4? - Was ist denn das?“ Diese Frage stellt erfahrungsgemäß jeder, der erstmalig zur Teilnahme an diesem wahrhaft neuartigen Lauf-Event eingeladen wird.

Kurz und präzise verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung eine gut überschaubare Sprintstrecke, die bei Kindern den Spaß am schnellen Laufen fördern will. Der „Speed4“-Parcours ist ein computergestütztes Sprintmodul. Die teilnehmenden Kinder durchlaufen nach einem elektronisch ausgelösten Startzeichen eine relativ kurze Strecke so schnell wie sie können. Das Start-Lichtsignal zeigt gleichzeitig an, ob diese Strecke links oder rechts herum durchlaufen werden muss. Zwei Lichtschranken registrieren während des Durchlaufens des Hightech-Parcours fünf verschiedene Zeiten:

·         die Startreaktionszeit,

·         die Antrittsgeschwindigkeit,

·         die Wendigkeit beim Umkehren,

·         die Schnelligkeit beim Slalom um die Pylone und natürlich

·         die Gesamtzeit.

Nach jedem der insgesamt vier Läufe erhält das Kind einen Bon, auf dem die gemessenen Laufergebnisse abgedruckt sind. So kann es vergleichen, wie sich seine Zeiten von Durchlauf zu Durchlauf verbessern. Unsere Schülerinnen und Schüler sind auf jeden Fall heute mit Feuereifer und Ehrgeiz dabei! Viele freuen sich schon auf das Finale auf dem „akzenta“-Parkplatz in Wuppertal-Barmen am 17. Mai 2009!




Fotos: Michael Goecke


Beachtlicher 8. Platz bei der Schach-Landesmeisterschaft von NRW
Unsere junge Schulmannschaft schlägt sich wacker!

23. April 2009


Foto: Christian Schlüter-Vorwerg

Es würde nicht leicht werden! Das weiß unsere Schachmannschaft heute schon vor Wettkampfbeginn: Mit der Grundschule aus Möhnesee-Günne ist nämlich der amtierende NRW-Vizelandesmeister ein potentieller und ausgesprochen schwerer Gegner. Und die unseren Kindern aus vergangenen Turnieren bestens bekannten leistungsstarken Spieler der St. Sebastian-Grundschule aus Raes schicken gleich zwei Mannschaften an den Start! Gespielt werden soll Schnellschach nach Schweizer System. Insgesamt sind 7 Runden von je 15 Minuten Länge auszuspielen. Konkret treffen unsere Schachkids im Laufe des anstrengenden Wettkampftages auf die Schulmannschaften der Sebastianusschule, der Lutherschule, der Albert-Schweitzer-Schule. der Paderborner Domschule, der Dionysius-Grundschule Paderborn, der Offenen Ganztagsgrundschule Schwerte und – wir haben es ja schon befürchtet! - der GS Möhnesee-Günne! Doch unsere vom Lebensalter noch sehr junge Mannschaft schlägt sich beachtlich: Am Ende sind die vier Schachkids zu Recht mächtig stolz auf ihren 8. Platz. Selbst unsere sonst so gestrenge Schachtrainerin Andrea Schmidt urteilt milde: „Für eine so junge Truppe ist das Ergebnis echt okay!“ Ganz herzlich gratuliert die Schulgemeinde zu diesem beachtlichen Erfolg!

Hier die Mannschaftsrangliste nach Abschluss der 7. Runde:
 

Platz

Mannschaft

gewonnene Spiele

Remis

verlorene
Spiele

„Brettpunkte“

01.

St. Sebastian-Grundschule Raesfeld I

6

1

0

76.0 – 08.0

02.

GS Möhnesee-Günne

(NRW-Vizemeister)

3

3

1

63.0 – 21.0

03.

Augustin-Wibbelt-Schule Münster

5

0

2

61.0 – 23.0

04.

Landgrafen-Grundschule Dortmund

3

1

3

60.0 – 24.0

05.

GGS Urbanusstraße Gelsenkirchen

3

2

2

60.0 – 24.0

06.

Sebastianusschule

2

2

3

59.0 – 25.0

07.

Lutherschule Paderborn

4

1

2

58.0 – 26.0

08.

Sankt-Michael-Schule Wuppertal

4

0

3

58.0 – 26.0

09.

St. Sebastian-Grundschule Raesfeld II

4

0

3

57.0 – 27.0

10.

Comenius-Grundschule Paderborn

3

1

3

54.0 – 30.0

11.

Domschule Paderborn

2

2

3

52.0 – 32.0

12.

Dionysius-Grundschule Paderborn

2

1

4

52.0 – 32.0

13.

OGS Schwerte-Villig

0

1

6

42.0 – 42.0

14.

Albert-Schweitzer-Schule

0

1

6

32.0 – 52.0

 

Und so haben unsere Spieler/innen im Einzelnen gespielt:

 

Erfolgsbilanz unserer

Schulmannschaft

Müller, Katharina

3,5 Punkte aus 7 Partien

Schmidt, Cara

4,0 Punkte aus 7 Partien

Koch, Jonathan

3,5 Punkte aus 7 Partien

Vorwerg, Carl Christian

4,0 Punkte aus 7 Partien


Fast alles wieder „Picobello“

Regenwetter der vergangenen Tage bringt manch guten Vorsatz zu Fall

27. März 2009

 

Heute ist wieder „Picobello-Tag“. Da rücken unsere Kinder traditionell dem Dreck und Müll in unserer Schulumgebung kräftig zu Leibe: Bewaffnet mit Arbeitshandschuhen, Müllsäcken, Besen und Greifzangen schwärmen fast alle Schulklassen mit ihren Lehrerinnen und unterstützt von einer ganzen Reihe hilfsbereiter Eltern in die Straßenzüge rund um unser Schulgebäude aus. Fleißig wird aufgesammelt, was unbedarfte Zeitgenossen neben Müllcontainern abladen, an Abfall gedankenlos auf den Bürgersteigen fallen lassen oder im Vorbeifahren dreist aus den Seitenfenstern ihrer Autos werfen. Selbst wenn Petrus am heutigen Freitagvormittag Gott sei Dank ein freundliches Einsehen hat und die Regenwolken beiseite schiebt: Die feuchten Böden machen es den einsatzfreudigen Schulkindern an manchen Stellen unerwartet schwer, standhaft zu bleiben. So rutschen viele Kinder im Berghang oberhalb der Einmündung der Leipziger Straße in die Kohlstraße beim Versuch, den durchweichten Müll einzusammeln, reihenweise aus. Da ist Vorsicht geboten und erst einmal Rückzug angesagt! Darum bleibt heute auch noch der ein oder andere Müll liegen. Doch bald gibt es sicherlich wieder auch einmal für längere Zeit trockenes Wetter. Dann machen wir uns noch einmal auf – auch ohne dass stadtweiter Picobello-Tag angesagt ist: Wir sind schließlich nicht nur einmal im Jahr für Sauberkeit!

 

Schülerbericht von Maren (4b)


Wieder ein starker Auftritt unserer Schwimm-Mannschaft

Erneut Vizestadtmeister beim vielseitigen Mannschaftswettkampf der Grundschulen

24. März 2009


Fotos: Stefan Bickmann

Heute Morgen um 8.00 Uhr trafen wir uns vor unserer Schule, um gemeinsam zum Schwimmwettkampf zu fahren. Gegen 8.30 Uhr kamen wir in der Schwimmhalle an und warteten aufgeregt auf den Startschuss. Um 9.30 Uhr ging es endlich los. Es wurden vier Durchgänge mit je vier Schulgruppen geschwommen. Jede Gruppe bestand aus fünf Mädchen und fünf Jungen:

1. Brettstaffel

25 Meter schwimmen, entweder Kraul- oder Brust-Beine

 

2. Ballstaffel

25 Meter schwimmen, Schwimmstil nach Wunsch

 

3. Ausdauerstaffel

nach 50 geschwommenen Metern wurde ein Tischtennisball von einem in den anderen Eimer gelegt. Insgesamt mussten 50 Bälle den Eimer wechseln.

 

4. Nudelstaffel

Es musste eine durchgehende Kette aus Kindern und Schwimmnudeln auf der kompletten 25-Meter-Bahn gebildet werden.

Insgesamt nahmen 16 Schulen an dem Wettkampf teil.
Wir erreichten einen tollen 2. Platz!!!

 

Dabei waren:

Seher, Faye, Paulin, Julius, Max M., Max S., Carl, Antonia, Johanna, David, Laurenz, Cara, Jonathan und Alicia.

