Sommerpause 2020 – Innehalten auf einem herausfordernden Weg
Wir wünschen gute Gelegenheiten zum Auftanken von Seele und Geist
30. Juni 2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erzieher,
liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Ein Schulhalbjahr von ganz ungewohnter Art ist an diesem Wochenende zu Ende gegangen; ein Schulhalbjahr, das uns alle nicht nur schulisch, sondern vor allem Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, und Sie, liebe Eltern, in ganz ausgeprägter Form auch privat unglaublich herausgefordert hat.

Dieses Schulhalbjahr hat, so empfinden wir, letztendlich doch ein erfolgreiches Ende gefunden. In den letzten zwei Wochen durften wir wieder täglichen Unterricht mit allen Kindern erleben. Sogar Verabschiedungsgottesdienste für unsere Viertklässler konnten noch gefeiert werden! Dazu war viel Umsicht und Rücksichtnahme notwendig.

Wir möchten uns darum heute bei Ihnen und Euch allen ganz herzlich bedanken:

  • Für die Unterstützung, in dieser Zeit der Corona-Pandemie durchzuhalten und gemeinsame Wege zu finden,
  • für das ausgeprägte Verantwortungsbewusstsein der gesamten Schulgemeinde zum Wohl Ihrer und unserer Kinder,
  • für das wechselseitig entgegengebrachte Verständnis,
  • für die Offenheit zu einer Zusammenarbeit auf Abstand
           und vor allem
  • für die gezeigte Geduld und Ausdauer.
Wir wünschen Ihnen und Euch allen für die kommenden Wochen eine Fülle erholsamer Sommertage und gute Gelegenheiten zum Auftanken von Kraft für die nächsten Herausforderungen.

Im Namen der Sankt-Michael-Schule

Michael Goecke (Rektor) und Stefanie Simon (Konrektorin)


Foto: Michael Goecke

Schuleingangsuntersuchungen laufen wieder an!

Wuppertaler Gesundheitsamt lädt die „i-Dötzchen“ zu Tests ein

12. Juni 2020

 

Nach den Sommerferien haben ca. 3.300 Wuppertaler Kinder ihren ersten Grundschultag. An der Sankt-Michael-Schule werden am 13. August 2020 48 „i-Dötzchen“ eingeschult. Normalerweise darf kein Kind ins 1. Schuljahr aufgenommen werden, ohne dass die Schulärztinnen im Gesundheitsamt die Schulfähigkeit eines Kindes festgestellt haben.

Wie so vieles ist auch das in diesem Jahr durch Corona bedingt anders. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen Eltern wiederholt besorgt nachgefragt haben, warum ihr Kind bisher noch nicht zu einer Untersuchung eingeladen worden sei, teilt das Wuppertaler Gesundheitsamt mit: „Die schulärztlichen Eingangsuntersuchungen mussten aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt werden, weil alle ärztlichen Mitarbeiter für die Bekämpfung des Virus gebraucht wurden.“ Nun sind aber wieder erste dringend notwendige Untersuchungen möglich. Noch vor Beginn der Sommerferien sollen folglich die Medizin-Checks für die zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler wieder anlaufen. Noch nicht absehbar ist allerdings, ob Untersuchungen auch während der Sommerferien durchgeführt werden können. Deshalb werden in diesem Jahr zahlreiche Schulneulinge ohne medizinische Schuleingangsuntersuchung in die Schule starten müssen. Die soll dann im Verlauf des Schuljahrs nachgeholt werden.

Wichtig für die Eltern unserer „i-Dötzchen“: Sie müssen nicht selbst aktiv werden! Das Wuppertaler Gesundheitsamt setzt sich telefonisch oder per Briefpost mit Ihnen in Verbindung, um einen Untersuchungstermin für Ihr Kind abzustimmen.


Wiederbeginn des täglichen Unterrichts für alle Grundschulkinder zwei Wochen vor den Sommerferien

 „Rollierender Stundenplan“ und Notbetreuung enden zum Ende der 24. Kalenderwoche 2020

08. Juni 2020

Zusammen mit den insgesamt rund 600.000 anderen Grundschulkindern in NRW sollen unsere Schülerinnen und Schüler ab Montag, dem 15. Juni 2020 wieder täglich in ihren gewohnten Klassengemeinschaften unterrichtet werden. Die Notbetreuung endet und der Offene Ganztag startet wieder. Laut Aussage von Frau Schulministerin Yvonne Gebauer erlaubt das aktuelle Infektionsgeschehen in der Altersgruppe der Grundschulkinder diesen „Schritt im Interesse der Zukunftschancen unserer Jüngsten“. Augenblicklich arbeiten wir an der Sankt-Michael-Schule fieberhaft an der praktischen Umsetzung dieser Entscheidung des Schulministeriums.

Trotz aller Freude über das bald wieder geordnete Unterrichten im Klassenverband herrschen hier erhebliche Bedenken hinsichtlich der wegfallenden Abstandsregeln und der zurückgenommenen Maskenpflicht in den Lerngruppen. Unseren Hygieneplan werden wir konsequent weiter einhalten.

Voraussichtlich werden alle Kinder ab dem 15. Juni jahrgangsweise zeitlich versetzt zwischen 07:30 und 08:10 Uhr zur Schule kommen, getrennte Pausenzeiten haben und ähnlich zeitversetzt zwischen 11:15 und 11:45 Uhr ihren Unterricht beenden. Der Unterricht findet ausschließlich als Klassenunterricht in festen Lerngruppen statt. Schwerpunktmäßig werden die Kernfächer Deutsch, Sachunterricht, Mathematik und Englisch erteilt werden.

In der nachmittäglichen Betreuung bis 13:30 Uhr (MoMo-Gruppe) und im Offenen Ganztag müssen die Klassengruppen beibehalten werden. Sie dürfen aus Gründen des Infektionsschutzes keinesfalls durchmischt werden. AG-Angebote finden nicht statt! Daraus entstehen für uns erhebliche räumliche und personelle Probleme.

Wir appellieren darum dringend an alle MoMo- und OGGS-Eltern: Grundsätzlich haben Sie natürlich den Anspruch auf die Betreuungszeiten für Ihr Kind. Wenn es aber für Sie und Ihre Familien irgend möglich ist, nutzen Sie die Betreuungsangebote bitte nur in wirklichen Notfällen. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

„Rollierender Stundenplan“ für Präsenz-Schultage tritt in Kraft

Der Unterrichtsbetrieb in unserer Grundschule startet heute mit den Kindern der 4. Klassen

07. Mai 2020

Heute ist der „rollierende“ Stundenplan der Sankt-Michael-Schule für die Präsenz-Unterrichtstage in Kraft getreten. Alle Kinder kommen in der Regel ein Mal pro Woche jahrgangsweise zur Schule. Der Plan gilt bis zum Beginn der Sommerferien.

 

 


 

 

An den Präsenztagen werden den Schülerinnen und Schüler jeweils vier Unterrichtsstunden erteilt. Die Schwerpunktfächer werden Deutsch/Sachunterricht und Mathematik sein.

Die Kinder kommen zeitversetzt zwischen 07:30 und 08:10 Uhr zum unteren Schultor. Sie werden dort  einzeln eingelassen und gehen nach erfolgter Händedesinfektion durch Lehrkräfte direkt in ihre Unterrichtsräume.

Entlassen werden die Kinder nach dem Unterricht ähnlich zeitversetzt zwischen 11:15 und 11:45 Uhr.

 

Wichtig!      Für die Eltern gilt nach wie vor ein Betretungsverbot für das Schulgelände


Verwirrung um Wiederaufnahme des Unterrichts an Grundschulen in NRW

Auch nach der „Klarstellung“ durch nächtliche Korrekturmail bleibt manches unverändert unklar

02. Mai 2020

In seiner 17. Schulmail zum Umgang mit dem Corona-Virus vom Donnerstagnachmittag hatte das Schulministerium noch angekündigt: Am „7. und 8. Mai 2020 soll zunächst nur Unterricht für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen stattfinden. Ab dem 11. Mai 2020 sollen in einem tageweise ‚rollierenden‘ System die Kinder aller Jahrgangsstufen wieder in ‚ihre‘ Schulen gehen können.“ Demnach hätte ab dem 11. Mai 2020 nach wochenlanger Corona-Zwangspause an jedem Werktag ein anderer Jahrgang zur Schule kommen dürfen. Noch in der Donnerstagnacht wurde diese Nachricht jedoch – ebenfalls per Mail – korrigiert: „Sämtliche in der heutigen SchulMail Nr. 17 beschriebenen weiteren Schritte der Schulöffnung für die Klassen 1 bis 3, die frühestens ab dem 11. Mai 2020 realisiert würden, stehen unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden Beratungen zwischen den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am 6. Mai 2020.“ Es wird „klargestellt“, dass die ursprüngliche Mail vom Nachmittag lediglich „einen für NRW denkbaren Plan“ beschreibe, „sofern ein solcher Öffnungsbeschluss von Bund und Ländern am 6. Mai 2020 getroffen wird“. Die neue Mail enthält – anders als die vom Nachmittag – keine Öffnungstermine für die Jahrgänge 1 bis 3 mehr. Nach wie vor gilt lediglich:

  • Beginn der Schulöffnung am 07./08. Mai 2020 zunächst mit den Viertklässlern,
  • an einem Tag so viel Unterricht und Betreuung wie möglich,
  • nach einem festen Plan bis zu den Sommerferien
  • bei Fortsetzung der Notbetreuung.

Die CORONA-Steuerungskonferenz der Sankt-Michael-Schule wird sich am kommenden Montag zusammensetzen und überlegen, in welcher Weise mit diesen Ansagen vor Ort besonnen und verantwortlich umgegangen werden kann.

Wiedereröffnung der Grundschule für Viertklässler am 04.05.2020 nicht möglich

Schulministerin Gebauer stellt Schulstart für frühestens Donnerstag, den 07.05.2020 in Aussicht

29. April 2020

 

Gestern Abend trat Frau Schulministerin Yvonne Gebauer vor die Fernsehkameras und erklärte: „Der Wiederbeginn des Unterrichts für die nordrhein-westfälischen Viertklässler beginnt voraussichtlich frühestens am Donnerstag, dem 07.05.2020.“ Seitdem warten Kollegium und Schulleitung der Sankt-Michael-Schule auf eine offizielle Schulmail zum weiteren schulischen Umgang mit dem Corona-Virus. Augenblicklich müssen wir leider davon ausgehen, dass wir unsere Schulgemeinde erst am kommenden Montag über das weitere Vorgehen informieren können. Die von den Klassenlehrerinnen unserer 4. Klassen per Rundmail an ihre Eltern verschickten Ankündigungen sind damit leider hinfällig! Sicher ist lediglich, dass die Notbetreuung am Montag wie gewohnt weiterlaufen wird. Sobald wir über neue Informationen verfügen, erfahren Sie das hier auf unserer Schulhomepage.