Der Wettkampf hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich würde gerne nächstes Jahr wieder mitmachen, doch leider habe ich dann bereits die Schule gewechselt. Aber ich drücke euch dafür ganz fest die Daumen!



Eure Alicia, Klasse 4b


WSV-Torhüter Christian Maly lost Mini-Kickern Bundesligamannschaften zu

Sankt-Michael-Schule tritt als "Bayer Leverkusen" und als "Alemannia Aachen" an

16. März 2009


Fotos: Michael Goecke

Am 28.04.2009 steigt das nächste sportliche Großereignis der Wuppertaler Grundschulen: Die „WSW-Mini-Bundesliga 2009“ für alle fußballbegeisterten Erst- und Zweitklässler. Heute findet im VIP-Bereich des Stadions am Zoo die mit Spannung erwartete Auslosung statt: 29 Schulen haben Teams gemeldet, die Namen von 32 Bundesliga-Mannschaften befinden sich in der Lostrommel. Christian Maly und Mike Rietpietsch, Torhüter bzw. Stürmer beim WSV Borussia, spielen die „Glücksfeen“ bei der Auslosung und ziehen für unsere Schule diese Vorrunden-Gruppen:

 

Gruppe C

Rot-Weiß Essen

GGS Hesslenberg

SC Freiburg

GGS Ferdinand-Lassalle- Str.

Bayer Leverkusen

KGS Sankt-Michael-Schule I

VfL Wolfsburg

GGS Birkenhöhe

 

Gruppe G

Alemannia Aachen

KGS Sankt-Michael-Schule II

Borussia Mönchengladbach

KGS Am Engelnberg

Arminia Bielefeld

GGS Yorckstraße

Herta BSC Berlin

KGS Sankt-Antonius-Schule

 

Bayer Leverkusen – deren Mannschaft spielte vor gar nicht langer Zeit richtig gut gegen die Bayern aus München – wird im April von der 1. Mannschaft der Sankt-Michael-Schule vertreten. Wuppertal hat, was die Bayer-Sportvereine angeht, bekanntermaßen eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten mit Leverkusen! Und Alemannia Aachen, unter deren Namen unsere 2. Mannschaft auflaufen wird,  war in der vergangenen Saison immer mal wieder für eine sportliche Überraschung gut!

Die anfängliche Sorge der Organisatoren um Heiner Koch vom Sportamt der Stadt, eventuell nicht gegen die starke Präsenz des traditionsreichen DRUMBO-Cups standhalten zu können, hat sich zwischenzeitlich Gott sei dank als unbegründet erwiesen. Ganz im Gegenteil: Die Kinder der jüngeren Grundschuljahrgänge haben auf solch ein tolles Vorbereitungsturnier geradezu sehnsüchtig gewartet. Vergeblich hatten die Kleinen immer wieder mit großen Augen vor ihren Sportlehrerinnen und Trainern gestanden und gefragt: „Wann sind wir denn endlich alt genug?“


WZ-Bericht vom 17. März 2009


Am Aschermittwoch wird das Aschekreuz ausgeteilt

Ist mit dem Beginn der österlichen Fastenzeit wirklich „alles vorbei“?

25. Februar 2009

 

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei!“, heißt es in einem bekannten Lied des populären Kölner Karnevalisten Jupp Schmitz. Der Tag, an dem das närrische Treiben endet, markiert zugleich den Beginn der österlichen Fastenzeit, die mit der Karwoche abschließt. Sie umfasst 40 Tage und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus in der Wüste verbracht und gefastet hat. Die kirchliche Fastenzeit selbst dauert allerdings tatsächlich 46 Tage, weil auch sechs fastenfreie Sonntage in diese Zeitspanne fallen. Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, die Gläubigen am Mittwoch zu Beginn der Fastenzeit auf der Stirn mit einem Aschekreuz zu bezeichnen. Mit diesem Ritual soll der Mensch an seine Vergänglichkeit erinnert und zum Nachdenken aufgerufen werden. Das erste Gebet zur  Aschesegnung stammt übrigens nachweislich aus dem 11. Jahrhundert. Die Vorschrift, für die Gewinnung der Asche die Palmzweige des Vorjahres zu verwenden, wird aus dem 12. Jahrhundert überliefert. Der Priester spricht bei der Bezeichnung mit dem Aschenkreuz: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst!“ (vgl. Psalm 90, 3) oder „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15).

„An den Tod denkt keiner gern!“ Mit diesen Worten eröffnet Jugendpfarrer Udo Lehmann den heutigen Schulgottesdienst. „Aber er gehört zum Leben nun einmal dazu. Niemand ist unsterblich!“ Da sei es  gut zu wissen, dass zwar am Aschermittwoch die ausgelassene Karnevalszeit vorbei sei, aber eben doch nicht alles! Es gebe so viele schöne Dinge im Leben, die jeder mit offenen Augen entdecken könne. Selbst mit dem Tod sei nicht endgültig alles vorbei. Gläubige Menschen hätten die beruhigende Zuversicht, nach dem Tod in ein neues Leben bei Gott übergehen zu dürfen. Diesen Gedanken greift auch das Abschlusslied des heutigen Gottesdienstes auf:

„Mit der Erde kannst du spielen,

spielen, wie der Wind im Sand,

und du baust in deinen Träumen

dir ein buntes Träumeland.

Mit der Erde kannst du bauen,

bauen dir ein schönes Haus.

Doch du solltest nie vergessen:

Einmal ziehst du wieder aus.“

Unter www.religioeses-brauchtum.de/fruehjahr/aschermittwoch gibt es weitere interessante Infos über den Aschermittwoch. Wir weisen empfehlend darauf hin!


Weiberfastnacht 2009
Ein närrisches Fest - nicht nur für Mädchen!

19. Februar 2009

Einmal im Jahr verwandelt sich die Sankt-Michael-Schule in eine kleine Karnevalshochburg. Wie schon im vergangenen Jahr steht der "Altweiber"-Donnerstag ganz im Zeichen karnevalistischen Frohsinns: In allen Klassen und im Offenen Ganztag wird heute kräftig auf die Pauke gehauen! Eine fröhlich-bunte Mischung aus Hexen und Zauberern, Prinzessinnen und Königen, Rittern und Burgfräulein, Piraten und Sträflingen, Räubern und Polizisten, Cowboys und Indianern schunkelt und tanzt durch Klassenräume und Schulflure.

Schon in den Schulgottesdienst kommen Kinder und Lehrerinnen fantasievoll kostümiert. „Tanzen, ja tanzen wollen wir und springen, denn fröhliche Kinder hat er gern!“ schmettern die Schulkinder eines ihrer Lieblingslieder. Passend dazu stellt Pfarrer Wycislok einen kleinen Mönch in den Mittelpunkt seiner Ansprache, der als Spaßmacher und Clown tanzend und springend von Ort zu Ort gezogen war, bevor er Ruhe und Frieden in einem Kloster suchte. Weil er aber sein Leben bis dahin mit Springen, Tanzen und Radschlagen zugebracht hatte, wurde er in diesem stillen Haus bald ganz traurig: „Ich kann die frommen Gebete nicht mitbeten und die Kirchenlieder nicht mitsingen.“ Eines Tages, als alle anderen Mönche wieder einmal beten und singen, schleicht er sich in eine kleine Seitenkapelle und macht vor dem Altar das, was er gut kann: Er tanzt! Er tanzt mit Leib und Seele, vorwärts, rückwärts, links herum und rechts herum! Mal geht er auf seinen Händen durch die Kapelle, mal überschlägt er sich in der Luft und springt die tollsten Sprünge, um Gott zu loben! Als der Klostervorsteher zufällig davon erfährt und den Mönch zu sich ruft, bekommt der erst einmal einen gehörigen Schreck. Doch der strenge Abt schimpft nicht etwa, sondern lobt den kleinen Clown: „So wie du gebetet hast, mit all deiner Kraft, mit Freude und Lust, das ist sicher besser, als all unsere Gebete, die wir oft genug gedankenlos daher plappern, ohne dass unser Herz dabei ist. Du hast mit Leib und Seele gebetet und das ist das beste Gebet, das ich mir denken kann!“ 

So wie der kleine Clown den gestrengen Abt mit seiner Freude ansteckt, so sorgt die Klasse 1b am Ende des Gottesdienstes bei Lehrerinnen und Mitschülern für Begeisterung und fröhliches Gelächter. Lennart und seine Klassenkameraden singen auf den Altarstufen ihren mitreißenden Faschings-Rap:

„Oooh – heute gibt’s Radau:

Bängeläng, ringeling,

klapp-di-klapp und wumm-ta-ta!

Oooh – heut’ ist Faschingsschau:

Peng-peng, wau-wau – uh!

Wenn du wissen willst,

wer hinter der Verkleidung steckt:

Wart bis Morgen,

denn heut’ sind wir alle jeck!“

In der Schule sind alle Klassen liebevoll mit Luftballons und Luftschlangen dekoriert. Es wird gespielt, getanzt und gesungen, vorgezaubert und vieles mehr. Zur Stärkung gibt es salzig-süße Büffets und leckere Getränke. Die große Abschluss-Polonaise durch das gesamte Schulhaus und über den Hof macht allen sichtlich riesigen Spaß!



Fotos: Gabriela Berndt

Um die Mittagszeit klingt der große Faschings-Spuk allmählich aus und fleißige Helfer schwingen die Besen. Für Luka Marusha und Vanessa aus der 4b geht das alles ein wenig zu schnell. Sie bemerken plötzlich, dass sie heute zum letzten Mal bei diesem fröhlichen Treiben dabei sind. Aber vielleicht feiert ihre weiterführende Schule im nächsten Jahr ja ein ähnlich schönes Karnevalsfest!


Tanzsäcke und vieles mehr beim 7. Tanzfest der Wuppertaler Grundschulen
Klasse 2a präsentiert sich erfolgreich mit einem farbenfrohen Auftritt
17. Februar 2009

Eigentlich sind Tanzsäcke richtig gute Verstecke; denn jedes Kind ist darin regelrecht „blickdicht verpackt“ und für niemanden als Person erkennbar. Trotzdem macht sich vor dem Auftritt beim 7. Tanzfest der Wuppertaler Grundschulen bei unseren Zweitklässlern ganz allmählich das unvermeidliche Lampenfieber breit: “Ich hab so ein komisches Gefühl im Bauch.“, meint Carla leise. Und Leon-Luca gibt – ganz gegen seine gewohnt forsche Art – unumwunden zu: “Ich bin ganz aufgeregt“. Da fällt selbst immer wieder Geübtes plötzlich unheimlich schwer: „Wo muss ich eigentlich hin! Wer war bei den Proben immer links neben mir?“ Zu allem Überfluss will auch das Überziehen des Tanzsackes heute so gar nicht gelingen: „Sch…! Das hat doch sonst immer geklappt!“

Doch endlich geht es los. 20 bunte Tiergestalten bewegen sich in farbenfrohen Tanzsäcken zu bekannter Zirkusmusik durch die Halle. Kreativ bewegt sich jede Tiergruppe nach Pferde-, Elefanten-, Löwen- oder Fischart mal eher dynamisch und springend, mal eher behäbig oder gleitend. Alles fügt sich zu einem augenfälligen Gesamtbild und spielt harmonisch ineinander, auch wenn ein Elefant zeitweilig den Anschluss zu verlieren droht. Am Ende der Musik finden sich alle Tiere in einem großen Kreis wieder. Manch einer der Tänzer ist davon sichtlich überrascht, denn viel sehen kann man in solch einem Tanzsack nun wirklich nicht! Der aufbrausende Beifall des begeisterten Publikums zeigt den glücklichen Akteuren: Die ungewöhnliche Tanzdarbietung ist bei allen Zuschauern hervorragend angekommen!

Doch nicht nur die eigene Aufführung macht unseren Kindern Spaß. Voller Spannung warten sie immer wieder auf die zahlreichen Mitmachtänze, bei denen alle Kinder auf die Bühne kommen dürfen. Bei so viel Spaß an der Bewegung ist für unsere Zweitklässler/innen schnell eins völlig klar: „Im nächsten Jahr sind wir wieder mit dabei!“

 


Fotos: Alexandra Drauwe

Schülerbericht von Niklas (2a)


Der "Girls-Cup", das ultimative Mädchen-Fußballturnier für Grundschulen

Sankt-Michaelanerinnen werden Stadtmeisterinnen im Mädchenfußball

13. Februar 2009

 

Fotos: Andrea Quante

Heute ist Freitag, der 13.! Das ist für viele Menschen ein schlechtes Omen. Solche Tage werden oft einfach abgehakt, bevor sie richtig angefangen haben. Aber die Mädchen der Sankt-Michael-Schule sind nicht abergläubisch! Voller Zuversicht starten sie nach Ende der zweiten Unterrichtsstunde in Richtung Rauental. In den dortigen Sporthallen richtet die KGS Wichlinghauser Straße gemeinsam mit dem CVJM zum zweiten Mal den sog. „Girls-Cup“ aus. Dabei spielen die Geschlechtsgenossinnen einmal unter sich, ohne dass Jungen dazwischen funken. 16 Mädchen-Fußballmannschaften sind es insgesamt, die den Wuppertaler Stadtmeistertitel untereinander ausspielen. Bereits im ersten Spiel zeigen die Amazonen der Sankt-Michael-Schule ihren Gegnern, wie hochmotiviert sie heute angetreten sind: Die GGS Nathrather Straße kassiert ein mehr als deutliches 10:1! Im zweiten Spiel folgt ein ähnlich deutliches 5:1 gegen die GGS Beyenburg. Knapper fällt anschließend das Ergebnis gegen die Fußballerinnen der GGS Nützenberger Straße aus. Die Mädchen trennen sich nach kampfbetontem aber fairem Spiel mit einem 3:1-Sieg für die Sankt-Michaelanerinnen. Im Viertelfinale setzen sich unsere technisch versierten Damen unvermindert erfolgreich gegen die Gastgeberinnen aus der KGS Wichlinghauser Straße durch. Man – pardon: frau! – trennt sich verdientermaßen 4:2. Ein großes Lob erhält unsere Torfrau Katharina Müller, bisher eigentlich eher bekannt als hervorragende Schachspielerin! Als Schlussfrau ist sie eine „sichere Bank“ für unsere Mannschaft. Die Tore schießt eins ums andere vor allem unsere bisherige Torfrau Alina Quante. Was sie in den vergangenen Turnieren immer wieder erfolgreich verhinderte, kehrt sie heute ins erfolgreiche Gegenteil! Der beeindruckte Trainer einer konkurrierenden Mannschaft verpackt sein Kompliment in eine platte Anfrage: „Könnt ihr die uns mal für den DRUMBO-Cup ausleihen? Die spielt ja besser als unsere Jungs!“ – Das könnte ihm so passen! Im Halbfinale wird die bekannte Devise ausgegeben: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Im Spiel gegen die Mädchen der GGS Markomannenstraße kommt tatsächlich so etwas wie eine vorgezogene Endspielatmosphäre auf. Unsere Fußballerinnen wachsen in dem 15minütigen Match regelrecht über sich hinaus! Am Ende steht es 5:0 für die Sankt-Michaelanerinnen. Riesiger Jubel bricht aus: „Finale! Wir sind im Finale!“ Sportlehrerin Ingrid Becker greift umgehend zum Handy, um kurz vor 14.30 Uhr in der Schule ihren Zwischenbericht zu erstatten. Rektor Michael Goecke, unmittelbar infiziert von der Begeisterung, die aus der Hörmuschel an sein Ohr dringt, informiert umgehend alle Kinder im Offenen Ganztag. „Super! Echt geil! So muss das sein!“ sind sich die alle einig und – egal ob gerade gebacken, gepuzzelt, gemalt oder Quartett gespielt wird – jedes Kind hat jetzt zwischenzeitlich immer noch einen Daumen frei, der aus der Ferne ganz fest für die Schulkameradinnen auf dem Hallenfußballplatz im Rauental gedrückt wird. Pünktlich um 14.33 beginnt das Endspiel gegen die GGS Hermann-Herberts-Schule – und nach 15 Minuten steht fest: Das Daumendrücken hat sich gelohnt! Am Ende steht es 3:1 für die Mannschaft der Sankt-Michael-Schule. Schon um kurz vor drei klingelt erneut das Telefon: „Wir sind Stadtmeister! Die Mädels sind völlig aus dem Häuschen!“ Das verstehen wir gut und freuen uns aus der Ferne mit! Ganz herzlichen Glückwunsch an unsere tollen Fußballerinnen!