„Leichtsinn ist ein absolut schlechter Ratgeber!“

Stadt Wuppertal besorgt angesichts steigender Corona-Infektionszahlen

22. April 2020


Oberbürgermeister Andreas Mucke warnt die Wuppertaler davor, in ihrer Erleichterung über die aktuellen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen leichtsinnig zu werden. Angesichts der 20-prozentigen Steigerung der Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Wuppertaler innerhalb von nur einer Woche sei Vernunft und Vorsicht angezeigt: „Die Lage ist weiterhin ernst. Die Lockerungen führen aber leider dazu, dass Menschen in großer Zahl in die Stadtzentren kommen und die nach wie vor wichtige Rücksichtnahme dabei oft auf die leichte Schulter nehmen.“ Der Oberbürgermeister ruft dazu auf, die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin konsequent einzuhalten. Außerdem solle jeder, der über eine Mund-Nasen-Maske verfüge, sie bitte auch tragen. Nur mit der notwendigen Disziplin könne es gelingen, die Ansteckungen zu minimieren. Möglicherweise ist sonst auch die schrittweise Wiedereröffnung von Schulen gefährdet.


Neue Regelungen für die Notbetreuung ab der 17. Kalenderwoche

Für Mitteilungen an die Schulleitung bitte ausschließlich die CORONA-Mailadresse verwenden

21. April 2020

Die Notbetreuung am Wochenende läuft mit Ende der 17. Kalenderwoche 2020 aus. Bereits am 25./26.04.2020 findet keine Wochenendnotbetreuung mehr statt. Auch an den kommenden Feiertagen wird keine Notbetreuung angeboten. Ab dem Wochenende stellt die Schulleitung der Sankt-Michael-Schule außerdem die bisher angebotene telefonische Erreichbarkeit an Samstagen und Sonntagen ein. Von Montag bis Freitag ist die Schulleitung aber weiterhin verlässlich von 10:00 – 11:00 Uhr telefonisch unter 0202/563 23 88 im Büro erreichbar. Wichtige Anfragen und Mitteilungen richten Sie bitte per Mail an die Funktionsadresse 105480@schule.nrw.de. Ihre Nachrichten werden mehrfach täglich abgerufen.


Im Kampf gegen das Virus muss der „zerbrechliche Zwischenerfolg“ mit Umsicht behandelt werden

Kontaktbeschränkungen und Schulschließungen gelten weiter bis Anfang Mai

15. April 2020

 

Fotos: Michael Goecke

Der Weg zurück in die Normalität wird langwieriger als von vielen Menschen herbei gesehnt. Wer gehofft hatte, dass die Schulen am kommenden Montag wieder öffnen, wurde heute eines Besseren belehrt! Um die bisherigen Erfolge in der Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus nicht zu gefährden sei auch weiterhin Geduld gefordert – auch wenn das gerade Grundschulkindern sehr schwer fällt. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel heute am frühen Abend nach längeren Beratungen mit den Ministern der Bundesländer in einer Pressekonferenz mitgeteilt.

Der allgemeine Schulbetrieb in Deutschland soll frühestens am 4. Mai wieder aufgenommen werden. An den Grundschulen wird eine stufenweise Öffnung beginnend mit den 4. Klassen erfolgen. Dafür ist es notwendig, versetzte Unterrichtszeiten, Pausenkonzepte sowie Abstands- und Hygieneregeln zu planen. Die Kultusministerkonferenz wurde zudem beauftragt, bis zum 29. April ein Konzept für weitere Maßnahmen vorzulegen.

Die Auferstehung Jesu feiern wir in diesen herausfordernden Zeiten am besten zuhause

Außerordentliche Gelegenheiten zum Empfang der Osterkommunion gibt es aber auch

12. April 2020

 


Foto: Michael Goecke

 

Christliche Feste zuhause feiern! So lautet nach wie vor der eindringliche Appell an unsere Vernunft. Der direkte Kontakt zu Gott gelingt mit jedem Gebet auch aus den eigenen vier Wänden heraus. Und über Radio, Fernsehen und Internet kommen zahlreiche Gottesdienste zu uns ins Haus.

Aber viele katholische Gläubige haben Sehnsucht nach der Begegnung mit Christus im Empfang der Heiligen Kommunion. Sie ist Teilhabe am gebrochenen Brot, an dem auch die Emmaus-Jünger den Auferstandenen erkannten. Die Osterkommunion hat demzufolge eine ganz besondere Bedeutung.

Auch wenn wir dieses Jahr aus gutem Grund keine gemeinsame Messe feiern können, haben Katholiken die außerordentliche Möglichkeit, einzeln und unter Wahrung der geltenden Vorsichtsregeln die Osterkommunion zu empfangen, wenn Sie danach Verlangen haben.

Das Angebot einer Osterkommunion besteht in folgenden Kirchen unseres „Sendungsraumes“:

St. Laurentius 11:00 – 16:00 Uhr
St. Suitbertus 11:00 – 13:00 Uhr
St. Marien 10:00 – 12:00 Uhr
St. Joseph 10:00 – 12:00 Uhr
Maria Hilf 09:30 – 11:30 Uhr
St. Michael 11:30 – 14:00 Uhr

Seelsorger/innen und Kommunionhelfer/innen, die diese Osterkommunion spenden, befinden sich vor Ort. Gebetszettel zur Vorbereitung liegen aus. Natürlich können Sie auch eine gesegnete Osterkerze erhalten.

In Christ König (09:30 Uhr bis 11:30 Uhr) und in Herz Jesu (11:30 Uhr bis 13:00 Uhr) erhalten Sie keine Osterkommunion, sondern eine sog. „Ostertüte“.

Am Ostersonntag läuten alle Glocken der katholischen und evangelischen Kirchen in der Landeskirche und im Erzbistum Köln von 09:30 Uhr bis 09:45 Uhr zum feierlichen Ostergeläut.

Ab dem Ostersonntag läuten die Glocken um 19:30 Uhr wieder zum täglichen Gebet. Viele Gläubige stellen zum Zeichen ihrer Verbundenheit eine Kerze ins Fenster. Wir beten für alle durch die Corona-Pandemie Gefährdeten und Erkrankten. Beten Sie mit! 


„Das Grab ist leer! Der Herr ist wahrhaft auferstanden! Halleluja!“

Osternacht-Gottesdienste in Wuppertal als Livestream mit zu verfolgen

11. April 2020

 


Foto: Michael Goecke

 

Am Karsamstag ist die St. Laurentius-Basilika von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr besteht Gelegenheit zur Beichte. Bitte beachten Sie die Abstandsregeln.
Die Feier der Auferstehung unseres Herrn wird in den Pfarrkirchen Herz Jesu und St. Laurentius sowie in der St. Suitbertus-Kirche gefeiert. Aus St. Suitbertus wird die Liturgie ab 21:00 Uhr live übertragen.


Am Freitag vor Ostern war es auf unseren Straßen und Plätzen immer schon ungewöhnlich still!

Der Karfreitag ist der Gedenktag der Schmerzen und des Kreuzestodes Jesu

10. April 2020

Foto: Michael Goecke

Am Karfreitag ist es auf Deutschlands Straßen schon immer ungewöhnlich ruhig gewesen: Die Geschäfte waren geschlossen, es gab keine Sportveranstaltungen, keine Straßenfeste, keine Flohmärkte. Warum? Weil am Karfreitag an den Kreuzestod von Jesus Christus gedacht wird.

Trotzdem ist es in diesem Jahr irgendwie anders! Sogar die Kirchen bleiben oft zugeschlossen! Die aktuelle Corona-Lage hat vieles verändert…

„Wir bleiben zu Hause!“ lautet die vernünftige Devise! Allerdings werden für Menschen, die sicher wissen, dass sie gesund und fit sind, auch am heutigen Karfreitag die Kirchen im Sendungsraum St. Laurentius und Herz Jesu zu bestimmten Zeiten für das persönliche Gebet geöffnet sein:

 

St. Laurentius 10:00 – 18:00 Uhr
St. Suitbertus 11:00 – 16:00 Uhr
St. Marien 14:30 – 17:00 Uhr
St. Joseph 11:00 – 16:00 Uhr
Herz Jesu 11:00 – 16:00 Uhr
St. Michael 11:00 – 12:00 Uhr
und 15:00 – 17:00 Uhr
Christ König 11:00 – 12:30 Uhr
St. Maria Hilf 11:00 – 16:00 Uhr

Christliche Feste zuhause feiern ist aber für die meisten von uns auch am heutigen Karfreitag angesichts der herrschenden Corona-Pandemie das verantwortungsvollste Motto!


Die drei österlichen Tage von Gründonnerstag bis zur Osternacht zu Hause feiern
Katholische Citykirche Wuppertal stellt Hausliturgie für Familien mit Kindern vor
09. April 2020



Ostern fällt nicht aus! Nie! Wir feiern es nur dieses Jahr anders. In den Kirchen dürfen keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden. Deshalb haben Katharina Nowak und Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal eine Hausliturgie für die drei österlichen Tage von Gründonnerstag bis zur Osternacht entwickelt, die nicht nur die großen liturgischen Riten aufnimmt, sondern sich auch von der jüdischen Pesach-Haggada inspirieren lässt, die in einem Dialog das große Ereignis vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten erzählerisch vergegenwärtigt. Im Erzählen wird lebendig, was wir feiern. Schauen Sie einfach mal rein. Das Heft „Die österlichen Tage zu Hause in der Familie“ gibt es als PDF (24 Seiten) hier: www.kck42.de/ostern2020.

Christliche Feste kann man auch sicher im kleinen Kreis zuhause feiern!

Der Gründonnerstag ist der Gedenktag des letzten Abendmahles

09. April 2020

 

Nach biblischer Überlieferung feierte Jesus am Gründonnerstag mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl. Er brach das Brot, teilte es und verteilte anschließend den Wein. Seinen Jüngern trug er auf, dies zu seinem Gedächtnis zukünftig immer wieder zu tun. Nach dem Abendmahl ging er zum Ölberg, um dort zu beten. Jesus wusste zu diesem Zeitpunkt bereits, dass Judas ihn verraten hatte und dass er sterben würde.

Am Abend des Gründonnerstags beginnen die heiligen drei Tage vom Leiden, dem Tod und der Auferstehung des Herrn, die bis zum Ostersonntag andauern. Nach der Messe am Gründonnerstag werden oft Blumen, Schmuck und Kerzen aus Kirchen entfernt. Die Kirchenglocken bleiben bis in die Osternacht auf den Ostersonntag still.

Bleiben wir am heutigen Gründonnerstag im Gebet verbunden. Mit Kindern kann man das Fest auch sicher zu Hause feiern. Anregungen dazu gibt es auf der Internetseite der Familienpastoral des Erzbistums Köln unter Christliche Feste zuhause feiern.

Foto: Michael Goecke


Gedanken und Gefühle zwischen Palmsonntag und Gründonnerstag

Musikalische Meditation zur Leidensgeschichte Jesu nach dem Matthäusevangelium

07. April 2020

 

Unser öffentliches und gesellschaftliches Leben ist nun schon seit einiger Zeit in vielen Bereichen heruntergefahren. Wir leben im Corona-Krisenmodus. Still sind die Städte – auch Wuppertal. So üben wir in dieser Fastenzeit – anders als in den Jahren zuvor – einen unfreiwillig radikalen Verzicht: Unsere Freiheiten und die Lebensumstände sind stark eingeschränkt. Da fällt zuhause nicht nur unseren Kindern die Decke auf den Kopf!

In Zeiten wie diesen muss Nächstenliebe völlig neu buchstabiert werden; denn je geringer der direkte Kontakt untereinander, desto schwächer sind die Verbreitungschancen für das Virus. Und je mehr wir auf anderen Wegen in Kontakt bleiben – per Telefon, Email, WhatsApp, im Gebet... –, desto leichter fällt es uns, den notwendigen Abstand zu ertragen. Dazu gehört letztendlich, dass wir neue Wege des Gottesdienstes beschreiten, um in Verbindung zu bleiben.

Heute lädt uns  der Wuppertaler Stadtdechant Dr. Bruno Kurth mit einem geistlichen Impuls zu einem besonderen Erlebnis der Passionsgeschichte nach dem Evangelisten Matthäus ein. Lassen Sie sich inspirieren und aktiv mit auf den Weg durch die „Heilige Woche“ nehmen!

 

Diese musikalische Inszenierung wurde am Nachmittag des Palmsonntags in der St. Michael-Kirche aufgezeichnet.


Mit dem Palmsonntag beginnt unser gemeinsamer Weg durch die „Heilige Woche“

Sechs Tage vor dem Osterfest zieht Jesus in die Stadt seines Sterbens und Auferstehens ein

05. April 2020

 

Fotozusammenstellung mit Bildern von Lothar Dröse aus den Jahren 2016 und 2019

Sechs Tage vor dem Osterfest

kam der Heiland in die Stadt Jerusalem.

Da liefen ihm Kinder entgegen

mit Palmzweigen in den Händen und riefen:

„Hosanna in der Höhe!

Sei gepriesen, der Du kommst als Heiland der Welt!“

nach Psalm 24,9-10

Eigentlich sollte es auch in diesem Jahr so sein, wie in all den Jahren zuvor: Kinder und Erwachsene treffen sich heute Morgen am Kinderhaus St. Michael an der Uellendahler Straße. Dort beten und singen sie, hören Worte aus der Bibel. Mit geschmückten Palmbüscheln ziehen sie dann hinter einem echten Esel, der an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert, die Leipziger Straße hinauf bis vor die St. Michael-Kirche.  Dort wird traditionell laut an die verschlossene Kirchentür gepocht und um Einlass gebeten. In der Kirche wird dann ein fröhlicher Gottesdienst gefeiert. Palmzweige werden gesegnet. Anschließend nehmen viele Menschen die gesegneten Zweige mit nachhause. Dort werden sie an ein Kreuz gesteckt. So erinnern sie dann das ganze Jahr daran, dass Jesu Tod am Kreuz neues Leben bringt.

Doch in diesen herausfordernden Zeiten ist bekanntlich nichts so, wie es normalerweise war. Wir sollen zu Hause bleiben! So bleibt uns heute nur das Mitfeiern im kleinen Kreis unserer Wohnungen. Die Bilder von den Palmsonntagsfeiern vergangener Jahre erinnern uns an das Singen und Beten in Gemeinschaft. Hoffen wir, dass wir in Zukunft wieder im wahren Wortsinn „enger zusammenrücken“ dürfen!


Erweiterung der Notbetreuung zur Abwehr von Kindeswohlgefährdung

Jugendamt kann die Betreuung bedrohter Kinder veranlassen

03. April 2020

 

Die Notbetreuung in Schulen wird zur Abwehr von Kindeswohlgefährdungen erweitert. Die Entscheidung über die Notwendigkeit der Aufnahme eines Kindes aus Gründen der Kindeswohlgefährdung in die Notbetreuung ist von der Leitung des Jugendamts oder einer von ihr benannten Person zu treffen und zu dokumentieren. Die Abschrift der Entscheidung ist der Schulleitung auszuhändigen. Die Schulleitung kann die Aufnahme nur dann ablehnen, wenn andernfalls die Durchführung der Notbetreuung insgesamt gefährdet wäre (z.B. aus Gründen des Infektionsschutzes).

Grundlage für diese Erweiterung der Notbetreuung ist die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsstruktur des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.


WDR-Sonderprogramm soll während der Osterferien für Abwechslung sorgen

Ferien sollen auch in Corona-Zeiten Ferien bleiben!

03. April 2020

 

Der WDR hat seine Programmangebote für Kinder und Jugendliche in Abstimmung mit dem Ministerium für Schule und Bildung bereits seit Mitte März ausgebaut. Auch in den Osterferien wird im WDR-Fernsehen ein Sonderprogramm für Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter ausgestrahlt. 

Der Sender bietet unter anderem „Die Sendung mit der Maus“, die Serie „Rennschwein Rudi Rüssel“, Magazine wie „Wissen macht Ah!“, „neuneinhalb“, „Kann es Johannes?“ sowie Märchenverfilmungen an.

In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung plant der WDR auch für die Zeit nach den Osterferien ein lernorientiertes, moderiertes Sonderprogramm für Kinder und Jugendliche.

Gerade in Zeiten eingeschränkter Bewegungsmöglichkeiten sind Bildungsangebote für Kinder auch in den kommenden Wochen sinnvoll. Klar ist aber auch, dass es sich hierbei um Angebote handelt, denn Ferien sollen auch in diesen Zeiten Ferien bleiben.


Bereits seit 14 Tagen fällt der Schulunterricht wegen der Corona-Krise aus

Der Grundschulverband gibt hilfreiche Tipps für herausgeforderte Eltern

31. März 2020

 

In augenblicklich höchst ungewöhnlichen Zeiten müssen Schulkinder zu Hause betreut werden und sollen – so gut es eben geht – auch zu Hause weiter lernen. Viele Eltern sind angesichts dieser Situation mit einer Mehrfachbelastung durch Home-Office und Home-Schooling stark gefordert und verunsichert; zumal der „ganz normale“ Haushalt mit Einkaufen, Kochen und Putzen ja auch noch erledigt werden muss! Die Eltern fragen sich, wie sie ihre Kinder beim „Lernen zu Hause“ motivieren können und wie sie sie unterstützen sollen. Der Grundschulverband (www.grundschulverband.de) rät Eltern und anderen betreuenden Erwachsenen ausdrücklich davon ab, eine „Ersatzlehrer-Funktion“ übernehmen zu wollen. Maresi Lassek, Vorsitzende des Grundschulverbands, erklärt: „Grundsätzlich muss bedacht werden, dass Eltern zu Hause nicht den Schulunterricht ersetzen oder simulieren können. Sie haben andere Beziehungen zu den Kindern als Lehrkräfte und sollten authentisch in ihrer Rolle bleiben.“

Als hilfreiche Anregung hat der Grundschulverband ein gut strukturiertes Merkblatt mit vielen praktischen Beispielen zusammengestellt, wie Eltern die Lern-Zeit mit ihren Kindern sinnvoll gestalten können. Mit freundlicher Genehmigung des Grundschulverbandes stellen wir die Ideensammlung „Was Kinder zu Hause lernen können“ hier zur Verfügung.

Eine besondere Herausforderung stellt zudem der Umgang der ans Haus gebundenen Kinder mit Fernsehen, Computer und Internet dar. Auch dazu gibt der Grundschulverband wichtige Empfehlungen aus medien- und grundschulpädagogischer Sicht, die Sie hier nachlesen können.


Elternbeiträge für unsere „MoMo“-Übermittagsbetreuung werden ebenfalls ausgesetzt

30. März 2020

Wie der CARITAS-Verband heute mitteilt, werden von den Eltern der sog. Übermittagsbetreuung (auch „Schule von 8-13“ oder „Ümi“ genannt) gleichfalls keine Elternbeiträge für den kommenden Monat eingezogen. Ein offizielles Informationsschreiben soll darüber aufklären. Aufgrund der zeitlichen Knappheit wird dies wohl nicht über die Briefpost, sondern über den Email-Versand erfolgen.


Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in der Pflege, bei Energieversorgern oder im Lebensmittelhandel arbeiten

125 Wuppertaler Schülerinnen und Schüler gehen noch zur Grundschule

30. März 2020

 

Seit inzwischen 14 Tagen ist der Normalbetrieb an Schulen aus Gründen des Infektionsschutzes eingestellt. Trotzdem werden im Schnitt an jeder Wuppertaler Grundschule täglich zwei Schulkinder betreut. „Dass nur sehr wenige Eltern das Angebot einer Notbetreuung für ihr Kind nutzen, zeigt das sehr ausgeprägte Verantwortungsbewusstsein der Erziehungsberechtigten“, sagt Michael Goecke als Schulleiter der Sankt-Michael-Schule. Klassenlehrerin Ulrike Schnepp, die in der vergangenen Woche lediglich ein Kind in ihrer 4a betreut hat, sagt: „Das ist schon eine irreale Situation!“ Damit der geforderte räumliche Abstand eingehalten werde, sitze man im Klassenraum in entsprechender Entfernung voneinander. Während der Schüler Aufgaben bearbeite, die auch die anderen Kinder zu Hause gestellt bekommen haben, nutze sie die Zeit für die Arbeit am Computer und zum Sortieren und Aufräumen im Klassenzimmer. Zwischendurch unterhält sie sich mit ihrem Schüler. So viel Zeit wie in diesen Tagen hat sie dafür im regulären Unterricht nie. Wichtig sei trotz der planungstechnisch eher entspannten Lage ein geregelter Tagesablauf: Der beginnt mit einer Lern- und Arbeitszeit mit anschließendem Frühstück. Danach ist Zeit für Einzelspiel und Bewegung. Bei dem gegenwärtig guten Wetter geht sie mit ihrem Schüler möglichst oft auf den Schulhof: „Frische Luft ist gerade in diesen Tagen besonders wichtig!“. Ab mittags übernimmt Frau Flinta vom Offenen Ganztag dann die Betreuung des Kindes bis zur seiner Abholung durch die Eltern.