WZ-Bericht

Wuppertaler Rundschau-Bericht

 

Und so haben unsere Fußballerinnen im Turnier gespielt:

Vorrunde

KGS Sankt-Michael-Schule

GGS Nathrather Straße

10 : 1

-

GGS Beyenburg

KGS Sankt-Michael-Schule

1 : 5

-

GGS Nützenberger Straße

KGS Sankt-Michael-Schule

1 : 3

Viertelfinale

KGS Sankt-Michael-Schule

KGS Wichlinghauser Straße

4 : 2

Halbfinale

GGS Markomannenstraße

KGS Sankt-Michael-Schule

0 : 5

Finale

KGS Sankt-Michael-Schule

GGS Hermann-Herberts-Schule

3 : 1



Preis für Präventionskonzept des IFK

11. Februar 2009

Das Präventionskonzept „Rücken Kult-Tour“ wurde nun mit dem Wuppertaler „SchülerTal“-Schulpreis der Westdeutschen Zeitung und Bayer AG ausgezeichnet. Die Sankt-Michael-Schule, an der IFK-Physiotherapeutin Alexandra Drauwe das Projekt in den 3. und 4. Klassen durchführt, erhielt 500 Euro für einen 3. Platz. Die SchülerTal-Jury lobte das Projekt besonders als einmaliges und innovatives Konzept zur Bewegungsförderung von Kindern.

 

 

Matthias Nocke, Schuldezernent der Stadt Wuppertal, überreichte Physiotherapeutin Alexandra Drauwe,

den Klassenlehrerinnen und Kindern der Sankt-Michael-Schule die Urkunde des Wuppertaler Schulpreises.

 

Möglich wurde die Umsetzung des Projektes „Rücken Kult-Tour“ an der Sankt-Michael-Schule durch die finanzielle Unterstützung der BARMER Wuppertal. Im Rahmen der Präventionsangebote der BARMER Wuppertal war die 100-prozentige Finanzierung der dritten und vierten Schulklassen sicher-gestellt. So konnte Physiotherapeutin Alexandra Drauwe den Kindern spielerisch rückengesundes Verhalten und Spaß an der Bewegung vermitteln und zudem die Eltern und Lehrer durch spezielle Schulungen in die Wissensvermittlung einbeziehen.

Das Präventionskonzept „Rücken Kult-Tour“ hat der IFK in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Osnabrück und der BKK futur entwickelt. Es wurde in einer Pilotphase wissenschaftlich ausgewertet und seitdem erfolgreich u. a. auch in Bochum, Nürnberg, Leipzig und Herne durchgeführt.

 

Quelle:             Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e.V.

http://www.ifk.de/


Zum 2. Mal Wuppertaler Stadtmeister der Grundschulen im Schach

Sankt-Michael-Grundschule nutzt erneut ihren Heimvorteil

05. Februar 2009

 

Schon unmittelbar nach dem großen Erfolg des ersten Grundschulturniers im vergangenen Frühjahr war für die Hauptorganisatorin Andrea Schmidt klar: „Im nächsten Jahr wird es eine Neuauflage der Wuppertaler Stadtmeisterschaften im Grundschulschach geben.“

Und der Erfolg der zweiten Veranstaltung gibt ihr recht! Wieder einmal ist die Resonanz riesig: 109 Jungen und Mädchen der ersten vier Klassen drängen sich im Pfarrsaal der St. Michael-Gemeinde an der Leipziger Straße. Auf engem Raum werden neun Runden im Blitzschach gespielt. Die Emotionen der Kinder sind deutlich spür- und hörbar: Anspannung, Aufregung, Begeisterung, Leidenschaft, Enttäuschung, Jubel, Tränen – die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle lässt sich hier heute erleben. Turnierleitung, Schiedsrichter, Organisatoren und Eltern haben alle Hände voll zu tun. Andrea Schmidt schafft es vor Beginn jeder Runde tatsächlich, völlige Turnierruhe im Saal herzustellen. Anders als im Vorjahr hält die „Turnierdisziplin“ diesmal auch länger durch; vielleicht eine Folge dessen, dass der überwiegende Teil der teilnehmenden Schulen mit einem großen Kontingent an Viertklässlern angetreten ist. In den Pausen zwischen den Runden geht es allerdings ungleich bewegter und lauter zu. Da wird gekickert, Jagen und Fangen gespielt und drauflos geschnattert – bis aus den Saal-Lautsprechern Bob Sinclars "Love Generation" oder das „Go West“ von den Pet Shop Boys ertönt und die Schach-Kids zurück in den Saal ruft. Angenehm überrascht zeigt sich Andrea Schmidt vor allem über den vergleichsweise hohen Anteil schachbegeisterter Mädchen im Teilnehmerfeld: „Im Turniersport liegt das Zahlenverhältnis von Frauen zu Männern bei etwa 1 zu 1.500 bis 2.000! Mit ca. 20% ‚Frauenquote‘ sind wir bei diesem Schulturnier richtig gut dabei!“ Immerhin 23 Schachspielerinnen sind am Start und schlagen sich nicht nur tapfer, sondern auch durchaus erfolgreich: Katharina Müller belegt im Gesamtklassement mit nur einem Punkt Rückstand den 2. Platz hinter Samuel Haringer und mit Cara Schmidt liegt unsere jüngste Teilnehmerin im Starterfeld immerhin auf einem äußert beachtlichen 13. Gesamtrang. Herzlichen Glückwunsch an sie – aber auch an alle anderen erfolgreichen Teilnehmer!

 Fotos: Tilman-Martin Schroeder

 

Zum Sportlichen: Mit der Mannschaft der Sankt-Michael-Schule wird der erste Wuppertaler Grundschulmeister auch der Sieger der 2. Stadtmeisterschaft: Mit 27,5 Punkten gewinnt das Team vor der Gemeinschaftsgrundschule Kruppstraße (26,0 Punkte). Auf dem dritten Platz folgt mit dichtem Abstand die Überraschungsmannschaft des Turniers, die Evangelische Sophien-Grundschule an der Nützenberger Straße (25,0 Punkte). Die Mannschaft der Gemeinschaftsgrundschule Birkenhöhe, die nach dem 2. Platz im Vorjahr als Mitfavorit auf den Titel gehandelt wurde, belegt letztendlich knapp geschlagen mit 24,0 Punkten den „undankbaren“ 4. Platz.

Die Einzelwertung gewinnt Samuel Haringer (EGS Sophienschule) vor Katharina Müller (Sankt-Michael-Schule) und Moritz Dinn (GGS Nützenberger Straße). Diese drei siegen auch in der Sonderwertung für die Klassen 3 und 4. Die Pokale für die besten Mädchen verdienen sich Katharina Müller und Cara Schmidt (beide aus der Sankt-Michael-Schule) und Kathi Hohrath (KGS Alarichstraße). Bei den Erst- und Zweitklässlern siegt Carl Christian Vorwerg (Sankt-Michael-Schule) vor Jannik Seute (GGS Donarstraße) und Viktor Windus (GGS Schützenstraße).

alle Ergebnisse als PDF-Datei


1. Wuppertaler Schulpreis „SchülerTal“ zeichnet engagierte Schulen aus

Ein 3. Preis geht an die Sankt-Michael-Schule

03. Februar 2009

 

Am heutigen Dienstagnachmittag werden im Rahmen des ersten Wuppertaler Schulpreises „SchülerTal“  in der Mensa der Gesamtschule Barmen insgesamt 18 Preise an herausragende Schulprojekte verliehen.  Der Schulpreis  ist eine gemeinsame Initiative der Westdeutschen Zeitung und der Bayer AG. Ausgestattet ist er mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 15.000 Euro.

Mehr als 70 Projekte und Initiativen aus 50 Schulen hatten sich in der Ausschreibungsphase von Oktober bis Dezember 2008 beworben. Vielfalt und Qualität der Bewerbungen und Projekte haben die Jury überrascht und erstaunt. Anerkennend fällt das Fazit von Schuldezernent und Jury-Mitglied Matthias Nocke aus: „Es ist bewundernswert, welche Ideen in Wuppertaler Schulen jenseits von Notendruck und Lehrplan verwirklicht werden.“ Dieses „Mehr“, das die Schulen bieten, werde durch den „SchülerTal“-Schulpreis ins Licht der Öffentlichkeit gerückt, betont die Gastgeberin Bettina Kubanek-Meis, Leiterin der Gesamtschule in Barmen. Und WZ-Chefredakteur Friedrich Roeingh gibt sich in seiner Moderation gar überzeugt davon, dass heute Wuppertals „engagierteste Schüler und Lehrer“ ausgezeichnet würden. Da die wertende Entscheidung für das herausragende Engagement offensichtlich überaus schwer gefallen sein muss,  werden heute einige 3. Preise mehrfach vergeben.