Elternbeiträge für den Offenen Ganztag werden für April 2020 ausgesetzt

Für die Übermittagsbetreuung in der „MoMo-Gruppe“ ist noch kein Entscheid getroffen

27. März 2020

 

Zur Eindämmung des Corona-Virus sind Kitas und Schulen bekanntermaßen zurzeit geschlossen. Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke und Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig möchten die Eltern in dieser schwierigen Situation unterstützen: „Viele Eltern sind aktuell von Einkommensverlusten betroffen und machen sich große Sorgen. Darum haben wir beschlossen, die Einziehung der Elternbeiträge für Kitas, die Tagespflege und den Offenen Ganztag zunächst für April auszusetzen.“ Eltern, die der Stadt ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, müssen nicht tätig werden. Die übrigen Eltern sollen für April die Beiträge nicht mehr überweisen und bestehende Daueraufträge für April stilllegen.

In einer Video-Botschaft erklärt der Wuppertaler Oberbürgermeister die Beweggründe für die Entscheidung der Stadtspitze.

Die Beiträge für das Mittagessen werden nicht von der Stadt, sondern von den jeweiligen Trägern des Offenen Ganztagsangebotes eingezogen. An der Sankt-Michael-Schule ist das der CARITAS-Verband. Am gestrigen Donnerstag hat die Wuppertaler AGFW (das ist Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände) per Videokonferenz getagt und zunächst einmal beschlossen, für den Monat April keine Essensbeiträge einzuziehen. Weitere Entscheidungen werden wohl auch davon abhängen, ab wann Schule und Ganztagsangebote ihren regulären Betrieb wieder aufnehmen können.

Für den Bereich der sog. Übermittagsbetreuung (an unserer Schule ist das die „MoMo-Gruppe“) steht eine Entscheidung im Moment noch aus. Die betroffenen Eltern erhalten umgehend Nachricht, wenn sich hier eine Klärung abzeichnet.


Staatskanzlei NRW untersagt bis zum Beginn der Sommerferien alle Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten

SPARKASSEN-Cup, Leichtathletik-Wettkämpfe, WSW-Mini-Cup und das Schachturnier müssen ausfallen!

27. März 2020

 

In einer Rund-Mail von heute früh teilt Désirée Richter vom Sportamt der Stadt Wuppertal allen Schulen mit, dass aufgrund des ministeriellen Erlasses, der die Absage aller Klassenfahrten regelt, auch sämtliche Sportturniere bis zu den kommenden Sommerferien abgesagt werden müssen:

„Vor dem Hintergrund der aktuellen dynamischen Entwicklung des Corona-Virus und mit Blick auf den Erlass des Ministeriums für Schule und Bildung vom 24. März 2020 sind unabhängig von der Dauer des derzeit ruhenden Schulbetriebes alle schulischen Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten bis zum Ende des aktuellen Schuljahres 2019/2020 nicht mehr möglich.“

Von der Nachricht aus der NRW-Landesstelle für den Schulsport betroffen sind an den Wuppertaler Grundschulen u. a. die höchst beliebten Fußballturniere für Dritt- und Viertklässler/innen um den SPARKASSEN-Cup und für Erst- und Zweitklässler/innen um den WSW-Mini-Cup. Außerdem gestrichen sind die Wuppertaler Schulschwimmwoche und die Leichtathletik-Wettkämpfe. Auch die Wuppertaler Stadtmeisterschaften im Schach werden in diesem Schuljahr nicht mehr stattfinden können. Der für den 28. April 2020 in Aussicht genommene Nachholtermin muss ebenfalls abgesagt werden.


Kinder unseres „Zu Fuß-Busses“ freuen sich über Nachricht aus der Sankt-Michael-Schule

Grüße ihrer Klassentiere zaubern ein Lächeln auf die Gesichter der Kids!

27. März 2020

 

An „normalen Tagen“ werden die Kinder des sog. „Zu Fuß-Busses“ – wie der Name unschwer erraten lässt – nicht mit dem Auto zur Schule gefahren, sie gehen ihren Schulweg auf ihren eigenen Füßen.

Diese Kinder kommen alle aus dem Bereich der Vogelsangstraße, des Adalbert-Stifter-Wegs und dem „Dorf“, das viele traditionell auch noch als „Negerdorf“ kennen.

Diese Kinder haben sich riesig über die Foto-Collage aus ihrer Sankt-Michael-Schule gefreut. Auch das Wiedersehen der Klassentiere zauberte den Kids ein Lächeln ins Gesicht.

 

 

Wer hätte gedacht, dass sich durch die augenblickliche Corona-Lage die Kommunikation zwischen Lehrer/innen und Schulkindern von heute auf morgen auf E-Mail, WhatsApp oder Bilder reduziert? Aber es funktioniert – so teilen uns die Kinder und Eltern mit – erstaunlicherweise recht gut.

Selbst kleine Gesten sind in dieser schwierigen Zeit enorm wichtig und geben einem so viel. Die Kinder vom „zu Fuß-Bus“ zeigen auf den Fotos,  womit sie ihre Zeit neben ihren Schularbeiten verbringen und wünschen allen „Sankt-Michaelanern“ von ganzem Herzen Gesundheit. 


Wir Lehrkräfte, alle Betreuer/innen und sogar Eure Klassentiere vermissen Euch!

Bald lernen wir hier hoffentlich wieder alle zusammen…

25. März 2020


Absage aller Klassenfahrten und Schulausflüge bis zu den Sommerferien

Auch Besuche von Museen und Theatern sind nicht mehr möglich!

25. März 2020

 

Das nordrhein-westfälische Schulministerium hat gestern durch einen Erlass den Umgang mit Klassen- und Studienfahrten bis zum Beginn der Sommerferien geregelt. Demnach sind – unabhängig von der Dauer des derzeit ruhenden Schulbetriebs – in diesem Schuljahr keine Schulwanderungen und Schulfahrten, Schullandheimaufenthalte und andere Schulfahrten mehr zu genehmigen. Bereits genehmigte Schulfahrten müssen abgesagt werden. Ebenso sind Wandertage oder Exkursionen zu außerschulischen Lernorten, wie z.B. Besuche von Museen oder Theatern, bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr möglich.



Interessante Hausaufgaben und viele tolle Tipps gegen die Langeweile

18. März 2020

 

Wegen des Corona-Virus wird bis zu den Osterferien 2020 an unserer Schule kein Unterricht mehr stattfinden. Die Schulpflicht ist ausgesetzt.

Auch wenn die Kinder in den kommenden drei Wochen nicht ins Schulhaus an der Leipziger Straße kommen dürfen, sollen sie während dieser Zeit trotzdem regelmäßig ein paar Hausaufgaben machen. Hinweise dazu finden alle Kinder auf den Schülerseiten unserer Schul-Homepage. Außerdem haben die Lehrerinnen und Lehrer eine Menge Internet-Tipps gegen die Langeweile gesammelt.

Auf den Schülerseiten finden die Kids Links zu lehrreichen Kinder-Webseiten. Gut und sicher ist das Surfen im Internet immer dann, wenn die Eltern mitmachen; denn beim Unterwegssein im weltweiten Web gilt immer auch die Devise: „Schau hin was Dein Kind mit Medien macht!“


Regelung zur Notbetreuung ab Mittwoch, dem 18.03.2020

16. März 2020

 

Die Eltern und Erziehungsberechtigten unserer Schule haben heute – zusätzlich zu den Homepage-Informationen vom Sonntag – über die Klassen-Mailverteiler eine Mitteilung über die Voraussetzungen für die eventuelle Aufnahme in eine Notgruppe erhalten. Als Antragsformular kann Ihr Arbeitgeber das erst heute vom Ministerium veröffentlichte und hier hinterlegte Formular (PDF-Format) verwenden:


Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit der Arbeitnehmerin / des Arbeitnehmers

Zusätzlich benötigen wir eine formlose schriftliche Begründung Ihres Arbeitgebers darüber, warum Sie unabkömmlich sind. Bitte reichen Sie diese Unterlagen bis Dienstag, 17.03.2020 um 16:00 Uhr per Mail (sankt-michael-schule@stadt.wuppertal.de), per Fax (0202/75 21 11) oder per Schulbriefkasten am unteren Schultor (Leipziger Str. 1) ein.
Wir bitten um Verständnis für die kurzfristige Terminierung; wir müssen unseren Personaleinsatz planen.

Wuppertaler Krisenstab beschließt verschärftes Maßnahmenpaket

OB Andreas Mucke: „CORONA ist nur mit Konsequenz einzudämmen“

15. März 2020

 

Das Corona-Virus lässt sich in Wuppertal nur mit strenger Konsequenz eindämmen. Das sagt Oberbürgermeister Andreas Mucke. Es gehe vor allem darum, Sozialkontakte auf das absolut Notwendigste zu reduzieren. Die Stadt hat daher eine weitere Reihe von Maßnahmen beschlossen. Diese führen zu massiven Einschnitten im Leben vieler Wuppertaler, sind aber unvermeidbar, so Oberbürgermeister Mucke.

Aktuell gibt es in Wuppertal 16 bestätigte Infektionsfälle und insgesamt 147 Personen in Quarantäne (Stand: Sonntag, 12:14 Uhr). Bislang muss hier kein bestätigter Fall im Krankenhaus behandelt werden. Damit stehe Wuppertal noch am Anfang einer Ausbreitung. Inzwischen würden täglich mindestens dreißig weitere Verdachtsfälle getestet.

 

Hier die Maßnahmen, die der Krisenstab am Samstag beschlossen hat:

 

Alle Veranstaltungen sind untersagt

Der Erlass des Gesundheitsministeriums zu Veranstaltungen wurde verschärft: Alle nicht unverzichtbaren öffentlichen Veranstaltungen müssen abgesagt oder verschoben werden. Das umfasst auch Gottesdienste, Gremiensitzungen, Clubs und Diskos. Das gilt ab Dienstag 00:00 Uhr.

 

Hinweise für Restaurants, Kantinen, Fitness-Center

Für Restaurants und Gaststätten gelten noch keine konkreten Maßnahmen. Allerdings sollen die Betreiber alle Schritte unternehmen, um in ihren Betrieben das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Hierzu gehören umfassende Hygienemaßnahmen, eine aufgelockerte Sitzordnung, gründliches Lüften und eine Begrenzung der Gästezahl.