Über einen dieser dritten Preise jubelt das „Rücken Kult-Tour“-Team aus Kindern, Lehrerinnen und Projektmitarbeiterinnen der Sankt-Michael-Schule. Es erhält diesen Preis als Auszeichnung für das jüngste Projekt unserer Schule: Die „Rücken Kult-Tour“ startete im Herbst vergangenen Jahres mit Lehrerfortbildungen und Elterninformationen zu einer „rückenbewussten Bewegungserziehung“. Aktuell bereichert sie den Unterrichtsvormittag unserer 3. und 4. Klassen. Acht Mal gehen die Kinder im Rahmen dieser Tour für wöchentlich eine Doppelstunde lang auf eine wahrhaft bewegende Weltreise. Dabei lernen sie unter der fachkundigen und fröhlichen Anleitung der Physiotherapeutin Alexandra Drauwe in Geschichten und Bewegungsspielen viele ferne Länder kennen. Mit der „Wirbelpolonaise“, „Robbenmassage“, „Buschtanz“ und „Indianerfußball“ wird den Kindern spielerisch rückengesundes Verhalten und Spaß an der Bewegung vermittelt. Außerdem lernen sie die Anatomie der Wirbelsäule kennen und erfahren, wie wichtig die im Spiel erlebte Bewegung zur Gesunderhaltung der Wirbelsäule ist.

 Fotos: Philippe Wullweber

Die heute ausgezeichneten Schulen sind

die Grundschulen

Küllenhahn (1. Preis), Germanenstraße (2. Preis), Friedhofstraße (3. Preis) , Hütterbusch (3. Preis),  Liegnitzer Straße (3. Preis) und Sankt-Michael-Schule (3. Preis),

die weiterführenden Schulen

Gymnasium Johannes Rau an der Siegesstraße (1. Preis), Gesamtschule Barmen (2. Preis), Hauptschule Elberfeld-Mitte (3. Preis), Hauptschule Barmen-Süd an der Emilienstraße (3. Preis), Realschule Neue Friedrichstraße (3. Preis) und Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (3. Preis)

und in der Kategorie Berufskollegs, Förderschulen und Sonderprojekte

das Berufskolleg am Haspel (1. Preis), das Schulverweigerer-Projekt „w.hip Spitzenklasse“ (2. Preis), das Berufskolleg Werther Brücke (3. Preis), die Rheinische Förderschule (3. Preis), die Astrid-Lindgren-Schule in Vohwinkel (3. Preis) und die Förderschule Lentzestraße in Barmen (3. Preis).


Neuer Online-Wegweiser durch die bunte Welt der Kinderliteratur

Stiftung Lesen bietet auf ihrer Internetseite Buchtipps an

02. Februar 2009

 

Jedes Jahr erscheinen unzählige neue Kinder- und Jugendbücher. Nicht nur Eltern und Großeltern sind angesichts dieses reichhaltigen Angebotes häufig ratlos: Was ist das richtige Buch für mein Kind? Welche Titel eigenen sich zum Vorlesen? Was macht eigentlich ein gutes Buch aus?
Antworten auf solche Fragen erhalten Interessierte bei der „Stiftung Lesen“, die seit ihrer Gründung im Jahre 1988 immer neue anregende Projekte entwickelt, deren Ziel das Wecken von Lesefreude und die Verbesserung der Lesekompetenz ist. Eine der Kernaufgaben der Stiftung ist es, (Vor)Lesern Orientierungshilfen zur Buchauswahl an die Hand zu geben. Dazu zählt auch der kürzlich erweiterte online-Kinderbuchtipp der Woche auf der Internetseite www.stiftunglesen.de, auf den wir heute empfehlend hinweisen. Regelmäßig werden dort künftig Kinder- und Jugendbücher zu verschiedenen Schwerpunktthemen vorgestellt. Den Anfang macht augenblicklich eine Übersicht zum Thema „Winterzeit – Vorlesezeit“. Denn wenn es draußen früh dunkel wird und es nur wenige Gelegenheiten gibt, im Freien zu toben und zu spielen, entführen spannende, abenteuerliche und lustige Geschichten in andere Welten. Sie regen zum Nachdenken und zu Gesprächen an und werden schnell zum lieb gewonnenen Ritual für Kinder und Erwachsene.
Kommende Schwerpunktthemen der Empfehlungslisten sind laut einer heute veröffentlichten Presseerklärung unter anderem passend zur Fastnachtszeit „Zauberhaftes und Magisches“ und zum anstehenden Frühlingsbeginn „Die Vielfalt der Natur“. Ab Mai 2009 wird es außerdem Informationen unter dem Motto „Grenzenloser Lese-Spaß – interkulturelle Kinderliteratur“ geben. Hier werden sowohl bilinguale Kinder- und Jugendbücher vorgestellt, als auch Romane oder Erzählungen, die den Kinderalltag in verschiedenen Ländern und Kulturen aufgreifen.  Die Buchlisten sind als PDF zum Downloaden beim Internet-Kinderbuchtipp der Woche auf der Startseite der Homepage zu finden.


Tolle Serie beim 24-Stunden-Schwimmfest auf Küllenhahn

Zum fünften Mal in Folge die Grundschule mit den meisten Teilnehmern

25. Januar 2009

 

24 Stunden lang ist das Wasser des Schwimmsportleistungszentrums auf Küllenhahn vom 24. auf den 25. Januar ständig in Bewegung. Freizeitsportler ziehen neben Vereinsschwimmern mal richtig zügig, mal eher gemächlich ihre Bahnen. Die Schwimmhalle schallt wider von Musik, fröhlichem Gelächter und begeisterten Anfeuerungsrufen. Am Ende dieses Schwimmfestes, das am Samstag um 13.00 Uhr beginnt, und am Sonntag um 13.00 Uhr endet, zählen die zufriedenen Veranstalter 1.314 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die schwimmbegeisterten Besucher legen im Laufe der 24 Stunden sage und schreibe 3,5 Millionen (!) Bahnmeter zurück. Altersgrenzen gibt es dabei nicht; der Spaß an der Bewegung im kühlen Nass steht eindeutig im Vordergrund. Und so tummeln sich neben Kleinkindern, Grundschülerinnen und -schülern, Jugendlichen und Eltern auch junggebliebene alte Menschen im Wasser. Einzige Mindestanforderung bei diesem Schwimmspaß: 50 Meter muss jeder Schwimmer schaffen – dann winkt ihm zur Belohnung eine Urkunde. Neben Urkunden und Medaillen kann auch das – vor allem bei Kindern – sehr beliebte Totenkopfabzeichen erworben werden. Es wird für besondere Ausdauerleistungen vergeben und zeichnet diejenigen aus, die es schaffen eine, anderthalb oder zwei Stunden durchgängig zu schwimmen.

Einen ganz besonderen Erfolg kann heute die Schwimmgemeinde unserer Sankt-Michael-Schule verbuchen. Vor der Gemeinschaftsgrundschule Küllenhahn, die in Wuppertal traditionell immer wieder hervorragende Schwimmsportler/innen stellt, und der GGS Berg-Mark-Straße erhält sie am Ende der Veranstaltung die Auszeichnung für das größte Grundschulkontingent. Unser Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung lässt es sich nicht nehmen, unseren Kindern die Trophäe höchstpersönlich zu überreichen (s. Foto unten). Das allein wäre schon genug Grund zur Freude! Doch heute ist wirklich ein ganz besonderer Tag: Die Sankt-Michael-Schule erhält diese Auszeichnung zum fünften Mal in Folge! Darauf sind unsere kleinen und großen Schwimmerinnen und Schwimmer zu Recht richtig stolz. Herzlichen Glückwunsch!

Foto: Anja Metz


„Seht Ihr unseren Stern dort stehen?“

Sternsinger der  Sankt-Michael-Schule ziehen erfreuliche Sammelbilanz 2009

19. Januar 2009

 

„Buscamos la paz - Kinder suchen Frieden“: So lautete das Motto der 51. Aktion Dreikönigssingen des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Mit bunten Umhängen, Kronen und einem Holzstern ausgestattet zogen in diesem Jahr insgesamt 34 kleine Sternsingerinnen und Sternsinger der Sankt-Michael-Schule als Caspar, Melchior und Balthasar verkleidet von Tür zu Tür. Mehrere Tage waren sie – begleitet und unterstützt von 15 jugendlichen und erwachsenen Begleitern – bei teilweise eisigen Temperaturen, kaltem Wind und peitschendem Regen im Schulbezirk unterwegs und besuchten Menschen im näheren Umkreis der Sankt-Michael-Schule, um ihnen den Neujahrsgruß und gute Wünsche zu überbringen. Dabei baten sie immer auch für eine Spende zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher in allen Teilen unserer weiten Welt. Marius bringt die Motivation für sein Engagement deutlich auf den Punkt: „Wir wollen anderen Kindern helfen, die es nicht so gut haben wie wir!“ Erklärtes und immer wieder thematisiertes Ziel ist es, dass die Grundschüler sich für das Recht von Kindern weltweit einsetzen, in Frieden und Freiheit aufwachsen zu wollen.