 

Schließung von Einrichtungen im Bereich Kultur, Bildung und Sport

Alle Einrichtungen der Stadt im Bereich Kultur, Bildung und Sport bleiben bis auf Weiteres ab sofort geschlossen. Dazu gehören der Zoo und die Bäder, die Bergische Musikschule, die Volkshochschule, das Bergische Studieninstitut, die Museen und die Offenen Türen der Kinder- und Jugendarbeit. Die Schließung gilt auch für die städtischen Sporthallen und -anlagen: Damit findet in diesen Bereichen auch der Vereinssport bis auf Weiteres nicht statt.

 

Einschränkungen in den städtischen Ämtern

Alle Publikumsbereiche der städtischen Ämter werden zurückgefahren; nicht notwendige Termine werden abgesagt. Für die städtischen Gebäude werden Zugangsbeschränkungen erwogen. Die Stadt rechnet mit erheblichen personellen Ausfällen, denn auch städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind als Eltern von den Schließungen der Schulen und KiTas betroffen. 

 

Schließung der KiTas

Von Montag, 16. März, bis zum 19. April sind alle KiTas und Kindertagespflegestellen auf Weisung des Landes geschlossen. Das betrifft die städtischen KiTas und die KiTas der Träger der freien Jugendhilfe gleichermaßen.

Hierzu gelten jedoch Ausnahmen: Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen stellen ab Montag in Ausnahmefällen eine Notbetreuung sicher. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, dass in den Fällen, in denen beide Eltern oder Alleinerziehende in unentbehrlichen Schlüsselpositionen arbeiten, ihre Kinder wie gewohnt betreuen lassen können. Voraussetzung hierfür ist, dass die Eltern zu dem nachfolgend aufgeführten Personenkreis gehören. Schlüsselpersonen sind Angehörige folgender Berufsgruppen deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung dient.

Dazu zählen:

Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Diese Eltern müssen ihrer Kita eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen! Die Regelung gilt auch für den Bereich Tagespflege. 

 

Schließung der Schulen

Ebenfalls ab Montag. 16. März, werden bis zum Beginn der Osterferien alle Schulen geschlossen. Das bedeutet, dass bereits ab Montag der Unterricht in den Schulen ruht. Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Ab Mittwoch gibt es lediglich eine Notbetreuung. Dies gilt ausschließlich für Kinder von Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten. Diese Notbetreuung gilt für Kinder in den Klassen 1 bis 6.

 

Schließung des Gesundheitsamtes für den Publikumsverkehr

Alle Dienstleistungen des Gesundheitsamtes, die nicht der Bewältigung der Corona-Infektion und anderer zwingend notwendiger medizinischer Leistungen dienen sind eingestellt. Das Gesundheitsamt ist für Besucher geschlossen.

 

Besucherregelung in sämtlichen Alten- und Altenpflegeheimen

Nach Weisung des Landesgesundheitsamtes werden Besuche in den Einrichtungen auf einen Besucher je Bewohner und eine Stunde Dauer beschränkt. Möglichst soll auf Besuche ganz verzichtet werden.

 

Appell an Wuppertaler Unternehmen

Die Stadtverwaltung hat entschieden, dass Beschäftigte der Verwaltung, die aus Risikogebieten zurückkehren auch dann vierzehn Tage zuhause bleiben, wenn sie keine Symptome zeigen. Damit geht die Stadt im Sinne der Ausbreitungsvermeidung des Corona-Virus über die Kriterien des Robert-Koch-Instituts hinaus. Die Verwaltung appelliert an die Wuppertaler Unternehmen, sich diesem Beispiel wenn möglich anzuschließen.


Jetzt ist schnelles und effektives Handeln gefordert!“

Aufhebung der Schulpflicht soll Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen

14. März 2020

 

In ganz NRW sind ab Montag alle Kindertagesstätten und Schulen geschlossen. Die Schulpflicht wurde aufgehoben. Schulkinder sollen am Montag und am Dienstag nur dann zu ihrer Schule gehen, wenn es für sie keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt. Die Stadt und die Schulleitungen raten allen Eltern dringend, ihre Kinder bereits ab Montag zuhause zu behalten. In der Schule findet ab sofort kein regulärer Unterricht mehr statt. Ab Mittwoch wird es nur noch Notgruppen für Eltern mit sog. „wichtigen“ Berufen geben – und das auch nur für Schulkinder der 1. bis 6. Klasse. Für die soll dann wohl auch eine Nachmittagsbetreuung angeboten werden.

„Die Situation in Europa ist dramatisch!“, betont Schul- und Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn. In Wuppertal sei die Lage zum Glück noch nicht kritisch; aber gerade deswegen sei es jetzt umso wichtiger schnell und effektiv zu handeln. Es gehe darum, dass so viele Kinder wie möglich aus den KiTa-Einrichtungen und Schulen fernbleiben.


Nur wenige Wuppertaler Kinder haben Anspruch auf eine Notbetreuung

Eltern müssen „Wichtigkeit“ ihres Berufes durch Arbeitsbescheinigung nachweisen

14. März 2020

 

Schul- und Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn betont, dass nur sehr wenige Wuppertaler Eltern Anspruch auf eine Notbetreuung haben werden. Hier komme es nämlich auf den Beruf der Eltern und auf deren Lebenssituation an: Zu den „wichtigen“ Berufen zählten Tätigkeiten im Gesundheitswesen, bei der Polizei, der Feuerwehr, den Stadtwerken und in (einigen) Bereichen der Stadtverwaltung. Wenn nur ein Elternteil in einem dieser Bereiche tätig sei und der Partner oder die Partnerin in keinem „wichtigen“ Beruf arbeite, gebe es keinen Anspruch auf eine Notgruppe.

Beispiel: Eine alleinerziehende Krankenschwester habe Anspruch auf eine Notgruppe, eine verheiratete Krankenschwester dagegen nicht – sofern der Ehepartner nicht auch einen Beruf ausübe, der als „wichtig“ eingestuft werde. Wer zum Beispiel bei den Stadtwerken Stromrechnungen schreibe sei am Arbeitsplatz nicht unverzichtbar, ein Busfahrer dagegen schon, so Dr. Kühn.

Vorrangiges Ziel der Schulschließungen sei es, dass so viele Kinder wie möglich zuhause blieben, damit die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden könne. Deshalb werde auf jeden Fall sehr genau geprüft und streng aussortiert, wer einen Anspruch habe und wer nicht.


Sämtliche Schulen in NRW bis zum Ende der Osterferien 2020 geschlossen

Einstellung des Unterrichtsbetriebs als vordringliche Vorsichtsmaßnahme

13. März 2020

 

Das NRW-Landeskabinett hat laut Pressemeldung vom heutigen Mittag die Entscheidung getroffen, den Unterrichtsbetrieb an allen Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen ab einschließlich Montag, dem 16. März 2020, vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 einzustellen. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer erklärte dazu: „Die Landesregierung hat heute einen für den Alltag vieler Familien bedeutsamen Entschluss gefasst. Die Einstellung des Unterrichtsbetriebs ist eine weitreichende Entscheidung nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern vor allem für die Eltern sowie für unsere Lehrkräfte und Schulleitungen. Dieser Schritt ist nach derzeitigen Erkenntnissen richtig und angemessen. Durch diese Vorsichtsmaßnahme soll ein weiterer Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus geleistet werden.“

Man werde die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus regelmäßig überprüfen und die Lage fortlaufend neu bewerten. Entscheidungsleitend sei dabei die jeweils aktuelle Einschätzung der Lage durch das Robert-Koch-Institut und die Gesundheitsbehörden. Das Ministerium für Schule und Bildung sei darauf vorbereitet, zeitnah auf neue Entwicklungen zu reagieren, erklärte die Schul- und Bildungsministerin.


Masern sind eine der ansteckendsten Infektionskrankheiten!

Impfpflicht soll Kinder (und Erwachsene) wirksam vor Masern schützen

06. März 2020

Am 01.03.2020 ist das bundesweite Masernschutzgesetz in Kraft getreten. Mit dem Gesetz soll die Impfquote bei der Infektionskrankheit Masern erhöht werden. Betroffen sind alle Personen, die ab dem 01. Januar 1971 geboren sind und nicht nur vorübergehend in Schule tätig sind oder dort betreut werden. Hierzu zählen neben Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Referendaren und lehramtsbezogenen Praktikanten auch alle Personen, die für andere Anstellungsträger in Schulen tätig sind (z. B. Sekretärinnen, Hausmeister, Sozialarbeiter, OGS-Personal).

Ab dem 01. März 2020 besteht  für alle diese Personen die Verpflichtung, einen der folgenden Nachweise vorzulegen:

(1) Nachweis über einen angemessenen Impfschutz.
Dieser erfolgt über eine Impfdokumentation (in der Regel ist das ein Impfausweis oder Impfpass).
oder
(2) Nachweis über einen bereits bestehenden Immunschutz.
Dieser Nachweis ist möglich, wenn jemand in früherer Zeit bereits an Masern erkrankt war und daher über entsprechende Anti-Körper verfügt.
oder
(3) Nachweis über eine Kontra-Indikation (Unverträglichkeit) in Bezug auf eine Masern-Impfung.
Hier erfolgt ein Nachweis darüber, dass die Impfung eines Menschen aufgrund von für diese konkrete Person gesteigerten Risiken nicht möglich ist.
Für die beiden letztgenannten Nachweise ist ein ärztliches Zeugnis (z. B. durch Hausärzte) zwingend vorgeschrieben.
Für Beschäftige, die am 01. März 2020 bereits im Schulbereich tätig sind und für die bereits vorhandenen Schülerinnen und Schüler gilt der 31.07.2021 als letzter Zeitpunkt für den Nachweis des Impfschutzes. Kann eine im Schulbereich tätige Person oder eine Schülerin oder ein Schüler keinen der oben genannten Nachweise erbringen, muss das zuständige Gesundheitsamt benachrichtigt werden!

Wir werden unsere Schulgemeinde in Kürze über das konkrete weitere Vorgehen informieren.