Die Aussendung der kleinen Könige erfolgte am 4. Januar 2009 aus dem sonntäglichen Gemeindegottesdienst. Der erste große Auftritt erfolgte beim anschließenden Neujahrsempfang der Kirchengemeinde. In den folgenden Tagen wurde an vielen hundert Haustüren geklingelt, das Sternsingerlied gesungen und der Segensgruß aufgesagt. Ihren offiziellen Abschluss erfuhr die Sammelaktion am 12. Januar 2009 mit dem Besuch unserer Klasse 2a in der Dr. Feuchter-Stiftung, einer Seniorenwohneinrichtung am Westfalenweg. Aufgrund mancher freundlichen Nachfrage wurden aber auch später noch vereinzelte Besuche unternommen. Das vorläufige amtliche Endergebnis unserer Sammelaktion liegt bei stolzen 3.600,54 €!

Allen Spendern und vor allem auch unseren unermüdlichen Sternsingern sei an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön gesagt!


Hurra! – Endlich Schnee!!!

Tolles Winterwetter gut gelaunt und produktiv genutzt

09. Januar 2009

 

Das ist doch endlich mal ein Wetter ganz im Sinne unserer wind- und wettererprobten Schülerinnen und Schüler: Alles ist weiß verschneit! Ist der Schnee am frühen Freitagmorgen noch fein puderig und weich, wird es über Mittag so richtig knackig kalt und eisig. Die Schneeschicht wird allmählich fest und pappig und scheint damit bestens für alles Mögliche geeignet!

„Was die Eskimos können, das schaffen wir auch!“ sagen sich die Schülerinnen und Schüler unserer Nachmittagsbetreuung. Und so machen sich die Kinder des Offenen Ganztages am Mittag mit – im wahrsten Sinne des Wortes – eisig entschlossenem Eifer ans Werk: Mit vereinten Kräften soll im Laufe dieses Nachmittags ein echtes Iglu entstehen!

Kinder aus allen Klassen helfen mit: Fleißig werden aus dem gefrorenen Schnee mit bloßen Händen Platten heraus gehebelt, anschließend passgenau zurecht gebrochen und sorgfältig übereinander geschichtet. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen und ist ein toller Erfolg gemeinsamer Anstrengung. Alle Kinder sind hellauf begeistert!

Kevin aus unserer Klasse 3a berichtet später: „In das Iglu passten drei Kinder rein. Viele wurden fotografiert, bis ein Schüler zu stürmisch reingegangen ist. Das Iglu war nicht sehr stabil gebaut. Und dann ist es passiert: ‚Bum, Bum, Bum!!!‘ Da lag unser Iglu in Stücken, aber die Eisteile waren nicht kaputt. Deshalb konnten wir es noch mal aufbauen. Das hat viel Spaß gemacht.“


Fotos: Gabriela Berndt

Schülerbericht von Kevin (3a)


Fröhliche und gesegnete Weihnachtsfeiertage
und ein friedliches und gesundes Jahr 2009!

25. Dezember 2008

 

Liebe Schulgemeinde!
Verehrte Freunde und Förderer der Sankt-Michael-Schule!


Auch in diesem Jahr war die Adventszeit neben dem „ganz normalen Schulalltag“ wieder einmal prall angefüllt mit zahlreichen Vorbereitungen auf das Fest der Geburt unseres Herrn: So stand unser diesjähriger Beitrag zum „Uellendahler Stadtteiladventskalender“ unter dem Thema „Vom Warten und vom Wünschen!“ und beleuchtete einige Aspekte in Liedern und einer bedenkenswerten Vorlesegeschichte. Viele Schulkinder hatten auf gelbe Pappsterne ihre kleinen und großen Wünsche geschrieben und nicht nur in die Adventsfenster, sondern später auch in unseren wunderschönen Tannenbaum gehängt. Jeden Montagmorgen leuchtete für alle Kinder und Mitarbeiter/innen unserer Schule eine Kerze mehr am Adventskranz. Gemeinsam sangen und musizierten wir Advents- und Winterlieder im Schultreppenhaus, hörten schöne Gedichte und sahen kurze Spielszenen. Während der besinnlichen Stunde am dritten Adventssamstag haben wir kurzweilige 60 Minuten lang über die Bedeutung von Adventskerzen und Weihnachtslichtern nachgedacht. Meditative Impulstexte, eine Kurzgeschichte sowie bekannte und auch weniger bekannte Lieder verstärkten die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Und nun ist es da, das Geburtsfest Jesu Christi, mit dem Gott uns sein größtes Geschenk gemacht hat! Die Hirten auf den Feldern von Bethlehem erlebten es als Erste.

So wünschen wir heute mit Bildern des Hirtenspiels unserer 3. Klasse im Familiengottesdienst am Heiligen Abend ganz herzlich frohe Weihnachtstage und ein gesegnetes Jahr 2009!


Fotos: Lothar Dröse


Druckfrischer WSW-Kalender „Meine Schwebebahn 2009“

13 Arbeiten des Malwettbewerbs „Meine Bahn kann schweben“ ausgewählt

15. Dezember 2008

 

Die Schwebebahn ist Wuppertals Wahrzeichen und den großen und kleinen Einwohnern unserer Stadt lieb und teuer. Als die Wuppertaler Stadtwerke in den vergangenen Monaten über den Kauf neuer Schwebebahnzüge nachdachten – die alten Fahrzeuge haben inzwischen fast 40 Jahre „auf dem Buckel“ und müssen ausgetauscht werden – war den Planern schnell klar: Wir müssen auch die Menschen in dieser Stadt fragen, wie sie sich eine neue Schwebebahn vorstellen. Und so ließen neben vielen Erwachsenen gut 700 Kinder aus Kindergärten und Grundschulen ihrer Fantasie freien Lauf. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler unserer Schule beteiligten sich mit Feuereifer und tollen Ideen am Mal- und Gestaltungswettbewerb „Meine Bahn kann schweben“.

Aus der Vielzahl der eingesandten Arbeiten hat nun die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH einige der schönsten ausgesucht und damit einen Kalender für das Jahr 2009 produziert. WSW-Geschäftsführer Andreas Feicht betont im Vorwort zu diesem ansprechend gelungenen Kalender: „‘Die Qual der Wahl‘ – nie war dieser Ausspruch berechtigter als bei den Jurysitzungen des Schwebebahnbeirates, der die Sieger küren sollte. …, selbst die Auswahl für diesen Kalender war alles andere als leicht. Hätte das Jahr dreimal so viele Monate, wir hätten keine Schwierigkeiten gehabt, auch solch einen Kalender zu füllen.“ Umso erfreulicher, dass es auch das Kunstwerk einer Drittklässlerin unserer Sankt-Michael-Schule zu „Kalender-Ehren“ geschafft hat: Das März-Blatt wurde von Frieda Charlotte Berner aus unserer Klasse 3a gestaltet! Herzlichen Glückwunsch!

Bei Interesse erhalten Sie diesen farbenfrohen Kalender – gegen eine freiwillige Spende für die „Aktion Kindertal“, die Wuppertaler Kinder und Jugendliche in finanziellen Notlagen unterstützt – in den WSW-Kunden- und MobiCentern in der Barmer und der Elberfelder Innenstadt.

Für das nächste Jahr planen die Initiatoren des Malwettbewerbs übrigens eine Ausstellung, die voraussichtlich im ersten Quartal 2009 im WSW-Foyer an der Bromberger Straße eröffnet wird. Dort werden auch die vielen anderen schönen Arbeiten gezeigt, die aus Platzgründen nicht in den druckfrischen Kalender aufgenommen werden konnten.

 


„Wieder Advent!“

Ökumenische Aktion wider die Kommerzialisierung der Adventszeit

30. November 2008

 

Am heutigen 1. Adventssonntag möchten wir gerne empfehlend auf ein Projekt der evangelischen und katholischen Citykirchen in Wuppertal hinweisen:

Am kommenden Sonntag, dem 07. Dezember 2008, feiern wir Christen den 2. Advent. An diesem Tag wird in Wuppertal aber auch ein verkaufsoffener Sonntag stattfinden. Aus  eben diesem Grund haben sich die evangelische Kirchengemeinde Elberfeld-West, die evangelische Citykirche Elberfeld, das Katholische Bildungswerk für Wuppertal, Solingen und Remscheid und die Katholische Citykirche Wuppertal zur ökumenischen Aktion "Wieder Advent!" zusammengeschlossen. Mitten im geschäftlichen Treiben des verkaufsoffenen Sonntags wollen sie den eigentlichen Kern der Adventszeit in Erinnerung rufen: Advent bedeutet „Ankunft des Herrn“ und bereitet auf das Weihnachtsfest als Geburtsfest Jesu Christi vor, der für uns Christen bekanntermaßen der Sohn Gottes ist.

Lesenswerte Informationen zu diesem Aktionstag finden Sie unter www.wieder-advent.de.


Uellendahler Stadtteil-Adventskalender öffnet Fenster und Türen
Herzliche Einladung zum vorweihnachtlichen „Stadtteilbummel“

24. November 2008

 

Wie schon seit vielen Jahren wird sich auch in diesem Jahr im Wuppertaler Stadtteil Uellendahl an jedem Abend der Vorweihnachtszeit ein Adventsfenster öffnen. Vom 1. bis zum 24. Dezember 2008 laden Menschen und Einrichtungen – quer durch alle Konfessionen – ganz herzlich zu einer gemeinschaftlichen Vorbereitung auf das Weihnachtsfest ein. Alte und neue Lieder, heitere und besinnliche Geschichten, heiße Getränke und leckeres Gebäck sind die verbindenden Elemente jedes Zusammenkommens. In der Regel öffnen sich die Adventsfenster pünktlich um 18.00 Uhr. An vier Tagen finden die Termine jedoch aus jeweils gegebenem Anlass etwas früher oder später statt.

 
 

Mo,

01.12.2008

18.00 Uhr

„Eine-Welt-Laden“ im Menschenhaus

Röttgen 102

Di,

02.12.2008

18.30 Uhr

Städtisches Altenheim

Vogelsangstraße 50

Mi,

03.12.2008

18.00 Uhr

Sankt-Michael-Schule

Leipziger Straße 1


Fotos: Michael Goecke


Do,

04.12.2008

16.30 Uhr

Dr. Feuchter-Stiftung

Westfalenweg 210

Fr,

05.12.2008

18.00 Uhr

Familie Schrader

Schillweg 32

Sa,

06.12.2008

18.00 Uhr

Familie Spier

Kantstraße 49

So,

07.12.2008

18.00 Uhr

Miriam Galander

Asternstraße 10

Mo,

08.12.2008

18.00 Uhr

„OASE“, Bewohner-Treff GWG/Diakonie

Gustav-Heinemann-Str. 10a

Di,

09.12.2008

18.00 Uhr

Familie Schneider

Leipziger Straße 39b

Mi,

10.12.2008

18.00 Uhr

Evangelische Philippuskirche

Kohlstraße 150

Do,

11.12.2008

18.00 Uhr

Evangel. Tageseinrichtung für Kinder

Domagkweg 58

Fr,

12.12.2008

18.00 Uhr

Familie Braunöhler

Kempershäuschen 33

Sa,

13.12.2008

18.00 Uhr

Familie Schäfer/Federschmidt

Am Deckershäuschen 6 - 8

So,

14.12.2008

19.00 Uhr

Katholische Pfarrkirche St. Michael

Leipziger Straße 41

Mo,

15.12.2008

18.00 Uhr

Familie Mintert

Norkshäuschen 116

Di,

16.12.2008

18.00 Uhr

Familie Reiter

Albert-Schweitzer-Straße 56

Mi,

17.12.2008

18.00 Uhr

Löschzug Freiw. Feuerwehr Uellendahl

Hans-Böckler-Straße 230

Do,

18.12.2008

18.00 Uhr

Familie Weichsel

Uellendahl 87a

Fr,

19.12.2008

18.00 Uhr

Familie Quel

Girardetstraße 15

Sa,

20.12.2008

18.00 Uhr

Familie Bang

Kohlstraße 113

So,

21.12.2008

18.00 Uhr

Familie Kirchmann-Lüke

Leipziger Straße 37

Mo,

22.12.2008

18.00 Uhr

Familie Speckmann

Albert-Schweitzer-Straße 89

Di,

23.12.2008

18.00 Uhr

Familie Kirscht

Leipziger Straße 12

Mi,

24.12.2008

 

Herzliche Einladung der Kirchengemeinden im Uellendahl zu den Gottesdiensten am Heiligen Abend


Vorlesen und Zuhören sind eine tolle Sache!

Bundesweiter Vorlesetag erfreut Jung und Alt

20. November 2008

 

Die Stiftung Lesen und die Wochenzeitung DIE ZEIT initiieren den bundesweiten Vorlesetag in diesem Jahr bereits zum fünften Mal. Es ist ein Vorlese-Fest, das weit über den Tag hinaus motiviert: Beim letztjährigen Vorlesetag am 23. November 2007 haben sich rund 7.000 Vorleser – darunter Prominente, Politiker, Schüler, Vorlesepaten und weitere Lesebegeisterte – engagiert und rund 200.000 junge Zuhörer begeistert.

Unsere Klasse 2a hat sich zum heutigen Vorlesetag etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie ist mit Bewohnern der Dr. Heinrich Feuchter-Stiftung, einer Senioreneinrichtung am Westfalenweg, verabredet. Im Kreis von etwa 20 mit Freude zuhörenden Bewohnern lesen die Kinder ihre Martinsgeschichte „Zeit kann man auch teilen“ vor. Die zwischen 80 und 90 Jahre älteren Menschen haben im Gegenzug für die Kinder Gedichte und eine Geschichte aus ihrer Kinderzeit zum Vorlesen ausgesucht. Begeistert folgen die Kinder den Worten der alten Menschen. Nach dem Lesen entwickeln sich interessante Gespräche. Die Bewohner beginnen über Erlebnisse aus ihrer Kinderzeit zu berichten. Dabei vergeht die Zeit wie im Fluge und viele Geschichten und Erinnerungen blieben noch zu erzählen. Darum ist zum Schluss auch einhellige Meinung, dass diese Aktion unbedingt wiederholt bzw. fortgesetzt werden soll.

Dieser Vorlesevormittag wird sowohl unseren Zweitklässlern als auch den älteren Menschen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben – als ein bereicherndes und bewegendes Erlebnis für beide Seiten!


Fotos: Ingrid Becker


Wir sagen euch an: „Bethlehem ist überall!“
31. Impuls-Kalender für die Advents- und Weihnachtszeit erschienen

17. November 2008

 

Die letzten Wochen des Kirchenjahres brechen an: Mit dem 1. Advent beginnt nämlich für die katholische Kirche ein neuer Jahreskreis. Schon seit vielen Jahren – 31 Jahre sind es inzwischen genau – gibt das Bistum Essen einen tollen Adventskalender mit vielen unterhaltsamen Geschichten, vielfältigen Bastelideen, leckeren Rezepten, informativen Lesetipps und interessanten Hintergrundinformationen heraus. Gerade für Familien mit kleinen und großen Kindern ist der Essener Adventskalender seit Jahrzehnten ein nahezu unerschöpfliches „Muss“ für die Zeit vor und unmittelbar nach dem Weihnachtsfest. Wir empfehlen allen interessierten Lesern unserer Homepage ganz herzlich, diesen Adventskalender unter www.essener-adventskalender.de anzuklicken und für sich zu entdecken. Dort kann auch die gedruckte Version bestellt werden.