Grippe, Masern, Corona-Virus … - Sie alle sind nicht zu unterschätzen.
Dennoch: Besonnenheit ist das Gebot der Stunde!
29. Februar 2020

In der Sankt-Michael-Schule wird das Thema Gesundheit und Hygiene nicht erst seit der Diskussion um Grippe, Masern- und Corona-Virus-Erkrankungen immer wieder thematisiert. Dazu zählt u.a. das ständig wiederkehrende Sachgespräch über:
  • Handhygiene (z. B. „richtiges“ Händewaschen),
  • Reinigung von Trink- und Essgefäßen,
  • Husten- und Niesetikette (in die Armbeuge oder in ein Einmal-Taschentuch),
  • Toilettenregeln,
  • gebotene Vorsicht bei Körperkontakten…
In allen Klassen, den Verwaltungsräumen und auf den Toiletten unserer Schule gibt es  fließendes Leitungswasser und Seifenspender. Desinfektionsmittelspender sind ausschließlich für den Mensabereich vorgesehen und vorgeschrieben. Das mehrmalig tägliche gründliche Händewaschen mit ausreichend Wasser (egal ob warm oder kalt) und Flüssigseife wird – auch vom Gesundheitsamt – als absolut zielführend angesehen.

Alle wichtigen Informationen zum Thema „Corona-Virus und Schule“ finden Sie übersichtlich geordnet auf der Internet-Seite des nordrhein-westfälischen Schulministeriums

Außerdem hat die Schulleitung hier wichtige Hinweise für Interessierte zusammengestellt.




Sternsinger der Sankt-Michael-Schule sammeln für Kinder in Not

Die „kleinen Könige“ können zum Abschluss stolze 5.200 € überreichen

16. Januar 2020

 

Das bunte Königsgewand ist umgehängt und die goldene Krone sitzt perfekt. Ein König greift nach dem  Vortrage-Stern und der dritte schnappt sich Sammeldose und Infozettel. Die erwachsenen Begleiter haben Kreide, Segens-Aufkleber und Straßenlisten dabei. Auch ein paar Stoffbeutel für Süßigkeiten werden eingesteckt. So ausgerüstet geht es für unsere Sternsingergruppen an vier Nachmittagen hinaus zu den Menschen in der Nachbarschaft der Sankt-Michael-Schule. Bei jedem Wetter sind sie an den Nachmittagen des 4., 5., 6. und 11. Januar unterwegs. Dabei bringen sie den Neujahrssegen an die Wohnungstüren. Unter anderem stehen auch drei Seniorenheime auf ihrer Besuchsliste. Dort singen sie ihr Lied vom „Stern über Bethlehem“ und sagen ihre gereimten Segenssprüche auf. Zum Schluss schreiben sie mit Kreide (oder kleben mit einem Streifen) „20*C+M+B+20“ über die Tür. Die Abkürzung steht nicht etwa für die beliebten Dreikönigs-Namen, sondern für die lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“, was übersetzt „Christus segne dieses Haus“ bedeutet. Abschließend bitten sie herzlich um eine Spende für arme Kinder überall auf der Welt. Beispielland ist in diesem Jahr der Libanon. Dort werden Schul-Betreuungsprojekte der CARITAS und überkonfessionelle Friedensprojekt unterstützt. Außerdem sammeln die Sternsinger der Sankt-Michael – wie jedes Jahr – für das Kinderhaus AMARE in Brasilien. Dort kommt ihre Hilfe, so berichtet der aus unserer Gegend stammende Einrichtungsleiter Johannes Skorzak immer wieder, verlässlicher an, als staatliche Subventionen. Josie ist in diesem Jahr zum vierten Mal dabei. Sie ist überzeugt davon, dass sie mit ihrem Einsatz nicht nur für die brasilianischen Straßenkinder Gutes tut. Auch die Menschen, die von unseren Sternsingern besucht werden, freuen sich – was wiederum für die „kleinen Könige“ schön ist: „Ich finde es super, wenn wir den Menschen durch unseren Besuch eine Freude machen!“ sagt Josie – und ihre beiden Geschwister Moritz und Anne-Marie nicken fröhlich strahlend.

In diesem Jahr wurden im Schulbezirk bisher 5.215,78 €uro eingesammelt. Vielen Dank an die Sternsinger, ihre Begleiter und die vielen großzügigen Spender.


„FRIEDEN! Im Libanon und weltweit…“

Die Sternsinger der Sankt-Michael-Schule sind auch 2020 wieder unterwegs!
30. Dezember 2019

 

 

Am 04.01., 05.01. und am 06.01.2020 zwischen 14.30 Uhr und ca. 18.00 Uhr sammeln die Sternsinger/innen der Sankt-Michael-Schule wieder für Kinder in Not. Wenn Sie gerne besucht werden möchten, tragen Sie sich bitte in die in der St. Michael-Kirche ausliegenden Listen ein. Sie können ihren Besuchswunsch aber auch im Sekretariat der Sankt-Michael-Schule unter 0202/5632388 auf den Anrufbeantworter sprechen. Das Büro ist in den Weihnachtsferien nicht durchgängig besetzt; die Aufzeichnungen des Anrufbeantworters werden aber regelmäßig abgehört.


„Weit ist der Weg, aber er lohnt jede Mühe…“
Gesegnete Weihnachtstage und einen guten Start in ein lebenswertes Jahr 2020

25. Dezember 2019

 

Weit ist der Weg für viele, die den Weg zum Christuskind finden.

Weit war der Weg damals in biblischen Zeiten

für die Sterndeuter,

die aus dem fernen Osten kamen.

Weit ist der Weg für Menschen,

die das göttliche Kind heute suchen.

Menschen sind im Gespräch,

erzählen einander, was wichtig ist.

Sie weisen einander den Weg.

Zu allen Zeiten braucht es Glaubende,

Menschen, die von Gott  und Jesus Christus erzählen,

die Sehnsucht wecken im alltäglichen Leben

durch Ihr Vorbild, in ihrem Tun.


Im Namen der gesamten Schulgemeinde der Sankt-Michael-Schule sagen wir herzlichen Dank für vielfältige Unterstützung und wünschen alles Gute für das kommende Jahr 2020!

Michael Goecke (Schulleiter), Stefanie Simon (stellv. Schulleiterin), Tania Compes und Eva Lohrengel (Klassenlehrerinnen 1a), Simon Hermanns, Klassenlehrer 1b), Mylan Nguyen-Dinh (Klassenlehrerin 2a), Susanne Springmeier (Klassenlehrerin 2b), Luis Lange (Sozialpädagogische Fachkraft in der Schuleingangsphase), Lisa-Marie Grüter (Klassenlehrerin 3a), Monika Schmidt (Klassenlehrerin 3b), Ulrike Schnepp (Klassenlehrerinnen 4a), Susanne Stolz (Klassenlehrerin 4b), Meike Braunöhler (Fachlehrerin Sport/Schwimmen), Katharina Feldmann (Lehramtsanwärterin), Anna Marlen Völkel (Studentin im Praxissemester), Christa Gedig und Rebekka Kehres (Vertretungslehrerinnen), Christiane Fischer (Studentische Hilfskraft in der Seiteneinsteiger-Klasse), Renate Flohr (ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Seiteneinsteiger-Klasse), Nadja Laschet-Altmann (beurlaubte Klassenlehrerin der Seiteneinsteiger-Klasse), Patrizia Winzen (in Elternzeit), Ina Neuschl und Jana Simon (Gruppenleiterinnen Silentien), Monika Heinemann (OGGS-Leiterin), Henrika Przibylla-Rams (stellvertretende OGGS-Leiterin), Galina Flinta (Erzieherin in der OGGS), Bettina Kimmlinghoff, Annabell Kock, Selin Köstereli, Gabriele Kottzieper, Grazyna Lubowicka und Anja Neureiter (pädagogische Mitarbeiter*innen im Offenen Ganztag), Christiane Balzer und Mina Kabir (Küchenfachkräfte im Offenen Ganztag), Dominik Brosge-Dietz (Praktikant in der OGGS), Tizian Grawunder (Freiwilliges Soziales Jahr), Marijana Düffels (Leiterin der MoMo-Gruppe) und Charline Kaplon (pädagogische Mitarbeiterin der MoMo-Gruppe), Saliye Sahin und Dijana Vidic (Integrationshelferinnen), Martin Keller (Übungsleiter Schach), Karin Mielsch-Hartmann (Gesundheitsförderin Klasse 2000), Stephan Caro (Schulhausmeister), Claudia Tscherwen-Kopl (Schulsekretärin), Frau Gjeci (Reinigungsfachkraft), Melanie König (Vorsitzende der Schulpflegschaft), Anja Atrops (Vorsitzende des Schulvereins) und Dirk Schmidt (Webmaster der Schulhomepage).


Knifflige Adventsrätsel und weihnachtliche Knobelaufgaben…

Wieder einmal warten zwei ganz besondere Adventskalender vom Mathe-Känguru auf dich!

20. November 2019

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, in wenigen Tagen ist es wieder so weit: Der Advent beginnt. Und auch in diesem Jahr gibt es für die Vorweihnachtszeit die beiden beliebten Känguru-Adventskalender. Vom 1. bis 24. Dezember erwartet alle Grundschulkinder jeden Tag eine spannende Aufgabe zum Knobeln, Kombinieren und Kopfzerbrechen.

Der "Känguru-Adventskalender mini" enthält mathematische Knobelaufgaben für die Klassenstufen 1 und 2, der "Känguru-Adventskalender maxi" ist für die Kinder der Klassenstufen 3 und 4 konzipiert. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre werden aber auch viele ältere Kinder Gefallen an den vorweihnachtlichen Knobeleien finden.

…vielleicht ja sogar auch noch manche Eltern!?

Die Lehrerinnen der Sankt-Michael-Schule empfehlen jedenfalls diesen ganz besonderen Adventskalender herzlich und wünschen allen großen und kleinen Mathe-Cracks viel Spaß beim vorweihnachtlichen Knobeln!



Und hier noch ein Tipp für Mathematik-Fans im Teenie- und Jugendalter: Schwierigere Aufgaben für Schülerinnen und Schüler höherer Klassenstufen stellen das Forschungszentrum "MATH+", die „Deutsche Mathematiker-Vereinigung“ (DMV) und die „Mathe im Leben gGmbH“ unter www.mathekalender.de bereit.

„Ich geh‘ mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir…“

900 Teilnehmer beim traditionellen St. Martinszug der Sankt-Michael-Grundschule

08. November 2019

 

Auch in diesem Jahr heißt es rund um den Martinstag am 11. November vielerorts wieder: „Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.“ Zu Ehren des Heiligen Martin von Tours leuchten bunte Laternen und es erklingen die bekannten St. Martinslieder. Auch die Sankt-Michael-Grundschule hatte traditionell zum St. Martinszug eingeladen; und auch in diesem Jahr kamen viele Gäste gerne.