Traditioneller Martinszug zieht durch die Straßen des Schulbezirks
Besucherrekord beim diesjährigen Laternenfest

07. November 2008

  

Ganz sicher weiß auch Schulleiter Michael Goecke nicht, wie viele Wegbegleiter St. Martin am heutigen Freitagabend hat. Die Menschenmassen auf den Straßen um die Sankt-Michael-Schule genau zu zählen ist bei dem aufgeregten Gewusel und Gewimmel nämlich nicht gut möglich. Doch eine Anzahl zwischen 1.400 und 1.600 Besuchern, so schätzen der Vater einer Erstklässlerin und Bezirkspolizist Rüdiger Dorka übereinstimmend, wird es wohl sein, die an diesem angenehmen Herbstabend dem Martinsreiter durch die Straßen rund um die Sankt-Michael-Schulefolgt. Begeistert schmettern die Schülerinnen und Schüler der Grundschule – begleitet von zahlreichen Kindergartenkindern, vielen Familienmitgliedern, Verwandten und Freunden – die sieben in den letzten Tagen eingeübten Lieder zu Ehren des Heiligen Martin. Unterstützt werden sie dabei in bewährter Form von fünfzehn Bläserinnen und Bläsern des Oberbarmer Blasorchesters. Besungen werden „ein armer Mann“, der vergeblich an viele Türen anklopft und um Hilfe bittet, und St. Martin, der seinen warmen Soldatenmantel mit ihm teilt. Besungen werden aber auch die selbstgebastelten Laternen, die jetzt „Abends, wenn es dunkel wird…“ fröhlich durch den Schulbezirk getragen werden. Und die liebevoll gestalteten bunten Laternen machen dem Mond und den allmählich zahlreicher werdenden Sternen am fast wolkenlosen Himmel ernsthaft Konkurrenz. So wird der Text eines Liedes von Rolf Zuckowski heute auch ganz besonders fröhlich und lautstark gesungen:

 

Hell wie Mond und Sterne

leuchtet die Laterne

bis in weite Ferne

über’s ganze Land.

Jeder soll uns hören,

kann sich gern beschweren:

„Diese frechen Gören!
Das ist allerhand!"

 


Fotos: Martin Mörtl

Ein Raunen geht durch die Reihen, als es an der Schule vorbei geht: Wieder einmal hat es der Vater eines ehemaligen Schülers hervorragend verstanden, das schöne alte Schulgebäude ins rechte Licht zu rücken: Mit seinen farbig ausgeleuchteten Klassenräumen funkelt die Sankt-Michael-Schule als „größte Wuppertaler Martinslaterne“ mit den vielen hundert kleinen Lichtern der Kinder um die Wette. Zu Ende geht der Martinszug auf dem Kirchvorplatz der St. Michael-Kirche: Dort lodern bereits die Flammen des Martinsfeuers hoch in den Himmel. Zum warmen Kinderpunsch schmecken die frischen Weckmänner besonders gut. Für die Großen gibt es Glühwein und Brühwürstchen im Brötchen. Während Kinderpunsch, Weckmänner und Würstchen reißenden Absatz finden und bald restlos „weggeputzt“ sind, bleibt vom Glühwein zum Schluss ein kleiner Rest übrig: Die Temperaturen sind so „spätsommerlich“, dass das Mineralwasser in diesem Jahr einfach besser ankommt.


Das Martinsfest naht
Linktipp für interessierte Kinder und Eltern

03. November 2008

 

Vor allem im Rheinland ist das Martinsfest mit einem tief im Volk verankerten Brauchtum verbunden: Um den 11. November eines jeden Jahres herum wird es vielerorts begeistert gefeiert. Laternenumzüge, Martins- oder Mäten-Singen, Gänseverlosungen und viele andere Sitten und Gebräuche prägen dieses Fest. Wer mehr über den Heiligen Martin und sein Namensfest erfahren möchte, der findet eine wahre Fundgrube auf der Homepage www.martin-von-tours.de. Diese Site informiert neben dem Brauchtum auch über Martinslegenden, gibt Anleitungen zum Laternenbasteln, verweist auf bekannte Martinslieder und vieles andere mehr. Ein Besuch lohnt sich!


Geschärfte Sinne, viel Bewegung, mutige Taten – und ganz viel Spaß!
Klasse 2a erprobt Sinnes- und Bewegungsparcours

20. September 2008

 

Heute Nachmittag stellen die Kinder der Klasse 2 a Eltern und Geschwistern ihren im Unterricht entwickelten „Sinnesparcours“ vor. Mit viel Spaß erproben Kinder und Eltern gemeinsam an den Erlebnis-Stationen zum Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen ihre Sinne. Den Fühl-Weg trauen sich alle Eltern mit verbundenen Augen durchzugehen. Vermeintlich unangenehme Überraschungen gibt es jedoch bei den von den Kindern gebauten Fühlkisten. „Man weiß gar nicht, was da drin ist“, meint Carl grinsend. Den meisten Kindern gefällt das Herausschmecken von Obst, Gemüse und Nüssen mit verbundenen Augen am besten. Leon und Leon-Luca strahlen: „Uns hat das Telefonieren mit dem langen Schlauch von einer Etage zur anderen viel Spaß gemacht“. Auch der eigentlich wichtigste Sinn – „der Gleichgewichtssinn“ – wird vor allem von Eltern mit Begeisterung erprobt.

Der aus insgesamt acht Stationen bestehende Bewegungsparcours animiert Groß und Klein von Beginn an, verschiedene Disziplinen „am eigenen Leibe“ zu erproben. So genannte Experten aus der Klasse führen Eltern, Großeltern und Geschwister sachkundig an Aufgabenstellungen der einzelnen Stationen heran. „Du musst die Fingerspitzen anmalen, dich vor die blaue Matte stellen und deine Höhe auf der Matte markieren. Danach springst du hoch und berührst die blaue Matte erneuet. Anschließend misst du die Sprunghöhe“, erklärt Carl den Ablauf der Hochsprung-Station. Nach der Sprung-, Wurf- bzw. Prellstation können Kinder und Eltern auf der von der AOK erstellten Alters- und Leistungstabelle ablesen, wie ihre Leistungen zu bewerten sind. Erwachsene und Kinder sind gleichermaßen begeistert – und teilweise deutlich überrascht. Am Ende meint Niklas: „Es war so toll, dass ich gar nicht nach Hause will“.

Nach dem Ausprobieren der Stationen steht eine Informations- bzw. Beratungseinheit. Dabei werden den Eltern Bilder vorgestellt, auf denen sich ihre Kinder mit Begeisterung bewegen. Anschließend werden Ergebnisse aus den „Bewegungstagebüchern“ vorgestellt. Wie man die darin erkannte Wichtigkeit des außerschulischen Bewegens aufrecht erhalten oder sogar noch stärken kann, wird überlegt. Unstrittig ist dabei, die von den Kindern formulierten Wünsche nicht außer Acht lassen zu wollen.

 


Fotos: Christian Schlüter-Vorwerg

 

Abschließender Höhepunkt der Unterrichtsreihe über „Sinneserfahrungen“ ist eine Nachtwanderung der besonderen Art: Ohne Taschenlampe geht es in den Wald! Nach den unerlässlichen Gleichgewichtsübungen auf einem Seil – natürlich mit verbundenen Augen und mit Hilfe eines Partners – geht es hinein ins pure Abenteuer: Langsam wird es dämmrig. Im „Mirker Hain“ wird  zunächst „Verstecken“ gespielt. Im Verlauf des Spieles nehmen Dunkelheit und Spannung zu. Farben werden immer weniger unterscheidbar. Alleine durch das flache Hinlegen auf den Waldboden werden Kinder für die Suchenden „unsichtbar“.  Nach Einbruch vollkommener Dunkelheit tasten sich die Kinder Hand in Hand „wie eine blinde Schlange“ eine halbe Stunde lang durch das Unterholz. Einige haben ein mulmiges Gefühl im Bauch, vielleicht sogar Angst!? Ein kaum hörbares Schniefen und ein zwar leises, aber deutlich vernehmbares „Ich will jetzt zu meiner Mama“ lassen dies vermuten. Leo Galwas und Ingrid Becker, Lehramtsanwärter und Klassenlehrerin der 2a, sehen jedoch keinen Grund, das ungewohnte Vorhaben abzubrechen: Die Kinder machen sich nämlich immer wieder gegenseitig Mut! „Das schaffen wir schon!“ Ein unbeschreiblich tolles Gefühl ist das Erreichen des offenen Feldes am Waldrand. Fast stumm vor Erleichterung und Staunen werden Sternbilder und auch Flugzeuge entdeckt.

Im späteren Verlauf stellen die Schülerin Johanna Teepe und ihre Klassenlehrerin einen „Lichterweg“ auf, der in einen Sitzkreis mündet. Die zunächst mit Herrn Galwas zurückgelassenen Kinder dürfen entscheiden, ob sie den Lichtzeichen ganz alleine – und das erfordert echten Mut! – oder „nur“ zu zweit folgen wollen. Nach bestandener Mutprobe gibt es „Belohnungsnüsse“ und eine „Gute-Nacht-Geschichte“ für die stolzen „Ritter/innen der Nacht“. Dieser erlebnisreiche Abend wird den einen vor Erschöpfung umgehend, den anderen vor Aufregung sicherlich erst viel später einschlafen lassen. Ob wir wohl noch davon hören oder lesen werden?!