Um 17:45 Uhr begann das Martinsfest mit einer Einstimmungsfeier in der St. Michael-Kirche. In einer kurzen Katechese erinnerte Schulleiter Michael Goecke an die bis heute unvergessene Tat des Heiligen Martin, der vor fast 1.700 Jahren am Stadttor einer kleinen gallischen Stadt, die heute Amiens heißt, seinen warmen Mantel mit einem zerlumpten frierenden Bettler teilte.  Noch heute gilt sein Handeln als Beispiel und Aufruf, mitmenschliches Teilen zu üben. Lautstark und textsicher sangen die Schulkinder die in den letzten Tagen eingeübten Martinslieder „Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder“ und das Traditionslied „St. Martin ritt durch Schnee und Wind“.

Um 18:00 Uhr strömte die etwa 600köpfige Gästeschar aus der Kirche auf die Leipziger Straße hinunter. Bei  angenehm trockenem Herbstwetter zogen die Menschen, angeführt von St. Martin auf seinem Schimmel und musikalisch unterstützt von den Oberbarmer Blasmusikern, durch die abgesperrten Straßen. Vorbei an der stimmungsvoll illuminierten Sankt-Michael-Schule ging es über den Nettelbeckweg, die Kantstraße, die Hardenbergstraße und die Kohlstraße zurück zur Kirche. Viele Nachbarhäuser waren erleuchtet, zahlreiche Vorgärten und Fenster mit Lichtern geschmückt. Stolz hielten die Schulkinder ihre selbst gebastelten Laternen hoch. Mit Begeisterung wurden die traditionellen Lieder geschmettert. Im Verlauf des Zuges schlossen sich weitere Menschen dem Zug an; darunter auch sehr viele ehemalige Schüler/innen und Eltern.

Zurück auf dem Kirchplatz verteilte sich die Menschenmenge um das Martinsfeuer. Leckere Weckmänner und Würstchen wurden gegessen, Glühwein für die Großen und Kinderpunsch für die Kleinen wurde ausgeschenkt. In den frühen Abend hinein klang das Martinsfest allmählich aus.

Ein großer Dank für dieses wieder einmal gut gelungene Fest gilt den froh gelaunten und disziplinierten Gästen, insbesondere aber den vielen fleißig helfenden Händen aus der Elternschaft, den 18 umsichtigen Ordnungskräften und der Polizei, dem Ersthelfer, den Blasmusikern und dem reitenden „St. Martin“ samt seinen Helfern.

Der Firma RIEDEL Communications an der Uellendahler Straße danken wir ganz herzlich für das – ebenfalls schon fast traditionelle – Sponsoring von sechs Handfunkgeräten. Der dauerhafte Funkkontakt zwischen den Ordnungskräften ermöglicht die koordinierte Absperrung von Straßenabschnitten und ist ein unschätzbarer Sicherheitsfaktor bei der Durchführung unseres St. Martinszugs.


Fotos: Martin Dworaczek

„Kinder sind unsere Zukunft!“

Oberbürgermeister Andreas Mucke verspricht Investitionen in Bildung und Nachhaltigkeit

12. Oktober 2019

 

Beim gestrigen Herbstempfang des SPD-Ortsvereins Uellendahl-Dönberg im Haus Marianne bezog Oberbürgermeister Andreas Mucke deutlich Position: „Kinder sind unsere Zukunft. Sie brauchen unsere Unterstützung und Anerkennung.“ Auch wenn das Geld aus den zuletzt erzielten Haushaltsüberschüssen zuallererst in die Schuldentilgung und in Rücklagen fließe, werde im Uellendahl auch investiert: „Es gibt vor allem Geld für Bildung und Nachhaltigkeit. Weil es in Wuppertal wieder mehr Kinder gibt, brauchen wir auch mehr Kitas und Schulen.“ In Sachen Bildung habe die Regierung  ganz unabhängig von der jeweiligen parteipolitischen Farbe in den letzten Jahren vor allem „herum gestümpert“. Es brauche dringend mehr Lehrer und Erzieher. Konkret verwies der Oberbürgermeister auf Geldmittel, die im Stadtteil aktuell freigegeben würden, um Schulhöfe wieder bespielbar und attraktiver zu machen.

Unsere Schulkinder können es kaum noch erwarten…


Schulleiter Michael Goecke übergibt Schülerbriefe an engen Mitarbeiter des Oberbürgermeisters

Büroleiter Michael Telian sichert Abstimmung eines zeitnahen Ortstermins zu

11. Oktober 2019

 

Im Anschluss an die Sitzung der Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg überreichte Rektor Michael Goecke am Abend des 10. Oktober 2019 einen großen Briefumschlag an Herrn Telian, den Büroleiter des Wuppertaler Oberbürgermeisters.

 

 Foto: Michael Goecke

In diesem Umschlag befanden sich neben zahlreichen Bittbriefen unserer Schulkinder auch zehn Fotos aus einem Kunstprojekt. Auf diesen Fotos sind Modelle abgebildet, die zeigen, wie unsere Kinder sich eine gute Schulhofgestaltung vorstellen. Da die Übergabe der Briefe vorab per Mail angekündigt worden war, kannte der Büroleiter den Inhalt des beigefügten Anschreibens bereits. Darin heißt es gegen Ende: „Unsere Kinder haben nicht nur Bitten und Forderungen an den Oberbürgermeister formuliert. Sie haben sich in Klassenprojekten auch viele Gedanken darüber gemacht, wie man den Schulhof der Sankt-Michael-Schule bewegungsfreudiger gestalten kann. Sie sehen: Unsere Kinder denken mit und wollen gerne ernst genommen werden.“

So sicherte Herr Telian auch unmittelbar nach Entgegennahme des Umschlags zu, gemeinsam mit dem Ressort  Grünflachen und Forsten sowie Vertreter/innen des Gebäudemanagements zeitnah einen Ortstermin in der Schule anzuberaumen. Dabei soll die Absprache eines Planungsrahmens für die Reparatur- und Erneuerungsarbeiten auf den Spielhöfen der Sankt-Michael-Schule stattfinden.


Können unsere Schulkinder bald wieder rutschen und klettern?

Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg stellt 30.000 €uro für Erneuerungsarbeiten bereit!

08. Oktober 2019

 

Zuerst waren die Kinder der Sankt-Michael-Schule einfach nur traurig: Gewissermaßen „über Nacht“ war vor fast einem Jahr das beliebte Klettergerüst auf dem Ostschulhof eingezäunt worden. Der Fallschutz aus Holzhäcksel war völlig verhärtet und die Randeinfassungen faulten vor sich hin. Pilze siedelten sich an und das Holz wurde immer brüchiger. Inzwischen hat sich die Natur den Platz unter der alten Kastanie fast komplett zurück erobert. Aber unsere Kinder brauchen Bewegung!

Als dann für Anfang Oktober ein Gespräch mit dem Büro des Oberbürgermeisters über die lange Sperrung geplant war, überlegten sich die Kinder: „Wir schreiben einfach mal an Herrn Mucke! Vielleicht kann er ja helfen?“ All ihre Briefe sollten bei dem Gespräch im Rathaus abgegeben werden.  

 

 

Als der Termin kurzfristig und – zunächst einmal – ohne Angabe von Gründen abgesagt wurde, waren Enttäuschung und Wut verständlicherweise groß.  Kurze Zeit später kam dann eine Mail aus dem Rathaus-Büro: „Wir haben den Termin abgesagt, weil er sich gewissermaßen erledigt hat“, hieß es da. „Die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg hat Geld aus der so genannten ‚Aufwands- und Unterhaltungspauschale des Gemeindefinanzierungsgesetzes‘ für die Reparatur des Spielgerätes zur Verfügung gestellt.“ Heute stand das sogar in der Zeitung:

 

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 WZ-Bericht vom 08.10.2019

Darüber freuen wir uns natürlich riesig! Leider haben wir aber auch gehört, dass das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal augenblicklich zu wenige Mitarbeiter und Fachleute hat, um schnell mit den Arbeiten beginnen zu können. Da ist es gut, dass viele Menschen aus unserer Schulpflegschaft und vom Schulverein schon gute Ideen haben, was wir selber anpacken können. Na klar: Wir wuppen das!

Tag der Offenen Grundschultür

Zahlreiche angehende Schulkinder schnuppern Grundschulluft

25. September 2019

 

Mit etwas mehr als 50 kleinen und großen Gästen  hatten die Erstklässler/innen der Sankt-Michael-Schule heute Morgen sehr zahlreichen Besuch. Es war gar nicht so einfach, die vielen Menschen in die ohnehin schon gut gefüllten Klassenräume einzuladen. Trotzdem konnte jedermann einen guten Einblick in unseren Schulalltag gewinnen; zumal die Kinder der 3. Schuljahre die künftigen „i-Dötzchen“ im wahrsten Sinn des Wortes „an die Hand“ nahmen und durch das gesamte Schulgebäude führten. Von den Schulhöfen über die Betreuungs- und Klassenräumen bis  hin zum Lehrerzimmer und den Schülertoiletten konnte jeder Winkel in Augenschein genommen werden. Für interessierte Eltern fand am Abend ein Infovortrag mit anschließendem Schulrundgang statt.


Kleine Könige der Sankt-Michael-Schule sammelten binnen zehn Jahren stolze 51.181,58 €

Unsere Sternsinger-Aktion ist eine echte Erfolgsgeschichte!

23. September 2019

 

Der Brauch des Sternsingens entstand wohl im 16. Jahrhundert. Als Könige verkleidet zogen damals Jungen und Männer von Haus zu Haus, erzählten von der Geburt Jesu und baten um Gaben für den Eigenbedarf. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts soll dieser Brauch in Vergessenheit geraten sein. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Tradition neu belebt. Doch sie erhielt jetzt einen völlig anderen Charakter: Kinder wurden offiziell als Sternsinger ausgesandt, um Spenden für die Dritte Welt zu sammeln. In Deutschland griff das Kindermissionswerk in Aachen die Aktion auf. 1961 kam mit dem BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) ein weiterer Partner hinzu. International ist die Sternsingeraktion mittlerweile die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Seit ihrem Start wurden über eine Milliarde Euro für Hilfsprojekte gesammelt. Das Sternsingen ist seit dem Dezember 2015 auch allgemeingültig etwas ganz Besonderes: Da wurde es nämlich in das sogenannte „immaterielle UNESCO-Weltkulturerbe“ aufgenommen. Das umfasst lebendiges Brauchtum, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Doch das Sternsingen ist mehr als nur eine schöne Tradition: Mehr als 70.000 Projekte wurden in den vergangenen Jahren unterstützt. Grundsätzlich dürfen die kleinen Sternsinger keine persönlichen Spenden annehmen. Das gesammelte Geld geht zu 100 Prozent an das Kindermissionswerk.

Die Sankt-Michael-Schule beteiligt sich seit fast drei Jahrzehnten an der Sternsinger-Aktion. Dadurch unterstützen die Kleinen Königinnen und Könige seit vielen Jahren vor allem das AMARE-Projekt für Straßenkinder im Norden Brasiliens. Allein in den letzten zehn Jahren wurden von unseren Kindern stolze 51.181,58 € „ersungen“! Eine echte Erfolgsgeschichte!


WZ Meldung vom 21.09.2019

Ein neues Gesicht beim wöchentlichen Schulgottesdienst

Gemeindereferentin Camilla Przybylski stellt sich vor

19. September 2019

 

Beim heutigen Schulgottesdienst zeigte sich ein neues Gesicht am Altar der St. Michael-Kirche. Die Gemeindeassistentin Camilla Przybylski stellte sich kurz und überaus sympathisch als „die Neue mit dem unaussprechlichen Namen“ vor. Frau Przybylski  wird unseren Pfarrer Robert Rego entlasten und zukünftig zahlreiche Wortgottesdienste gestalten. Herzlich willkommen!


Ehrenamtlicher Einsatz für „i-Dötzchen“ mit geringen Deutschkenntnissen

„Arbeitsgemeinschaft Neue Nachbarn“ startet Hausaufgabenhilfe

17. September 2019

 

Schon seit über einem Jahr begleiten ehrenamtlich tätige Mitmenschen der „Aktion Neue Nachbarn“ Kinder aus unserer Seiteneinsteiger-Klasse. Sie helfen ihnen fast täglich bei der Erstellung von Hausaufgaben, lesen, schreiben und rechnen mit ihnen. „Ganz nebenbei“ unterstützen sie dadurch das Erlernen der deutschen Sprache. Heute startet ein besonderes Angebot  für „i-Dötzchen“ unserer Schule, die noch große Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben und Unterstützung beim Lernen benötigen. Das Team um Frau Regina Johann und Herrn Dr. Wiebringhaus bietet acht Schulneulingen dienstags. mittwochs und donnerstags von 11:45 bis um 12:45 Uhr im Rahmen einer „Eins Zu Eins“-Betreuung Hilfe bei den Hausaufgaben und zusätzliche Übungen an. Gelernt wird in den Gemeinderäumen der St. Michael-Gemeinde in der Leipziger Straße 43. Vielen Dank für das hilfreiche Engagement!

Stadt Wuppertal will Millionen Euro in Schulhöfe und Spielplätze investieren

Neue Hoffnung für unsere enttäuschten „Spielkinder“?

11. September 2019

 

Gestern berichtete die Westdeutsche Zeitung darüber, dass der Rat der Stadt den Haushaltsetat für Spielplätze und Schulhöfe erheblich aufstocken will. Das ist ein wichtiges Signal an unsere Schulkinder, die bereits seit vielen Monaten ihr heiß geliebtes Spielgerät, den sog. „großen Felsbrocken“, nicht mehr bespielen können. Hoffentlich hoffen sie nicht vergebens!

WZ-Bericht vom 11.09.2019


Eine ganze Woche lang „Grüne Meilen“ für die Zukunft sammeln!
Unser Beitrag zum Klimaschutz und für die Schülergesundheit
09. September 2019

Gemeinsam mit zahlreichen anderen Wuppertaler Grundschulen nimmt auch die Sankt-Michael-Schule in der Schulwoche vom 16. bis zum 21.09.2019 an der Aktion „Kinder sammeln grüne Meilen“ teil. Ziel dieser Woche ist es, fünf Schultage lang so viele gelaufene Kilometer wie möglich zu sammeln, indem möglichst viele Wege zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigt werden. Die leider immer noch zahlreichen „Eltern-Taxis“ sollten bitte in der Garage bleiben! Die Aktion wird in allen unseren Klassen im Unterricht thematisiert und begleitet.
Wir freuen uns sehr, wenn über diese eine Aktionswoche hinaus viele Schulkinder den größten Teil ihrer Schulwege ohne Privatautos zurücklegen!
Nähere Hintergrundinformationen zur Aktion „Grüne Meilen“ gibt es unter der Internetadresse www.kindermeilen.de.
Übrigens: Das Kommen mit Fahrrad und Roller würden wir zwar auch gerne empfehlen; aber auf dem Schulgelände gibt es einfach zu wenig Platz zum Abstellen dieser umwelt- und bewegungsförderlichen Fortbewegungsmittel. Leider!

49 erwartungsfrohe „i-Dötzchen“ eingeschult
St. Michael-Kirche platzt fast aus allen Nähten!
29. August 2019

Am heutigen Donnerstag wurden unsere neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler eingeschult. Los ging es mit dem fröhlichen Einsegnungsgottesdienst in der brechend vollbesetzten St. Michael-Kirche, Unsere stolzen „i-Dötzchen“ saßen natürlich gemeinsam in den ersten Reihen des Mittelschiffs. Dahinter hatten unsere 150 Zweit-, Dritt- und Viertklässler Platz genommen. Sie stärkten den Schulneulingen bei ihrem Schulstart damit gewissermaßen den Rücken.
Nach dem Schlusssegen wurden alle Erstklässler/innen namentlich nach vorn gerufen und einzeln begrüßt. Während ihre Eltern, Verwandten und Freunde anschließend für gut anderthalb Stunden im Gemeindesaal von den Eltern unserer 2. Klassen mit Kaffee und leckerem Kuchen bewirtet wurden, gingen die frischgebackenen Erstklässler gemeinsam zur Schule. Dort wurden sie vor dem Haupteingang von ihren Paten mit einem Lied begrüßt. Anschließend ging es in die 
Zebra-Klasse und in die Maulwurfsklasse. Dort wurden die „i-Dötzchen“ nach ihrer ersten „echten“ Unterrichtsstunde von ihren gespannten Eltern in Empfang genommen.
Vielen Dank an die Eltern der Zweitklässler für die hervorragende Organisation der Bewirtung. Dass die Gäste sich richtig wohl gefühlt haben, kann auch an den eingegangenen Spenden abgelesen werden: Rund 320 € können auf dem Schulvereinskonto verbucht werden. Danke an alle Spenderinnen und Spender!

Brotdosen und Trinkflaschen für unsere „i-Dötzchen“

AWG und WSW helfen durch ihre Initiative, Müll zu vermeiden

03.September 2019

 

In einer gemeinsamen Initiative verschenken die Wuppertaler Abfall-Wirtschafts-Gesellschaft (AWG) und die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) schon seit Jahren Brotdosen und Trinkflaschen an unsere Schulneulinge. An der Sankt-Michael-Schule erfolgt die Verteilung aktuell in den ersten Schultagen. Auch die Klassenlehrer/innen Frau Compes, Frau Lohrengel und Herr Hermanns bekommen Brotdosen und Wasserflaschen geschenkt. So können sie den Schulkindern bei der Vermeidung überflüssigen Mülls mit gutem Beispiel vorangehen.

WZ Meldung vom 03.09.2019


Zu wenige Plätze für wartende Ganztagskinder!
Offener Ganztag muss nach Losverfahren zahlreiche Aufnahmeanträge ablehnen
23. August 2019

Zum dritten Mal musste in diesem Jahr gelost werden: Wieder einmal gab es mehr Aufnahmeanträge für die Offene Ganztagsgrundschule, als dass Plätze frei wurden. Für die Eltern von gut 15 Kindern mussten Absageschreiben versandt werden. Für einige Kinder konnten ersatzweise Plätze in der sog. „MoMo“-Betreuung bis 13:30 Uhr geschaffen werden. Die Aufnahmekapazität wurde hier von 25 auf 35 Plätze erhöht. Ein Ausbau unseres Ganztagsangebotes ist am Schulstandort leider nicht darstellbar. Die Räumlichkeiten des Schulgebäudes werden bereits seit Jahren „multifunktional“ genutzt und sind von morgens bis in den Nachmittag hinein belegt.


WZ-Bericht vom 02.11.2019

Schulanfang für über 158.000 Kinder in NRW
Eltern können ihren Kindern den Start in die Schule erleichtern
19. August 2019

In gut einer Woche beginnt in NRW für zahlreiche „i-Dötzchen“ der Schulalltag. Eltern können ihren Kindern den Schulstart erleichtern. So riet Michael Goecke, Schulleiter der Sankt-Michael-Schule, beim vorbereitenden Elternabend kurz vor den Sommerferien: „Ausreichend Schlaf, ein gesundes Frühstück und eine motivierende Atmosphäre sind nützliche Starthilfen. Traditionell wird der erste Tag durch die Schultüte versüßt; die sollte aber vor allem auch praktische Kleinigkeiten für den Schulalltag enthalten.“  Damit sich der Schlafrhythmus anpasst, könnten Eltern ihre Kinder schon ein paar Tage vorher auf den Schulstart vorbereiten. „Die Gewöhnung an das frühere Aufstehen sollte Schritt für Schritt und nicht von einem Tag auf den anderen passieren.“  Außerdem sei ein gesundes Frühstück die beste Grundlage für einen guten Start in den Schultag. Ohne eine gesunde Energiegrundlage hätten die Kinder es schwerer, den Leistungsanforderungen der Schule nachzukommen. „Rund zehn Prozent aller Grundschulkinder verlassen die elterliche Wohnung morgens leider ohne Frühstück“, weiß Schulleiter Michael Goecke aus Erfahrung.
Um möglichen Gefahren auf dem Schulweg zu begegnen, sollten ihn die Eltern schon einige Tage vor Schulbeginn mit ihren Kindern abgehen. „So können sich die Kinder den Weg einprägen und ihn bald eigenständig bewältigen. Es gibt auch die Möglichkeit, die Strecke gemeinsam mit Klassen- oder Schulkameraden zu gehen. Der Schulranzen sollte mit reflektierenden Materialien beschichtet sein, damit die Kinder im Straßenverkehr gut zu erkennen sind. Den Weg zur Schule ohne Eltern zu gehen, stärkt das Selbstvertrauen des Kindes. Und die Bewegung fördert sogar die Konzentration“, weiß der Schulleiter. Seinen wichtigsten Hinweis hatte er sich allerdings für den Schluss seines Vortrags aufgehoben: „Allein eine gute Ausstattung reicht nicht für einen gelingenden Schulstart. Anteilnahme und Zuspruch der Eltern sind ganz enorm wichtig. Kinder brauchen Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten. Ist das Selbstvertrauen gestärkt, stellen die Kinder sich motiviert ihren neuen Herausforderungen“, so der Schulleiter.